Sonntag, 21. Februar 2021Der Sport-Tag

Heute mit Anja Rau und Till Erdenberger
21:22 Uhr

Joker Götze verhilft Eindhoven mit Doppelschlag zum Sieg

Mit seinem ersten Doppelpack in der niederländischen Fußball-Meisterschaft hat Mario Götze der PSV Eindhoven noch zum 3:1 (0:1)-Sieg über Vitesse Arnheim verholfen. Durch den Erfolg im Verfolgerduell bleibt die Mannschaft von Trainer Roger Schmidt in Sichtweite von Spitzenreiter Ajax Amsterdam. Schmidt wechselte Götze in der 64. Minute beim Stand von 0:1 ein, wenig später erzielte der zur zweiten Halbzeit gekommene Donyell Malen den Ausgleich (66.). Für die Entscheidung sorgte dann Joker Götze: Der 28-Jährige wurde mit seinen beiden Toren in der 86. und 88. Minute zum Matchwinner.

20:44 Uhr

Länderspiel-Auftakt: Fußballerinnen brillieren nicht, gewinnen aber

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Eins getroffen, eins vorbereitet: Svenja Huth spielte hervorragend.

(Foto: imago images/Revierfoto)

Eine blendend aufgelegte Svenja Huth hat die deutsche Frauenfußball-Nationalmannschaft zum Sieg im ersten Länderspiel des neuen Jahres geführt. Beim 2:0 (1:0) über Belgien beim Mini-Turnier "Three Nations. One Goal" markierte die Wolfsburgerin in Aachen bereits nach zwei Minuten nach schöner Vorarbeit von Lara Bühl (2.) die Führung und war auch am zweiten Tor maßgeblich beteiligt. Huths Flanke verwertete Lea Schüller (55.) per sehenswerter Direktabnahme. Am Mittwoch (18.30 Uhr/Eurosport) trifft die DFB-Auswahl in Venlo auf Europameister Niederlande, der Belgien am vergangenen Donnerstag mit 6:1 viel deutlicher bezwungen hatte.

Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg hatte ihrem Team eine sehr offensive Ausrichtung verordnet. Mit den Frankreich-Legionärinnen Dszenifer Maroszan und Sara Däbritz hatte sie die technisch besten deutschen Spielerinnen im Mittelfeld aufgestellt, dazu mit Huth, Bühl und Schüller drei schnelle Angreiferinnen aufs Feld geschickt. Das zahlte sich früh aus, schon der erste Angriff des Spiels führte zum 1:0. Danach hatte die DFB-Elf zwar die Partie im Griff, zwingende Tormöglichkeiten blieben aber selten. Huth (11.), Abwehrchefin Marina Hegering (21.) und Sydney Lohmann (44.) hätten aber dennoch das zweite Tor erzielen können.

19:57 Uhr

"Kann ich nicht sagen": Neuhaus lässt seine Zukunft sehr offen

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Florian Neuhaus hat seine Zukunft noch nicht geklärt.

(Foto: imago images/Horstmüller)

Der umworbene Fußball-Nationalspieler Florian Neuhaus vom Bundesligisten Borussia Mönchengladbach macht sich nach eigener Aussage noch keine großen Gedanken, wo er in der kommenden Saison spielt. "Für mich ist das jetzt wirklich kein so großes Thema. Ich bin, was die Zukunft betrifft, auch ganz entspannt", sagt der 23-Jährige dem "Kicker".

"Ich spiele bei Borussia, ich habe einen Vertrag (bis 2024; d.Red.), und wir als Klub verfolgen noch sehr große Ziele in dieser Saison. Was dann im Sommer passiert, kann ich aktuell nicht sagen", fügte der Mittelfeldspieler an, der unter anderem das rege Interesse von Bayern München und des FC Liverpool geweckt haben soll.

Chancenlos im Ringen um das Talent ist Mönchengladbach aber offenbar nicht. "Die Borussia ist ein Verein, bei dem ich mich hervorragend entwickeln konnte und alles vorfinde. Ich weiß, was ich an Borussia habe", sagte der gebürtige Oberbayer Neuhaus.

19:03 Uhr

"Das wird schwierig": Dardai schiebt nach nächster Pleite "keine Panik"

Trainer Pal Dardai sieht auch nach dem achten sieglosen Spiel von Hertha BSC keinen Grund für übertriebene Sorge im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga. "Das Ergebnis ist traurig. Wir sind immer wieder marschiert und haben es versucht", sagte der Chefcoach des Berliner Fußball-Bundesligisten nach dem 0:3 (0:1) gegen RB Leipzig im Olympiastadion. "Wir müssen einfach ruhig bleiben, keine Panik", forderte der Ungar.

Die Berliner stehen als Tabellen-15. weiter ganz knapp vor der Abstiegszone. "Man hat schon gewusst, das wird schwierig", sagte Dardai ob des schweren Programms. Als nächster Gegner wartet im VfL Wolfsburg ein weiteres Spitzenteam der Liga.

18:12 Uhr

Kohfeldt nach Gladbach? Es gibt "keinen Sachstand"

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Florian Kohfeldt ist erstmal weiterhin für Werder Bremen tätig.

(Foto: imago images/Nordphoto)

Laut Trainer Florian Kohfeldt ist an den Spekulationen über seinen möglichen Wechsel von Werder Bremen zu Borussia Mönchengladbach aktuell nichts dran. "Nur weil an einem anderen Standort ein Trainer entschieden hat, den Verein zu wechseln, ändert sich für mich direkt nichts", sagte Kohfeldt am Rande des Bundesliga-Spiels bei der TSG 1899 Hoffenheim dem TV-Sender Sky und fügte hinzu: "Ich bin sehr, sehr gerne Werder-Trainer. Wir haben eine so hohe Verbundenheit hier bei Werder Bremen. Die handelnden Akteure, Frank Baumann und ich, wir kennen uns so lange und arbeiten vertrauensvoll zusammen. Es gibt nichts, worüber wir zu reden haben. Es gibt keinen Sachstand."

Nachdem Marco Rose Anfang der Woche seinen Abgang von Gladbach zu Borussia Dortmund im Sommer angekündigt hatte, wurde auch Kohfeldt als möglicher Nachfolge-Kandidat beim Champions-League-Achtelfinalisten gehandelt.

17:01 Uhr

Unerhofft kurzer Sprung reicht Mihambo zum nächsten Titel

Weitsprung-Weltmeisterin Malaika Mihambo hat bei den deutschen Hallen-Meisterschaften der Leichtathleten in Dortmund unangefochten ihren vierten Titel gewonnen. Allerdings erfüllte sich am Sonntag die Hoffnung der "Sportlerin des Jahres" von 2019 und 2020 auf den ersten Sieben-Meter-Sprung in diesem Winter nicht.

Die 27-Jährige von der LG Kurpfalz musste sich mit 6,70 Meter zufrieden geben. In der Weltbestenliste steht sie mit 6,77 Meter auf Rang drei. Zweite wurde die Göttingerin Merle Homeier mit 6,55 Meter vor Maryse Luzolo vom Königsteiger LV, die 6,31 Meter weit kam.

15:51 Uhr

70 Tage auf dem Meer: 21-Jährige überquert als jüngste Frau den Atlantik

Die 21-jährige Britin Jasmine Harrison hat als jüngste Frau alleine rudernd den Atlantik überquert. Die Schwimmlehrerin aus North Yorkshire kam nach 70 Tagen, drei Stunden und 48 Minuten auf der karibischen Insel Antigua an.

  • Auf der kanarischen Insel La Gomera hatte im Dezember ihre Reise begonnen, mit der sie rund 10.000 Pfund (ca. 11.500 Euro) für wohltätige Organisationen sammelte.
  • Auf der 3000 Meilen langen Strecke habe sie "gute und schlechte Erfahrungen" gemacht, sagte Harrison nach ihrer Ankunft in einem Facebook-Video der Organisation "Atlantic Campaigns". "Es gibt nichts Vergleichbares, wegzukommen von allem, den Sozialen Medien, schlechten Nachrichten, wortwörtlich von allem."
  • Die bislang jüngste Ruderin war die US-Amerikanerin Katie Spotz, die mit 22 Jahren 2010 den Atlantik überquert hatte.
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15:21 Uhr

Mourinhos Negativserie hält auch im Derby an

Die Negativserie von Tottenham Hotspur und Startrainer Jose Mourinho hält an. Die Spurs unterlagen in der englischen Premier League auch im London-Derby bei West Ham United mit 1:2 (0:1). Es war die fünfte Ligapleite in den vergangenen sechs Spielen für Tottenham.

  • Michail Antonio (5.) und Jesse Lingard (49.) führten die Hammers mit ihren Toren zum siebten Sieg in den jüngsten neun Spielen. Lucas Moura (64.) konnte für die Spurs nach einer Ecke des eingewechselten Gareth Bale nur noch verkürzen. Der starke Bale traf zudem die Latte (79.), Heung-Min Son den Pfosten (90.+2).
  • West Ham verdrängte mit jetzt 45 Punkten Thomas Tuchels FC Chelsea (43) von Rang vier. Tottenham hat bereits neun Zähler Rückstand auf die Champions-League-Plätze, allerdings noch ein Nachholspiel in der Hinterhand.
14:42 Uhr

Warum Barça trotz Schulden weiter im Alaba-Poker mitmischt

Obwohl der FC Barcelona klamme Kassen hat und die Verbindlichkeiten der Katalanen mittlerweile auf über eine Milliarde Euro beziffert werden, soll der spanische Spitzenklub weiter im Poker um eine Verpflichtung David Alabas mitmischen.

  • Unlängst kursierten Gerüchte, die Alaba-Seite um Berater Pini Zahavi wolle zunächst die Anfang März anstehenden Präsidentschaftswahlen am Camp Nou abwarten, bevor man in die Entscheidungsfindung der fußballerischen Zukunft des Bayern-Stars gehe.
  • Schenkt man einem Bericht von sport.es Glauben, könnten sich die Katalanen im Fall der Wahl von Präsidentschaftskandidat Joan Laporta plötzlich in der Pole Position für eine Verpflichtung des Österreichers befinden. Laporta und Alabas Berater Zahavi pflegen seit Jahren ein freundschaftliches Verhältnis.
  • Fraglich bleibt, ob die Katalanen trotz der finanziellen Krise im Sommer in der Lage wären, die Gehaltsforderungen Alabas zu stemmen. Es gibt nämlich Gerüchte, dass der Österreicher beim FC Chelsea mit kolportierten 420.000 Euro pro Woche zum bestverdienenden Spieler der Premier League gemacht werden könnte.

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13:55 Uhr

Nach Beinamputation: Italiens Ex-Nationalspieler Bellugi gestorben

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Ein Tor erzielte Bellugi in seiner Karriere.

(Foto: imago images/WEREK)

Der frühere italienische Fußball-Nationalspieler Mauro Bellugi ist im Alter von 71 Jahren gestorben. Dem Italiener waren im Dezember infolge der Coronavirus-Infektion beide Beine amputiert worden.

  • Das einzige Tor seiner Karriere erzielte Bellugi im November 1971 für Inter Mailand im Achtelfinale des Europapokals der Landesmeister gegen Borussia Mönchengladbach. Bei Inters 4:2-Sieg zwei Wochen nach dem annullierten 1:7 im "Büchsenwurfspiel" am Bökelberg traf er volley aus 25 Metern in den Winkel.
  • 1970/71 gewann Bellugi mit Inter die italienische Meisterschaft, 1974 wechselte er zum FC Bologna. Für Italien bestritt er 32 Länderspiele und nahm an den Weltmeisterschaften 1974 und 1978 teil.
13:32 Uhr

Deutsche Biathletinnen bleiben ohne WM-Einzelmedaille

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Franziska Preuß war die beste Deutsche im Massenstart.

(Foto: dpa)

Die deutschen Biathletinnen beenden erstmals seit 24 Jahren wieder eine WM ohne Einzelmedaille. Im abschließenden Massenstart über 12,5 Kilometer kam Franziska Preuß einen Tag nach der Silbermedaille mit der Staffel als beste Deutsche auf Rang sechs, zum erhofften Edelmetall fehlten knapp 30 Sekunden.

  • Damit bleibt der vierte Rang von Denise Herrmann im Sprint das beste Einzelergebnis der deutschen Frauen in Pokljuka/Slowenien. Erstmals überhaupt blieben die deutschen Skijägerinnen in vier WM-Rennen ohne Edelmetall, 1997 in Osrblie/Slowakei hatte es lediglich drei Einzelwettbewerbe gegeben.
  • Preuß schaffte mit zwei Strafrunden und 52,6 Sekunden Rückstand auf die Siegerin immerhin ihren vierten Top-Ten-Platz der Titelkämpfe.
  • Die fehlerfreie Lisa Theresa Hauser holte in 36:05,7 Minuten als erste österreichische Biathletin WM-Gold. Die Norwegerinnen Ingrid Landmark Tandrevold (1/21,7) und Tiril Eckhoff (3 Strafrunden/+23,0 Rückstand) sicherten sich Silber und Bronze.
  • Vanessa Hinz (+1:21,2) lief mit einem Schießfehler auf Rang zehn.
13:10 Uhr

"Sieht nicht gut aus": Ex-Schalke-Coach rechnet mit dem Abstieg

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David Wagner betreute den FC Schalke zu Beginn der Saison.

(Foto: imago images/Pakusch)

Der ehemalige Schalke-Trainer David Wagner glaubt nicht, dass der Abstieg des Revierklubs noch zu vermeiden ist. "Das sieht nicht gut aus. Man braucht jetzt jemanden, der schnellstmöglich die Planungen in die Wege leitet", sagte der 49-Jährige im Sport1-"Doppelpass". Ein Hauptgrund für die Situation sei auch "eine Verletzungsproblematik, die ihresgleichen sucht", befand Wagner.

Seine Erklärung dafür: "Wenn man finanziell begrenzt ist, gibt es nicht viele Optionen, die dann schließlich dazu führen können, dass du Spieler mit wenig Spielpraxis bekommt", sagte Wagner. Zudem sei die Situation seit Jahren schwierig. "Der ganze Druck, den die Mannschaft seit gefühlt drei Jahren hat, macht dich auch nicht lockerer", sagte der Coach.

12:12 Uhr

WM-Medaille dahin: Straßer verpatzt ersten Slalom-Lauf völlig

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Der Medaillen-Traum ist dahin.

(Foto: REUTERS)

Linus Straßer hat im WM-Slalom bereits im ersten Lauf alle Chancen auf eine Medaille verspielt. Der Münchner hatte große Schwierigkeiten und liegt nach einer Fahrt voller Fehler bereits 1,71 Sekunden hinter dem Österreicher Adrian Pertl, der sich überraschend die beste Ausgangsposition für das Finale (ab 13.30 Uhr/ZDF und Eurosport) verschaffte.

  • Auf den Plätzen zwei bis vier folgen der Südtiroler Alex Vinatzer (+0,14), der Norweger Sebastian Foss-Solevaag (+0,16) und der Schwede Kristoffer Jakobsen (+0,18).
  • Weil Straßer auch nicht unter die ersten 15 im ersten Lauf kam, sind seine Chancen auf eine Aufholjagd gleich null. Für das Finale hatte der Internationale Skiverband FIS das Reglement geändert. In Anbetracht der hohen Temperaturen und der dadurch zu erwartenden schlechten Pistenverhältnisse werden nur die ersten 15 des ersten Laufs in umgekehrter Reihenfolge starten. Im Weltcup beginnt sonst der zunächst auf Rang 30 platzierte Fahrer den zweiten Durchgang.
  • Nicht ins Finale kam Sebastian Holzmann, der im ersten Lauf ausschied.
11:22 Uhr

Kritik am "Party-Bus": BVB entschuldigt sich

Derbysieg hin oder her. Wir leben in Zeiten einer Pandemie, da ist Vor- und Rücksicht geboten. Das hat man bei Borussia Dortmund zu spät erkannt. Doch nach der Aufregung über die Party im Bus und beim Fan-Empfang (siehe Eintrag 9:27 Uhr) entschuldigt sich der Klub: "Bei aller verständlichen Freude über den Derbysieg ist es gestern Abend während der Rückfahrt der Mannschaft zum Trainingsgelände in der Öffentlichkeit zu Verstößen gegen die Corona-Regeln gekommen, die nicht zu tolerieren sind", heißt es in einer Mitteilung.

  • Bis zu 200 Fans "haben die Mannschaft außerhalb des Trainingsgeländes gefeiert, teilweise ohne Masken und ohne Abstand zu halten. Spieler haben mit den Fans - ohne den Bus zu verlassen - gefeiert, und im Überschwang haben einige zudem gefilmt", heißt es vom BVB weiter. Das könne man nicht gutheißen - und es droht noch mehr Ärger.
  • Die Deutsche Fußball Liga (DFL) teilte mit, dass sie bereits Kontakt mit dem BVB aufgenommen und "um eine Stellungnahme" gebeten habe.
  • Der BVB schreibt: "Wir können uns nur entschuldigen und versprechen, mit der Polizei und allen Beteiligten sehr zeitnah darüber zu sprechen, wie solche Szenen in der Öffentlichkeit zukünftig komplett auszuschließen sind."
10:59 Uhr

Nach Staffel-Silber: Herrmann fehlt erkrankt beim letzten WM-Rennen

Die ehemalige Verfolgungsweltmeisterin Denise Herrmann muss die Biathlon-WM in Pokljuka/Slowenien vorzeitig beenden. Wie der Deutsche Skiverband mitteilte, fällt die 32-Jährige wegen einer Erkrankung für den abschließenden Massenstart (12.30 Uhr/ZDF und Eurosport) aus.

  • Genauere Angaben zur Erkrankung machte das Team nicht.
  • Damit ruhen die Hoffnungen des deutschen Teams über die 12,5 km auf Franziska Preuß und Vanessa Hinz.
  • Am Samstag hatte Herrmann mit der Frauen-Staffel noch die Silbermedaille gewonnen.
10:38 Uhr

Enttäuschter Klopp leidet und sorgt sich um nächsten Ausfall

Jürgen Klopp droht nach der vierten Liga-Niederlage in Serie mit dem FC Liverpool der Ausfall eines weiteren Leistungsträgers. Kapitän Jordan Henderson musste beim 0:2 (0:1) gegen den FC Everton bereits nach einer halben Stunde ausgewechselt werden. "Es ist der Oberschenkel/Adduktor und niemand aus dem medizinischen Team ist positiv gestimmt", sagte Klopp. "Es sieht nicht gut aus, aber wir müssen die Untersuchung abwarten."

Der Champions-League-Gegner von Fußball-Bundesligist RB Leipzig, der das Hinspiel vergangene Woche 2:0 gewonnen hatte, ist vor allem im Defensiv-Bereich von zahlreichen Verletzungen geplagt. Das Ergebnis gegen Lokalrivale Everton tue "sehr, sehr" weh, räumte Klopp ein. Der Meister der Vorsaison liegt derzeit nur noch auf Rang sechs. "In den entscheidenden Momenten machen wir entweder einen Fehler oder etwas Merkwürdiges passiert, so ist es eben", analysierte der Coach.

09:27 Uhr

Video aus dem BVB-Bus sorgt für Empörung

Corona-konform ist das nicht ... Borussia Dortmund feiert seinen Derbysieg gegen den FC Schalke 04 bereits auf der Heimfahrt im Bus. Dort, wo eigentlich Masken getragen werden müssen und Abstand gehalten werden soll. Ein Video aber zeigt die völlig entrückte Euphorie der Spieler, die diese Vorgaben missachten. Bei Twitter kommentieren viele entsetzt diese Haltung und weisen darauf hin, dass in den kommenden 14 Tagen von einer Separierung der Spieler im Falle einer Corona-Infektion nicht die Rede sein kann.

Nicht besser machten es die Fans, die den Bus am Trainingsgelände in Brackel in Empfang nahmen. Sie hatten mit Bengalo-Fackeln ein Spalier gebildet und versammelten sich danach dicht gedrängt am Mannschaftsbus. Auch auf einem Live-Video von Mittelfeldspieler Mahmoud Dahoud bei Instagram ist eine Gruppe von feiernden Fans am Bus zu sehen, eng beisammen und größtenteils ohne Maske.

08:23 Uhr

Schalke-Fans wollten Stadion stürmen

Die Fans von Fußball-Bundesligist FC Schalke 04 haben sich nach dem 0:4 (0:2) im Revierderby gegen Borussia Dortmund Medienberichten zufolge vor dem Stadion versammelt. Die "Funke Mediengruppe" schrieb auf Twitter, es sei zu Ausschreitungen gekommen.

  • Einige Fans sollen demnach versucht haben, ein Tor zu stürmen. Sie seien von der Polizei aufgehalten worden, hieß es. Die Polizei bestätigte auf Anfrage zunächst nur, dass rund um die Partie zahlreiche Einsatzkräfte am Stadion gewesen seien.
  • Für den Revierklub rückt nach dem 0:4 gegen den Erzrivalen der Abstieg aus der Bundesliga näher. Schalke hat nach 22 Partien nur neun Zähler gesammelt und bereits acht Punkte Rückstand auf den Vorletzten Mainz. Arminia Bielefeld auf dem Relegationsplatz ist bereits neun Punkte entfernt und hat zudem ein Spiel weniger.

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07:39 Uhr

Rummenigge: "Wir sind überhaupt nicht arrogant"

Bayern-Chef Karl-Heinz Rummenigge hat Vorwürfe, der Fußball beanspruche in der Corona-Pandemie eine Sonderrolle, zurückgewiesen. "Wir sind überhaupt nicht arrogant, wir verlangen überhaupt keine Sonderrolle", sagte der Vorstandschef des deutschen Rekordmeisters im "Aktuellen Sportstudio" des ZDF.

  • "Der Fußball hat nach wie vor Demut." Aber auch der Profi-Fußball, der seinen Spielbetrieb derzeit ohne Zuschauer fortsetzen darf, sei von der Pandemie betroffen. "Wir sind alle in unserem Land angespannt", sagte Rummenigge. "Es ist nicht so einfach, auch für den Fußball."
  • Seine Aussagen zum Impfen seien in Teilen missverstanden worden. "Wir wollen uns in keinster Weise vordrängeln", sagte Rummenigge zu der Debatte über eine mögliche Bevorzugung von Profisportlern beim Impfen, die nach seinen Aussagen entstanden war.
  • Rummenigge hatte bei Sport1 angeregt, dass Fußball-Profis als Impfvorbilder in der Bevölkerung dienen könnten. Diese gelte selbstverständlich nur dann, "wenn es genügend Impfstoff gibt", sagte Rummenigge nun.