Sonntag, 03. Juli 2022Der Sport-Tag

20:55 Uhr

"Will wieder nach Hause": Leipzig wird Linksverteidiger verlieren - irgendwann

Linksverteidiger Angeliño von RB Leipzig will langfristig zurück in seine spanische Heimat. "Eines Tages wieder in Spanien zu spielen, bleibt mein Traum. Ich bin im Ausland, seitdem ich 15 Jahre alt war. Ich will wieder nach Hause, noch einmal für meinen Heimatverein Deportivo La Coruña spielen", sagte der 25 Jahre alte Profi vom deutschen Pokalsieger der "Bild am Sonntag".

  • Er stellte aber zugleich klar: "Aber kein Stress, im Moment ist alles gut, wie es ist. Ich will auch in der nächsten Saison mit Leipzig erfolgreich sein. Meine Familie zieht jetzt zu mir. Dann habe ich alles, was mich glücklich macht."
  • Angeliño war im Winter 2020 von Manchester City zunächst ausgeliehen und dann fest verpflichtet worden.
20:28 Uhr

UEFA startet neue Kampagne gegen Missbrauch mithilfe des Internets

Zur Fußball-EM der Frauen (6. Juli bis 31. Juli) startet das neue Respekt-Programm der UEFA im Kampf gegen Internet-Diskriminierung. Wie die Europäische Fußball-Union bekannt gab, soll die Kampagne "Real Scars" die verheerenden Auswirkungen von Online-Missbrauch auf Fußballerinnen, Trainer und Funktionäre in den sozialen Medien aufzeigen und sie darüber aufklären, wie sie sich am besten dagegen wehren können.

Das Programm wird von zahlreichen Stars aus dem Frauen- und Männerfußball unterstützt. Die konkreten Maßnahmen sollen bei allen Endrunden in Jugend-, Frauen- und Herrenwettbewerben in den nächsten drei Jahren zum Einsatz kommen. Um sicherzustellen, dass schädliche Inhalte entfernt werden, arbeitet die UEFA direkt mit großen sozialen Medienplattformen wie Twitter, Meta (Instagram und Facebook) und TikTok zusammen.

20:05 Uhr

Zhou dankt nach Horrorcrash seinem "Retter"

Manchmal reichen wenige Worte. "Ich bin okay", schreibt Guanyu Zhou bei Twitter, nachdem die Formel 1 sich heute zeitweise große Sorgen um den chinesischen Rookie gemacht hat. Sein dramatischer Abflug beim Großen Preis von Großbritannien dürfte als einer der schwersten F1-Unfälle in Erinnerung bleiben, umso wichtiger ist die Nachricht: "All clear." Alle Untersuchungen blieben ohne Befund, im Krankenhaus an der Strecke in Silverstone wurde Zhou keine zwei Stunden nach seinem Unfall schon als "fit" entlassen.

"Das Halo hat mich heute gerettet", twittert der Alfa-Romeo-Fahrer noch dazu, der Cockpitschutz bewahrt ihn kurz nach dem Start wohl vor schwersten Verletzungen. Mit "Vielen Dank für eure lieben Nachrichten!" beendet er sein kurzes Update, stellt dazu ein Bild von sich.

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19:01 Uhr

Schumacher genießt Dusche während des Interviews

Endlich sind sie da, die ersten Formel-1-Punkte für Mick Schumacher. 30-mal hatte es der ehemalige Champion der Formel 3 und Formel 2 vergeblich versucht, beim Großen Preis von Großbritannien ist es nun endlich so weit. Als Achter überquert der Haas des Deutschen die Ziellinie, kämpft in den letzten Runden sogar mit Weltmeister Max Verstappen um Rang sieben. Vier Punkte gehen jetzt für Schumacher in der Statistik ein, damit überholt er in der Fahrerwertung Lance Stroll (Aston Martin) und Alexander Albon (Williams) und liegt dort jetzt auf Position 17.

Die Haas-Box ist entsprechend begeistert, zumal auch Kevin Magnussen als Zehnter noch Zählbares einfährt. In der Konstrukteurswertung reicht das sogar, um an Aston Martin vorbeizuziehen. Auf Schumacher wartet nach dem Rennen aber natürlich auch die Familie - Mutter Corinna teilt schon am Funk ihre Begeisterung, während des Sky-Interviews greift dann Schwester Gina ein und duscht ihren Bruder mit Champagner. Eine Erfrischung, die der 23-Jährige definitiv genießt, als er erleichtert sagt: "Hat ja lange genug gedauert."

18:17 Uhr

Aktivisten stürmen Formel-1-Strecke

Kurz nach dem schweren Unfall beim Rennen in Silverstone sind mehrere Demonstranten auf die Formel-1-Strecke gestürmt. Die Personen seien "umgehend entfernt" worden, teilte der Weltverband FIA mit. Zuvor hatte die Polizei von Hinweisen auf geplante Proteste berichtet und vor Aktionen auf der Piste gewarnt. Bilder im Internet zeigten, wie Streckenposten offenbar einige Menschen auf dem Asphalt in Gewahrsam nehmen. Die Aktivisten waren anscheinend über die Zäune geklettert. Der Hintergrund blieb zunächst unklar.

Nach Angaben der FIA liege der Fall nun in den Händen der Behörden. "Wir können bestätigen, dass einige Leute die Strecke betreten haben. Alle wurden sicher entfernt und eine Reihe von Verhaftungen vorgenommen", teilte die Polizei der Grafschaft Northampton mit. Das Rennen war kurz vor dem Vorfall unterbrochen worden, weil es beim Start einen heftigen Unfall gegeben hatte.

17:31 Uhr

Früherer DFB-Boss Zwanziger gibt Ehrung wegen Katar-Spende zurück

Der ehemalige DFB-Präsident Theo Zwanziger hat aus Protest gegen den Erhalt einer Spende von einer Million Euro durch WM-Gastgeber Katar seine Ehrenpräsidentschaft im Fußballverband Rheinland (FVR) niedergelegt. Das bestätigte der langjährige FVR-Vorsitzende Walter Desch.

Das Emirat hatte den siebenstelligen Betrag der FVR-Stiftung "Fußball hilft" zur Verfügung gestellt. Zwanziger ist seit vielen Jahren aufgrund der Menschenrechtsverletzungen in Katar ein scharfer Kritiker der Austragung der WM-Endrunde (21. November bis 18. Dezember 2022) im Emirat am Persischen Golf.

Mit dem zur Verfügung gestellten Geld soll von der Juli-Flut 2021 betroffenen Vereinen geholfen werden, der Stiftungsvorstand unter Führung von Desch hatte die Annahme des Geldes im Mai beschlossen. Wie die "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung" berichtet, werde auf Initiative von Zwanziger, von 2004 bis 2012 Chef des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion als zuständige Stiftungsaufsicht prüfen, ob die Annahme des katarischen Geldes dem Stiftungszweck widerspreche und die Stiftung gegebenenfalls aufgelöst werden müsse.

16:40 Uhr

"Fühlen uns geschmeichelt": Barça-Boss über Lewandowskis Wunsch

Barça-Präsident Joan Laporta hat sich erfreut über Robert Lewandowskis Wechselwunsch zum FC Barcelona geäußert. "Wir wissen, dass er öffentlich erklärt hat, dass er zu Barça kommen möchte, und wir fühlen uns sehr geschmeichelt", sagte der 60-Jährige.

  • Zurückhaltender äußerte er sich jedoch, ob ein Wechsel des Torjägers von Bayern München schon in diesem Jahr möglich wird. Das berichtete die spanische Sportzeitung "Mundo Deportivo"."Jeder weiß, dass er ein großartiger Spieler ist, aber ich würde die Sache lieber ruhig halten, weil er ein Bayern-Spieler ist", betonte Laporta.
  • "Wir haben allen Respekt vor Bayern München, einem der besten Vereine der Welt. Zwischen den Klubs respektieren wir einander", sagte der Barça-Chef.
  • Am Freitag hatte er die Schmerzgrenze des FC Barcelona bei der Ablösesumme für Lewandowski bei 40 Millionen Euro gezogen. Das berichteten spanische Sportmedien wie "AS". Die "Bild" hatte berichtet, Bayern wolle das Angebot Barcelonas ablehnen und fordere mindestens 60 Millionen.
16:40 Uhr

Werth führt deutsches Dressur-Team für Weltmeisterschaft an

Sechs Reiterinnen und Reiter stehen im vorläufigen deutschen Aufgebot für die Dressur-Weltmeisterschaften im August in Herning in Dänemark. Angeführt wird die sogenannte Longlist der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) von der siebenmaligen Olympiasiegerin Isabell Werth mit Quantaz. Ferner zählen Ingrid Klimke mit Franziskus, Frederic Wandres mit Duke of Britain und Bluetooth sowie Benjamin Werndl mit Famoso und Daily Mirror, Helen Langehanenberg mit Annabelle und Dorothee Schneider (Framersheim) mit Faustus dazu. Der endgültige Kader muss bis zum 25. Juli benannt werden.

Nicht in der Equipe von Bundestrainerin Monica Theodorescu ist Doppel-Olympiasiegerin Jessica von Bredow-Werndl, die ihr zweites Kind erwartet. Die deutsche Meisterin Dorothee Schneider kann nicht auf ihr angeschlagenes Top-Pferd Showtime zurückgreifen.

16:18 Uhr

Heftiger Kopfüber-Abflug: F1-Rennen nach wenigen Sekunden unterbrochen

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AP

Die Bilder lassen Schlimmes vermuten, die Rote Flagge folgt direkt danach: Der Große Preis von Großbritannien ist aufgrund eines schweren Unfalls in der ersten Kurve nach wenigen Rennsekunden unterbrochen worden. Der Mercedes von George Russell ist fahruntauglich, Yuki Tsunoda schleppt seinen beschädigten Alpha Tauri zurück in Richtung Boxengasse, wo auch alle anderen Piloten ihr Auto abstellen und auf den Neustart warten. Groß ist allerdings zunächst die Sorge um Guanyu Zhou.

Das Rennen gibt es live im Free-TV bei RTL und im Liveticker bei ntv.de

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15:54 Uhr

Potenziell tödlicher Horrorcrash löst harsche Kritik aus

Der Unfall zwischen Roy Nissany und Dennis Hauger im Formel-2-Hauptrennen mag glimpflich ausgegangen sein, für Hauger aber ist die Aufarbeitung des potenziell tödlichen Crashes damit längst nicht abgeschlossen. Der Norweger war von Nissany abgedrängt worden und dann mit seinem Auto auf dem Cockpitschutz des Konkurrenten gelandet. "Er fährt in jedem Rennen so und zwingt jeden von der Strecke", kritisierte Hauger seinen Konkurrenten anschließend scharf: "Sein Fahrstil ist der eines Vierjährigen. Ich hoffe, dass sich die Regelhüter der Sache annehmen."

Hauger, der mit dem Schrecken davonkam, ergänzte: "Innerhalb der Serie weiß jeder, wie er [Nissany] fährt und wie wenig Hirn er auf der Strecke nutzt. Zum Glück sind wir beide unverletzt geblieben, denn das ist das Wichtigste."

15:20 Uhr

Vettels Kinder überraschen ihn mit ganz besonderem Helm für heutiges Rennen

35 kleine Kerzen, eine für jedes Lebensjahr: Der Helm von Sebastian Vettel für das Rennen in Silverstone (16 Uhr/live im Free-TV bei RTL und im Liveticker bei ntv.de) zeigt unmissverständlich, dass der vierfache Weltmeister heute seinen 35. Geburtstag feiert. Dass er dieses Design heute tragen würde, wusste Vettel dagegen offenbar nicht. Eine "Überraschung von der Familie" sei der Helm, der wie handbemalt aussieht und "von seinen Kindern designt" worden ist, twittert das Aston-Martin-Team.

14:53 Uhr

Deutsche Rugby-Männer brauchen Hilfe, um noch Europameister zu werden

Die deutsche 7er-Rugby-Nationalmannschaft der Männer hat beim zweiten EM-Turnier im polnischen Krakau das Finale verpasst. Das Team von Bundestrainer Clemens von Grumbkow musste sich im Halbfinale Titelverteidiger Spanien deutlich mit 10:31 geschlagen geben.

Die Auswahl des Deutschen Rugby-Verbandes (DRV) hatte das erste EM-Turnier in Lissabon gewonnen und hätte mit einem Sieg gegen die Spanier den zweiten Titel nach 2019 sicher gehabt. Dies könnte immer noch klappen, wenn Deutschland heute (16.45 Uhr) sein Spiel um Platz drei gegen Portugal gewinnt und Spanien das Endspiel (17.10) gegen Frankreich verliert. Sollte jedoch Deutschland verlieren oder Spanien gewinnen, ginge der Titel wie im Vorjahr an die Iberer.

14:22 Uhr

Vettel fährt Weltmeister-Auto in Silverstone - Fans singen "Happy Birthday"

Der Große Preis von Großbritannien startet erst um 16 Uhr - übrigens live im Free-TV bei RTL! -, doch Sebastian Vettel dreht schon jetzt ein paar Runden in Silverstone, wo 1950 einst auch das erste Formel-1-Rennen ausgetragen worden ist. Allerdings nicht in einem Aston Martin, sondern in einem Williams. Einem FW14B aus dem Jahr 1992, damals von Nigel Mansell zum WM-Titel pilotiert, den sich Vettel jüngst für seine private Sammlung zugelegt hat. In England nun fährt er den historischen Boliden erstmals öffentlich aus, sogar mit CO2-neutralem, weil synthetischem Kraftstoff - und bekommt danach sogar ein Ständchen von den zahlreichen Fans gesungen.

Denn Vettel, der aus dem Gedächtnis alle F1-Weltmeister aufzählen kann, feiert am heutigen Sonntag seinen 35. Geburtstag. Das honorieren die Zuschauer mit einem "Happy Birthday", wie der F1-Reporter Chris Medland von der Strecke berichtet.

13:36 Uhr

Nach Tod von Pferd: PETA fordert Verbot von Reitsport

Nach dem Tod des britischen Vielseitigkeitspferdes Allstar B im Rahmen des CHIO in Aachen macht sich die Tierrechts-Organisation PETA erneut für die Abschaffung des Reitsports stark. "Wir fordern die Bundesregierung in einem ersten Schritt auf, die Hochleistungsturniere in sämtlichen Pferdesportdisziplinen zu untersagen", heißt es in einem am Sonntag veröffentlichten Statement.

Immer wieder würden Pferde "bei Vielseitigkeitsturnieren und anderen Disziplinen zu Tode geritten, weil die Reiterinnen und Reiter sie als bloße Sportgeräte ansehen, die ersetzt werden können." Sämtliche Trauerbekundungen der Verantwortlichen über den getöteten Allstar B seien "nichts als Heuchelei. Empfänden sie wirklich etwas für ihre Pferde, würden sie sie nicht Woche für Woche unter Einsatz schmerzhafter Hilfsmittel über halsbrecherische Parcours zwingen und erheblichen Risiken aussetzen."

12:53 Uhr

"Schon bitter": Triathlon-Superstar Frodeno gibt als Führender auf

Deutschlands Top-Triathlet Jan Frodeno ist beim Langdistanz-Klassiker im fränkischen Roth als Führender im abschließenden Marathon ausgestiegen. Der dreimalige Ironman-Weltmeister, der nach seiner Achillessehnenverletzung in Mittelfranken sein Comeback feierte, gab am Sonntag mit schmerzverzerrtem Gesicht nach wenigen Kilometern auf.

  • "Es hat alles gepasst, aber die Schmerzen wurden zu groß", sagte Frodeno im "Bayerischen Rundfunk". Schon während des Radfahrens habe er ein leichtes Ziehen gespürt. "Schon bitter irgendwie. Ich habe eigentlich einen richtig guten Tag erwischt."
  • Vor seiner Aufgabe hatte der 40-Jährige das Feld angeführt. Angefeuert von Zehntausenden am Rande des Main-Donau-Kanals war Frodeno als Erster nach 3,86 Kilometer Schwimmen aus dem Wasser gestiegen. Auch nach den 180,2 Kilometern auf dem Rad lag der Kölner in Führung. Doch bei Kilometer drei im abschließenden Marathon ließ er den bis dahin zweitplatzierten Dänen Magnus Ditlev vorbeiziehen.
  • "Es ist einfach so ein krasses Hin und Her in der Birne", berichtete Frodeno. Auf einer Skala von eins bis zehn ordnete der Routinier die Schmerzen an der Achillessehne bei einer sechs ein. "Aber im Kopf ist es eine elf."
12:04 Uhr

Horror-Crash in Formel 2: Halo rettet Fahrer

Er war ungeliebt, hat aber mittlerweile mehreren Rennfahrern das Leben gerettet: der Halo. Das hat sich jetzt auch in der Formel 2 gezeigt. Und zwar bei einem üblen Crash zwischen Roy Nissany und Dennis Hauger. In der ersten Runde in Silverstone drängte der Israeli Nissany seinen Rivalen von der Strecke.

Dadurch wurde der rechte Vorderreifen von Haugers Felge gerissen, sein Auto rutschte in der Linkskurve übers Gras und hob ab. Dabei erwischte im Flug Nissanys Boliden, der Halo verhinderte, dass der Israeli am Kopf vom Auto getroffen wurde. Es sieht schockieren aus, aber tatsächlich stiegen beiden Piloten unverletzt aus.

11:02 Uhr

Dembélé hat sich entschieden - und nicht für den FC Bayern

Bitter für den FC Bayern und all die anderen Interessenten: Ousmane Dembélé und der FC Barcelona stehen einem Medienbericht zufolge dicht vor einer Vertragsverlängerung. Wie die spanische Zeitung "Sport" berichtet, soll der 25-jährige Franzose seinen am 30. Juni ausgelaufenen Kontrakt um zwei Jahre bis 2024 verlängern. Wie "Sport" weiter berichtete, will Barça-Trainer Xavi den Ex-Borussen unbedingt halten. Um die Vertragsverlängerung hatte es Anfang des Jahres großen Streit zwischen Dembélé und den Katalanen gegeben. Barcelonas Sportdirektor Mateu Alemany, der sich zunächst gegen eine Verlängerung mit dem Flügelstürmer ausgesprochen hatte, müsse noch sein Einverständnis geben, schrieb die Zeitung weiter. Zuletzt galt auch der FC Bayern als Kandidat auf eine Verpflichtung des hochbegabten Ex-Dortmunders. Mehrere Medien hatten darüber berichtet

10:29 Uhr

Hertha-Boss Bernstein will Investor Windhorst einbinden

Präsident Kay Bernstein vom Fußball-Bundesligisten Hertha BSC will auf Investor Lars Windhorst zugehen. "Wir werden uns jetzt gemeinsam hinsetzen und den kurz-und mittelfristigen Weg absprechen. Wo können wir ihn einbinden, informieren? Gibt es ein monatliches Treffen? Es wird darum gehen, wie wir vernünftig miteinander umgehen", sagte der frühere Hertha-Ultra der "Bild am Sonntag". Windhorst investierte bislang 374 Millionen Euro in den Verein. Zuletzt bekräftigte der Investor, neues Geld zur Verfügung stellen zu wollen. Bernstein würde darüber nachdenken, wie er sagte: "Wenn es Hertha BSC bei unseren Zielen hilft, ja. Erst müssen wir eine solide Grundlage schaffen, damit das Geld in dem Fall auch auf fruchtbare Erde fällt. Für kurzfristige sportliche Ziele werden wir derzeit kein Geld nehmen."

09:58 Uhr

"Z"-Symbol-Eklat: Russland sperrt Skandalturner Kuljak

Aus Angst vor weiteren Sanktionen seitens des Turn-Weltverbandes FIG hat der russische Verband seinen Skandalturner Iwan Kuljak bis auf Weiteres für nationale Wettbewerbe gesperrt. Auf internationaler Ebene darf der 20-Jährige ohnehin frühestens im Mai kommenden Jahres wieder an Wettkämpfen teilnehmen. Beim Weltcup-Turnier Anfang März in Doha war Kuljak bei der Siegerehrung mit einem "Z" auf dem Trainingsanzug erschienen. Neben ihm auf Siegertreppchen stand der Gewinner Ilja Kowtun aus der Ukraine. Das "Z-Symbol" steht für den Angriffskrieg Russlands im Nachbarland. Kuljak ist sowohl von den Weltmeisterschaften im November in Liverpool als auch von den europäischen Titelkämpfen im April 2023 in Antalya ausgeschlossen. Sollte die seitens der FIG ausgesprochene Verbannung aller Athleten aus Russland über Mai 2023 hinaus gültig bleiben, verlängert sich Kuljaks Sperre um mindestens ein weiteres halbes Jahr.

09:30 Uhr

Kaymer wird bei zweitem "Rebellen-Turnier" 19.

Golfprofi Martin Kaymer aus Mettmann hat beim zweiten Turnier der neuen höchst umstrittenen Serie LIV Golf in Portland/Oregon den 19. Platz belegt. Der Sieg ging an den Südafrikaner Branden Grace vor Carlos Ortiz aus Mexiko und Patrick Reed (USA), Masters-Sieger von 2018. Mittlerweile hat sich ein weiterer Profi der von Saudi-Arabien mit astronomisch hohen Summen finanzierten Serie angeschlossen. Der 44 Jahre alte Engländer Paul Casey, aktuelle Nummer 22 der Weltrangliste, kündigte seinen Start beim dritten von in diesem Jahr acht geplanten LIV-Turnieren vom 29. bis 31. Juli in Bedminster/New Jersey an.

08:56 Uhr

Schwere Vorwürfe: Ex-Bondscoach bestreitet Vergewaltigung

Der ehemalige Frauen-Bondscoach Piet Buter hat eine kurze Affäre mit der früheren Nationalspielerin Vera Pauw eingeräumt, eine Vergewaltigung indes abgestritten. "Ich bin mir zu 100 Prozent sicher, dass da ohne gegenseitige Zustimmung nichts passiert ist", sagte der 73-Jährige der Tageszeitung NRC. Ohne Buter namentlich zu nennen, hatte die 59-Jährige zuvor drei Männer der sexuellen Belästigung beschuldigt und öffentlich gemacht, bei der Polizei Anzeige erstattet zu haben. Pauw war von 2004 bis 2010 ebenfalls Frauen-Bondscoach, aktuell betreut sie die Fußball-Nationalmannschaft Irlands.

08:23 Uhr

Top-Talent Williamson verlängert bei den Pelicans

Zion Williamson hat seinen Vertrag bei den New Orleans Pelicans in der NBA um fünf Jahre verlängert. Laut eines Berichts von ESPN am Sonntag hat der neue Kontrakt einen Wert von 193 Millionen Dollar. Sollte der Top-Pick des NBA-Drafts 2019 in der nächsten Saison in das All-Star-Team gewählt werden, bringt ihm eine Klausel weitere 38 Millionen Dollar. Der 21 Jahre alte Power Forward galt als eines der größten College-Talente, hatte seit seinem Start in der NBA jedoch immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen und kommt bislang lediglich auf 85 Spiele in drei Jahren. Die abgelaufene Saison, in der die Pelicans in der ersten Play-off-Runde an den Phoenix Suns scheiterten, verpasste Williamson aufgrund eines gebrochenen rechten Fußes komplett.

07:54 Uhr

Nächste krachende Fußball-Watsch für Max Meyer

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Ohne Zukunft bei "Fener": Max Meyer.

(Foto: imago images/Belga)

Die nächste bittere Nachricht für Max Meyer: Bei Fenerbahce Istanbul steht der ehemalige Fußballer des FC Schalke 04 vor dem Aus. Der türkische Großklub nahm den deutschen Spielmacher nicht mal mehr mit ins Trainingslager ins österreichische Graz. Trainer Jorge Jesus hatte zuletzt auch erklärt, nicht mehr mit dem 26-Jährigen zu planen. Für seine Position hat "Fener" übrigens den Ex-Dortmunder Emre Mor verpflichtet. Ebenfalls nicht dabei: der weiter suspendierte Mesut Özil. Wie es für Meyer weitergeht? Unklar. Sein Vertrag läuft noch bis zum kommenden Sommer. Zuletzt war er den dänischen Spitzenklub FC Midtjylland ausgeliehen. Dort spielte er zwar regelmäßig, glänzen konnte er aber nicht.

07:26 Uhr

"Mobbing": Tennis-Rüpel Kyrgios provoziert seinen Gegner

Der Weltranglisten-Fünfte Stefanos Tsitsipas hat das Verhalten von Tennis-Rüpel Nick Kyrgios im Wimbledon-Duell scharf kritisiert. "Es ist konstantes Mobbing. Er mobbt seine Gegner", sagte der Grieche über seinen früheren australischen Doppelpartner. "Er war vermutlich in der Schule ein Tyrann. Ich mag keine Tyrannen. Ich mag keine Leute, die andere Leute niedermachen." Kyrgios hatte das Drittrunden-Duell beim Rasen-Klassiker in Wimbledon gewonnen und sich dabei wie auch Tsitsipas selbst mehrfach daneben benommen. Kyrgios wies die Anschuldigungen gegen sich weitgehend zurück und betonte hingegen ein Fehlverhalten von Tsitsipas. "Er war derjenige, der Bälle auf mich geschlagen hat", sagte der 27-Jährige. "Abseits von meinem Hin und Her mit dem Schiedsrichter habe ich Stefanos gegenüber nichts Respektloses gemacht." Beim 6:7 (2:7), 6:4, 6:3, 7:6 (9:7) von Kyrgios gab es Verwarnungen auf beiden Seiten.

06:51 Uhr

Kurioser Fehler macht Schumachers Auto unbeherrschbar

Mick Schumacher ist in der Formel 1 nach Ansicht seines Teamchefs trotz der jüngsten Enttäuschungen und Kritik auf dem richtigen Weg. "Er hat sich deutlich verbessert. Er muss jetzt einfach über diese Hürde der ersten Punkte kommen. Er weiß, dass er es kann", sagte Haas-Rennleiter Günther Steiner in Silverstone. Der Weg zu seinen Premierenpunkten in der Rennserie wird für Schumacher von Startplatz 19 in Großbritannien jedoch sehr weit. Bei der Qualifikation am Samstag hatte das Haas-Team offenbar bei der Lenkeinstellung für den 23-Jährigen gepatzt. "Ein kleiner Fehler, der extrem große Auswirkungen hat. Das Lenkrad hing recht weit nach links", sagte Schumacher. So wurde sein Auto für ihn auf nasser Strecke nur schwer beherrschbar. Zuletzt in Kanada hatte ihn ein Defekt früh im Rennen in aussichtsreicher Position gestoppt.

06:21 Uhr

Umfrage: 48 Prozent der Deutschen für Verzicht auf Katar-WM

Fast die Hälfte der Deutschen sind der Meinung, dass die Fußball-Nationalmannschaft wegen Menschenrechtsverletzungen und Todesfällen von Bauarbeitern in Katar auf eine WM-Teilnahme verzichten sollte. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur hervor. 48 Prozent der Befragten sprachen sich demnach für einen Rückzug des Teams von Bundestrainer Hansi Flick aus. 28 Prozent waren der Meinung, dass das DFB-Team nicht auf den Start bei der Weltmeisterschaft im Herbst verzichten sollte. Der Anteil der Personen, die keine Angaben machten, lag bei 24 Prozent. Die WM in Katar findet vom 21. November bis zum 18. Dezember statt. Die deutsche Auswahl trifft dabei in der Vorrunde auf Japan, Spanien und Costa Rica.

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