Sonntag, 02. Juni 2019Der Sport-Tag

21:02 Uhr

Nach vier Stunden: Trainer verlässt türkischen Erstligisten

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(Foto: imago/Seskim Photo)

Nach nur wenigen Stunden beim türkischen Erstligisten Kasimpasa muss Trainer Ibrahim Üzülmez schon wieder gehen. Der Istanbuler Verein teilte am Samstagabend überraschend mit, es habe Meinungsverschiedenheiten bei den Vertragsbesprechungen gegeben, man habe daher im beiderseitigen Einvernehmen auf die Unterzeichnung verzichtet.
Der Sender Habertürk berichtete, Üzülmez habe sich lediglich vier Stunden beim Verein aufgehalten. Eigentlich sollte der Vertrag des 45-jährigen Trainers ein Jahr laufen. Üzülmez war bis 2011 Spieler beim Istanbuler Erstligisten Besiktas und dann unter anderem Trainer bei Caykur Rizespor und Genclerbirligi Ankara.

19:32 Uhr

Medien: Russland droht erneuter Olympia-Ausschluss

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(Foto: imago/CTK Photo)

Russland könnte einem Bericht der "Sunday Times" zufolge eine weitere Olympia-Sperre für die Sommerspiele 2020 in Tokio drohen. Dies berichtet das Blatt am Sonntag auf seiner Homepage mit Bezug auf Vorwürfe rund um den russischen Hochspringer Danil Lyssenko. Der 22-Jährige hatte für die Leichtathletik-EM in Berlin im vergangenen Jahr kurzfristig sein Startrecht verloren, weil er die Dopingtester nicht über die sogenannten Whereabouts informiert habe - über seine täglichen Aufenthaltsorte für mögliche Tests in der Trainingsphase.

Die "Sunday Times" will danach erfahren haben, dass Offizielle des russischen Leichtathletik-Verbandes (Rusaf) dem WM-Zweiten von 2017 mit unlauteren Mitteln helfen wollten, eine solche Sperre als Folge des Fehlverhaltens zu umgehen. Dafür sollen sogar Dokumente einer nicht real existierenden Klinik gefälscht worden sein, um zu zeigen, dass Lyssenko krank gewesen sei. Der Russe, der wegen der Sperre des nationalen Verbandes als neutraler Athlet in Berlin gestartet wäre, galt damals als Topfavorit auf die EM-Goldmedaille.

20:12 Uhr

Kuntz hat bei U21-EM "ambitionierte Ziele"

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(Foto: imago images / PA Images)

Die deutsche U21-Nationalmannschaft ist am Sonntag in ihre EM-Mission gestartet. 15 Tage vor dem Auftaktspiel gegen Dänemark reiste das Team von DFB-Trainer Stefan Kuntz nach Südtirol, wo sich der Titelverteidiger neun Tage lang auf das Turnier in Italien und San Marino vorbereitet. "Für die EM haben wir ambitionierte Ziele und wollen so weit wie möglich kommen. Das bedeutet für uns auf jeden Fall, das Halbfinale zu erreichen, weil wir uns damit auch für die Olympischen Spiele in Tokio 2020 qualifizieren würden", sagte Kuntz: "Im Trainingslager wollen wir die Grundlagen dafür legen."

Lukas Klostermann (RB Leipzig) und Jonathan Tah (Bayer Leverkusen) stoßen erst nach den EM-Qualifikationsspielen mit der A-Nationalmannschaft zum Start des EM-Turniers zur Mannschaft. Sein finales, 23-köpfiges EM-Aufgebot muss Kuntz am Donnerstag melden. Einen Tag später steht ein Test gegen eine Landesauswahl aus Südtirol auf dem Programm.

19:07 Uhr

Moto2-Pilot Schrötter wird durchgereicht

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(Foto: imago images / ZUMA Press)

Marcel Schrötter muss weiter auf seinen ersten Sieg in der Motorrad-WM warten. Der 26-Jährige vom deutschen Team Intact GP kam im Moto2-Rennen in Mugello/Italien trotz der Pole Position nicht über den achten Platz hinaus. Bereits am Start musste der Kalex-Pilot aus Vilgertshofen, der sich erst vor drei Wochen einer Fuß-OP unterzogen hatte, seine Spitzenposition abgeben. Im Verlauf des Rennens ging es nach einer guten Anfangsphase immer weiter zurück.

  • Den Sieg in der mittleren Klasse sicherte sich der Spanier Alex Marquez (Kalex) mit seinem zweiten Erfolg nacheinander. Der Bruder von MotoGP-Weltmeister Marc Marquez verwies Luca Marini (Kalex), seines Zeichens Halbbruder von Superstar Valentino Rossi, auf den zweiten Platz. Schrötters Teamkollege Thomas Lüthi (Schweiz) wurde Dritter.
  • Große Emotionen gab es in der Königsklasse MotoGP. Der Italiener Danilo Petrucci fuhr in seinem Heimrennen auf der Ducati zu seinem ersten Sieg in der WM. Der 28-Jährige verwies den Spanier Marc Marquez (Honda) auf den zweiten Platz. Marquez baute seine Führung in der WM-Wertung auf zwölf Punkte vor Dovizioso aus.
18:28 Uhr

Radprofi Politt verpasst Klassiker-Heimsieg

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(Foto: imago images / Mario Stiehl International)

Für Klassikerspezialist Nils Politt hat sich der Wunsch nach einem Heimsieg beim Eintagesrennen Rund um Köln auch im fünften Anlauf nicht erfüllt. Der 25 Jahre alte Lokalmatador kam nach 206,6 Kilometern rund um die Metropole am Rhein auf Rang vier. Es gewann der Belgier Baptiste Planckaert (Wallonie-Bruxelles), der sich im Zweier-Sprint gegen den Potsdamer Christoph Pfingsten vom Team Bora-hansgrohe durchsetzte.

Planckaert ritt die entscheidende Attacke rund zehn Kilometer vor dem Ziel, nur Pfingsten konnte folgen. Die Verfolger um Politt waren sich bei der Nachführarbeit nicht einig, sodass das Duo den Sieg mit komfortablem Vorsprung unter sich ausmachte. Bei der 103. Ausgabe des traditionsreichen Rennens waren nur zwei Teams (Bora-hansgrohe, Katusha-Alpecin) aus der ersten Liga des Radsports (World Tour) am Start.

18:05 Uhr

Deutschland-Achter holt siebtes EM-Gold in Serie

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(Foto: imago images / Sven Simon)

Der Deutschland-Achter hat seine Siegesserie fortgesetzt und seinen EM-Titel erfolgreich verteidigt. Im Finale auf dem Rotsee in Luzern wehrte das Paradeboot des Deutschen Ruderverbandes (DRV) die Angriffe der Teams aus Großbritannien und den Niederlanden ab und gab den Konkurrenten in einem spannenden Finish das Nachsehen. Damit ist die Crew um Schlagmann Hannes Ocik aus Schwerin in Finalläufen seit Rio 2016 weiterhin ungeschlagen und sicherte sich den siebten EM-Triumph in Serie.

Für einen vielbeachteten Coup sorgte Oliver Zeidler. Erstmals seit dem Sieg von Peter-Michael Kolbe 1973 stand wieder einer deutscher Einer-Fahrer bei einer EM auf dem obersten Podestplatz. Der 22 Jahre alte einstige Leistungsschwimmer aus Ingolstadt kam vor dem Niederländer Stef Broenink ins Ziel und feierte damit den größten Erfolg in seiner noch jungen Ruder-Karriere. Weitere Erfolge im Frauen-Doppelzweier, Frauen-Doppelvierer sowie im leichten Männer-Doppelzweier und ein dritter Rang im Vierer ohne Steuermann rundeten das positive DRV-Gesamtbild in den olympischen Klassen ab. Eine ähnlich gute Bilanz gab es zuletzt bei der EM 2010.

17:14 Uhr

Spielmanipulation: Belgischer Erstligist muss absteigen

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(Foto: imago images / Belga)

Der belgische Fußball-Pokalsieger und Erstliga-Aufsteiger KV Mechelen ist wegen Spielmanipulation mit dem Zwangsabstieg belegt worden. Zudem darf der Klub nicht an der Europa League teilnehmen. Das entschied der belgische Fußballverband KBVB. Mechelen muss in der kommenden Saison weiter in der zweiten Liga spielen und geht dort mit einem Punktabzug von zwölf Zählern in die Spielzeit. Weiterhin wurde Mechelen für eine Saison aus dem nationalen Pokalwettbewerb ausgeschlossen.

Laut offizieller Mitteilung des KBVB wurde das Verhalten zweier Funktionäre des Klubs bestraft, die ihrer Informationspflicht nicht nachgekommen seien. Zudem werden drei Spielerberater beschuldigt, "Handlungen zur Verfälschung des Wettbewerbs" vorgenommen zu haben. Mechelen kann innerhalb einer Woche Berufung gegen das Urteil einlegen. "Wir verstehen diese Entscheidung nicht, wir sind unschuldig", teilte der Klub mit. "Wir schauen uns den Fall an und planen, Rechtsmittel einzulegen", hieß es weiter.

17:00 Uhr

Boll/Franziska putzen Weltmeister-Doppel von der Platte

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(Foto: imago images / Xinhua)

Timo Bolls Überraschungscoup im Doppel bei den hochkarätigen China Open mit Patrick Franziska hat im Lager des Deutschen Tischtennis-Bundes (DTTB) überschwänglichen Jubel ausgelöst. "Das würde ich mal ein perfektes Spiel nennen", kommentierte Europameister Boll den imponierenden 3:0-Finalerfolg in Shenzhen gegen die einheimischen Weltmeister Ma Long/Wang Chuqin ungewohnt euphorisch. "Das war ein geiles Doppel", meinte auch Bundestrainer Jörg Roßkopf begeistert: "Die Jungs haben nicht nur sehr stark, sondern absolut fehlerlos gespielt."

Durch ihren insgesamt dritten World-Tour-Titel beim erst fünften gemeinsamen Wettbewerb zählen Boll und Franziska endgültig zu den absoluten Spitzendoppeln. 2013 und 2015 gewann das Paar die German Open. Und vor seinem Einzug ins später wegen Bolls Erkrankung ausgefallene WM-Viertelfinale von Budapest hatte das Duo im März bei den Qatar Open in Doha das Endspiel erreicht. Im Einzel war Boll in Shenzhen bei seinem Comeback nach seiner Viruserkrankung während der WM bis ins Viertelfinale vorgedrungen, war dort aber beim 0:4 gegen den Weltranglistendritten Xu Xin (China) chancenlos.

16:25 Uhr

BVB nach Final-Spektakel deutscher U19-Meister

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(Foto: imago images / DeFodi)

Die U19-Junioren von Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund haben erneut die deutsche Meisterschaft gewonnen. In einem trotz heißer Temperaturen sehr unterhaltsamen Finale in Großaspach setzte sich der BVB mit 5:3 (1:3) gegen die A-Jugend des VfB Stuttgart durch. Immanuel Pherai (7. Minute/56.), Paul-Philipp Besong (76./79.) und Enrique Pena-Zauner (90.+3) schossen die Tore für das Team von Trainer Benjamin Hoffmann. Stuttgart hatte vor 8010 Zuschauern nach Toren von Antonis Aidonis (2.), Leon Dajaku (15.) und Lilian Egloff (26.) zur Pause zwar mit 3:1 in Führung gelegen, nach einer Roten Karte für Luca Mack (51.) aber fast die komplette zweite Hälfte in Unterzahl spielen müssen.

Die Schwaben verpassten es danach, als erstes U19-Team das Double aus Pokalsieg und deutscher Meisterschaft zu gewinnen. Die Borussia hatte bereits 2016 und 2017 die A-Junioren-Meisterschaft gewonnen.

15:52 Uhr

Präsident: Beim VfB Stuttgart "sind einige Dinge eskaliert"

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(Foto: imago/Michael Weber)

Präsident Wolfgang Dietrich hat mit Blick auf den Abstieg des VfB Stuttgart Probleme zwischen den Trainern und Ex-Sportvorstand Michael Reschke als eine Ursache genannt. "Vom ersten Spieltag an ist eine Situation eingetreten, dass der Zusammenhalt zwischen dem Trainer und dem Sportvorstand nicht optimal funktioniert hat. Man kann sagen: den Trainern", sagte der 70-Jährige. Reschke war vom VfB im Februar freigestellt worden und hatte in der vergangenen Saison mit den Trainern Tayfun Korkut und Markus Weinzierl zusammengearbeitet.

Ein großes Problem sei es gewesen, dass man Reschke nicht den geplanten Sportdirektor an die Seite habe stellen können. "Das hat dann dazu geführt, dass bestimmte Themen, die man hätte aufteilen können, sicher nicht alle optimal gelaufen sind und sich teilweise auch massiv auf die Mannschaft ausgewirkt haben", sagte Dietrich. "Letztendlich sind einige Dinge eskaliert."

15:22 Uhr

"The normal one": Jürgen Klopp im Porträt

Schon mit Amtsantritt 2015 sorgt Jürgen Klopp für Begeisterung und den ein oder anderen Lacher. Mit dem Triumph in der Champions League liegen ihm nun Tausende FC-Liverpool-Fans zu Füßen. Es ist der vorläufige Höhepunkt einer unglaublichen Trainerkarriere. Hier ein Rückblick.

14:40 Uhr

"Petko" eskaliert auf Twitter - und Boris sorgt für Ruhe

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Mit einem Twitter-Feuerwerk hat sich die deutsche Tennisspielerin Andrea Petkovic nach ihrem French-Open-Aus zu Wort gemeldet - und dabei sogar Boris Becker auf den Plan gerufen. Zunächst setzte die 31-Jährige in dem Kurznachrichtendienst eine Botschaft ab, in der sie ihrer Gegnerin Ashleigh Barty gratulierte, ihre heftige Niederlage gegen die Australierin eingestand und dann ankündigte, aufzuschreiben, warum sie ihren Sport so liebe.

Sie habe Jan-Lennard Struff beobachtet, wie er "auf Sand" Serve-and-Volley gespielt und beim Stand von 8:8 im fünften Satz Breakball um Breakball seines Gegners Borna Coric abgewehrt habe. Sie habe zwei Spielern mit einhändiger Rückhand zugeschaut (Stan Wawrinka und Grigor Dimitrow), "die den Ball so unfassbar hart schlugen, dass sie so weit hinter der Grundlinie stehen mussten, dass ich sie nicht mehr auf dem Bildschirm finden konnte", wie Petkovic twitterte.

Schließlich: "Wir haben einen Platz in einem Botanischen Garten, wir haben einen Platz, der nach einer Mode-Ikone der 20er-Jahre benannt ist. Und ein ganzes Turnier, das nach einem verdammten Piloten benannt ist." Was sie sagen wolle: "Dieser Sport ist verrückt und ich liebe ihn und ich hasse ihn." Was Becker ebenfalls in den sozialen Netzwerken kommentierte: "Beruhige dich und schaue Fußball."

14:15 Uhr

Golfprofi Kaymer als Führender auf der Schlussrunde

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(Foto: imago images / Icon SMI)

Der wiedererstarkte Golfprofi Martin Kaymer hat beim Memorial in Dublin/Ohio seinen ersten Sieg seit fünf Jahren vor Augen. Der 34-Jährige spielte auf der dritten Runde des mit 9,1 Millionen Dollar dotierten US-Tour-Turniers eine bogeyfreie 66 und geht mit insgesamt 201 Schlägen mit zwei Schlägen Vorsprung auf den früheren US-Masterssieger Adam Scott auf die Schlussrunde. Letztmals hatte Kaymer im Juni 2014 bei der US Open in Pinehurst triumphiert.

Kaymer gibt sich vor der vierten Runde gelassen. "Wenn ich gewinnen sollte - fantastisch. Falls nicht, dann lerne ich eine Menge, das mir im anstehenden anstrengenden Sommer helfen wird", sagte der frühere Weltranglistenerste, der im Ranking auf Platz 186 zurückgefallen ist.

13:24 Uhr

Klopp und Campino singen wieder gemeinsam

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Mit einer musikalisch etwas schiefen Grußbotschaft haben Jürgen Klopp (51) und Toten-Hosen-Star Campino (56) ihr eingelöstes Finalversprechen besungen. Nach dem Triumph des FC Liverpool in der Champions League schmetterten der Fußballtrainer und der Punkrock-Sänger in einem gemeinsamen Internetvideo auf englisch: "Wir senden Grüße aus Madrid. Heute Nacht haben wir Nummer sechs geschafft. Wir haben (den Pokal) zurück nach Liverpool gebracht, weil wir es versprochen hatten."

Vor einem Jahr hatten Klopp und Capino nach der Endspiel-Niederlage der Reds gegen Real Madrid in einem ähnlichen Gesangsvideo versichert, die Champions-League-Trophäe zurück nach Liverpool zu holen. Mit dem 2:0 gegen die Tottenham Hotspur am Samstagabend eroberte der englische Fußballclub zum sechsten Mal den Siegerpokal der europäischen Königsklasse.

12:44 Uhr

Zeidler holt erstes deutsches Einer-EM-Gold seit 1974

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(Foto: imago/Aleksandar Djorovic)

Der Deutsche Ruderverband hat wieder einen Einer-Fahrer von Weltklasseformat. Mit seinem Sieg bei der EM in Luzern feierte Oliver Zeidler den bisher größten Erfolg seiner noch jungen Karriere im Skiff. Der 22 -jährige Ingolstädter, der bis vor zwei Jahren noch Leistungsschwimmer war, verwies im Finale der kontinentalen Titelkämpfe auf dem Rotsee die Konkurrenten Stef Broenink aus den Niederlanden und den Weißrussen Pilip Pavukou auf die Plätze zwei und drei. Damit geht er als Mitfavorit in die WM Ende August im österreichischen Ottensheim.

10:59 Uhr

Final-Flitzerin erntet Internet-Ruhm

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Was waren das für schöne Zeiten, als Flitzer bei Fußballspielen noch leicht alkoholisierte, aber schwer übergewichtige Fans waren, deren Lauf halb Schabernack, halb pure Freude war - und keine kalkulierte Werbemaßnahme. Sei es drum... Eine Flitzerin im Badeanzug hat mit ihrer Aktion beim Champions-League-Finale kurzen Internet-Ruhm geerntet.

  • Das amerikanische Model hatte bei ihrem Sprint über den Rasen beim Endspiel in Madrid für eine Erotikseite geworben und war für wenige Sekunden bei der Live-Übertragung auf Millionen Fernsehschirmen zu sehen. Die Zahl ihrer Follower in dem sozialen Netzwerk stieg in den Stunden nach der Aktion steil an.
  • Marketing-Experten wollen einen Werbewert für die Sex-Plattform in Höhe von mehreren Millionen Euro errechnet haben.
  • Der in Russland geborene Betreiber der Seite, zugleich angeblich Lebensgefährte der Flitzerin, twitterte: "Ich kann es nicht erwarten, Dich zu heiraten."
  • Liverpool-Trainer Jürgen Klopp indes reagierte mit einem Kopfschütteln.
10:27 Uhr

Schweinsteiger verliert deutsches MLS-Duell

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(Foto: imago images / Icon SMI)

Der frühere Fußball-Weltmeister Bastian Schweinsteiger (34) hat in der nordamerikanischen Profiliga MLS das deutsche Duell mit Julian Gressel verloren. Schweinsteigers Klub Chicago Fire unterlag beim Titelverteidiger Atlanta United mit Gressel 0:2 (0:2) und wartet seit inzwischen vier Partien auf einen Sieg.

In der Eastern Conference liegt Chicago auf dem neunten Platz, Atlanta ist Zweiter. Die besten sieben Teams erreichen die Play-offs. Beide Tore für United erzielte Josef Martinez (12., 43.). Schweinsteiger spielte in der Innenverteidigung durch, Gressel wurde nach 72 Minuten ausgewechselt. Offensivspieler Fabian Herbers kam bei Fire in der Schlussphase ins Spiel.