Sonntag, 26. September 2021Der Sport-Tag

22:03 Uhr

Juve gewinnt nach dem ersten gleich ein zweites Mal

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(Foto: imago images/Sportimage)

Der italienische Fußball-Rekordmeister Juventus Turin hat seinem ersten Saisonsieg gleich den zweiten folgen lasen. Die Alte Dame bezwang Sampdoria Genua verdient 3:2 (2:1) und rückte mit acht Punkten aus sechs Spielen ins Tabellenmittelfeld der Serie A vor. Die Treffer von Maya Yoshida (44.) und Antonio Candreva (83.) waren für Genua zu wenig. Paulo Dybala (10.), Leonardo Bonucci (43., Handelfmeter) und Manuel Locatelli (57.) trafen für Juventus. Allerdings musste Ersatzkapitän Dybala nach 21 Minuten unter Tränen ausgewechselt werden. Der Stürmer hatte sich am linken Oberschenkel verletzt und fällt laut Trainer Massimiliano Allegri wie Alvaro Morata für das Champions-League-Spiel am Mittwoch gegen Titelverteidiger FC Chelsea aus.


21:31 Uhr

Zukunft unklar: Schumacher im Saisonfinale der Formel 3 ohne Punkte

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Schumacher träumt davon, mit seinem Cousin Mick zusammen in der Formel 1 anzutreten.

(Foto: imago images/HochZwei)

Rennfahrer David Schumacher, Sohn des früheren Formel-1-Piloten Ralf Schumacher, hat die Formel-3-Saison auf Platz elf beendet. Der 19-Jährige blieb zum Abschluss des Jahres für sein Trident-Team im russischen Sotschi ohne Punkte. Nachdem er im ersten Rennen auf Platz 14 ins Ziel gekommen war, landete er auf Rang 15. Ein weiteres geplantes Rennen war wegen des schlechten Wetters abgesagt worden.

Schumacher, Cousin von Formel-1-Fahrer Mick Schumacher, steigerte sich in seiner zweiten Formel-3-Saison deutlich. Mit einem Sieg und vielen Top-10-Ergebnissen bewies er aufsteigende Tendenz, in seiner Rookie-Saison 2020 hatte es Schumacher nicht einmal in die Punkteränge geschafft. Den Titel in der Nachwuchsserie fuhr der Norweger Dennis Hauger (Prema) ein. Ob Schumacher auch im nächsten Jahr in der Formel 3 fährt oder einen Aufstieg in die Formel 2 anstrebt, ist noch unklar.

20:56 Uhr

18-jähriges Supertalent setzt Schlusspunkt bei Barças Befreiungsschlag

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Die Kollegen ließen Ansu Fati hochleben.

(Foto: imago images/Pressinphoto)

Der FC Barcelona hat sich mit einem Befreiungsschlag in der spanischen Fußball-Liga zurückgemeldet. Die Mannschaft des viel kritisierten Trainers Ronald Koeman gewann gegen UD Levante nach zuletzt drei Pflichtspielen in Folge ohne Sieg 3:0 (2:0). Damit rückte Barça wieder an die Spitzengruppe der Liga heran. Der Rückstand auf Spitzenreiter Real Madrid, der gestern gegen den FC Villarreal nicht über ein 0:0 hinausgekommen war, beträgt damit noch fünf Punkte. Barça hat zudem ein Spiel weniger ausgetragen.

Memphis Depay brachte die Katalanen schon nach sechs Minuten per Foulelfmeter in Führung. Luuk de Jong (14.) legte kurz darauf nach. Der 18-jährige Ansu Fati markierte bei seinem Comeback nach 323 Tagen Verletzungspause den Endstand (90.+1). Gegen die noch sieglosen Gäste ließ Barça über die gesamte Spielzeit hinweg keine Zweifel am Sieg aufkommen. Die Koeman-Elf überzeugte mit viel Spielfreude und ließ Levante kaum einmal zur Entfaltung kommen.

20:25 Uhr

Frankfurt Galaxy gewinnt ersten Titel der European League of Football

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(Foto: imago images/osnapix)

Die Frankfurt Galaxy ist erster Titelgewinner in der European League of Football (ELF). Im packenden Finale der Premierensaison setzte sich das Team von Cheftrainer Thomas Kösling in Düsseldorf mit 32:30 gegen die Hamburg Sea Devils durch. Frankfurts Quarterback Jakeb Sullivan sorgte 23 Sekunden vor dem Spielende mit einem Touchdown für den Endstand. Gut zwei Minuten zuvor hatte Sea-Devils-Kicker Phillip Friis Andersen beim Stand von 30:26 für sein Team einen Field-Goal-Versuch daneben gesetzt. In den Schlusssekunden scheiterte der Däne mit einem Schuss aus 63 Yards und vergab die Siegchance.

An der ersten Spielzeit der ELF nahmen acht Mannschaften teil. Sechs deutsche (Frankfurt, Hamburg, Leipzig, Berlin, Stuttgart, Köln) sowie je eine Franchise aus Polen und Spanien. 2022 sollen mindestens zwölf Teams antreten. Elf stehen bereits fest. Am Samstag hatte die Liga bekannt gegeben, dass Rhein Fire aus Düsseldorf neu dazu kommt. Neben dem früheren Klub aus der NFL Europa gehen 2022 auch die Vienna Vikings und die Raiders Tirol aus Österreich an den Start.

19:53 Uhr

Tragischer Tod: Frau und zwei Jahre alter Sohn stürzen aus Stadion

Eine Frau und ihr zweijähriger Sohn sind vor dem Spiel zwischen den San Diego Padres und den Atlanta Braves aus der Major League Baseball (MLB) bei einem Sturz aus dem Stadion ums Leben gekommen. Die Polizei hat wegen des Verdachts einer Straftat Ermittlungen eingeleitet. Die 40-Jährige und das Kind fielen aus dem dritten Stock, wo sich der Gastronomiebereich der Arena befindet, auf die Straße. Wiederbelebungsversuche waren erfolglos. Laut Medienberichten war auch der Familienvater als Fan im Petco Park.

19:24 Uhr

Magdeburg bleibt ungeschlagen und übernimmt die Tabellenführung

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Magdeburger Freude.

(Foto: imago images/Jan Huebner)

Der SC Magdeburg hat das Ostduell gegen den SC DHfK Leipzig mit 30:28 (16:11) gewonnen und die Tabellenführung in der Handball-Bundesliga erobert. Der European-League-Gewinner verfügt nach dem fünften Saisonsieg über 10:0 Punkte und schob sich an Titelverteidiger THW Kiel und den Füchsen Berlin (beide 8:0) vorbei. Bester Werfer beim Sieger war vor 4554 Zuschauern der Isländer Omar Ingi Magnusson mit sechs Toren, für Leipzig war Lucas Krzikalla achtmal erfolgreich. Bereits gestern Abend hatte der Rekordmeister aus Kiel beim HC Erlangen mit 30:20 (14:7) gewonnen und seine ebenfalls makellose Bilanz gewahrt.

18:52 Uhr

Zweitligist schmeißt Trainer und sportlichen Leiter raus

Fußball-Zweitligist FC Ingolstadt hat auf seine Talfahrt reagiert und Trainer Roberto Pätzold freigestellt. Das gab der Aufsteiger einen Tag nach der 1:2-Niederlage gegen Fortuna Düsseldorf bekannt. Nachfolger von Pätzold wird Andre Schubert. Nach acht Spielen liegt Ingolstadt mit vier Punkten auf einem Abstiegsplatz. Neben Pätzold wurde auch der Sportliche Leiter Florian Zehe freigestellt.

Über die Nachbesetzung der vakanten Position in der sportlichen Leitung wird in den kommenden Wochen entschieden. "Um unser oberstes Ziel, den Klassenerhalt, zu erreichen, haben wir die Notwendigkeit gesehen, unmittelbar einzugreifen. Deshalb setzen wir jetzt einen kräftigen Impuls auf der Schlüsselposition des Cheftrainers", sagte der Aufsichtsratsvorsitzende Karl Meier.

18:19 Uhr

"Auf Kosten" des Weltverbandes: Radsport-Star tritt glücklich ab

Bei ihrem allerletzten Rennen begnügte sich die Weltmeisterin, Europameisterin und Olympiasiegerin mit einer Nebenrolle. Anna van der Breggen übernahm im WM-Straßenrennen die Helferrolle und hatte am Ende im Zielort Löwen einen Rückstand von 9:30 Minuten. Doch ihr "Adieu" vom professionellen Radsport konnte das kein Stück trüben. "Persönlich war es ein fantastischer Abschied. Ich bin wirklich froh, dass ich das so machen konnte", sagte die 31 Jahre alte Niederländerin, die im Vorjahr in Imola WM-Gold gewonnen hatte und 2016 Olympiasiegerin wurde.

Van der Breggen wechselt zum Jahr 2022 die Seiten und wird Sportdirektorin. Erste Erfahrungen soll sie schon nächste Woche beim Eintagesklassiker Paris-Roubaix machen. "Ich weiß nicht, ob ich im Teamauto fahren werde oder nicht. Aber ich bin mir sicher, dass es ein Rennen ist, bei dem ich viel lernen kann", sagte van der Breggen. Mit einem breiten Grinsen kündigte sie an, bei einer Gala der UCI in Flandern "auf Kosten" des Weltverbandes zu trinken.

17:42 Uhr

Alpinista gewinnt nach Berlin auch Galopprennen in Köln - auch Antoine Griezmann jubelt

Die englische Gaststute Alpinista hat den 59. Preis von Europa auf der Galopprennbahn in Köln gewonnen. Die Favoritin setzte sich unter Jockey Luke Morris in der mit 125.000 Euro dotierten Gruppe-I-Prüfung vor Außenseiter Nerium mit Bauyrzhan Murzabayev im Sattel durch. Platz drei nach 2400 Metern ging an Derbysieger Sisfahan unter Lukas Delozier. Alpinista hatte in diesem Jahr schon den Großen Preis von Berlin für sich entschieden.

Im Rahmenprogramm gewann Txope ein mit 22.500 Euro dotiertes Listenrennen. Die zweijährige Stute steht im Besitz des französischen Fußball-Weltmeisters Antoine Griezmann.

16:40 Uhr

Böser Sturz bei WM: Deutscher Radprofi ins Krankenhaus eingeliefert

Die deutschen Radprofis Maximilian Schachmann und John Degenkolb sind vorzeitig aus dem WM-Straßenrennen in der belgischen Region Flandern ausgestiegen. Schachmann war 165 Kilometer vor dem Ziel in einen Sturz verwickelt worden. Degenkolb stürzte 115 Kilometer vor der Ankunft in Löwen auf den Kopf und zog sich zudem Hautabschürfungen und Prellungen zu. "Er war ansprechbar und ist zur Beobachtung in ein Krankenhaus in Löwen gebracht worden", teilte der Bund Deutscher Radfahrer (BDR) mit. Degenkolb gehörte zu den Edelhelfern von Teamkapitän und Deutschland-Tour-Sieger Nils Politt, der sich für das Rennen auf dem 268,3 Kilometer langen Klassikerkurs Chancen ausrechnet.

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16:18 Uhr

"Verbotene Checks von hinten": Reindl klagt nach Wahlpleite über deutsche Medien

Franz Reindl hat nach seiner Niederlage in der Wahl um das Präsidentenamt im Eishockey-Weltverband IIHF den "negativen Einfluss" aus der Heimat moniert. Der 66-Jährige aus Garmisch-Partenkirchen beklagte "verbotene Checks von hinten". Reindl hatte auf dem Halbjahreskongress der IIHF gestern in St. Petersburg die Abstimmung gegen den Franzosen Luc Tardif verloren.

Einen Tag vor den Wahlen im Weltverband hatte der "Spiegel" Reindls vermeintlich fragliche Unternehmens- und Verbandsführung beleuchtet. Dabei geht es auch um die Frage, wie Reindls Rolle als Präsident mit seiner Tätigkeit als gut bezahlter Geschäftsführer einer DEB-Tochtergesellschaft zu vereinbaren ist. Die Ethikkommission des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) ist informiert, mehrere Landesverbände fordern Aufklärung.

15:56 Uhr

Glänzender Abschied für Erfolgstrainer: Deutsche Vielseitigkeits-Équipe strahlt silbern

Die deutschen Vielseitigkeitsreiter haben beim letzten Höhepunkt der Olympia-Saison die doppelte Titelverteidigung bei den Europameisterschaften verpasst. Das Team des scheidenden Bundestrainers Hans Melzer belegte im Schweizer Avenches Platz zwei hinter der britischen Equipe. Frankreich wurde Dritter. Für den 70-jährigen Melzer war es das letzte Championat als Bundestrainer nach 20-jähriger erfolgreicher Amtszeit. Insgesamt gewannen Reiterinnen und Reiter unter ihm bei Olympischen Spielen, WM und EM nun 34 Medaillen, 19 davon in Gold.

Im Einzel vergab Titelverteidigerin Ingrid Klimke auf Hale Bob durch einen Abwurf im abschließenden Springen eine weitere Medaillenchance und fiel vom zweiten auf den fünf Rang zurück. Bester Deutscher war der dreimalige Olympiasieger Michael Jung aus Horb auf Wild Wave als Vierter.

15:51 Uhr

Koch holt EM-Silber im Triathlon, Para-Star Schulz macht's so überragend wie in Tokio

Annika Koch hat bei der Triathlon-EM in Valencia Silber gewonnen. Die 22-Jährige, die bei der U23-WM im August Dritte geworden war, hatte auf der olympischen Distanz über 1,5 Kilometer Schwimmen, 40 Kilometer Radfahren und zehn Kilometer Laufen nach 1:52:08 Stunden im Ziel 25 Sekunden Rückstand auf die Schweizerin Julie Derron. Lena Meißner wurde Siebte, Nina Eim Zehnte.

Bei den Para-Triathleten holte Tokio-Champion Martin Schulz die Goldmedaille. Der 31-Jährige fing wie bei seinem Triumph in Japan den lange führenden Briten George Peasgood auf der Laufstrecke ab und holte in 59:05 Minuten seinen neunten EM-Titel in Serie.

15:13 Uhr

Polizei und Krankenhaus: Heftige Prügeleien sorgen für Abbrüche im Amateurfußball

Amateursport brutal: Bei zwei Fußballspielen in Bayern ist am Wochenende auf dem Platz die Gewalt eskaliert. Bei einer heftigen Prügelei in einem Derby der A-Klasse wurden in Zusamaltheim zwei junge Männer verletzt. Gegen Ende der zweiten Halbzeit seien jeweils zwei Spieler des VfL Zusamaltheim II und des SV Roggden II aufeinander losgegangen, teilte die Polizei mit, die von "einer massiven körperlichen Auseinandersetzung" sprach. Die Verletzten mussten in eine Klinik, der Schiedsrichter brach das Spiel ab.

Im Krankenhaus endete ein Fußballspiel auch für einen 14-Jährigen in Leiblfing bei Straubing, wo ebenfalls am Samstag ein Jugendfußballspiel aus dem Ruder lief. Zuschauer gingen schließlich dazwischen, um die Kontrahenten zu trennen.

14:35 Uhr

Fußball-Schurke kassiert nach bizarrem Auftritt drei Jahre Sperre

Surinams Vizepräsident Ronnie Brunswijk ist vier Tage nach seinem bizarren Fußball-Auftritt vom Dachverband CONCACAF (Nord-/Zentralamerika und Karibik) wegen "schwerer Verstöße gegen Integritätsregeln" für drei Jahre gesperrt worden. Zugleich wurden Brunswijks Verein Inter Moengotapoe sowie CD Olimpia aus Honduras aus der laufenden CONCACAF League verbannt.

Das Hinspiel der beiden Vereine im Achtelfinale am Dienstag (0:6) hatte für Schlagzeilen gesorgt, da Brunswijk sich als Klub-Besitzer selbst aufstellte und so im Alter von 60 Jahren und 198 Tagen für einen Rekord in internationalen Vereins-Wettbewerben sorgte. Anschließend tauchte zudem im Internet ein Video auf, in dem zu sehen ist, wie Brunswijk nach dem Abpfiff offenbar Geld an die Spieler von Gegner Olimpia verteilt.

14:00 Uhr

Aufholjagd erfolglos: Bekele verpasst Sieg beim Berlin-Marathon

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Zehntausende Läufer bestritten den Berlin-Marathon.

(Foto: picture alliance/dpa)

Der Äthiopier Kenenisa Bekele hat trotz einer Aufholjagd seinen dritten Sieg beim Berlin-Marathon nach 2016 und 2019 verpasst. Auch sein siegreicher Landsmann Guye Adola lief bei spätsommerlichen Bedingungen am Ende deutlich am Weltrekord von Olympiasieger Eliud Kipchoge vorbei.

  • Der 30-jährige Adola gewann in 2:05:45 Stunden vor dem überraschend starken Kenianer Bethwel Yegon (2:06:14) und dem 39 Jahre alten Bekele (2:06:47). Die Führungsgruppe mit Bekele lag bei spätsommerlicher Wärme und hoher Luftfeuchtigkeit zunächst auf Weltrekordkurs.
  • Doch Bekele ließ nach knapp 18 Kilometern angesichts des für ihn sogar zu hohen Tempos abreißen, während die Gruppe nach nicht einmal 61 Minuten - und damit schneller als geplant - die Halbmarathon-Marke passierte. Nach gut 25 Kilometern war Bekele zurück unter den Führenden, die dem hohen Tempo im Sonnenschein aber Tribut zollen mussten
  • Auch bei den Frauen gewann nicht die Favoritin. Die Äthioperin Gotytom Gebreslase setzte sich in 2:20:09 Stunden vor ihrer Landsfrau Hiwot Gebrekidan (2:21:23) durch, die eigentlich ihre Jahresweltbestzeit von 2:19:35 Stunden steigern wollte. Dritte wurde Helen Tola aus Äthiopien (2:23:05). Auf Rang neun kam Lokalmatadorin Rabea Schöneborn (2:28:49).
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13:21 Uhr

"Lewandowski blieb vier Jahre": Watzke glaubt noch an Haaland-Verbleib

Hans-Joachim Watzke sieht einen Vereinswechsel von Erling Haaland zum Ende dieser Saison nicht als ausgemachte Sache. "Es ist noch nicht entschieden, ob er im Sommer wirklich geht", sagte der Geschäftsführer des Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund im "Doppelpass" bei Sport1 ungeachtet der anhaltenden Meldungen über eine Ausstiegsklausel für den Norweger in Höhe von 75 Millionen Euro.

Ob diese Klausel für das kommende Jahr wirklich existiert, wollte Watzke nicht kommentieren: "Ich habe noch niemals in meinem Leben über Vertragsinhalte von Spielern geredet." Nach Einschätzung von Watzke wird Haaland "irgendwann sowieso bei einem der besten Vereine der Welt spielen. Aber er hat noch so viel Zeit", kommentierte er. "Robert Lewandowski war nach seinem Wechsel von Lech Posen vier Jahre bei uns, bevor er zum FC Bayern ging."

12:26 Uhr

Kanuslalom-WM: Lilik wird sensationell Weltmeisterin

Die Augsburgerin Elena Lilik ist sensationell zu Gold im Canadier-Einer bei den Kanuslalom-Weltmeisterschaften in Bratislava gepaddelt. Einen Tag nach Silber im Kajak hinter ihrer Teamkollegin Ricarda Funk war die unter ihrem Mädchennamen Apel besser bekannte 23-Jährige nach einer beeindruckenden Final-Fahrt vor allem im letzten Drittel des Kanals nicht zu schlagen. Platz zwei ging an die Australierin Mallory Franklin. Olympiasiegerin Jessica Fox (Australien) und die Olympia-Dritte Andrea Herzog (Leipzig) waren überraschend im Halbfinale gescheitert.

11:48 Uhr

"Auch heute gut gelaunt": Hertha-Coach denkt nicht ans Hinschmeißen

Für Trainer Pal Dardai ist nach dem 0:6 von Hertha BSC bei RB Leipzig ein Rücktritt keine Option. "Wer mich kennt, weiß, Pal kommt jeden Tag mit vollem Akku und motiviert zum Training und versucht, die Spieler wie eigene Söhne zu behandeln, jeden Spieler zu verbessern", sagte der 45-Jährige. "Auch heute bin ich mit guter Laune gekommen", sagte Dardai.

  • Vor vier Wochen hatte der Ungar nach dem 0:5 in der Fußball-Bundesliga beim FC Bayern München noch seinen Posten quasi zur Verfügung gestellt und nach seiner generellen Nörgelei an der Situation der Berliner einen Rüffel von Geschäftsführer Fredi Bobic kassiert.
  • "Wir haben vor ein paar Wochen eine neue Mannschaft bekommen", meinte Dardai zu den vielen neuen Akteuren, man müsse sich erst finden. Den Dissens mit Bobic findet der Coach aber nicht schlimm: "Man kann nicht immer die gleiche Meinung haben. Wenn man seiner Frau jeden Tag erzählt, alles ist gut, bekommst du irgendwann kalte Suppe."
10:48 Uhr

Nächste Startplatzstrafe: Auch Mercedes-Pilot wird strafversetzt

Auch Formel-1-Vizeweltmeister Valtteri Bottas wird nach einem Motorenwechsel vor dem Großen Preis von Russland in der Startaufstellung strafversetzt. Der Finne geht heute (14 Uhr/Sky und im Liveticker auf ntv.de) nur von Position 17 in das Rennen am Schwarzen Meer, in der Qualifikation am Samstag hatte sich der Mercedes-Fahrer Rang sieben gesichert.

Wegen eines unerlaubten Motorenwechsels werden auch WM-Spitzenreiter Max Verstappen (Red Bull), Charles Leclerc (Ferrari) und Nicholas Latifi (Williams) nach hinten zurückversetzt. Verstappen droht als Letztem der Verlust der Gesamtführung. Der 23-jährige Niederländer hat nur fünf Punkte Vorsprung vor Weltmeister Lewis Hamilton.

09:43 Uhr

"Widerwärtig": Ex-FIFA-Schiedsrichter kritisiert BVB-Star hart

Der ehemalige Spitzenschiedsrichter Thorsten Kinhöfer hat Deniz Aytekin für seine umstrittene Gelb-Rote Karte gegen Dortmunds Mahmoud Dahoud klar verteidigt. Der frühere DFB- und FIFA-Referee griff in seiner Kolumne in der "Bild am Sonntag" auch Fußballprofis für ähnliches Verhalten an. "Ich sage es ganz offen: Ich kann diese Art nicht ab. Dieses Reklamieren, diese Theatralik, diese Schauspielerei - widerwärtig finde ich das", schrieb Kinhöfer. Aytekin habe Dahoud "zu Recht" zum Duschen geschickt.

"Dahoud hat klar Foul gespielt. Doch statt sich demütig zu verkrümeln, macht er einen auf Unschuldslamm und versucht so auch noch, den Unparteiischen als Doofmann darzustellen, der gerade eine total dämliche Entscheidung aus seiner subjektiven Sicht getroffen hat", erklärte Kinhöfer.

08:52 Uhr

Drohen mehr Crashs? "Lewis sagt jetzt, dann fahr' ich halt genauso"

Im WM-Kampf zwischen Lewis Hamilton und Max Verstappen geht es um jeden Punkt. Beim Rennen in Monza aber landen sie gemeinsam im Kies. Es ist nicht der erste folgenschwere Crash der beiden in dieser Saison - und wird wohl auch nicht der letzte bleiben, wie Mercedes-Teamchef Toto Wolff erklärt.

08:02 Uhr

Debakel beim Laver Cup: Europa um Zverev deklassiert die "Welt"

Auch dank eines Sieges von Alexander Zverev steuert das Team Europa beim Laver Cup der Tennisprofis auf einen deutlichen Erfolg zu. Die Mannschaft um den deutschen Olympiasieger führt vor dem Schlusstag in Boston gegen die Welt-Auswahl mit 11:1. Wer insgesamt 13 von 24 Punkten gesammelt hat, gewinnt den Laver Cup. Damit fehlt dem Europa-Team nur noch ein Sieg aus den vier Partien am Sonntag, um wie schon bei der vorherigen Austragung 2019 zu triumphieren.

Am Samstag entschieden die Europäer alle vier Matches für sich. Zverev gewann sein Einzel gegen den Amerikaner John Isner mit 7:6 (7:5), 6:7 (6:8) und 10:5. Zuvor hatte der Grieche Stefanos Tsitsipas den Australier Nick Kyrgios mit 6:3 und 6:4 bezwungen. In der Abend-Session fegte US-Open-Sieger Daniil Medwedew aus Russland den Kanadier Denis Shapovalov in 75 Minuten mit 6:4, 6:0 vom Platz. Zum Abschluss des Tages bauten dann Tsitsipas und der Russe Andrej Rubljow im Doppel die Führung ihres Teams mit einem 6:7 (8:10), 6:3, 10:4 gegen Isner und Kyrgios weiter aus.

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