Sonntag, 31. Mai 2020Der Sport-Tag

22:16 Uhr

Messi fürchtet Ende des Fußballs, wie wir ihn kennen

Nach Meinung von Weltfußballer Lionel Messi wird der Sport nach der Corona-Pandemie nie wieder wie früher sein. "Ich glaube, dass der Fußball, wie auch das Leben im allgemeinen, nie wieder dieselben sein werden", sagte der Profi des spanischen Meisters FC Barcelona in einem kurzen Interview des Wochenmagazins "El País Semanal". Für die Sportler werde die Rückkehr zum Training und zum Wettkampf eine "komische Situation sein". Man werde sich nur langsam an die neuen Umstände gewöhnen können. Der 32 Jahre alte Argentinier sagte, er leide vor allem mit jenen Menschen, die wegen Covid-19 "Angehörige und Freunde verloren haben und die sich oft nicht einmal richtig von ihnen verabschieden konnten". "Es gibt nichts Schlimmeres, als die Menschen zu verlieren, die Du liebst." Der Klubkamerad des deutschen Nationaltorwarts Marc-André ter Stegen betonte außerdem, er sei "all jenen Menschen unendlich dankbar, die in den Gesundheitszentren gegen das Virus gekämpft haben".

21:55 Uhr

Preetz räumt "Irritationen" zwischen Hertha und Investor ein

06935203e8c60ee8b72de9fcdae8ef30.jpg

Mittlerweile klappt die Kommunikation.

(Foto: REUTERS)

Hertha-Manager Michael Preetz hat "kommunikative Irritationen" zu Beginn der Zusammenarbeit mit Investor Lars Windhorst eingeräumt. "Da geht es ja vor allen Dingen um das, was nach außen kolportiert wurde, wir haben diese Stichworte gerade gehört: Big City Club, Champions League, deutsche Meisterschaft", sagte Preetz bei Sky über die Zusammenarbeit des Berliner Fußball-Bundesligisten mit Windhorst. Es habe zu Beginn "Geburtswehen" vor allem kommunikativer Art gegeben.

Inhaltlich und damit in der Sache habe es aber "überhaupt keinen Dissens" gegeben. "Es ging um das Tempo." Windhorst hat über seine Beteiligungsgesellschaft Tennor für 224 Millionen Euro 49,9 Prozent an der Hertha BSC GmbH & Co. KGaA erworben. Preetz lobte den Austausch mit dem neuen Aufsichtsratsmitglied und Ex-Nationalkeeper Jens Lehmann. "Es wird darum gehen, dass wir miteinander einen Austausch haben und Qualität und Netzwerke der beiden zum Wohle von Hertha BSC nutzen. Uns alle eint ein Ziel, wir wollen Hertha BSC weiter nach oben bringen".

20:42 Uhr

Einbrecher stehlen Premier-League-Star mehr als halbe Million Euro

imago0046931754h.jpg

Mahrez wurde bestohlen.

(Foto: imago images/PA Images)

Dem algerischen Fußballprofi Riyad Mahrez vom englischen Meister Manchester City sind bei einem Einbruch in sein Appartement Wertgegenstände und Bargeld im Wert von rund 500.000 Pfund (rund 555.000 Euro) gestohlen worden. Wie mehrere britische Medien berichten, befinden sich unter den entwendeten Gegenständen unter anderem drei Luxusuhren im Gesamtwert von über 300.000 Pfund. Hinzu kommen ein Armband im Wert von 50.000 Pfund sowie eine Sammlung seltener Fußballtrikots, deren Wert bei 150.000 Pfund liegen soll.

Die Tat hat sich demnach bereits am 24. April ereignet, neben der Wohnung von Mahrez wurden drei weitere Appartements Ziel der Einbrecher. Der 29-Jährige war zum Zeitpunkt des Einbruchs nicht zu Hause.

20:21 Uhr

Bitter: Gehaltsverzicht nur unter Voraussetzungen

Nationalspieler Johannes Bitter hat in der Diskussion um einen Gehaltsverzicht im deutschen Handball Transparenz der Bundesliga-Klubs gefordert. "Wir wissen, was gerade los ist, aber wir müssen mit allen offen und ehrlich reden. Da müssen die Bücher geöffnet werden und dann muss vernünftig kommuniziert werden", sagte der 37 Jahre alte Torwart in der ARD-"Sportschau". "Wir brauchen Zahlen, Daten, Fakten, um Entscheidungen für uns zu treffen. Ganz am Ende muss das Risiko verteilt werden. Es kann nicht sein, dass ein gewisser Betrag, der als Risiko da steht, auf die Spieler abgewälzt wird." Die Handballer seien aber bereit, zu helfen, betonte Bitter.

Der Profi von Bundesligist TVB Stuttgart hat wegen der Folgen der Corona-Pandemie viele Gespräche in seiner Funktion als Vorstandsmitglied der Spielergewerkschaft Goal geführt. Anders als die Deutsche Eishockey Liga (DEL) will die Handball-Bundesliga die Einwilligung der Spieler für einen möglichen 25-prozentigen Gehaltsverzicht nicht mit der Lizenzierung für die kommende Saison verknüpfen. "Bei uns Handballern bedeutet das natürlich einen großen Einschnitt, das ist keine Frage", sagte Bitter über einen Gehaltsverzicht. "Wir sind nun mal nicht die Fußballer, die sehr, sehr viel verdienen."

19:46 Uhr

So könnte Coutinho beim FC Bayern bleiben

Die Zukunft von Philippe Coutinho ist und bleibt ein Thema, das vor allem den FC Barcelona weiter beschäftigt. Klar ist: Der Brasilianer wird in der Saison 2020/21 nicht für die Katalanen auflaufen. Die Frage ist: Kann Barça den 27-Jährigen verkaufen oder muss sich der Klub mit einem weiteren Leihgeschäft begnügen? Offenbar plant der spanische Spitzenklub für beide Szenarien. Die "Mundo Deportivo" berichtet, dass Barça eine Leihgebühr in Höhe von zehn Millionen Euro erheben würde, wenn es Coutinho auf die Insel ziehen sollte. Dort wurde vor allem Arsenal, Chelsea und Manchester United Interesse nachgesagt. Die geforderte Ablöse in Höhe von rund 80 Millionen Euro wollen aber auch die Premier-League-Klubs nicht zahlen.

Auch der FC Bayern hatte aus diesem Abstand von einem Kauf genommen und die Deadline für einen fixen Transfer verstreichen lassen. Allerdings hätten die Münchner nicht 80, sondern 120 Millionen Euro für den Brasilianer zahlen müssen. Ob der deutsche Rekordmeister im Fall einer weiteren Leihe ebenfalls zehn Millionen Euro Gebühr zahlen müsste, ist nicht klar.

Mehr Transfernews gibt's bei sport.de

19:21 Uhr

Sabally unterschreibt nach Dallas auch in Istanbul

Die deutsche Basketballerin Satou Sabally vom US-Klub Dallas Wings hat auch einen Vertrag beim türkischen Verein Fenerbahce Istanbul unterschrieben. "Mein nächster Schritt nach der WNBA-Saison: Fenerbahce", schrieb die 22-Jährige bei Instagram am Sonntag zu einer Ankündigung des Clubs. Die in New York geborene und in Berlin aufgewachsene Basketballerin war beim Draft der Profiliga WNBA von den Dallas Wings an zweiter Stelle gezogen worden - so früh wie keine andere Deutsche vor ihr. Zuletzt spielte sie drei Jahre am College in Oregon. Im Frauen-Basketball ist es nicht unüblich, neben einem US-Engagement innerhalb eines Jahres noch für ein weiteres Team aktiv zu sein.

18:47 Uhr

Gladbach-Coach pflegt Telefonbuch live im TV

f9ee99bb99eb090f0fdb7828758daa7c.jpg

Wartete vergeblich auf einen Rückruf: Marco Rose.

(Foto: dpa)

Borussia Mönchengladbachs Coach Marco Rose und Trainerkollege Martin Schmidt haben ihren gemeinsamen Auftritt im TV-Sender Sky zur Klärung offener Fragen aus den vergangenen Wochen genutzt. "Martin, stimmt deine Telefonnummer noch? Ich habe dich angerufen, nachdem du in Augsburg gehen musstest, habe dir auf die Mailbox gesprochen und seitdem nichts mehr von dir gehört", sagte Rose vor der Partie seiner Borussia gegen Union Berlin an Schmidt gerichtet, der als Experte des TV-Senders Sky dabei war.

Rose und Schmidt kennen sich aus ihrer gemeinsamen Zeit beim FSV Mainz 05, wo beide als Trainer arbeiteten. "Auf der Fahrt hierher habe ich gedacht, oh, die Frage kommt, da kam es mir auch in den Sinn", sagte Schmidt auf die Frage von Rose. "Ich habe mich übrigens damals sehr gefreut, aber dann habe ich es vergessen. Jetzt hast du mich hier richtig bloßgestellt." Rose erwiderte schmunzelnd: "Ich verzeihe dir natürlich, weil mir das manchmal ähnlich geht."

17:47 Uhr

Niederländisches Toptalent entscheidet sich gegen BVB

imago0046374080h.jpg

Musaba und der BVB kommen wohl nicht zusammen.

(Foto: imago images/Pro Shots)

Auf der ständigen Suche nach vielversprechenden Talenten schien Borussia Dortmund in den Niederlanden fündig geworden zu sein. Dem BVB wurde Interesse an Anthony Musaba vom Zweitligisten NEC Nijmegen nachgesagt. Doch aus dem angedachten Wechsel des 19-Jährigen wird wohl nichts. Der Eurosport-Journalist Manu Lonjon berichtete unlängst, dass der BVB und Nijmegen Einigkeit über einen Transfer von Musaba erzielt hätten.

Trotz aller positiven Vorzeichen scheint nun aber ein Mitbewerber des BVB das Rennen gemacht zu haben: Nach Informationen des französischen Rundfunksenders RMC wird Musaba im Sommer zur AS Monaco wechseln. Auch wenn eine endgültige Einigung über die Ablöse noch ausstehe, deute alles auf einen baldigen Vollzug hin. Musabas Vertrag bei Nijmegen läuft 2021 aus. Neben der Borussia hatten auch der VfB Stuttgart, Olympique Marseille und der FC Valencia die Fühler nach dem Niederländer ausgestreckt.

16:54 Uhr

Thuram protestiert nach Treffer für Gladbach

Nach Weston McKennie am Samstag nutzt heute auch Marcus Thuram die Aufmerksamkeit, die das Leben als Bundesliga-Profi mit sich bringt. Der Stürmer von Borussia Mönchengladbach kniete sich nach seinem Treffer auf den Rasen, offenbar um seine Solidarität für die Proteste in den USA auszudrücken. Dort war George Floyd nach brutalem Vorgehen durch die Polizei ums Leben gekommen, landesweit protestierten seitdem Tausende Menschen.

16:31 Uhr

Das Eishockey trauert um Peter Schiller

imago0012960331h.jpg

Schiller (links) im Trikot des Kölner EC.

(Foto: imago sportfotodienst)

Das deutsche Eishockey trauert um den früheren Nationalspieler Peter Schiller. Der gebürtige Selber verstarb in der vergangenen Woche im Alter von 62 Jahren an Herzversagen. In seiner Karriere absolvierte Schiller 94 Länderspiele, darunter auch bei den Olympischen Spielen 1988 in Calgary. Mit dem Kölner EC wurde er viermal Meister, außerdem trug er die Trikots des Mannheimer ERC und des EHC Dynamo Berlin, wo er wegen einer Bandscheibenverletzung seine Karriere beendete.

"Herzliches Beileid an die Familie Schiller. Der deutsche Eishockeysport verliert eine national und international prägende Persönlichkeit - geschätzt von Mannschaftskameraden, Gegnern und Zuschauern. Es bleiben viele Erinnerungen an eine großartige, gemeinsame Zeit in der Nationalmannschaft", sagte Franz Reindl, Präsident des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB).

15:39 Uhr

Münchens Prince lässt Duisburg spät leiden

Verfolger TSV 1860 München hat Tabellenführer MSV Duisburg den Wiederbeginn der Saison in der 3. Fußball-Liga kräftig verdorben. Trotz eines 0:2-Rückstands setzten sich die Löwen in ihrer ersten Partie nach der Corona-Pause mit 3:2 (0:1) gegen den Revierklub durch. Ex-Nationalspieler Marvin Compper (33. Minute) per Kopf nach einer Ecke und Vincent Vermeij (49.) ließen Duisburg auf den ersten Auswärtserfolg seit Anfang Februar hoffen. Dennis Dressel (68.), Efkan Bekiroglu (73.) und Prince Owusu (86.) drehten allerdings die Partie. Michael Köllner bleibt damit als Trainer von 1860 ungeschlagen.

Duisburg liegt nur noch dank der besseren Tordifferenz vor der SpVgg Unterhaching an der Spitze, die Münchner kletterten auf Relegationsrang drei und haben zwei Zähler Rückstand auf das Topduo.

14:24 Uhr

Nagelsmann macht 'ne Ansage: "Scheißegal, ich will den Titel!"

 

14:06 Uhr

Für den Neustart der Frauen-Bundesliga gibt's Lob und Kritik

Martina Voss-Tecklenburg hat den Neustart der Frauen-Bundesliga als gelungen bezeichnet. "Als Trainerin finde ich es natürlich toll, dass wir wieder über Fußball auf dem Platz sprechen können", sagte sie im Aktuellen Sportstudio. Am Freitag und Samstag hatten nach fast dreimonatiger Pause insgesamt fünf Begegnungen stattgefunden. Die Bundestrainerin zeigte aber auch Verständnis für kritische Stimmen, die etwa auf die schwierige Vorbereitung bei Schlusslicht FF USV Jena hinwiesen. Jena greift aufgrund der Sonderverfügung in Thüringen, die Profisport bis 5. Juni verbietet, erst am 7. Juni ins Geschehen ein.
Nationalspielerin Melanie Leupolz von Bayern München sprach im Sportstudio dann auch von einer "Wettbewerbsverzerrung", der sich alle Beteiligten bewusst seien. Beim 3:0 (0:0) gegen Verfolger TSG Hoffenheim hätten die Bayern am Samstag beispielsweise davon profitiert, das Gästespielerinnen wegen ihres Abiturs keine Quarantäne absolvieren konnten und nicht zur Verfügung standen. "Aber: Es haben alle Mannschaften dafür gestimmt. Daher war es allen bewusst, dass es zu Verzerrungen kommen wird", sagte Leupolz. Europaweit ist die Bundesliga die erste Frauen-Spielklasse, in der wieder der Ball rollt.

13:18 Uhr

Klopp wirbt beim FC Liverpool offenbar heftig für Werner

Jürgen Klopp, so heißt es, war dieser Tage in einer besonderen Mission unterwegs. Der Teammanager des FC Liverpool soll bei seiner Klubführung vorgesprochen und dabei vor allem eines im Sinn gehabt haben: Die Verpflichtung von Timo Werner im Sommer. Noch steht der Nationalspieler in Diensten des Fußball-Bundesligisten RB Leipzig. Der als seriös geltenden englischen Tageszeitung "Guardian" zufolge wird der Flirt zwischen Liverpool und Werner jedenfalls immer heißer. Ein offizielles Angebot aus England gebe es zwar noch nicht, die Absicht eines Transfers sei in Liverpool aber vorhanden. Werner besitzt in Sachsen noch einen Vertrag bis 2023, kann aber in diesem Sommer durch eine bis zum 15. Juni gültige Klausel für die festgeschriebene Ablöse von rund 60 Millionen Euro den Verein verlassen.

12:37 Uhr

Werder-Profi Langkamp gesteht: Corona-Pause hat uns geholfen

Abwehrspieler Sebastian Langkamp von Werder Bremen sieht in der Corona-Pause einen Hauptgrund für den aktuellen Aufschwung des Tabellenvorletzten. "Wir müssen uns eingestehen, dass wir vor Covid-19 individuell nicht in der Lage waren, nach 60 oder 70 Minuten noch Vollgas zu spielen", sagte der 32-Jährige in einem Fantalk des Vereins. "Die Laufkilometer der letzten Spiele sprechen für sich. Das ist die Basis dafür, dass wir jetzt ganz andere Wege gehen können. Auch die Trainingsintensität und der Konkurrenzkampf steigen dadurch." Das werde den Klub "hoffentlich zum Klassenerhalt führen". Nach einer langen sportlichen Krise hat Werder in der Bundesliga zuletzt beim FC Schalke 04 und dem SC Freiburg gewonnen und dazwischen auch gegen Borussia Mönchengladbach (0:0) überzeugt. Bereits am Mittwoch könnten die Bremer mit einem Sieg gegen Eintracht Frankfurt zum ersten Mal seit vier Monaten wieder einen direkten Abstiegsplatz verlassen.

11:59 Uhr

Willy Sagnol warnt den FC Bayern vor Sané-Transfer

Ex-Bayern-Profi Willy Sagnol rät seinem ehemaligen Klub dringend von einem Transfer von Leroy Sané ab. In den Augen des Franzosen ist der Nationalspieler zu ungeeignet, um für die Münchner die Schuhe zu schnüren. "Mit seinem Charakter passt er nicht zu Bayern", sagte Sagnol im "RMC"-Interview: "Er ist jemand, dessen Form sehr inkonstant ist und der sehr zurückgezogen ist." Mit Blick auf Sanés Vergangenheit erklärte er: "Er hatte schon viele Probleme bei Manchester City und der Nationalmannschaft." Diese Probleme sieht der 43-Jährige offenbar auch auf den FC Bayern zukommen, sollte der Rekordmeister seinen "Wunschspieler" verpflichten. Neben den charakterlichen Schwächen gibt es nach Ansicht des Franzosen noch ein Problem: die Ablöse. "Wir reden über Kosten in Höhe von 80 Millionen Euro. Ich würde lieber 20 Millionen Euro drauflegen und Kai Havertz verpflichten."

Den chronologischen Gerüchtewahnsinn um Leroy Sané können Sie hier lückenlos mitverfolgen!

10:35 Uhr

Vertragsverlängerung beim FC Bayern? Abwehrchef Alaba ziert sich

imago47098593h.jpg

Er denkt offenbar noch ein bisschen länger über seine Zukunft nach.

(Foto: imago images/ULMER Pressebildagentur)

Der FC Bayern muss sich beim Bemühen um eine Vertragsverlängerung mit David Alaba offenbar weiter strecken. Auf die Frage, ob die Münchner früher die achte deutsche Meisterschaft einfahren oder sein Arbeitspapier ausdehnen würden, sagte Alaba im ZDF-Sportstudio: "Keine Ahnung, aber vielleicht die achte deutsche Meisterschaft." Der Rekordmeister braucht noch höchstens drei Siege aus fünf Spielen für den 30. Titel. Die Verhandlungen mit Alaba (27), dessen Vertrag bis 2021 läuft, stocken seit geraumer Zeit - es geht wohl ums Geld. Außerdem könnte den österreichischen Nationalspieler nach zehn Profijahren in München ein Wechsel in eine andere Topliga reizen. Als interessiert galt stets der FC Barcelona. Bei Sky bejahte Alaba nach dem 5:0 (3:0) gegen Fortuna Düsseldorf die Frage, ob er sich vorstellen könne, weiter beim FC Bayern zu spielen. Eine Deadline für die Gespräche gebe es nicht, betonte er, "da wird sich sicher die nächsten Wochen zeigen, wie es weitergeht. Aber es ist alles ruhig." Also verlängert er? "Schaun mer mal", sagte Alaba im Stile Franz Beckenbauers und lachte.

09:58 Uhr

Olympiasieger Morrow ist tot

imago0014511581h.jpg

Bobby Joe Morrow war der überragende Sprinter bei den Olympischen Spielen 1956.

(Foto: imago images/United Archives International)

Bobby Joe Morrow, 1956 in Melbourne mit drei olympischen Goldmedaillen der überragende Sprinter, ist tot. Er starb im Alter von 84 Jahren in seinem Haus im texanischen San Benito. Der damalige Student an der Abilene Christian University gewann in Melbourne die 100 und 200 Meter. Als Schlussläufer führte Morrow dann auch die 4x100-Meter-Staffel der Amerikaner zur Goldmedaille - in der Weltrekordzeit von 39,5 Sekunden. Hinter der Sowjetunion hatte die deutsche Staffel mit Heinz Fütterer und Manfred Germar Bronze erkämpft. Morrow wurde 1989 in die Ruhmeshalle der US-Leichtathleten aufgenommen.

09:32 Uhr

Weitere Corona-Tests in Premier League sind negativ

Die Premier League nimmt eine weitere Hürde auf dem Weg zum Restart: Bei der vierten Runde der Massentests sind keine weiteren Coronafälle aufgetreten. Insgesamt wurden 1130 Spieler und Staff-Mitglieder auf das neuartige Virus untersucht. Das teilte die Liga mit. Der Restart ist für den 17. Juni plant.

Bei der dritten Testreihe waren noch vier Personen von drei Klubs positiv auf Covid-19 getestet worden. Insgesamt wurden seit Anfang Mai 3882 Tests durchgeführt, zwölf ergaben ein positives Ergebnis.

08:48 Uhr

"Ich will nicht sterben" - Gasperini spricht über seinen Corona-Infekt

Gian Piero Gasperini, Trainer von Atalanta Bergamo, ist vom Coronavirus genesen. Er habe um sein Leben gebangt und an den Tod gedacht, sagte er der "Gazzetta dello Sport". "Einen Tag vor dem Champions-League-Match gegen Valencia am 10. März ging es mir schlecht. Die zwei darauffolgenden Nächte habe ich nicht geschlafen. Ich hatte zwar kein Fieber, ich fühlte mich aber als hätte ich eine Temperatur von 40 Grad", sagte der 62-Jährige. Das Spiel Atalantas gegen den FC Valencia gilt als möglicher Infektionsherd der Coronavirus-Epidemie in der Lombardei. Hunderte Atalanta-Fans sollen sich im Stadion angesteckt haben. "Alle zwei Minuten hörten wir die Sirene eines Rettungswagens, denn in der Nähe unseres Sportzentrums in Bergamo ist ein Krankenhaus. Es war wie im Krieg. Ich dachte: 'Wenn ich ins Krankenhaus komme, was wird mir geschehen? Ich will nicht sterben, ich habe noch viel zu tun'. Das sagte ich scherzend, aber ich dachte es wirklich", erzählte er.

08:04 Uhr

"Mozart der Zerstörung" - Der größte Crash-Pilot der Formel 1

 

07:26 Uhr

250.000 Euro: DFB-Team spendet für Wohnungslose

Das ist großzügig: Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft unterstützt mit 250.000 Euro Corona-Hilfen für wohnungslose Menschen und den Förderverein der Wohnungslosenhilfe in Deutschland. Dies wurde in Kooperation mit der DFB-Stiftung Egidius Braun umgesetzt.

  • Durch die Aktion wird direkte materielle Unterstützung hilfesuchender Menschen bei der Basisversorgung mit Nahrung, Kleidung, Bargeld, Mundschutz, Händehygiene oder Kommunikationsmitteln geleistet.
  • Es soll zudem eine sichere Quarantäneunterbringung gewährleistet werden sowie die Unterbringungsdichte in den verschiedenen Einrichtungen auf eine Einzelzimmerbelegung reduziert werden. Dazu sollen zum Beispiel Pensionszimmer, Ferienwohnungen oder leerstehende Wohnungen angemietet werden.
  • Zudem sollen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in Hilfeeinrichtungen sowie Hilfesuchende durch Anschaffungen wie beispielsweise Tests und Schutzutensilien und Finanzierung weiterer Maßnahmen vor Ansteckung geschützt werden.
06:23 Uhr

Bundesliga-Saison soll angeblich erst im September starten

imago0047298838h.jpg

Der FC Bayern wäre womöglich an dem Finalturnier der Uefa beteiligt.

(Foto: Frank Hoermann/Sven Simon/Pool v)

Platz schaffen für Europa: Die Bundesliga-Saison 2020/21 soll nach Informationen der "Bild am Sonntag" erst im September beginnen. Geplant ist bislang der 21. August - allerdings wird für Ende August über eine Art Finalturnier in der europäischen Champions League spekuliert. Deswegen sollen alle nationalen Ligen pausieren.

  • Die Uefa hatte mit Blick auf die Champions League mitgeteilt, dass eine Reihe von Optionen geprüft würden und eine Entscheidung bisher nicht gefallen sei. Diese könnte es bei einer für den 17. Juni geplanten Sitzung des Uefa-Exekutivkomitees geben.
  • Als mögliche Termine für den Bundesliga-Saisonstart 2020/21 nannte die "Bild am Sonntag" den 11. September oder Ende September.
  • Bei einem Start Ende September könnte die Bundesliga ohne Pause im Winter durchspielen. Dies würde möglicherweise die Chance erhöhen, dass dann auch wieder Zuschauer ins Stadion kommen dürfen.