Sonntag, 27. Dezember 2020Der Sport-Tag

Heute mit Till Erdenberger & David Bedürftig
23:46 Uhr

Van Gerwen erreicht Achtelfinale bei Darts-WM

Der Niederländer Michael van Gerwen hat souverän das Achtelfinale der Darts-WM erreicht und wird in der Rangliste auch nach dem Turnier vor dem gescheiterten Titelverteidiger Peter Wright stehen. "Mighty Mike", wie der Weltranglistenerste genannt wird, gewann am späten Abend deutlich mit 4:0 gegen den Engländer Ricky Evans und zeigte erneut eine fulminante Leistung.

Nach sieben Jahren als Primus kann van Gerwen nun bei der WM nur noch vom Waliser Gerwyn Price verdrängt werden, wenn dieser seinen ersten Titel gewinnt. Im Achtelfinale bekommt es van Gerwen mit dem Engländer Joe Cullen zu tun, der Jonny Clayton aus Wales mit 4:3 besiegte.

22:38 Uhr

Klopp: Unentschieden ist "unsere Schuld"

"Das Problem, das ich habe, ist, dass ich denke, West Brom hat einen Punkt verdient", antwortete Liverpools Teammanager Jürgen Klopp nach 1:1 gegen West Bromwich Albion auf die Frage, ob sich das Unentschieden wie eine Niederlage anfühlt. "Es ist unsere Schuld, aber sie haben einen Punkt in der zweiten Hälfte verdient." Der Trainer sagte, er habe "ein wirklich seltsames Spiel" gesehen, nahm aber sein Team über die volle Spiellänge "auf dem richtigen Weg zu bleiben", denn auch West Brom habe 95 Minuten verteidigt. Klopps Mannschaft leistete sich aber eine Unachtsamkeit und gab am Ende den Sieg noch aus der Hand.

21:21 Uhr

Lewandowski besiegt Ronaldo und Messi erneut

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Lewandowski hört einfach nicht auf mit dem Titelsammeln.

(Foto: imago images/Jan Huebner)

Robert Lewandowski hat rund eineinhalb Wochen nach seiner Wahl zum Weltfußballer die nächste Auszeichnung erhalten. Der Torjäger des Triple-Gewinners Bayern München erhielt in Dubai als bester Spieler des Jahres den Globe Soccer Award. Hansi Flick wurde als Trainer des Jahres ausgezeichnet und setzte sich unter anderem gegen Teammanager Jürgen Klopp vom FC Liverpool durch. Auch der Titel des besten Vereins ging nach München.

Lewandowski stach wie bereits bei der Wahl zum Weltfußballer Cristiano Ronaldo (Juventus Turin) und Lionel Messi (FC Barcelona) aus. Bei der 12. Verleihung der Globe Soccer Awards wurden auch die Besten des Jahrzehnts (2001-2020) ausgezeichnet. Der Titel in der Kategorie Trainer ging an Teammanager Pep Guardiola, bei den Spielern wurde Ronaldo geehrt, bei den Vereinen setzte sich der spanische Rekordmeister Real Madrid durch.

20:24 Uhr

Diesmal Flick statt Klopp: Bayern-Trainer erhält besonderen Preis

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Gewann 2020 eigentlich alles: Bayern-Trainer Hansi Flick.

(Foto: imago images/Camera 4)

Große Ehre für Hansi Flick: Der Erfolgstrainer von Triple-Gewinner Bayern München ist vom Fachmagazin "kicker" als "Persönlichkeit des Jahres" ausgezeichnet worden. Flick tritt damit die Nachfolge von Jürgen Klopp an. Der Teammanager des FC Liverpool war etwas überraschend vor Flick zuletzt zum Welttrainer gewählt worden. Der "kicker" begründete Flicks Wahl damit, dass der 55-Jährige den "überragenden Erfolg erstens durch Teamarbeit aus Überzeugung schuf und zweitens mit einer geerdeten Bescheidenheit annimmt, die dem Fußball inmitten seiner Kulturkrise sehr guttut".

Assistent Hermann Gerland bezeichnete Flick als einen "von Grund auf guten Menschen". Als absoluter Teamplayer nehme "er uns alle mit. Wenn er es für richtig hält, holt er sich bei seinen Mitarbeitern Rat ein und befolgt ihn auch, wenn er damit Verbesserungen einleiten kann. Er hält sich nicht für allwissend." Auch Co-Trainer Miroslav Klose gefällt, dass Flick zuhört und "sich auch umstimmen" lässt. "Das ist das Gute, dass er nicht ich, ich, ich sagt." Flick könne aber sehr wohl auch autoritär sein. "Die Dinge, auf die er Wert legt, zieht er konsequent durch", lobte Klose Flicks "klare Linie".

19:39 Uhr

Comebacker Andy Murray hat Australian-Open-Glück

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Bei den Australian Open im Hauptfeld dabei: Andy Murray.

(Foto: imago images / ZUMA Press)

Publikumsliebling Andy Murray bekommt bei den Australian Open der Tennisprofis eine Wildcard. Der 33 Jahre alte Brite ist damit beim ersten Grand-Slam-Turnier des Jahres (8. bis 21. Februar) im Hauptfeld dabei, teilten die Veranstalter mit. "Wir begrüßen Andy bei seinem Comeback mit offenen Armen", sagte Turnierdirektor Craig Tiley der Nachrichtenagentur AAP zufolge über den fünfmaligen Melbourne-Finalisten aus Schottland. Der frühere Weltranglistenerste Murray ist derzeit nur noch die Nummer 122 im ATP-Ranking. Er konnte in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie und Verletzungen nur sieben Partien bestreiten.

18:33 Uhr

"Auch in Afrika wird Fußball gespielt": So will Gross Schalke retten

Der neue Schalke-Trainer Christian Gross sieht seine mangelnde Erfahrung im europäischen Spitzenfußball in den vergangenen Jahren nicht als großen Nachteil an. "Auch in Afrika wird Fußball gespielt", sagte der 66-Jährige auf Kritik aus dem Umfeld des Bundesligisten angesichts seiner jüngsten Trainerstationen. Der Schweizer war zuletzt vor acht Jahren bei den Young Boys Bern im europäischen Fußball als Trainer tätig. Danach arbeitete er in Ägypten und Saudi-Arabien. "Die Ansprache an die Spieler wird entscheidend", sagte Gross bei seiner Vorstellung als neuer Coach des Tabellenletzten FC Schalke 04.

Der Anruf von Sportvorstand Jochen Schneider habe ihn "überrascht und erfreut", sagte Gross. Er wolle die Aufgabe auf Schalke "mit demselben Elan" angehen wie bei der Zusammenarbeit mit Schneider beim VfB Stuttgart zwischen 2009 und 2010. Gross hofft trotz der finanziell angespannten Lage beim Fußball-Bundesligisten auf Neuzugänge im Winter. "Es gibt natürlich immer Wünsche, wir versuchen das Optimum zu machen, was machbar ist", sagte der 66 Jahre alte Schweizer. "Die finanzielle Lage ist offenbar sehr, sehr angespannt, aber der Verein ist bereit, alles zu machen, damit diese Mission gelingt." Er sehe vor allem auf den Außenbahnen Handlungsbedarf beim FC Schalke 04.

17:32 Uhr

"Sonst steuern wir auf eine Riesenkatastrophe zu"

Geschäftsführer Karsten Günther vom Handball-Bundesligisten SC DHfK Leipzig hat erneut vor einer Überbelastung der Profis gewarnt und eindringlich zu einem zielführenden Dialog zur Ausdünnung des Spielkalenders aufgerufen. "Wir müssen jetzt Lösungen erarbeiten, und zwar dringend, sonst steuern wir alle auf eine Riesenkatastrophe für den Handball hin", sagte Günther am Sky-Mikrofon.

Die aktuellen Entwicklungen in der Handball-Bundesliga (HBL) zeigten, "dass wir die Liga wahrscheinlich niemals bis zum Ende mit 38 Spieltagen durchkriegen", sagte Günther. Allerdings sei keiner bereit, "irgendwie einen Schritt auf den anderen zuzumachen und zu sagen, okay, ich trete von meinem Recht zurück oder wir gleichen gemeinschaftlich finanzielle Verluste aus, wenn wir den Spielplan entsprechend anpassen müssen", ergänzte Günther. In der HBL mussten zuletzt mehrere Spiele coronabedingt verlegt werden, die MT Melsungen befindet sich gar komplett in Quarantäne. Insgesamt müssen derzeit 13 verschobene Spiele noch neu terminiert werden.

16:27 Uhr

Sancho-Wechsel: PSG oder Juve statt England?

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Ist nach dieser Saison Schluss für Sancho beim BVB?

(Foto: imago images/Jan Huebner)

Die aktuelle sportliche Talfahrt von Borussia Dortmund soll in Jadon Sancho den Wunsch befeuert haben, den BVB im Sommer 2021 zu verlassen. Das berichtet die spanische Online-Zeitung "Don Balon". Demnach führt der Weg des Offensiv-Überfliegers allerdings nicht wie erwartet in die englische Premier League. Stattdessen sollen Paris Saint-Germain und Juventus Turin den 20-Jährigen locken. Damit aber nicht genug: Das Portal will zudem erfahren haben, dass Dortmund seinem Youngster keine Steine in den Weg legen würde.

15:40 Uhr

Kevin-Prince Boateng kritisiert mangelndes Vorgehen gegen Rassismus

Der deutsch-ghanaische Fußball-Profi Kevin-Prince Boateng hat die Entwicklung im Kampf gegen Rassismus kritisiert. "Sicher, die Bewegung "Black lives matter" hat sich erhoben, aber zu wenig wurde bislang realisiert, um gegen das Phänomen vorzugehen", sagte der 33-Jährige im Interview der italienischen Zeitung "Corriere della Sera". Man müsse sich nur ansehen, was auf der Welt passiere, etwa der gewaltsame Tod des Afroamerikaners George Floyd bei einem brutalen Polizeieinsatz in den USA. "Vielleicht ist es auch schlimmer geworden."

"Kein Weißer hat mir jemals gesagt, er wolle mich in diesem Kampf unterstützen", sagte der Halbbruder von Bayern-Profi Jérôme Boateng. Einige hielten sich aus solchen Angelegenheiten raus, weil es vorteilhafter für sie sei, sagte der gebürtige Berliner, der in der Bundesliga für Hertha BSC, Borussia Dortmund, den FC Schalke und Eintracht Frankfurt gespielt hatte.

14:47 Uhr

Aus der Quarantäne auf die Schanze: Geiger soll in Oberstdorf starten

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Karl Geiger kann wohl wieder an den Start gehen.

(Foto: imago images/GEPA pictures)

Skiflug-Weltmeister Karl Geiger ist nach seiner Infektion rechtzeitig aus der Corona-Quarantäne entlassen worden und dürfte bei der 69. Vierschanzentournee an den Start gehen. "Wenn der heute durchgeführte PCR-Test negativ ist, dürfte einem Start nichts mehr im Wege stehen", sagte ein DSV-Sprecher. Das Ergebnis wird am Montag erwartet. Geiger ist in dieser Woche schon einmal negativ auf das Virus getestet worden und wartet nun auf die finale Freigabe durch einen Test, den vor der Tournee alle Springer zu absolvieren haben.

Der 27-Jährige, der vor knapp zwei Wochen positiv getestet wurde, sagte: "Ich habe zum Glück keinerlei Symptome entwickelt. Mir ging es sehr gut, von Anfang bis zum Ende der Quarantäne." Nach Geigers positivem Test war das deutsche Skisprung-Team ohne den letztjährigen Gesamtzweiten in Engelberg angetreten. Die weiteren Athleten und Trainer wurden seither alle negativ getestet. Geigers Infektion war in diesem Winter der erste Corona-Fall bei den deutschen Skispringern, die ein striktes Schutzkonzept verfolgen.

13:23 Uhr

Für den Chef ist der FC Bayern "jetzt in allen Bereichen weltweit die Nummer eins"

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Karl-Heinz Rummenigge sieht seinen FC Bayern an der Spitze angekommen.

(Foto: picture alliance/dpa)

Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge von Triple-Gewinner Bayern München sieht seinen Klub an der Spitze des Weltfußballs angekommen. "Wir sind jetzt in allen Bereichen weltweit die Nummer eins, und diese Position wollen wir verteidigen und ausbauen", sagte der 65-Jährige im Interview mit dem Klubmagazin "51". Die Folgen der Corona-Pandemie sieht Rummenigge differenziert. "Der wirtschaftliche Schaden ist bei den größeren Klubs schwerwiegender, weil sie höhere laufende Kosten haben. Es gibt zum Beispiel noch keine Korrektur in der Gehaltsstruktur bei den Spitzenspielern. Wer ins oberste Regal greift, muss weiterhin in Kauf nehmen, viel auszugeben", äußerte der Funktionär: "Die Transferausgaben haben sich hingegen im Vergleich zu den Vorjahren halbiert. Absurde Summen wie noch vor zwei Jahren erleben wir derzeit nicht, und ich zweifle, ob die Beträge irgendwann mal wieder solche Dimensionen erreichen."

13:01 Uhr

Pause gegen Eibar: Messi macht Sonderurlaub

Sonderurlaub für Lionel Messi: Ohne seinen Superstar ist der spanische Fußball-Spitzenklub FC Barcelona am Sonntag nach kurzer Weihnachtspause wieder ins Training eingestiegen. Wie die Sporttageszeitungen "Marca" und "As" übereinstimmend berichten, kehrt der Argentinier mit Genehmigung der Klubbosse und von Trainer Ronald Koeman erst am Freitag aus seiner Heimat zurück. Damit verpasst der Torjäger das Ligaspiel am Dienstag gegen SD Eibar. Messi war am 22. Dezember nach dem 3:0-Erfolg bei Real Valladolid mit seinem Privatjet in seine Heimatstadt Rosario gereist. Bei SD Huesca am kommenden Sonntag soll der sechsmalige Weltfußballer, der angeblich beim französischen Meister Paris St. Germain ganz oben auf der Einkaufsliste steht, wieder dabei sein.

11:56 Uhr

Corona beim Traditionsklub: Alba sorgt sich um seinen Chefcoach

Die Corona-Infektion von Trainer Aito Garcia Reneses hat den deutschen Basketballmeister Alba Berlin geschockt. Nach dem positiven Befund des 74 Jahre alten Spaniers musste nicht nur kurzfristig das Bundesliga-Auswärtsspiel beim Syntainics MBC in Weißenfels abgesagt werden, auch die Sorge um den Coach ist groß. In seinem hohen Alter gehört Aito zur Risikogruppe. Am Samstag hatte Alba mitgeteilt, dass er derzeit symptomfrei ist, sich zu Hause isoliert und "unter enger medizinischer Beobachtung" steht. Welche weiteren Folgen der nächste Corona-Fall für Alba hat, ist noch nicht abzusehen. Das positive Ergebnis resultierte aus einem routinemäßigen Test vom Heiligabend.

"Wir Spieler sind alle in einer guten körperlichen Verfassung. Aber unsere Trainer - gerade Chefcoach Aito - sind alle etwas älter. Wir müssen aufpassen, aber nicht nur auf den Reisen, denn anstecken kann man sich überall", hatte Nationalspieler Johannes Thiemann kurz vor Weihnachten in einem Interview der "Märkischen Allgemeinen Zeitung" noch gesagt. Trotz aller Vorsicht erwischte es nun gerade den Ältesten im Tross des Traditionsclubs.

11:19 Uhr

Kurzarbeiter Brady liefert furioses Rekord-Spektakel

Die Tampa Bay Buccaneers haben in der amerikanischen Footballliga NFL erstmals seit 2007 wieder die Playoffs erreicht. Das Team von Quarterback-Superstar Tom Brady setzte sich am Samstag gegen die Detroit Lions klar mit 47:7 durch und buchte das Ticket für die K.o.-Spiele. Der 43-jährige Brady, sechsmaliger Super-Bowl-Gewinner, warf vier Touchdown-Pässe, spielte aber nur eine Halbzeit. Brady warf zudem einen Franchise-Rekord von 36 Touchdowns und stellte mit 348 Passing Yards bis zur Halbzeit einen persönlichen Rekord auf.

Ein Turnover leistete sich die Mannschaft nicht. Mike Evans fing zwei Touchdown-Pässe von Brady und kam auf 181 Receiving-Yards. Auch Rob Gronkowski fing zwei Touchdowns, Antonio Brown einen.

10:38 Uhr

Deutsche NBA-Profis verlieren trotz Superstar-Unterstützung

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Isaac Bonga punktete gegen Orlando zweistellig.

(Foto: picture alliance/dpa/AP)

Die deutschen Basketball-Profis Isaac Bonga und Moritz Wagner haben in der nordamerikanischen Liga NBA auch ihr zweites Saisonspiel mit den Washington Wizards verloren. Gegen die Orlando Magic unterlagen die Hauptstädter 120:130. Bonga stand dabei in der Startformation und erzielte in genau 20 Minuten Einsatzzeit zehn Punkte, Wagner kam nicht zum Einsatz. Bester Werfer war Bradley Beal mit 39 Punkten.

  • Den Wizards nutzte auch ein Triple-Double von Neuzugang Russell Westbrook letztlich nichts: Westbrook erreichte mit 15 Punkten, 15 Rebounds und zwölf Vorlagen auch in seinem zweiten Spiel für Washington zweistellige Werte in drei Kategorien. Er ist erst der vierte NBA-Spieler, der in den ersten beiden Spielen für seinen Klub ein Triple-Double schaffte.
  • Die Houston Rockets verloren ihr Auftaktspiel 126:128 nach Verlängerung bei den Portland Trail Blazers. Dabei mussten die Rockets mit neun Spielern auskommen, nur einer mehr als erforderlich. Vier Akteure waren aufgrund der Corona-Bestimmungen nicht einsatzberechtigt. Zuletzt war das für den vorigen Mittwoch geplante Eröffnungsspiel gegen Oklahoma ausgefallen, weil sogar neun Profis fehlten. Superstar James Harden, wegen seiner Teilnahme an einer privaten Party in die Schlagzeilen geraten, erzielte 44 Punkte für Houston, leistete sich beim letzten Angriff aber einen Ballverlust.
09:43 Uhr

"Kurz vor Katastrophe": Grosjean-"Rätsel" ist Vettels "Moment des Jahres"

Der am Ende glimpflich verlaufene Horror-Unfall von Romain Grosjean geht dem viermaligen Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel nicht mehr aus dem Kopf. "Wie er diesen Crash nahezu unverletzt überstehen konnte, ist mir nach wie vor ein Rätsel, er stand kurz vor der Katastrophe. Dass er noch bei uns ist, dass er lebt, ist deshalb für mich der Moment des Jahres", schrieb Vettel in einem Gastbeitrag für die "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung". Der Franzose Grosjean vom US-Rennstall Haas war beim Großen Preis von Bahrain Ende November kurz nach dem Start schwer verunglückt. Sein Auto zerbrach beim Einschlag in eine Leitplanke und ging in Flammen auf. Grosjean hatte sich gerade noch aus dem brennenden Cockpit retten können und blieb weitgehend unverletzt.

09:24 Uhr

Last-Second-Sieg sichert Dolphins die Playoff-Chance

Durch einen Sieg im letzten Moment haben die Miami Dolphins in der amerikanischen Fooball-Liga NFL weiter die Chance auf den Einzug in die Playoffs. Mit dem 26:25 bei den Las Vegas Raiders feierten die Doplhins am Samstag (Ortszeit) ihren zehnten Sieg im 15. Saisonspiel.

Jason Sanders sorgte eine Sekunde vor Schluss mit einem Field Goal aus 44 Yards Entfernung für die entscheidenden drei Punkte. Zuvor gelang dem im letzten Viertel eingewechselten Quarterback Ryan Fitzpatrick ein Pass über 41 Yards, obwohl er dabei einen gegnerischen Ellenbogen auf die Gesichtsmaske bekam. Mit einem Sieg in Buffalo am kommenden Wochenende könnten die Dolphins weiterkommen.

08:42 Uhr

Schumacher will sich "nicht zu sehr einschüchtern lassen"

Formel-1-Einsteiger Mick Schumacher hat keine Angst vor künftigen Duellen mit Weltmeistern wie Lewis Hamilton, Sebastian Vettel oder Fernando Alonso. "Man darf sich nicht zu sehr davon einschüchtern lassen. Im Endeffekt sind es auch nur Menschen", sagte der 21-Jährige der Bild am Sonntag: "Sie haben offensichtlich etwas Supergroßes geleistet in dem Sport, aber trotzdem muss man sich da behaupten, sein Bestes geben und so hart, aber fair fahren wie in allen anderen Kategorien bisher."

Schumacher fährt 2021 für den Haas-Rennstall, in der abgelaufenen Saison Vorletzter der Konstrukteurs-WM. Schumacher soll und darf bei dem US-Team reifen - und das will er auch: "Mein Ziel ist es, so viel wie möglich zu lernen und zu verstehen, damit wir so schnell wie möglich vorankommen und so wenig Zeit wie möglich verlieren."

07:33 Uhr

"Will nie wieder was damit zu tun haben": Golfstar Norman ist wieder zu Hause

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Greg Norman konnte das Krankenhaus wieder verlassen.

(Foto: REUTERS)

Australiens Golfstar Greg Norman hat nach seiner Coronainfektion das Krankenhaus wieder verlassen und sich in heimische Quarantäne begeben. Das teilte der 65-Jährige bei Instagram mit. Er habe immer noch Fieber, Gelenk- und Muskelschmerzen und Kopfschmerzen, "aber auf einem geringeren Niveau", erklärte Norman.

Den ersten Weihnachtstag hatte der ehemalige Weltranglistenerste im Krankenhaus verbracht. Auf Instagram postete Norman ein Foto mit medizinischem Equipment im Hintergrund und einer Maske der Pittsburgh Steelers vor Mund und Nase. "Das sagt alles. Mein Weihnachtstag", schrieb der zweimalige Masters-Sieger aus seinem Krankenbett: "Ich möchte dieses Virus hinter mir lassen und nie wieder etwas damit zu tun haben."

Am vergangenen Wochenende hatte Norman zusammen mit seinem Sohn Greg junior die PNC Championships in Orlando gespielt. Dort waren auch Superstar Tiger Woods und sein elfjähriger Sohn Charlie dabei.