Sonntag, 23. Mai 2021Der Sport-Tag

Heute mit Torben Siemer & Till Erdenberger
20:47 Uhr

EHF-Pokal: Magdeburg schnappt Berlin die Krone weg

Hier finden Sie den Spielbericht zum deutschen Finale mit Magdeburger Triumph.

22:16 Uhr

Weit weg von Hrubesch, aber: Zweitliga-Schützenkönig kommt aus Hessen

Serdar Dursun von Darmstadt 98 hat sich die Torjägerkrone in der 2. Fußball-Bundesliga aufgesetzt. Dursun erhöhte sein Trefferkonto für die Hessen beim Saisonfinale auf 27. Auf Platz zwei folgte der Hamburger Simon Terodde (24 Tore). Die Lilien stellen nach der Spielzeit 1980/81 erst zum zweiten Mal den Torschützenkönig in der zweithöchsten Spielklasse. Horst Neumann hatte damals in der Südstaffel ebenfalls 27 Treffer markiert.

Rekordtorjäger der 2. Liga bleibt Dieter Schatzschneider, Torschützenkönig der Saison 1982/83. Der Angreifer hatte zwischen 1978 bis 1987 insgesamt 154 Tore für Hannover 96 und Fortuna Köln erzielt. Alleiniger Rekordhalter für die meisten Treffer in einer Spielzeit ist Horst Hrubesch mit 41 Toren (1977/78) für Rot-Weiss Essen in der 2. Bundesliga (Nord).

21:40 Uhr

Ludwigsburg vergibt ersten Matchball kläglich

Die MHP Riesen Ludwigsburg sind im dritten Viertelfinale der Basketball-Bundesliga (BBL) bei Brose Bamberg mächtig unter die Räder gekommen und haben die erste Chance zum Einzug ins Playoff-Halbfinale weggeworfen. Nach einer ganz schwachen ersten Halbzeit kassierte der Hauptrundensieger beim früheren Serienmeister ein 60:96 (35:60) und führt in der Best-of-five-Serie nur noch mit 2:1.

Bamberg wuchs mit dem drohenden Aus vor Augen über sich hinaus und tat den Gästen vor allem von der Dreierlinie weh. 17 von 38 Würfen waren drin, die Riesen versenkten nur vier Dreier und hatten 17 Ballverluste. Topscorer bei Bamberg waren Nationalspieler Christian Sengfelder, Chase Fieler und Michele Vitali mit jeweils 14 Punkten. Bei den enttäuschenden Ludwigsburgern kamen Tremmell Darden und Yorman Polas Bartolo auf elf Punkte.

21:06 Uhr

Rojas springt dreifach und so weit wie nur eine Frau vor ihr

Die Venezolanerin Yulimar Rojas hat den 26 Jahre alten Freiluft-Weltrekord im Dreisprung nur um sieben Zentimeter verpasst. Der 25-Jährigen gelang bei einem Meeting im spanischen Andujar mit 15,43 Meter die zweitbeste Weite der Geschichte. Den Weltrekord von 15,50 Meter hält seit der WM 1995 Inessa Kravez aus der Ukraine.

In der Halle hält Rojas mit 15,43 Meter bereits seit Februar 2019 den Weltrekord. Bei Olympia 2016 hatte die Südamerikanerin Silber hinter Caterine Ibarguen aus Kolumbien gewonnen, 2017 und 2019 gewann sie WM-Gold.

20:43 Uhr

Turn-Ikone Biles schafft, was vor ihr noch keiner Frau gelang

Kunstturn-Weltmeisterin Simone Biles hat bei ihrem Comeback auf dem Weg zu dem Sommerspielen in Tokio mit einer Sprungpremiere ein Ausrufezeichen gesetzt. Die viermalige Olympiasiegerin, die seit der WM 2019 keinen Wettkampf mehr bestritten hat, zeigte bei den US Classics in Indianapolis einen Jurtschenko (Radwende vor dem Brett) mit gestrecktem Doppelrückwärtssalto. Dies war zuvor noch keiner Frau in einem Wettkampf gelungen.

Videos der 24-Jährigen, in denen ihr das Kunststück schon im Training gelang, hatten in den sozialen Medien bereits für große Aufmerksamkeit gesorgt. "Es ist schön, diese ganze Unterstützung zu spüren", sagte Biles, die nun bei den US-Meisterschaften vom 3. bis 6. Juni antritt. Vom 24. bis 27. Juni findet die Olympiaqualifikation statt. "Ich bin einfach nur froh, gemeinsam mit den anderen wieder einen Wettkampf zu bestreiten, besonders nach dem langen Jahr und der Pause, die wir hatten", so Biles.

19:18 Uhr

Statt Gladbach: Xabi Alonso steigt auf

Trainer Xabi Alonso ist mit der zweiten Mannschaft des spanischen Fußball-Erstligisten Real Sociedad in die zweite Liga aufgestiegen. Das Team aus dem Baskenland gewann das entscheidende Playoff-Spiel gegen den FC Algeciras 2:1 (1:1, 0:0) nach Verlängerung. In Spanien können B-Mannschaften bis in die Segunda Division aufsteigen, zuletzt hatte das die zweite Mannschaft des FC Barcelona 2017/18 geschafft.

Der einstige Welt- und Europameister Alonso war im März auch mit Borussia Mönchengladbach in Verbindung gebracht worden, verlängerte dann aber seinen Vertrag bis 2022.

17:58 Uhr

Merkwürdiger Abschied: Warum sich ein Schalke-Profi aus dem Kader streichen ließ

Mark Uth hätte wissen können, was kommt. Schließlich hatte Schalke-Trainer Dimitrios Grammozis in der Vorwoche Goncalo Paciencia für 40 Minuten gegen Frankfurt spielen lassen. Obwohl der Portugiese der Eintracht gehört und es für die Hessen am vorletzten Spieltag um die Champions League ging. Paciencia bereitete beim für Frankfurt fatalen 4:3-Sieg der Schalker sogar ein Tor vor.

Also sollte auch Mark Uth gegen Köln spielen. Der Ex-Nationalspieler steht zwar nicht in Köln unter Vertrag. Doch er ist in Köln geboren, spielte zweimal für den FC und kann sich offenbar auch eine erneute Rückkehr für den Fall des Klassenerhalts vorstellen. Den FC nun in die 2. Liga zu schießen, wäre demnach ein Gewissenskonflikt gewesen. Also suchte Uth nach der öffentlichen Ankündigung seines Einsatz das Gespräch mit dem Trainer.

"Er hat gemerkt, dass er sich nicht gut damit fühlt und das Spiel nicht zu 100 Prozent auf sich nehmen kann", berichtete Grammozis. "Zum Schutz des Spielers" habe man letztlich einvernehmlich beschlossen, auf seinen Einsatz zu verzichten, teilte der Verein mit. Uth wurde in den sozialen Netzwerken für seine Ehrlichkeit gelobt, aber kritisiert. Es war ein merkwürdiger Abschied nach zweieinhalb unglücklichen Schalke-Jahren.

16:52 Uhr

Schwerer Autounfall wirkt nach: Doppel-Olympiasieger kann Titel nicht verteidigen

Der zweimalige 800-Meter-Olympiasieger David Rudisha wird nicht bei den Sommerspielen in Tokio (23. Juli bis 8. August) an den Start gehen. Das bestätigte der Weltrekord-Inhaber aus Kenia. Der zuletzt von Verletzungen geplagte Rudisha hätte in Japan nach seinen Siegen in London 2012 und Rio 2016 einen Gold-Hattrick schaffen können.

"Ich konnte schon seit längerer Zeit nicht mehr auf die Bahn zurückkehren. Daher bin ich nicht in der Lage, meinen Titel zu verteidigen", sagte der 32-Jährige, der 2011 und 2015 auch Weltmeister geworden war: "So ist das Leben, und so ist der Sport."

Rudisha war 2019 in einen schweren Autounfall verwickelt gewesen, im Mai 2020 verletzte er sich bei der Vorbereitung auf sein Comeback am linken Knöchel. An einen Rücktritt denke er aber nicht. Rudisha hatte 2012 in London in 1:40,91 Minuten den bis heute gültigen Weltrekord aufgestellt.

16:18 Uhr

Schmeißt Zidane bei Real hin? Für Klarheit sorgt er zumindest nicht

Trainer Zinedine Zidane hat seine Zukunft beim spanischen Fußball-Spitzenklub Real Madrid nach der verpassten Meisterschaft offen gelassen. "Ich bin nicht das Wichtigste", sagte der Franzose am Samstag nach dem Saisonfinale in La Liga beim Sender Movistar+: "Ich werde in nächster Zeit in Ruhe mit dem Verein sprechen." Die Königlichen hatten ihr letztes Saisonspiel gegen den FC Villarreal zwar 2:1 (0:1) gewonnen, der Titel ging dennoch an Lokalrivale Atletico, der bei Absteiger Real Valladolid ebenfalls 2:1 (0:1) siegte.

Zuletzt hatte Zidane Spekulationen um einen beschlossenen Abschied vom Rekordmeister zum Saisonende dementiert. Mehrere spanische Medien hatten berichtet, der frühere Weltklassespieler habe seine Mannschaft von seinem Abgang unterrichtet. Zidanes Vertrag läuft noch bis 2022.

16:00 Uhr

"Ist es okay, die Sportler zu impfen?"

Der Schweizer Springreiter Steve Guerdat, 2012 in London auf seinem Jahrhundertpferd Nino de Buissonetts Olympiasieger, hat große Bedenken hinsichtlich der Spiele in Tokio (23. Juli bis 8. August). "Ich kann deswegen hin und wieder nicht gut schlafen", sagte Guerdat: "Manchmal fühle ich mich schuldig dabei, einfach weiterzumachen, dieses Spiel zu spielen, ein Teil davon zu sein."

Der 38-Jährige, Nummer eins der Weltrangliste und mit dem Fuchswallach Venard de Cerisy der große Favorit für Tokio, hat Probleme bei dem Gedanken an eine bevorzugte Impfung für die Sportler. "Ist es okay, die Athleten zu impfen, wenn es auf der ganzen Welt nicht genügend Impfstoff gibt und täglich Leute sterben, die vielleicht von den Impfungen profitiert hätten, die nun an die Sportler gehen?", sagte Guerdat.

Zudem frage er sich angesichts der aktuellen Corona-Situation in Japan und speziell in Tokio, ob "wir tatsächlich arrogant genug sind und dort mit einer Medaille umherspazieren, während andere zu Hause bleiben müssen, damit dies möglich ist?"

15:19 Uhr

14-Jähriger stirbt bei Feier nach Meisterschaft von Atlético Madrid

Die Feierlichkeiten anlässlich der elften spanischen Fußball-Meisterschaft von Atlético Madrid sind von einem Todesfall überschattet worden. Ein 14 Jahre alter Anhänger erlag am späten Samstagabend einer schweren Kopfverletzung, eine Stunde lang kämpften Rettungskräfte vergeblich um sein Leben. Der Jugendliche hatte sich in einer Tiefgarage unweit des Neptunbrunnens aus einem Autofenster hinausgelehnt, dabei prallte sein Kopf auf eine Begrenzungssäule. Insgesamt zählte die Polizei rund 2000 Feiernde rund um den zentralen Platz.

14:48 Uhr

Im Zweifel immer Rickey Paulding

Die EWE Baskets Oldenburg haben im Playoff-Viertelfinale der Basketball-Bundesliga (BBL) dank Klubidol Rickey Paulding den Ausgleich geschafft. Der US-Amerikaner traf mit der Schlusssirene zum 77:75 (39:34) gegen ratiopharm Ulm, damit steht es in der Best-of-five-Serie 1:1.

Meister Alba Berlin ist einen Schritt weiter. Nach dem 95:83 (48:41) über die Hamburg Towers hat der Titelverteidiger beim Stand von 2:0 drei Matchbälle. Der Italiener Simone Fontecchio überzeugte beim Favoriten mit 18 Punkten und acht Rebounds.

In Oldenburg verwandelte sechs Sekunden vor dem Ende Troy Caupain nur einen von zwei Freiwürfen für Ulm, auf der Gegenseite sorgte Paulding per Korbleger für den Sieg. Der 38-Jährige spielt seit 2007 für die EWE Baskets, hat mit dem Klub die Meisterschaft (2009) und den Pokal (2015) geholt und ist immer wieder der Mann für die großen Momente. Bester Werfer der Gastgeber war Nathan Boothe mit 18 Punkten, Paulding kam auf 16 Zähler. Für Ulm verbuchte Aric Holman 13 Punkte.

14:25 Uhr

Quali-Sieg für nichts: Leclercs Ferrari streikt auf dem Weg zur Pole Position

Am Morgen schien sich noch alles zum Guten zu wenden, nun aber schlägt das Monaco-Pech bei Charles Leclerc jedoch wieder zu. Der Ferrari des Monegassen war nach dem Crash zum Abschluss des Qualifying zwar nicht so schwer beschädigt, dass ein Getriebewechsel und die damit verbundene Grid-Strafe von fünf Plätzen notwendig wurde. Doch auf dem Weg in die Startaufstellung gibt es bei Leclercs Auto das nächste Problem. Statt den Ferrari auf Startplatz eins und damit die Pole Position zu stellen, biegt der 23-Jährige wieder in die Boxengasse.

Den Mechanikern bleibt eine halbe Stunde, den Boliden wieder fahrtüchtig zu machen, das Problem ist offenbar irgendwo im Bereich des Hecks zu finden und zu beheben. Gelingt das, kann Leclerc zumindest aus der Box starten. Rennen in seiner Heimatstadt (ab 15 Uhr im Liveticker bei ntv.de) bleiben für Leclerc damit kein allzu großer Spaß - bislang hat er dort weder in der Formel 2, noch in der Formel 1 einen einzigen Punkt einfahren können. Das würde auch heute extrem schwierig werden.

Update 14.35 Uhr: Leclerc steigt aus - und geht also nicht an den Start. Der Unfall gestern in der letzten Runde des Qualifying hat allem Anschein nach doch Schäden verursacht, die einen Start heute verhindern.

14:01 Uhr

"Lieber tot als ..." Fangesang bringt Fußballer in Bedrängnis

Der belgische Fußballmeister FC Brügge ist nach seiner Titelfeier Gegenstand einer Ermittlung durch den nationalen Fußballverband URBSFA. Leistungsträger Noa Lang hatte gemeinsam mit den Anhängern einen antisemitischen Fankurvensong gesungen, der sich gegen den Rivalen RSC Anderlecht richtete. Durch ein 3:3 beim Rekordchampion hatte Brügge den Titel perfekt gemacht. Der Text lautet ins Deutsche übersetzt etwa "Lieber tot als ein Sporting-Jude".

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Lang behauptet, "alles über Rassismus und Vorurteile" zu wissen. Aber was hat das mit dem antisemitischen Gesang zu tun?

(Foto: imago images/Panoramic International)

Ein Video von Langs Gesängen kursierte in den sozialen Netzwerken. Die belgische Liga teilte mit: "Rassismus und Antisemitismus haben keinen Platz in unserer Gesellschaft und dürfen nicht länger verharmlost werden."

Lang selbst gab sich wenig einsichtig. "Ich bin das Kind eines Vaters aus Surinam und einer niederländischen Mutter", schrieb er bei Instagram. Er "weiß alles über Rassismus und Vorurteile. Nach dem Titelgewinn habe ich mit all meinem Enthusiasmus mit den Fans gesungen. Ich wollte damit niemanden beleidigen. Für mich ist diese Geschichte jetzt abgehakt." So einfach dürfte es nicht werden.

13:30 Uhr

Badminton-Welt entscheidet: Tischtennis ist kein geeignetes Vorbild - wegen einer Stimme

Eine Änderung der Zählweise im Badminton ist bei der Mitgliederversammlung des Weltverbandes BWF an einer einzigen Stimme gescheitert. 187 der 282 Stimmen hatten für eine Änderung votiert. Nötig waren jedoch eine Zwei-Drittel-Mehrheit und somit 188 Stimmen. Der indonesische und der maledivische Verband hatten beantragt, das Punkte-System von drei Gewinnsätzen bis 21 Punkten auf fünf Gewinnsätze bis elf umzustellen. Im Tischtennis war im Jahr 2001 ein Satz von 21 auf elf Sieger-Punkte umgestellt worden.

BWF-Präsident Poul-Erik Høyer hatte sich für eine Änderung ausgesprochen, erklärte aber, das äußerst knappe Ergebnis zu respektieren. "Der Vorschlag war Teil meiner Vision, Badminton spannender zu machen und den Unterhaltungswert für Sponsoren und Fans zu steigern. Aber das wird uns nicht davon abhalten, uns weiter zu bemühen, den Sport zu verbessern", sagte er.

12:50 Uhr

Strafversetzung? Ferrari schließt Untersuchung von Leclerc Unfallauto ab

Charles Leclerc kann seine Pole Position für den Formel-1-Klassiker in Monaco behalten. Im Ferrari des 23 Jahre alten Monegassen musste nach dessen Unfall in der Qualifikation das Getriebe nicht gewechselt werden. Das gab Ferrari bekannt. Es seien keine Defekte festgestellt worden, erklärte das Team, das schon am Abend vorher nach einer ersten Inspektion von keinen "ernsthaften Schäden" an der Einheit berichtet hatte.

Weil ein Getriebewechsel den Regeln zufolge erst nach sechs aufeinanderfolgenden Grand-Prix-Events erlaubt, der Große Preis von Monaco aber erst das fünfte Saisonrennen ist, hätte Leclerc fünf Startplätze nach hinten rücken müssen für das Rennen (15 Uhr/Sky und im Liveticker bei ntv.de).

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11:57 Uhr

Aufstiegsfeier eskaliert: Barrikaden und Verkaufsstand angezündet

Nach dem Aufstieg von Hansa Rostock in die 2. Fußball-Bundesliga hat es in der Nacht zum Sonntag Krawalle gegeben. Wie die örtliche Polizei mitteilte, versammelten sich gegen 23.30 Uhr in der Rostocker Innenstadt bis zu 250 Hansa-Fans, die einen mobilen Verkaufsstand in Brand setzten. Die eintreffenden Polizei- und Feuerwehrkräfte seien mit Pyrotechnik und Flaschenwürfe angegriffen worden.

Zudem seien an mehreren Stellen Barrikaden aus Mülltonnen errichtet und anschließend angezündet sowie zwei Polizei-Einsatzfahrzeuge beschmiert worden. Erst gegen 2.30 Uhr konnte der Bereich unter Einsatz starker Polizeikräfte geräumt werden. Das Ausmaß des Schadens ist noch unklar, jedoch wurden unter anderem mehrere Autos durch das Feuer beschädigt. Gegen die unbekannten Täter wird wegen des Verdachts des Landfriedensbruches ermittelt.

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10:51 Uhr

Trotz Öl, Gas und Atomkraft: Stromausfall kostet Schachspielern den Sieg

Wegen eines Stromausfalls haben vier iranische Schachspieler bei der Asienmeisterschaft ihre Spiele verloren. Nach Angaben der Nachrichtenagentur Isna hatten alle vier sogar Chancen auf den Titel. Die stellvertretende Präsidentin des iranischen Schachverbands, Schadi Paridar, beschwerte sich beim Energieministerium über den Vorfall. Im Iran ist es diese Woche wegen einer unerwarteten Hitzewelle zu stundenlangen Stromausfällen gekommen. Davon betroffen war insbesondere die Hauptstadt Teheran, wo auch die Spiele stattfanden.

Der Schachverband hatte zuvor beim Energieministerium darum gebeten, einen Stromausfall bei der Asienmeisterschaft zu vermeiden. Warum ein Land mit so vielen Öl- und Gasreserven sowie angeblicher Atomenergie wegen einer Hitzewelle trotzdem den Strom ausschalten muss, ist für viele Iraner unbegreiflich.

10:16 Uhr

Zehn Festnahmen nach Drittliga-Spiel

Am Rande des Drittliga-Spiels zwischen dem FC Ingolstadt und dem TSV 1860 München sind zehn Fans festgenommen worden - überwiegend Münchner. Wie die Polizei weiter mitteilte, sei am Stadion aus der Menge der Fußballanhänger Pyrotechnik gezündet worden, vereinzelt seien auch Gegenstände in Richtung der Polizei geworfen worden. Zum Saisonfinale in der 3. Liga hatte die Ingolstädter Polizei an die Fans appelliert, zu Hause zu bleiben. Dennoch seien nachmittags rund 800 Fans - vorwiegend aus München - zum Fußballspiel angereist. Die Polizei war mit mehreren Hundert Beamten im Einsatz.

09:44 Uhr

Doncic trägt Dallas zum Auftaktsieg in Los Angeles

Basketball-Nationalspieler Maxi Kleber hat bei seinem Comeback mit den Dallas Mavericks einen erfolgreichen Auftakt in die Playoffs der NBA gefeiert. Bei den Los Angeles Clippers setzte sich der Meister von 2011 mit 113:103 durch und ging in der Best-of-seven-Serie mit 1:0 in Führung.

Bester Werfer der Mavericks war Luka Doncic mit 31 Punkten, dem Slowenen gelang mit zehn Rebounds und elf Assists ein Triple-Double. Der 22-Jährige hatte schon im Vorjahr gegen die Clippers mit unfassbaren Leistungen geglänzt. Kleber, der die letzten Spiele der regulären Saison verpasst hatte, steuerte sechs Zähler und neun Rebounds bei. Am Dienstag findet das zweite Spiel erneut in Los Angeles statt, bevor die Mavericks zweimal zu Hause antreten.

09:18 Uhr

"Was Thomas leisten kann ...": Neuer erwartet viel von Rückkehrern

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Manuel Neuer und Thomas Müller, vereint im Erfolg.

(Foto: Peter Schatz)

Torhüter Manuel Neuer hat die Rückkehr von Mats Hummels und Thomas Müller in die deutsche Fußball-Nationalmannschaft begrüßt. Über seinen Münchner Vereinskollegen Müller sagte Neuer in der "Welt am Sonntag": "Was Thomas leisten kann, haben wir in den vergangenen Monaten beim FC Bayern gesehen. Vom Naturell und seiner fußballerischen Klasse her wird er sofort wieder eine Führungsrolle einnehmen."

Bundestrainer Joachim Löw hatte die vor zwei Jahren von ihm ausgemusterten Weltmeister von 2014 für die anstehende Europameisterschaft vom 11. Juni bis 11. Juli in die Nationalmannschaft zurückgeholt. Für die Abwehr könne der Dortmunder Hummels "ein entscheidender Stabilisator sein", sagte Neuer und betonte: "Bei einem Turnier ist jeder Fehler entscheidend, eine stabile Defensive ist Basis für eine erfolgreiche EM."

Die deutsche Mannschaft spielt in der Vorrundengruppe F in München gegen Frankreich, Portugal und Ungarn.

08:51 Uhr

Nico Sturm droht bitteres und frühes Playoff-Aus

Eishockey-Nationalspieler Nico Sturm steht mit Minnesota Wild in den Playoffs der NHL mit dem Rücken zur Wand. Das Team aus Saint Paul verlor das vierte Spiel der Best-of-seven-Serie gegen die Vegas Golden Knights mit 0:4 und braucht im Achtelfinale nun drei Siege, um das frühe Aus noch zu verhindern.

Sturm kam im zweiten Heimspiel der Serie knapp zwölf Minuten zum Einsatz. Vegas-Torhüter Marc-Andre Fleury parierte 35 Torschüsse der Gastgeber, es war sein erster Shutout in der Entscheidungsrunde. Am Montag könnte die Saison für Sturm bereits beendet sein, dann steht Spiel fünf in Las Vegas an.

08:25 Uhr

Lewandowski verneigt sich vor Müllers "historischer Leistung"

Robert Lewandowski hat unmittelbar nach seinem Torrekord noch einmal die Leistung seines Vorgängers Gerd Müller hervorgehoben. "Ich weiß, dass Gerd Müller eine historische Leistung gebracht hat, und ich habe allergrößten Respekt vor ihm. 1971/72 hat er diese Marke gesetzt. Es war damals eine andere Welt, ein anderer Fußball, eine andere Generation", sagte der 32 Jahre alte Stürmer dem "Kicker".

Gestern hatte der Pole beim 5:2-Erfolg des FC Bayern München in der Fußball-Bundesliga gegen den FC Augsburg mit seinem 41. Saisontor die bisher von Müller und ihm gehaltene Bestmarke übertroffen. "Die Bedeutung dieses Rekords für mein späteres Leben kann ich noch nicht einschätzen. Schon der Moment mit 40 Treffern war etwas Besonderes. Es war für mich bisher einfach unvorstellbar gewesen, dass ich diese Marke erreichen könnte", bekannte der Weltfußballer.

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