Sonntag, 09. August 2020Der Sport-Tag

Heute mit Torben Siemer & Till Erdenberger
22:13 Uhr

Leverkusen fürchtet Inter nicht, aber ...

Trainer Peter Bosz vom Fußball-Bundesligisten Bayer Leverkusen geht ohne Angst in das Viertelfinale der Europa League gegen Inter Mailand und glaubt an die Qualitäten seines Teams. "Ich fürchte keinen Gegner", sagte der 56-Jährige vor der Partie am Montag (21.00 Uhr/DAZN, RTL und im Liveticker bei ntv.de): "Aber wir haben Respekt vorm Gegner. Wir wissen, dass Inter eine gute Mannschaft hat. Aber auch so eine Mannschaft können wir knacken. Wir müssen es selber sehr gut machen und dürfen uns nicht so viele Fehler leisten."

Die Gelbsperre für Mittelfeldstabilisator Charles Aranguiz nimmt der Niederländer gelassen: "Wir werden da einen anderen Spieler hinstellen und immer noch mit elf Spieler auflaufen. Wir haben in der Vergangenheit gezeigt, dass wir Spieler gut ersetzen können." Eine Option hierfür könnte Nadiem Amiri sein, der Nationalspieler ist nach zwischenzeitlicher Quarantäne nach Kontakt zu einem Corona-Fall vor der Partie in Düsseldorf wieder zur Mannschaft gestoßen. Ein Einsatz von Flügelspieler Karim Bellarabi (muskuläre Probleme) entscheidet sich erst nach dem Abschlusstraining.

21:41 Uhr

Murray profitiert von Absagen vor US Open

Der frühere Turniersieger Andy Murray rückt auch ohne Wildcard ins Hauptfeld der US Open vor. Der einstige Weltranglistenerste profitiert von der Absage des Australiers Alexei Popyrin und muss deswegen die Wildcard nicht in Anspruch nehmen. Das teilten die Veranstalter mit. Die US Open sollen trotz der Coronavirus-Pandemie vom 31. August bis 13. September in New York ausgetragen werden.

Der 33 Jahre alte Murray ist in der Weltrangliste aufgrund seiner langwierigen Hüftprobleme auf Platz 129 abgerutscht, der Schotte hatte 2012 in New York seinen ersten von inzwischen drei Grand-Slam-Titeln gefeiert. Für die US Open haben bereits prominente Tennisprofis abgesagt, darunter der spanische Titelverteidiger Rafael Nadal und die australische Weltranglistenerste Ashleigh Barty.

20:47 Uhr

Kampf ums Schalker Tor soll fair ablaufen

Ralf Fährmann und Markus Schubert streben ein faires Duell im Kampf um den Stammplatz im Tor des Fußball-Bundesligisten FC Schalke 04 an. "Jeder von uns möchte gerne spielen. Trotzdem gehen wir respektvoll miteinander um und unterstützen uns gegenseitig", erklärte Fährmann in einem gemeinsam mit Schubert geführten Videointerview auf der Schalke-Homepage. "Wer es am besten in der Vorbereitung macht, hat es auch verdient zu spielen", meinte Fährmann im Rahmen des Kurztrainingslagers der Schalker im niedersächsischen Herzlake. "Wir helfen uns gegenseitig, um uns jeden Tag zu verbessern", sagte Schubert. Das Rennen um die Nummer eins ist nach dem Abgang von Alexander Nübel (Bayern München) neu eröffnet.

Der 31 Jahre alte frühere Stammtorwart Fährmann kehrte nach zwei Ausleihen zu Norwich City und SK Brann in Norwegen nach Gelsenkirchen zurück. Schubert hatte vergangene Saison in seinem Bundesliga-Premierenjahr nach vielversprechenden Auftritten auch Kritik einstecken müssen. "Ich habe die Saison analysiert und die richtigen Schlüsse daraus gezogen", meinte der 22-Jährige.

20:15 Uhr

Die Schlagzeilen des Tages

20:04 Uhr

Da Costa holt Formel-E-Titel

Antonio Felix da Costa ist der neue Champion in der Formel E. Der 28 Jahre alte Portugiese krönte sich in Berlin vorzeitig zum Meister der vollelektrischen Rennserie. Da Costa reichte im drittletzten Saisonrennen auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens Tempelhof in Berlin der zweite Platz. Der Pilot vom Team DS Techeetah ist nicht mehr einzuholen, auch weil Maximilian Günther nach seinem Heimsieg am Samstag diesmal gar nicht ins Ziel kam. Nach einem Auffahrunfall war der Wagen des 23 Jahre alten Oberstdorfers vom Team BMW i Andretti so demoliert, dass Günther nicht mehr weiterfahren konnte. Günther war als Gesamtzweiter gestartet.

19:28 Uhr

Werder verzichtet auf Wechselkandidat Rashica

Fußball-Bundesligist Werder Bremen verzichtete im Testspiel gegen Zweitliga-Aufsteiger Eintracht Braunschweig (2:0) auf Stürmer Milot Rashica. "Wir haben gemeinsam entschieden, Milot aufgrund der offenen Situation eines möglichen Wechsels bei diesem Spiel nicht einzusetzen", begründete Trainer Florian Kohfeldt die Maßnahme. Er wolle auf Rashicas Position andere Spieler testen. Neben Rashica standen beim ersten der Saison-Vorbereitung auch Niklas Moisander (Wadenzerrung), Ilia Gruev (Sprunggelenk) und Milos Veljkovic (Reha nach Muskelfaserriss) nicht im Kader der Grün-Weißen. Die Treffer für den SV Werder erzielten Ludwig Augustinsson (15.) und Davy Klaassen (21.).

18:45 Uhr

Mihambo fliegt fast unbeobachtet zum Titel

Weitsprung-Weltmeisterin Malaika Mihambo hat bei der Leichtathletik-DM in Braunschweig mit einem Satz auf 6,71 Meter ihren vierten nationalen Titel gewonnen. Die 26-Jährige sprang bei den Geistermeisterschaften wegen Verletzungsproblemen im Frühjahr nur aus verkürztem Anlauf (16 statt 20 Schritte) und ließ der Konkurrenz trotzdem keine Chance. Es war Mihambos erster Auftritt in ihrer Paradedisziplin in dieser Saison - vier ihrer sechs Sprünge hätten zum Titel gereicht. Mihambo, die zukünftig bei der Leichtathletik-Legende Carl Lewis in den USA trainieren will, absolviert in diesem Jahr nur wenige Wettkämpfe. Deutschlands Sportlerin des Jahres plant bisher, noch beim ISTAF in Berlin (13. September) im Weitsprung anzutreten. Der Fokus der Europameisterin liegt ganz auf den Olympischen Spielen in Tokio im nächsten Jahr.

18:00 Uhr

Bradl fährt als Marquez-Ersatz hinterher

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Bradl fehlte die Routine.

(Foto: REUTERS)

Motorrad-Pilot Stefan Bradl ist bei seinem Comeback in der MotoGP Letzter geworden. Der Ersatzfahrer im Honda-Werksteam fuhr beim vierten WM-Lauf im tschechischem Brünn auf den 18. Platz. Von 21 gestarteten Fahrern kamen drei nicht ins Ziel. Seinen ersten Sieg in der MotoGP holte Neuling Brad Binder (Südafrika/KTM) vor Franco Morbidelli (Italien/Yamaha) und Johann Zarco (Frankreich/Ducati). Binder ist der erste Südafrikaner der in der MotoGP ein Rennen gewinnen konnte. Zudem ist es der erste Sieg für Konstrukteur KTM in der Königsklasse. Bradl, der den verletzten Weltmeister Marc Marquez ersetzt und von Platz 20 ins Rennen ging, erwischte bei seinem insgesamt 96. Auftritt in der Königsklasse einen guten Start und machte auf Anhieb einige Plätze gut. Im weiteren Verlauf machte sich das fehlende Training dann aber doch bemerkbar.

Wie lange Bradl Marquez ersetzten wird, hängt vom Heilungsverlauf des Oberarmbruchs bei dem Spanier ab. Es ist aber möglich, dass Bradl auch in den kommenden beiden Rennen im österreichischem Spielberg (16. und 23. August) für Honda auf die Strecke gehen wird.

17:28 Uhr

Chelsea-Fans bekommen einen Abschiedsbrief

Der brasilianische Nationalspieler Willian hat die Spekulationen über seine Zukunft beim englischen Fußball-Erstligisten Chelsea FC mit einem Abschiedsbrief an die Fans beendet. In dem Schreiben, das der Flügelspieler auf Twitter postete, schrieb er: "Es waren sieben wundervolle Jahre." Nun sei es aber an der Zeit weiterzuziehen. "Ich bin den Chelsea-Fans wirklich dankbar für die herzliche Art, mit der sie mich an der Stamford Bridge empfangen haben und für ihre Unterstützung während meiner gesamten Zeit bei dem Verein", so der 32-Jährige weiter, der mit vollem Namen Willian Borges da Silva heißt. Zu seiner Zukunft äußerte er sich nicht.

17:00 Uhr

Die Schlagzeilen des Tages

16:42 Uhr

Ex-Weltmeister Berthold verteidigt "bizarren" Corona-Demo-Auftritt

Als Fußballer verzauberte Thomas Berthold Millionen Fans mit dem Gewinn des WM-Titels 1990, am Wochenende sorgte er als Redner bei einer Demonstration von Gegnern der Corona-Schutzmaßnahmen in Stuttgart für zweifelhafte Schlagzeilen. "Ich bereue gar nichts, auf keinen Fall, dafür war die Resonanz viel zu positiv und das Thema viel zu wichtig", sagte Berthold dem SID.

Mit der "positiven Resonanz" auf seine rund sechsminütige Rede, in der er die aktuelle Corona-Politik der Bundesregierung scharf kritisierte, ist das so eine Sache. Die Bild am Sonntag schrieb wenige Stunden später von einem "bizarren Auftritt", der Tagesspiegel von einer "kruden Vorstellung" des früheren Nationalspielers und langjährigen Bundesligaprofis.

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16:07 Uhr

Nagelsmann stand bei Real "auf einer nicht sehr langen Liste" - und sagte ab

Trainer Julian Nagelsmann vom Fußball-Bundesligisten RB Leipzig hat sich erneut zu seiner Absage an Real Madrid in Sommer 2018 geäußert. "Am Ende habe ich mich dagegen entschieden. Ich war einer der Kandidaten auf einer nicht sehr langen Liste", sagte Nagelsmann im "Marca"-Interview. Nach guten Gesprächen mit Real-Generaldirektor Jose Angel Sanchez sei man übereingekommen, "dass es noch nicht der richtige Schritt ist". Man sei aber so verblieben, "dass wir in Zukunft nochmals sprechen, wenn Real einen Trainer braucht und ich verfügbar bin", sagte Nagelsmann. Real Madrid verpflichtete im Sommer 2018 Julen Lopetegui als neuen Coach. Nagelsmann wechselte 2019 von der TSG Hoffenheim zu RB Leipzig.

15:24 Uhr

Desaster in Kurve eins: Vettel fällt weit zurück

Rückschläge werden für Sebastian Vettel in der Formel 1 langsam zur Normalität: Gleich in der ersten Kurve des Jubiläums-Grand-Prix in Silverstone leistete sich der Ferrari-Pilot einen Dreher und fiel von Startplatz elf zunächst auf den 20. und letzten Rang zurück.

Vettel klagt in dieser Saison immer wieder über seinen schwer kontrollierbaren Boliden, auch der Aussetzer war äußerst ungewöhnlich. Vettel kam in der Kurve nur kurz aufs Gras, zurück auf dem Asphalt drehten beim Beschleunigen die Hinterräder durch. An der Spitze verteidigte Mercedes-Pilot Valtteri Bottas zunächst seine Führung vor Teamrivale und Weltmeister Lewis Hamilton. Nico Hülkenberg, bei Racing Point als Ersatzmann für Sergio Perez am Start, verlor nach dem Start Rang drei an Red-Bull-Star Max Verstappen.

14:39 Uhr

Nach Strafe: Racing-Point-Eigner ist "extrem wütend"

Nach den Plagiatsvorwürfen gegen Racing Point hat Mehrheitseigner Lawrence Stroll die Unschuld seines Formel-1-Teams beteuert und die Proteste der Konkurrenten scharf kritisiert. "Ich habe nie bei irgendwas in meinem Leben betrogen. Diese Anschuldigungen sind absolut inakzeptabel und nicht wahr. Meine Integrität - und die meines Teams - stehen außer Frage", schrieb der kanadische Geschäftsmann vor dem zweiten Grand Prix in Silverstone in einer seiner seltenen öffentlichen Stellungnahmen.

Stroll bezeichnete sich als "extrem wütend" wegen der Anschuldigungen. Er zeigte sich "entsetzt", dass Renault, McLaren, Ferrari und Williams die Gelegenheit zur Beschwerde ergriffen haben. "Sie ziehen unseren Namen durch den Schmutz und ich werde nicht einfach danebenstehen und es akzeptieren. Ich beabsichtige, alle nötigen Maßnahmen zu ergreifen, um unsere Unschuld zu beweisen", schrieb der Vater von Racing-Point-Pilot Lance Stroll.

Renault hatte wegen angeblich illegaler Kopien von Bauteilen Protest gegen Racing Point eingelegt. Die Sportkommissare des Motorsport-Weltverbandes FIA gaben der Beschwerde statt, sie verurteilten das Team von Aushilfspilot Nico Hülkenberg zu einem Abzug von 15 WM-Punkten und 400 000 Euro Geldbuße.

13:24 Uhr

"Hulks" wundersames Comeback wohl schon wieder vorbei

Nico Hülkenbergs Formel-1-Comeback auf Zeit dürfte nach dem zweiten Silverstone-Rennen am Sonntag beendet sein. Racing-Point-Teamchef Otmar Szafnauer geht davon aus, dass Sergio Perez bis zum kommenden WM-Lauf in Barcelona (16. August) vollständig von Covid-19 genesen sein wird. Hülkenberg war in Silverstone zweimal als Ersatz für den Mexikaner angetreten.

"Ich war mir zu 99 Prozent sicher, dass Nico bei beiden Rennen in England in unserem Auto sitzen würde. Nun bin ich zu 99 Prozent sicher, dass Sergio in Spanien zurückkehrt", sagte Szafnauer. Der zweite Coronatest bei Perez habe bereits eine "signifikant" geringere Viruslast ausgewiesen. Das Ergebnis eines weiteren Tests werde bald erwartet: "Ich vermute, dass dieses negativ sein wird."

12:54 Uhr

Angeschlagene Boateng, Coman, Pavard: Viel Hoffnung beim FCB

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Sogar Benjamin Pavard könnte dem FC Bayern bald wieder helfen.

(Foto: Jrgen Fromme / firo Sportphoto / POOL)

Bayern München kann im Viertelfinale der Champions League am Freitag in Lissabon gegen den FC Barcelona aller Voraussicht nach Jerome Boateng einsetzen. "Bei ihm ist es nicht so schlimm", sagte Trainer Hansi Flick nach dem 4:1 (2:1) gegen den FC Chelsea. Innenverteidiger Boateng musste in der 64. Minute angeschlagen ausgewechselt werden. Für ihn feierte Nationalspieler Niklas Süle nach knapp zehn Monaten Pause wegen eines Kreuzbandrisses sein Pflichtspiel-Comeback.

Auch Kingsley Coman, der wegen muskulärer Probleme gegen Chelsea gefehlt hatte, steht gegen Barca wohl zur Verfügung. Man habe gegen die Blues nur "kein Risiko eingehen wollen", so Flick.

Leise Hoffnungen gibt es noch bei Benjamin Pavard, der allerdings am Samstag noch mit Krücken ins Stadion gehumpelt war. Man müsse "abwarten. Wir werden alles versuchen, dass es irgendwo eine Chance gibt, dass er noch ins Turnier in Lissabon eingreifen kann", sagte Flick. Der Rechtsverteidiger hatte vor knapp zwei Wochen eine Bandverletzung an der linken Fußwurzel erlitten.

11:36 Uhr

Zahlreiche Brüche: Motorrad-Champion Cortese schwer verletzt

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Sandro Cortese im März beim Superbike-Rennen in Barcelona.

(Foto: imago images/Action Plus)

Motorradpilot Sandro Cortese ist bei der Superbike-WM im portugiesischen Portimao schwer gestürzt. Dabei hat sich der 30 Jahre alte Berkheimer den siebten Brustwirbel, vier Rippen und das rechte Schienbein gebrochen, wie die Organisatoren mitteilten. Zudem besteht der Verdacht auf eine Fraktur des rechten Knöchels. Cortese wurde bereits operiert. Der zweifache Weltmeister war gestern in der letzten Runde des Rennens nach einer Berührung mit einem Konkurrenten in die Streckenbegrenzung gekracht.

Bei der Operation wurde die Wirbelsäule des Ex-Champions stabilisiert, damit er die Heimreise nach Deutschland antreten kann. Der medizinische Leiter der Superbike-WM bestätigte, dass der Eingriff erfolgreich verlaufen ist.

Cortese war von 2005 bis 2017 Fahrer bei der Motorrad-WM. In der Moto3 gewann er 2012 den WM-Titel. 2018 wechselte er zur Supersport-WM, wo er sich auf Anhieb den Titel sicherte. Seit 2019 nimmt er an der Superbike-WM teil. Das erste Jahr schloss er auf Platz zwölf ab.

10:34 Uhr

Müller macht sich zum Rekordhalter

Rio-Weltmeister Thomas Müller hat in der Champions League nach Spielen mit dem bisherigen deutschen Rekordhalter Philipp Lahm gleichgezogen. Der 30-Jährige absolvierte am Samstag beim 4:1 (2:1) im Achtelfinal-Rückspiel gegen den FC Chelsea seine 112. Partie für den deutschen Fußball-Rekordmeister in der Königsklasse. Lahm hatte siebenmal für den VfB Stuttgart und 105-mal für die Bayern in der Champions League gespielt.

Hinter Lahm und Müller, der schon am Freitag im Viertelfinale gegen den FC Barcelona die Spitze der Liste übernehmen kann, folgt Bayern-Kapitän Manuel Neuer. Der Torwart stand gegen die Blues zum 108. Mal (22 für Schalke, 86 für Bayern) in der Champions League zwischen den Pfosten. Der jetzige Bayern-Vorstand Oliver Kahn brachte es auf 103 Spiele genauso wie Toni Kroos von Real Madrid.

Den internationalen Rekord hält der ehemalige Real-Keeper Iker Casillas mit 177 Champions-League-Spielen vor Cristiano Ronaldo (Juventus Turin/170) und Barcelonas früheren Star Xavi (151).

08:48 Uhr

Schmerzhafter Tritt: Messi kann gegen die Bayern wohl ran

Lionel Messi verzichtete wegen der Schmerzen sogar auf den Elfmeter - für das Viertelfinale gegen den FC Bayern München aber müssen sich die Fans des FC Barcelona wohl keine Sorgen machen. "Wir müssen ihn behandeln, aber ich glaube nicht, dass es ein Problem gibt", zitierte die spanische Sportzeitung "As" Trainer Quique Setién nach dem 3:1 gegen den SSC Neapel. Den Schlag auf die Wade habe er "gut gesehen", berichtete Setién.

Neapels Kalidou Koulibaly war in der Situation im Strafraum zu langsam mit seiner Entscheidung, Messi stibitzte den Ball und spürte nur einen Augenblick später den Schlag. Während der türkische Schiedsrichter Cünet Cakir die Szene am Monitor begutachtete und schließlich auf Strafstoß entschied, saß Messi auf dem Rasen, wurde behandelt und hatte Schmerzen. "Wir sehen uns in Lissabon", schrieb Messi später in den sozialen Netzwerken.

08:28 Uhr

Punktefestival: Kleber schlägt den Superstar

Basketball-Nationalspieler Maximilian Kleber hat mit den Dallas Mavericks beim Saisonfinale der nordamerikanischen Profiliga NBA einen Überraschungscoup gelandet. Die Texaner bezwangen Titelkandidat Milwaukee Bucks um Superstar Giannis Antetokounmpo mit 136:132 nach Verlängerung und setzten nach zahlreichen durchwachsenen Leistungen seit dem Restart gut eine Woche vor dem Start der Play-offs ein gewaltiges Ausrufezeichen. Kleber zeigte mit 15 Punkten und der stärksten Trefferquote seines Teams eine starke Leistung.

Alles überragend bei den Mavericks war allerdings einmal mehr der slowenische Shootingstar Luka Doncic mit einem Triple Double. Dem 21-Jährigen gelangen 36 Punkte, 14 Rebounds und ein Karriere-Höchstwert von 19 Assists. "Wir verbessern uns einfach immer weiter. Wir müssen so weitermachen", sagte Doncic, der mit seinen Werten sogar MVP-Kandidat Giannis Antetokounmpo übertrumpfte. Der Grieche kam auf 34 Punkte, 13 Rebounds und einen Assists.