Sonntag, 24. November 2019Der Sport-Tag

19:05 Uhr

Fußball bizarr: Brasilien erlebt epischen Elfer-Fehlschuss

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Erinnern Sie sich noch an den legendären 17-Trippelschritte-Elfmeter des Italieners Simone Zaza im legendären EM-Viertelfinale 2016 gegen die DFB-Elf? An die Häme, die ulkigen Elfmeter-Dressur-Videos, seine öffentliche Entschuldigung, Dirk Nowitzkis Elfer-Imitation? Dann dürfen wir Ihnen mitteilen: Es geht noch schlimmer.

Den Beweis trat unter der Woche unfreiwillig Caique von Paysandu SC in der Copa Verde an, einem regionalen Fußballpokal in Brasilien. Bei der Zweitrunden-Pleite (4:5 im Elfmeterschießen) gegen Cuiaba leistete er sich einen noch epischeren Fehlschuss als einst Zaza - weil er es tatsächlich schaffte, beim Anlauf noch mehr zu übertreiben. Aber sehen Sie selbst:

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18:31 Uhr

Van Bastens Nazi-Eklat: Wormuth akzeptiert Entschuldigung

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"Sehr, sehr schlechter Witz." So kommentierte Frank Wormuth die Verbalentgleisung von Marco van Basten.

(Foto: imago/Pro Shots)

Der deutsche Trainer Frank Wormuth hat die Entschuldigung des ehemaligen niederländischen Fußball-Nationalspielers Marco van Basten nach dessen dämlichem "Sieg Heil"-Ausspruch angenommen. "Ich habe mich nicht getroffen gefühlt", sagte der Coach von Heracles Almelo der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Van Basten habe noch am Abend bei ihm angerufen sich entschuldigt. «Ich habe mich nicht getroffen gefühlt", sagte Wormuth. Für ihn sei die Sache abgehakt.

"Ich glaube, er hat einen Witz machen wollen - aber es war ein sehr, sehr schlechter Witz. Für mich ist das damit erledigt", betonte der ehemalige Leiter der DFB-Trainerausbildung.

16:30 Uhr

Trotz Tod seines Vaters: Bautista Agut spielt Davis-Cup-Finale

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Roberto Bautista Agut hatte das spanische Team wegen des Trauerfalls zwischenzeitlich verlassen, kehrte zum Finale aber nach Madrid zurück.

(Foto: REUTERS)

Nur drei Tage nach dem Tod seines Vaters bestreitet der Spanier Roberto Bautista Agut das Davis-Cup-Finale in Madrid. Bautista Agut war Mitte der Woche abgereist, um bei seiner Familie zu sein, kehrte am Wochenende aber nach Madrid zurück. Der Weltranglisten-Neunte trifft im ersten Einzel seit 16 Uhr (DAZN) auf den jungen Kanadier Félix Auger-Aliassime. Danach spielen Rafael Nadal und Denis Shapovalov gegeneinander. Die deutsche Mannschaft war am Freitag im Viertelfinale gegen Großbritannien ausgeschieden.

15:46 Uhr

BVB-Krise mit Favre: Gladbachs Eberl lobt und spöttelt

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Als Gladbach-Manager erlebte Max Eberl sehr erfolgreiche Zeiten mit Coach Lucien Favre - bis der Schweizer schließlich selbst hinwarf.

(Foto: imago/MIS)

Manager Max Eberl von Bundesliga-Tabellenführer Borussia Mönchengladbach rät Ligarivale und Namenscousine Borussia Dortmund zum Festhalten an Trainer Lucien Favre. "Ich traue Lucien zu, den Turnaround zu schaffen, auch wenn es schwer wird. Lucien ist und bleibt ein großartiger Trainer", sagte Eberl im "Doppelpass" bei Sport1. Für ihn sei die Diskussion um den früheren Gladbach-Trainer Favre verfrüht: "Trainerwechsel sind nicht das Allheilmittel. Ich bin ein Freund davon, an gewissen Dingen festzuhalten."

Fußball-Lehrer Favre steht beim BVB in der Kritik, auch wegen des desolaten Auftritts seines Teams beim 3:3 gegen den Tabellenletzten SC Paderborn am Freitagabend. "Er muss es hinbekommen, dass die Mannschaft diese Lust verspürt. Vielleicht muss es die Lösung sein, dass er die Mannschaft mehr motivieren muss", sagte Eberl. Er arbeitete von 2011 bis 2015 in Mönchengladbach mit Favre zusammen.

Völlig überzeugt, dass Favre noch lange BVB-Coach bleibt, scheint Eberl aber nicht. Denn er spöttelte mit Blick auf seinen eigenen Chefcoach in Gladbach auch Richtung Dortmund: "Ich bin froh, dass Marco Rose vom Markt ist und der BVB ihn nicht angraben kann."

15:23 Uhr

Starker Straßer sorgt für Slalom-Lichtblick

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Schön schnell: Linus Straßer im Auftakt-Slalom.

(Foto: imago images/Sammy Minkoff)

Skirennfahrer Linus Straßer ist stark in die Saison gestartet und hat das deutsche Slalom-Team in Levi vor einer Blamage bewahrt. Der 27-Jährige belegte in Finnland Rang acht - das zweitbeste Slalom-Ergebnis seiner Weltcup-Karriere. Besser war er nur im Januar 2015 mit einem fünften Platz.

Der Sportler vom TSV 1860 München hatte es im ersten Weltcup-Slalom nach dem Rücktritt von Felix Neureuther allerdings als einziger der sechs deutschen Starter in den zweiten Durchgang geschafft. Den Sieg zum Auftakt holte sich Henrik Kristoffersen aus Norwegen vor dem Franzosen Clement Noel und Daniel Yule aus der Schweiz.

14:27 Uhr

A-Jugend-Kicker bedroht Gegenspieler mit Klappmesser

Ein Nachwuchsfußballer soll in Meersburg (Bodenseekreis) am Rande eines A-Jugend-Spiels mehrere seiner Gegenspieler mit einem Klappmesser bedroht haben. Die Polizei teilte mit, unmittelbar nach Abpfiff der Bezirksliga-Partie zwischen den Nachwuchsteams der SG Meersburg und der SG Salem (2:3) am Samstagnachmittag sei der Meersburger Spieler kurzzeitig im Clubhaus verschwunden und dann mit einem Gegenstand in der Hand zu einer Spielergruppe des gegnerischen Teams zurückgekehrt.

Zeugen zufolge habe es sich bei dem Gegenstand um ein Klappmesser gehandelt. Bevor die Situation eskaliert sei, sei der 18-Jährige aber von seinen Teamkollegen zurückgehalten worden. Die SG Salem hatte das Spiel zuvor durch einen späten Siegtreffer für sich entschieden.

13:53 Uhr

Rahm schreibt Golf-Geschichte mit Mega-Preisgeld

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Krösus Jon Rahm: Fünf Millionen Dollar Preisgeld für ein Turnier - das hatte nichtmal Tiger Woods kassiert.

(Foto: imago images/Uk Sports Pics Ltd)

Der Spanier Jon Rahm hat Golf-Geschichte geschrieben und das bisher höchste Preisgeld für einen Turniersieg kassiert. Der 25-Jährige gewann mit insgesamt 269 Schlägen das Saisonfinale der Europa-Tour in Dubai und strich allein dafür drei Millionen US-Dollar ein. Zweiter auf dem Par-72-Kurs in den Jumeirah Golf Estates wurde der Engländer Tommy Fleetwood (270). Mike Lorenzo-Vera (271) aus Frankreich kam auf den dritten Rang. Bereits 2017 hatte Rahm die DP World Tour Championship für sich entschieden.

Durch seinen sechsten Erfolg auf der European Tour holte der Baske auch den Gesamtsieg in der Geldrangliste und kassierte dafür weitere zwei Millionen US-Dollar Prämie.

13:12 Uhr

"Total Kacke" - DSV-Adler Eisenbichler stürzt brutal ab

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(Foto: imago images/GEPA pictures)

B eim ersten Einzel-Weltcup des neuen Winters hat Skisprung-Weltmeister Markus Eisenbichler ein Windfiasko erlebt und im polnischen Wisla den 50. Platz belegt. Heißt: Er wurde Letzter - und zwar abgeschlagen. Bei miserablen Windverhältnissen landete Eisenbichler von der Großschanze (!) bereits nach indiskutablen 73 Metern und kam nur auf 23,8 Punkte.

"Des war mal gar nix. Wenn draußen gar nix hebt, hat es mich einfach zu Boden gedrückt. Es ist halt so, das muss ich abhaken", sagte Eisenbichler im ZDF, sagte zu seinem Rückenwind aber auch klar: "Das ist halt total Kacke." Auch die Eurosport-Kommentatoren waren empört und fragten: "Ist das euer Ernst?!" Zumal direkt nach dem Sprung Hüpfer des dreifachen Weltmeisters von Seefeld der Wind drehte und der Norweger Robert Johansson auf 130,5 Meter sprang.

Schwacher Trost: Führender nach dem zweiten Durchgang war Eisenbichlers DSV-Teamkollege Karl Geiger, der mit einem Satz auf 127 Meter insgesamt 116,6 Punkte sammelte - knapp 90 Zähler mehr als Eisenbichler.

Update, 14 Uhr: Karl Geiger hat den möglichen Podestplatz verpasst. Wie Eisenbichler im ersten Durchgang hatte er im zweiten Windpech und stürzte von Platz 1 auf Rang 7. Der Sieg ging an Skiflug-Weltmeister Daniel Andre Tande (Norwegen) vor Anze Lanisek (Slowenien) und Lokalmatador Kamil Stoch.

12:42 Uhr

Federer und Zverev pulverisieren Tennis-Rekord

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Auf den Davis Cup hatte Deutschlands bester Tennisspieler Alexander Zverev keine Lust, er schwänzte die Premiere des neuen Formats. Tennis spielte Zverev trotzdem, gemeinsam mit Alt-Superstar Roger Federer - und sorgte dabei ganz nebenbei für einen Tennis-Weltrekord. Das Showmatch zwischen Zverev und Federer in Mexico-Stadt fand nämlich vor 42.517 Fans in einer Stierkampf-Arena statt.

Mehr Zuschauer hatten noch nie ein Tennisspiel live gesehen. Der bisherige Höchstwert für Tennismatches lag bei 35.681 Zuschauern, aufgestellt am 8. Juli 2010: Kim Clijsters (Belgien) besiegte damals Serena Williams (USA) in einem Schaukampf im König-Baudouin-Stadion von Brüssel. Allerdings: Allzu lange Bestand haben dürfte der Rekord nicht.  Federer und sein Dauerrivale Rafael Nadal planen im kommenden  Februar ein Duell in Südafrika, das Stadion in Kapstadt fasst 55.000 Zuschauer.

Achja, fast vergessen: Gewonnen hat das Rekord-Showmatch Roger Federer, er siegte in anderthalb Stunden 3:6, 6:4, 6:2.

12:09 Uhr

"Nicht würdig" - Präsident Rauball watscht BVB-Profis ab

Reinhard Rauball ist Präsident von Borussia Dortmund. Aber anders als einst Uli Hoeneß beim FC Bayern gehört er nicht zu den Poltergeistern. Die peinliche Leistung seines BVB gegen den SC Paderborn hat das Gemüt des 72-Jährigen nun aber in Wallung gebracht. Resultat: eine Verbalwatschn im besten Hoeneß-Stil. "Die Darbietung vor der Pause war eines Vereins wie Borussia Dortmund nicht würdig", schimpfte er im Gespräch mit den "Ruhr Nachrichten". Die Nicht-Leistung über weite Teile der Partie machte Raubball fassungslos. "Wir sind naiv in Konter gelaufen, es ist für mich noch immer unvorstellbar, wie sehr wir gegen Paderborn in Verlegenheit geraten sind." Das wird sicher auch ein großes Thema bei der JHV des Klubs sein, die seit 11 Uhr läuft. Dort kandidiert Rauball erneut für das Amt des Präsidenten, seine Wiederwahl gilt indes nicht als sicher.

11:23 Uhr

Flick im Bayern-Glück, BVB-Turbulenzen, Beierlorzer-Kuriosum, großes Tennis

Wunderschönen guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser,

hereinspaziert zum Sport-Sonntag. Die frohste Kunde gleich zum Start: Sie dürfen sich vorfreuen - auf einen feinen Hansi-Flick-im-Glück-Text, der parallel zur Eröffnung hier gerade im Feinschliff ist. Kollege Nordmann muss nur noch die Späne runterpusten, dann können Sie sich über die allerneuesten Emotionsentwicklungen rund um Fußball-Rekordmeister FC Bayern informieren (Fertig, bitteschön!)

Ebenfalls hochemotional: Das Finale der Copa Libertadores zwischen Flamengo und River Plate, bei dem Gabigol für einen späten Schock sorgte.

Hingegen sehr unschön weil dämlich (I): Der Eklat, für den die niederländische Fußballlegende Marco van Basten im Live-TV gesorgt hat. Sehr unschön weil dämlich (II): Die Fäkalattacke auf Gladbacher Fans, die ihren Tabellenführer zur Auswärtspleite bei den Klopp-Kopierern des 1. FC Union Berlin begleitet haben.

Was erwartet uns sonst noch?

  • Eine turbulente Jahreshauptversammlung bei Borussia Dortmund. Nach den beiden schwachen Partien der Mannschaft in München (0:4) und gegen den SC Paderborn (3:3) wird erwartet, dass die Mitglieder des Revierclubs ab 11 Uhr ihren Unmut zum Ausdruck bringen. Im Mittelpunkt der jährlichen Versammlung dürfte nicht die als sicher geltende Wiederwahl von Präsident Reinhard Rauball für weitere drei Jahre, sondern der Auftritt von Hans-Joachim Watzke stehen. Schließlich will sich der Geschäftsführer im Beisein der Mannschaft zur sportlichen Lage und zur Zukunft von Lucien Favre äußern, der zumindest bis zum Spiel beim FC Barcelona am Mittwoch trotz aller Kritik weiter BVB-Trainer bleibt.
  • Das Debüt von Achim Beierlorzer als Retter-Trainer des 1. FSV Mainz. Ja, richtig gelesen. Und nein, nicht falls erinnert, falls Sie jetzt denken: Wurde dieser Beierlorzer nicht eben erst beim 1. FC Köln entlassen (der das Debüt seines Retter-Trainers gewaltig vergeigte)? Ja, wurde er, am 9. November 2019. Am 15. November unterschrieb er dann einen Aufhebungsvertrag in Köln - und am 19. November 2019 als neuer Cheftrainer in Mainz für den gefeuerten Sandro Schwarz. Spielen wird Beierlorzer mit seinen Mainzern ab 18 Uhr (im n-tv.de Liveticker) übrigens gegen jene Hoffenheimer, die ihn vor zwei Wochen den Job in Köln gekostet hatten.
  • Schon um 15.30 Uhr spielt Hertha BSC beim FC Augsburg - und dann auch um seinen Trainer Ante Covic. Der steht in Berlin auf der Kippe - und könnte bei einem Rauswurf durch Niko Kovac ersetzt werden. Richtig, jenen Kovac, der ja schon am 3. November den Kulturkampf und seinen Job beim FC Bayern verloren hatte. Ist aber selbstschreibend alles nur Spekulation.
  • In der 2. Fußball-Bundesliga stehen ab 13.30 Uhr diese drei Partien an: Jahn Regensburg - 1. FC Heidenheim, Greuther Fürth - 1. FC Nürnberg, VfB Stuttgart - Karlsruher SC.
  • Im neuen Davis Cup heißt es ab 16 Uhr in der Madrider Caja Magica: "Finaaaaale, oho!" Beziehungsweise "Finale, oh yes!" / "Finale, oh oui" und "Finale, oh si", denn es stehen sich Endspiel-Debütant Kanada und Gastgeber Spanien um Superstar Rafael Nadal gegenüber.
  • Felix Neureuther ist im Ski-Ruhestand, deshalb liegt der Fokus in dieser Saison auf dem zuletzt lange verletzten Fritz Dopfer und Linus Straßer. Die deutschen Hoffnungsträger sind beim Auftakt des Slalom-Weltcups im finnische Levi gefordert, der erste Durchgang läuft seit 10.15 Uhr. Die Entscheidung fällt dann ab 13.15 Uhr. Bei den Damen hatte am Samstag ja Ski-Königin Mikaela Shiffrin dominiert und rekordelt.
  • Markus Eisenbichler und die weiteren deutschen Skispringer greifen ab 11.30 Uhr nach dem ersten Einzelsieg dieses Weltcup-Winters. Beim Springen von der Großschanze im polnischen Wisla zählen vor allem Eisenbichler und sein Zimmerkollege Karl Geiger zum engsten Favoritenkreis. Das Teamspringen hatten die DSV-Adler am Samstag allerdings vergeigt, als sie mit Platz fünf am Podest vorbeigesegelt waren.

Aufschlag!

10:42 Uhr

"Kann mir vieles vorstellen" - Flick siegt beim FC Bayern für einen festen Job

Hansi Flick vom FC Bayern München steht vor Spielbeginn am Spielfeldrand. Foto: Matthias Balk/dpa

Hansi Flick hat Spaß. Und Erfolg. Das sind gute Argumente für eine Festanstellung. Oder nicht?

(Foto: Matthias Balk/dpa)

Hansi Flick warf sich seinen Lederrucksack über und schlenderte lächelnd zum Team-Bus. Soll doch alle Welt über Mauricio Pochettino reden: Der Interimstrainer des FC Bayern sammelt beste Argumente - 4:0 gegen Fortuna Düsseldorf, 4:0 gegen Borussia Dortmund, 2:0 gegen Olympiakos Piräus. "Ich kann mir vieles vorstellen", sagte Flick auf die Frage nach einer Festanstellung über die Winterpause hinaus: "Aber bis dahin ist es ein ganz weiter Weg." Genaueres werde er sich daher auch nicht entlocken lassen, nur so viel: "Es macht  mir Spaß. Die Mannschaft setzt alles hervorragend um." Will das Team denn, dass Flick bleibt? "Korrekt", sagte Serge Gnabry. Der Coach auf Zeit beeindruckt viele Spieler - so auch Thomas Müller. "Er gibt uns alternativlos vor, was zu tun ist, das gibt uns Sicherheit. Wir fühlen uns wohl."

10:12 Uhr

Draisaitl und McDavid sind mit den Oilers zurück in der Spur

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Läuft wieder. Und wie.

(Foto: USA TODAY Sports)

Eishockey-Star Leon Draisaitl hat seine bemerkenswerte Punktejagd in der NHL wieder aufgenommen.

  • Mit den Edmonton Oilers gewann der Kölner bei den Vegas Golden Knights mit 4:2, Draisaitl bereitete dabei drei Treffer vor.
  • Zwei Tage zuvor war er bei der Niederlage bei den Los Angeles Kings (1:5) erstmals seit einem Monat ohne Torbeteiligung geblieben.
  • Draisaitl steht nun wieder alleine an der Spitze der Scorerliste. Mit 47 Punkten (16 Tore/31 Vorlagen) liegt er knapp vor Oilers-Kapitän McDavid, der auf 46 Punkte (18/28) kommt.
09:31 Uhr

Gladbach-Fans werden in Berlin mit Fäkalien beworfen

Fans von Borussia Mönchengladbach sind bereits am Samstagvormittag während eines Ausflugs mit einem Boot auf der Spree in Berlin von Unbekannten angegriffen worden. Es wurden Steine, Eier und Fäkalien von einer Brücke auf das Schiff geworfen. Das berichtet die "Rheinische Post". Vier Schiffe mit rund 800 Borussia-Anhängern waren unterwegs, nur eines wurde attackiert. "Die Gladbach-Fans sind immer sehr gern in Berlin. Es ist schade, dass so etwas passiert ist", sagte Borussias Fanbeauftragter Jan Ruoff. Die Polizei reagierte nach dem Vorfall und sicherte die anderen Brücken, die auf der Route lagen, ab. Am Samstagnachmittag gastierte Gladbach bei Aufsteiger Union Berlin und verlor 0:2. Zwischen beiden Lagern herrscht eine Fanfreundschaft, sodass vermutet wird, dass die unbekannten Täter nichts mit den Köpenickern zu tun haben und möglicherweise mit anderen Klubs sympathisieren.

08:58 Uhr

Wilder boxt sich eindrucksvoll zum K.o.-Sieg gegen Ortiz

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Deontay Wilder beeindruckte bei seinem Kampf gegen Luis Ortiz

(Foto: dpa)

Schwergewichts-Weltmeister Deontay Wilder bleibt im Boxring ungeschlagen und hat seinen WBC-Titel auch gegen Luis Ortiz eindrucksvoll verteidigt. Wilder setzte sich gegen den Kubaner in Las Vegas durch K.o. in der siebten Runde durch, der Amerikaner ist in nun 43 Profikämpfen unbesiegt, darunter gab's 41 Knockouts. Der einzige kleine Makel in Wilders Bilanz bleibt damit das Unentschieden gegen Tyson Fury im Dezember 2018. Der mit Spannung erwartete Rückkampf gegen den Briten soll am 22. Februar 2020 steigen. Gegen Ortiz trat Wilder zunächst geduldig auf, spät in der siebten Runde ließ er einem Jab dann eine harte rechte Gerade folgen und schickte den 40-Jährigen damit zu Boden. Ortiz kam noch einmal auf die Beine, war aber nicht mehr in der Lage, den Kampf fortzusetzen.

08:24 Uhr

Chance zum Heimsieg: Nadal führt Spanien ins Davis-Cup-Finale

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Da freut sich aber einer.

(Foto: REUTERS)

Spaniens Traum vom Heimtriumph beim Davis Cup lebt, der Favorit um seinen Star Rafael Nadal greift beim Finalturnier in Madrid nach dem sechsten Titel. Die Gastgeber mussten im Halbfinale gegen Großbritannien zwar lange zittern, blieben im entscheidenden Doppel aber nervenstark und setzten sich mit 2:1 durch. Im Endspiel am Nachmittag (ab 16 Uhr) bekommen es die Spanier mit dem Finaldebütanten Kanada zu tun, der Russland ebenfalls 2:1 bezwungen hatte. Oft hatten bei dem Turnier mangelndes Zuschauerinteresse und fehlende Stimmung das Bild getrübt - am Samstagabend herrschte auf dem ausverkauften Center Court der Caja Magica würdige Davis-Cup-Atmosphäre. Vor allem Nadal versetzte das Heimpublikum in Ekstase. Der Weltranglistenerste stand in seinem Einzel unter Druck, da Feliciano Lopez zuvor 3:6, 6:7 (3:7) gegen Kyle Edmund verloren hatte. Doch Nadal lieferte nervenstark ab, er hatte mit Daniel Evans beim 6:4, 6:0 nur anfangs Mühe und rettete seine Mannschaft ins Doppel. Dort lieferten Jamie Murray und Neal Skupski dann Nadal und Lopez einen irren Krimi, das spanische Duo gewann aber 7:6 (7:3), 7:6 (10:8).