Sonntag, 09. Juni 2019Der Sport-Tag

Heute mit Max Raudszus
18:45 Uhr

Metzelder hört bei Sky auf - und will zurück ins Geschäft

Der ehemalige Fußball-Nationalspieler Christoph Metzelder beendet seine Tätigkeit als Experte beim Pay-TV-Sender Sky und möchte wieder in den Profifußball zurückkehren.

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"Ich habe in den letzten Wochen für mich entschieden, dass ich in den Profifußball zurückzukehren möchte", betonte der Vize-Weltmeister von 2002, der zurzeit seine Fußballlehrer-Ausbildung absolviert.

Zuletzt wurde der einstige Dortmunder und Schalker Profi wiederholt als Sportdirektor mit verschiedenen Klubs in Verbindungen gebracht. "Nach sechs Jahren endet meine Tätigkeit als fester TV-Experte für Sky. Vielen Dank für diese Zeit mit fantastischen Kollegen und Menschen im Stadion oder im Studio, am Tisch, hinter den Kameras, in den Redaktionen und rund um die Produktionen", schrieb der einstige Abwehrspieler von Real Madrid bei Twitter.

  • Auch der langjährige Geschäftsführer und Manager von Bayer Leverkusen, Reiner Calmund, wird wohl bei Sky als Experte ausscheiden.
17:56 Uhr

Pickford trifft und hält Elfer - England ist Dritter der Nations League

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England-Keeper Jordan Pickford avanciert am Ende eines torlosen Spiels im Elfmeterschießen zum Matchwinner.

(Foto: imago images / DeFodi)

WM-Halbfinalist England hat sich bei der Premiere der Nations League den dritten Platz gesichert. Die Mannschaft von Trainer Gareth Southgate bezwang die Schweiz in Guimaraes nach 120 torlosen Minuten mit 6:5 im Elfmeterschießen. Torhüter Jordan Pickford, der zuvor selbst verwandelt hatte, parierte den entscheidenden Schuss des Mönchengladbachers Josip Drmic.

  • England war 120 Minuten lang überlegen und traf insgesamt viermal den Pfosten oder die Querlatte, darunter ganz früh (Harry Kane/2.) und ganz spät (Raheem Sterling/117.). Was sonst aufs Schweizer Tor kam, hielt der sehr starke Gladbacher Torhüter Yann Sommer.
17:27 Uhr

Cristiane-Show vermiest Jamaikanerinnen das WM-Debüt

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Cristiane netzt dreimal und verpasst den WM-Debütantinnen aus Jamaika direkt ihre erste WM-Niederlage.

(Foto: imago images / Fotoarena)

Brasilien startete auch ohne die angeschlagene Starstürmerin Marta überzeugend in die Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen und bezwang den WM-Debütanten Jamaika dank dreier Tore von Cristiane mit 3:0 (1:0).

In Grenoble stellte außerdem Brasiliens Mittelfeldspielerin Formiga mit Anpfiff einen Rekord auf: Im Alter von 41 Jahren und 48 Tagen wurde sie die älteste Spielerin der WM-Geschichte. Auch ihre siebte Endrundenteilnahme bedeutet einen Rekord. Cristiane erzielte ihre WM-Tore Nummer acht bis zehn (15./50./64.), Andressa (38.) verschoss einen Foulelfmeter.

16:24 Uhr

Videobeweis: Historisches Doppel witzelt über French-Open-Prämie

 

15:34 Uhr

Verletzte bei Schlägerei nach Elfer-Pfiff: Polizei sucht Zeugen

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Bei diesem Spiel konnten die Polizisten nicht nur zugucken.

(Foto: imago/Matthias Koch)

Die deutsch-französische Freundschaft hat am Samstag bei einem Junioren-Fußballturnier im badischen Weinheim schweren Schaden genommen. Laut der Polizei kam es nach einem U17-Spiel zwischen einer Mannschaft aus Frankreich und einem Team aus Duisburg zu einer Prügelei auf dem Platz. Elf Personen, darunter der 42-jährige Präsident des französischen Klubs, der 45-jährige Trainer der Duisburger und verschiedene Spieler, waren daran beteiligt.

  • Sechs Streithähne wurden nach Angaben der Polizei verletzt. Zwei davon mussten zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus. Beide Mannschaften wurden vom Turnier ausgeschlossen.
  • Anlass für die Schlägerei war offensichtlich eine Elfmeterentscheidung kurz vor Spielende.
  • Das Polizeirevier in Weinheim hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, sich zu melden.
15:03 Uhr

Matildas verpatzen WM-Auftakt gegen Italien

Ein Tor von Superstar Samantha Kerr reicht den Australierinnen nicht, am Ende müssen sie sich in der Gruppe C bei der Fußball-Weltmeisterschaft in Frankreich den Italienerinnen mit 1:2 (1:0) geschlagen geben. Dabei waren die favorisierten "Matildas", wie sie sich nennen, vor 15.380 Zuschauern in Valenciennes nach 22. Minuten in Führung gegangen. Kapitänin Kerr hatte einen an ihr verursachten Foulelfmeter im Nachschuss verwandelt. Doch nach der Pause schlug Italien zurück. Erst nutzte Barbara Bonansea einen haarsträubenden Fehler der Australierin Clare Polkinghorne und glich zum 1:1 (56.) aus. Und dann sorgte sie, also Bonansea, in der fünften Minute der Nachspielzeit per Kopf nach einem Freistoß für den italienischen Siegtreffer.

14:27 Uhr

DFB-Elf bangt um Marozsans WM-Einsatz

Die deutschen Fußballerinnen müssen bei ihrem zweiten Gruppenspiel bei der WM in Frankreich am Mittwoch gegen Spanien (ab 18 Uhr im Liveticker bei n-tv.de) möglicherweise auf Dzsenifer Marozsan verzichten. Die Spielmacherin von Paris Saint-Germain hat beim 1:0 am Samstag gegen China einen Schlag auf den linken Fuß bekommen. Nun müsse der Heilungsprozess bei der Spielmacherin von Tag zu Tag beobachtet werden, teilte eine DFB-Sprecherin mit. Bei allen anderen angeschlagenen Spielerinnen wie Kapitänin Alexandra Popp und Torhüterin Almuth Schult gab es aber Entwarnung.

13:29 Uhr

Mladenovic und Babos gewinnen Doppel bei French Open

Kristina Mladenovic und Timea Babos haben den zweiten gemeinsamen Grand-Slam-Titel im Doppel gewonnen. Die Französin Mladenovic und ihre ungarische Partnerin setzten sich bei den French Open in Paris im Endspiel gegen das chinesische Tennis-Duo Duan Ying-Ying/Zheng Saisai in 70 Minuten 6:2, 6:3 durch. Mladenovic und Babos hatten im vergangenen Jahr schon bei den Australian Open den Pokal geholt. Für Mladenovic ist es nach dem French-Open-Sieg 2016 an der Seite ihrer Landsfrau Caroline Garcia der dritte Titel bei einem der vier großen Turniere. Tags zuvor hatten Andreas Mies und Kevin Krawietz überraschend als erstes gemeinsames deutsches Doppel seit 82 Jahren ein Major-Turnier gewonnen.

12:44 Uhr

Sportökonom verteidigt schlechtere Bezahlung der DFB-Frauen

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Mit leeren Händen würden die DFB-Frauen im Falle des Titelgewinns nicht heimfahren, aber ...

(Foto: imago images / Jan Huebner)

Die ungleichen Gehälter und Prämien von Männern und Frauen im Fußball werden auch durch wirtschaftliche Aspekte bestimmt. "Aus ökonomischer Sicht ist die Forderung nach gleichen Gehältern nicht berechtigt, denn die Arbeitsmärkte für weibliche und männliche Spieler existieren völlig getrennt voneinander", sagte Sportökonom Frank Daumann der "Welt am Sonntag".

Während die Frauen für den Weltmeistertitel in Frankreich 75.000 Euro pro Spielerin erhalten würden, hätten die Männer bei einem Erfolg im vergangenen Jahr in Russland 275.000 Euro mehr pro Mann verdient.

  • Daumann, Experte an der Universität in Jena, kann die Argumente des DFB nachvollziehen. Der Verband hatte die Unterschiede damit verteidigt, dass die Frauen-Nationalmannschaft bei weitem nicht die Erlöse erzielt wie das Männer-Team.
  • Daumann unterstrich, dass dieser sogenannte Gender Paygap nicht nur gesellschaftspolitische, sondern auch wirtschaftliche Ursachen habe. "Ein Spieler kann maximal nur das verdienen, was er für den Verein auch erwirtschaftet", sagte Daumann. "Würden gleiche Gehälter gezahlt werden, wäre das eine Form der Subventionierung."
12:08 Uhr

DFB-Herren locken Zuschauer, Frauen prozentual gleichauf

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Mehr als vier Millionen Zuschauer sahen Giulia Gwinns Siegtreffer gegen China im deutschen Fernsehen.

(Foto: imago images / Jan Huebner)

Rund sieben Millionen Zuschauer im Schnitt haben am Samstagabend bei RTL das 2:0 der deutschen Fußball-Nationalmannschaft in der EM-Qualifikation in Weißrussland verfolgt. Die erste Halbzeit in Borissow hatten beim Kölner Privatsender durchschnittlich 6,23 Millionen Fans (Marktanteil 23,8 Prozent) gesehen, in der zweiten Halbzeit erhöhte sich die Reichweite auf 7,9 Millionen Zuschauer (31,1 Prozent).

Den starken Start des viermaligen Weltmeisters in die Qualifikation für die EM 2020 gegen die Niederlande (3:2) hatten im März noch knapp zwölf Millionen Zuschauer verfolgt.

Den erfolgreichen WM-Auftakt der deutschen Fußballerinnen gegen China (1:0) sahen in der ARD indes durchschnittlich 4,38 Millionen Zuseher, der Marktanteil betrug 33,8 Prozent. Damit sahen zwar in absoluten Zahlen weniger Menschen das Frauenspiel, der Marktanteil der Übertragung übertrifft den der Herren jedoch sogar noch um einige Prozentpunkte.

11:36 Uhr

Highlights im Videobeweis: Thiem ringt "Djoker" in Krimi nieder

 

10:47 Uhr

Bewaffnete überfallen Familie von Spanien-Star während Spiel

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Während Alvaro Morata für Spanien auf den Färöer Inseln spielt, ereignet sich bei ihm zuhause Dramatisches.

(Foto: imago images / AFLOSPORT)

Die Familie des spanischen Fußball-Nationalspielers Alvaro Morata ist am Freitagabend während des EM-Qualifikationsspiels auf den Färöern in Madrid Opfer eines bewaffneten Überfalls geworden. Zwei bewaffnete und maskierte Täter drangen in die Villa im Nobelviertel Mirasierra im Norden Madrids ein. Dort befanden sich Moratas Ehefrau Alice sowie die elf Monate alten Zwillinge Alessandro und Leonardo.

Moratas Familie kam mit dem Schrecken davon. Die Täter stahlen Gegenstände aus dem Haus, zum Wert der Diebesbeute machte die Polizei keine Angaben. Die Ermittlungen laufen. Morata stand beim 4:1-Erfolg der Furia Roja in Torshavn in der Startelf der Iberer.

  • Schon wiederholt hatten Diebe die Abwesenheit von Fußballstars in Spanien, England, Italien oder Frankreich zu Raubzügen durch die Villen der hochbezahlten Kicker genutzt.
10:25 Uhr

Nations League, French Open, Handball - ein Tag, drei Finals

Einen zauberhaften Pfingssonntagmorgen allerseits, liebe Leserinnen und Leser, herzlich willkommen zum Sport-Tag!

Apropos zauberhaft: Wenn Sie grade erst zu uns stoßen, tun Sie sich den Gefallen, halten Sie kurz inne und scrollen Sie noch mal ein Stück zurück. Die Aktion von Nationaltorwart Manuel Neuer im gestrigen EM-Quali-Spiel gegen Weißrussland könnte man sich glatt im Bilderrahmen an die Wand hängen, wenn sich die Bilder bewegen würden. Ob nun aus Langeweile, Notwendigkeit, Mut oder Übermut: Der 33-Jährige demonstriert einmal mehr eindrücklich, warum er das Torwartspiel revolutioniert hat. Aber genug der Schwärmerei von gestern, wenden wir uns dem Heute zu.

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Ronaldo vs. Van Dijk, Weltklasse-Stürmer vs. Weltklasse-Verteidiger: Im Nations-League-Finale stehen sie sich mit ihren Nationalteams gegenüber.

(Foto: imago/Pius Koller)

Da geht es nämlich mit europäischem Spitzenfußball weiter. Da stehen heute die Finalrunden der Nations League an. Ja, der Wettbewerb ist nach wie vor umstritten und das auch zu Recht. Tatsache aber ist: Am Abend (20.45 Uhr im Liveticker bei n-tv.de) wird ein Titel zwischen Nationalmannschaften ausgespielt und die Begegnung zwischen den Niederlanden und Portugal ist absolut klangvoll. Oranje will gegen den amtierenden Europameister endlich seine Trophäenflaute beenden. Auf beiden Seiten stehen dabei neben den etablierten Superstars Ronaldo und Van Dijk einige von Europas verzückendsten, heißesten und begehrtesten Talenten auf dem Rasen. Bereits um 15 Uhr (ebenfalls im Liveticker bei n-tv.de) spielen England und die Schweiz den etwas trostloseren dritten Platz unter sich aus.

Ein weiterer Titel, der bereits einen klangvolleren und prestigeträchtigeren Namen trägt, wird heute in Paris ausgespielt. Dort nämlich trifft Dominic Thiem im Finale der French Open auf den Sandplatzkönig Rafael Nadal. Das Duell des Djoker-Bezwingers gegen den Triumphator des Altmeister-Legenden-Gipfels mit Roger Federer verspricht ein Spektakel, das eines Grand-Slam-Finals würdig ist.

Und noch einmal zurück zu gutem Fußball. Bei der Weltmeisterschaft der Frauen in Frankreich greifen heute zwei weitere Schwergewichte aus dem Kreis der Titelanwärter ins Geschehen ein. Um 18 Uhr treffen die Engländerinnen im Nachbarschaftsduell auf Schottland. Den "Three Lionesses" wird nachgesagt, kräftig zugelegt zu haben und bei diesem Turnier ganz oben mitmischen zu können. Den ersten Beweis gilt es heute anzutreten. Und auch mit den Brasilianerinnen, die es ab 15.30 Uhr mit der Mannschaft aus Jamaika zu tun bekommen, ist immer zu rechnen. Den Auftakt aber machen um 13 Uhr die Damen aus Australien gegen die Italienerinnen.

Eine Trendwende soll heute in Montreal gelingen. Dafür allerdings muss Sebastian Vettel beim Großen Preis der Formel 1 in Kanada eine metaphorisch ziemlich scharfe Kurve kriegen. In der bisherigen WM-Wertung fährt er im Ferrari der Konkurrenz im Mercedes eifrig hinterher. Diesmal allerdings soll alles anders werden. Im gestrigen Qualifying hat sich der Heppenheimer immerhin schon mal seine erste Pole-Position der Saison geholt. Los geht's um 20.10 Uhr unserer Zeit und im Ticker bei n-tv.de können Sie auch hier live dabei sein.

Und noch eine weitere Titelentscheidung haben wir heute für Sie im Angebot. Die Handball-Bundesliga spielt ihren letzten Spieltag. Die SG Flensburg-Handewitt kann beim Bergischen HC den Titel klarmachen. Es kann aber auch ganz anders kommen: Zumindest theoretisch kann sich auch der THW Kiel mit einem Sieg gegen den TSV Hannover-Burgdorf noch die Krone aufsetzen. Für den VfL Gummersbach geht es hingegen um ein ganz anderes Drama: Der Traditionsverein könnte heute seine Erstliga-Zugehörigkeit verlieren. Antworten gibt es ab 15 Uhr, dann spielen sie alle gleichzeitig.

So. Das soll des Guten erst mal genug sein. Sie sehen: Wir haben ein pickepacke volles Programm vor uns. Dann machen wir uns mal ran. Auf geht's, Sport frei.

09:00 Uhr

Video zum Genießen: Neuer verzückt mit Monster-Dribbling

Die inzwischen wieder unumstrittene Nummer 1 der deutschen Fußball-Nationalmannschaft, Manuel Neuer, macht im Europameisterschafts-Qualifikationsspiel (2:0 gegen Weißrussland) das, was ein guter Torhüter tun muss: Er hält seinen Kasten sauber. In seinem Kerngeschäft "Bälle halten" ist der 33-Jährige eher selten beschäftigt, demonstriert seine Kompetenz jedoch eindrucksvoll, als er in der 30. Spielminute mit einem Wahnsinnsreflex den weißrussischen Ausgleich nach einer Ecke verhindert.

Für wesentlich größeres Aufsehen sorgt der viermalige Welttorhüter dagegen zwei Minuten später, als er in feinster Spielmacher-Tänzchen-Manier den heranstürmenden Yuri Kowalew an der Eckfahne derart unwiderstehlich ausdribbelt, dass ein Lionel Messi vor Neid erblasst wäre. Die Fans verneigen sich. Und weil's so schön war, hier die Szene noch einmal für's Dauerschleifen-Kabinett:

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