Freitag, 12. Juni 2020Der Sport-Tag

21:08 Uhr

Neue Corona-Vorgaben: Ersatzspieler dürfen jetzt ...

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Schauen Sie mal: Fällt Ihnen etwas auf?

(Foto: Markus Gilliar/GES/POOL)

... entspannt durchatmen. Erstmals in der Corona-Krise haben am Freitagabend in der Fußball-Bundesliga die Ersatzspieler, Assistenztrainer und der vierte Offizielle am Spielfeldrand ohne Mundschutz ihren Platz eingenommen. Dies entspricht dem diese Woche angepassten Hygienekonzept der Deutschen Fußball Liga (DFL), was von den Beteiligten der Partie TSG 1899 Hoffenheim gegen RB Leipzig in Sinsheim prompt umgesetzt wurde.

Die Vorgabe gilt, "sobald sie ihren Sitzplatz im Abstand von mindestens 1,5 Metern zur nächsten Person eingenommen haben" und sie genauso wie Spieler, Trainer und Betreuerstab regelmäßig auf Covid-19 getestet werden. Die Befreiung von der Maskenpflicht gilt für Klub-Personal in der technischen Zone und den vierten Offiziellen.

18:42 Uhr

Die Ideen der NFL? "Unmöglich"!

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Aufs Händeschütteln wird John Harbaugh erstmal verzichten müssen.

(Foto: imago images/Icon SMI)

John Harbaugh, Trainer der Baltimore Ravens, hält die Pläne der amerikanischen Football-Liga NFL in Zeiten von Corona für "unmöglich". Es sei äußerst schwierig, die Richtlinien und Abstandsregeln in den Trainingseinrichtungen einzuhalten, sagte der 57-Jährige dem Radiosender 105.7 The Fan.

"Ich habe die ganzen Notizen dazu gesehen, und ich bin ehrlich, es ist unmöglich, was von uns verlangt wird", sagte Harbaugh. Die Ravens würden bereits Masken tragen und Abstände einhalten, wo es möglich sei, aber Football sei ein "kommunikativer Sport", bei dem man persönlich miteinander reden müsse. Bislang hält die Liga am Saisonbeginn am 10. September fest.

Derzeit beraten die NFL und die Spielergewerkschaft PA über Sicherheitsmaßnahmen, wie die geplanten Trainingslager Ende Juli stattfinden könnten.

19:09 Uhr

"Müssen etwas tun": DFB bietet "Sprechstunde" an

Der Deutsche Fußball-Bund lädt am kommenden Dienstag zu einer digitalen Sprechstunde über Schmerzmittelkonsum ein. Der DFB reagiert damit auch auf die Erkenntnisse der ARD-Dokumentation "Geheimsache Doping - Hau rein die Pille", die am vergangenen Dienstag ausgestrahlt wurde. Diese thematisierte den Missbrauch von Schmerzmitteln im deutschen Fußball, sowohl im Profi- als auch im Amateurbereich.

"Angesichts der neuen Zahlen, die im Rahmen der ARD-Dokumentation bekannt gemacht wurden, müssen wir etwas tun", sagte Intensivmediziner Toni Graf-Baumann. Der Facharzt für Schmerz- und Sportmedizin wird im Rahmen der Sprechstunde ab 18 Uhr Fragen zum Thema beantworten und freut sich "auf den Austausch mit aktiven Spielern und Spielerinnen. In der Vergangenheit haben wir als Fußball insgesamt vielleicht etwas zu wenig über die Risiken von Schmerzmitteln informiert."

18:26 Uhr

Thiago fällt nach Leisten-OP bis Saisonende aus, Gnabry trainiert wieder

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Kam im Pokal gegen Leverkusen gerade von einer Verletzung zurück, nur fällt Thiago bis zum Saisonende aus.

(Foto: Preiss/Witters/Pool/Witters)

Bayern Münchens Trainer Hansi Flick muss für den Rest der Bundesliga-Saison auf Thiago verzichten. Der 29 Jahre alte Spanier unterzog sich kurzfristig einer Leistenoperation. "Er fällt mindestens drei Wochen aus. Er hatte schon länger Probleme. Wir machen jetzt einen Strich und hoffen, dass er schnell wieder gesund ist, vielleicht sogar im Pokalfinale", sagte Flick vor dem Spitzenspiel am Samstag (18.30 Uhr/Sky und im Liveticker bei ntv.de) gegen Borussia Mönchengladbach.

Durch den Ausfall von Thiago verschärfen sich die Münchner Personalprobleme. Gegen Gladbach fehlen bereits die gelbgesperrten Torgaranten Robert Lewandowski (30 Saisontreffer) und Thomas Müller (7 Tore plus 20 Vorlagen). Dazu kommen die Langzeitverletzten Niklas Süle, Philippe Coutinho und Corentin Tolisso. Immerhin machte Flick Hoffnung auf einen Einsatz des zuletzt angeschlagenen Serge Gnabry (Rückenprobleme). "Er hat wieder mittrainiert, das könnte klappen", sagte Flick. Für Torjäger Lewandowski ist der 19 Jahre Joshua Zirkzee im Münchner Angriffszentrum eine Alternative.

17:45 Uhr

Odonkor wurde schon als Kind rassistisch "beleidigt und geschubst"

Der frühere Fußball-Nationalspieler David Odonkor hat als Kind einer deutschen Mutter und eines ghanaischen Vaters schon früh Erfahrungen mit rassistischen Beleidigungen gemacht. "Die ersten drei, vier Jahre in der Schule waren einfach sehr, sehr bitter für mich. Ich wurde von den anderen Kindern geschubst und beleidigt. An eine Situation kann ich mich noch gut erinnern. Einer der älteren Jungen kam zu mir und fragte: 'Ey du Neger, was willst du?' Das habe ich nicht auf mir sitzen lassen. Ich konnte mich irgendwann nur noch mit Fäusten dagegen wehren", sagte der Ex-Profi der "Rheinischen Post".

Nach Einschätzung des im westfälischen Bünde geborenen Odonkor habe sich daran auch heute kaum etwas geändert. Seinen Neffen gehe es heute in der Schule "genauso wie mir damals", meinte der WM-Teilnehmer von 2006. "Selbst wenn sie den Streit nicht angefangen haben, werden sie als Täter dargestellt - nur, weil ein Weißer das behauptet. Das darf doch nicht sein!", sagte der 36-Jährige. Ihn selbst betreffe das heute eher weniger. "Da gibt es aber auch andere Beispiele: Als meine Schwester nach einem Haus gesucht hat, wurde ihr die Türe geöffnet, sie wurde angeschaut und die Dame sagte nur: ,Nein, sorry, wir vermieten nicht an Sie.'", sagte Odonkor. "Das ist Rassismus und geht einfach nicht."

16:44 Uhr

Ailton: "Bayern ist wie Lotto, da gewinnst du meistens auch nichts"

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Ein Foto aus besseren Bremer Zeiten: 2004 feierte Ailton zusammen mit Trainer Thomas Schaaf das Double.

(Foto: picture-alliance / dpa/dpaweb)

Werders früherer Meister-Stürmer Ailton macht sich sehr große Sorgen um den Bremer Fußball-Bundesligisten. "Ich habe nicht nur ein bisschen Angst, ich habe sogar sehr viel Angst", sagte der Brasilianer (46) im Interview von "deichstube.de". Allerdings hofft Ailton, dass der erste Abstieg seit 40 Jahren doch noch vermieden werden kann. "Aber ich bin auch Optimist und sehe die Chance, sich gegen Paderborn, Mainz und Köln noch zu retten. Die Relegation wird es jedoch wohl werden", sagte Ailton. Werder tritt am Samstag (15.30 Uhr/Sky) im Kellerduell beim Tabellenletzten SC Paderborn an.

Besonders für seinen alten Teamkollegen Claudio Pizarro, der seine Laufbahn nach dieser Saison beenden will, täte ihm ein Abstieg leid. "Das hätte Claudio nicht verdient. Ich hätte Claudio ein Karriereende mit vielen Partys und Siegen gewünscht. Aber nicht so etwas wie Corona, Verletzungen und Abstiegskampf", sagte Ailton. "Aber wer weiß: Vielleicht wird er ja in den letzten Spielen noch mal wichtig für Werder. Das würde mich unheimlich freuen." Über das Duell seines Ex-Klubs gegen Bayern München am drittletzten Spieltag sagt er: "Die Bayern: Das ist wie Lotto spielen, da gewinnst du meistens auch nichts."

15:39 Uhr

Robben trainiert bei den Bayern und erwägt Profi-Comeback

Arjen Robben hält sich wieder beim deutschen Fußball-Rekordmeister Bayern München fit·und schließt ein Profi-Comeback nicht aus. "Man weiß nie. Ich möchte jetzt weder Ja noch Nein sagen", sagte der langjährige Bayern-Star im Sport1-Interview. Ein erneutes Engagement in München sei aber "hundertprozentig ausgeschlossen".

Dies schloss auch Trainer Hansi Flick aus. Robben halte sich an der Säbener Straße "einfach fit, alles ganz entspannt", sagte er. Für Robben und seine Familie steht Ende des Monats erst einmal der Umzug nach Holland an, betonte der 36-Jährige: "Alles andere werden wir sehen." Robben war am Donnerstag beim Bayern-Training gesichtet worden. "Mit Fitness-Chef Holger Broich trainiere ich zwei- bis dreimal in der Woche und möchte das auch zukünftig tun", berichtete der Niederländer. "Wir machen Läufe, Sprints und arbeiten auch mit dem Ball." Dementsprechend sei sein körperlicher Zustand "sehr gut". Ein geplantes Marathon-Debüt habe allerdings die Corona-Pandemie verhindert.

14:43 Uhr

McKennie greift Donald Trump scharf an

Der Schalker Bundesligaprofi Weston McKennie hat seine Kritik am US-Präsidenten Donald Trump wiederholt und die breite Unterstützung der Anti-Rassismus-Proteste im Fußball infrage gestellt. Er glaube nicht, dass Trump "der richtige Präsident für diese Zeit" sei, sagte der US-Nationalspieler in einem Interview mit CBB Sport mit Blick auf dessen Verhalten nach dem gewaltsamen Tod George Floyds: "Du solltest in dieser Situation helfen, nicht Öl ins Feuer gießen."

McKennie ist nicht sicher, ob die Proteste auf Dauer wie bislang von vielen Seiten unterstützt werden. "Es gibt Leute, die jetzt auf den Zug aufspringen mögen, aber wenn es hart auf hart kommt, werden sie dann immer noch da sein?", fragte der 21-Jährige: "Wenn es kein großer Trend mehr in den Sozialen Medien ist, werden sie dann immer noch für die gleichen Sachen kämpfen?" Kein Weißer werde "jemals verstehen, was wir durchmachen müssen", dass Schwarze "vor allem in Amerika" in bestimmten Gegenden "um ihr Leben fürchten" müssten. Er habe nicht nur in den USA Rassismus erlebt, sagte der gebürtige Texaner, sondern vor allem auch in Deutschland.

14:02 Uhr

Rhetorischer Wahnsinn: Können Sie Christian Streich folgen?

So, und nochmal Christian Streich. Und zwar in Bestform. Auf die Frage, ob er im Rennen um die Europa League lieber Sechster als Siebter werden würde, sagte er (Anmerk. d. Red.: viel Spaß!):

"Wir wollen lieber Sechster werden. Und wenn Sie mich fragen würden, ob wir lieber Fünfter oder Sechster werden wollen, würde ich sagen: lieber Fünfter. Und Zweiter oder deutscher Meister - da sage ich deutscher Meister. Ganz klar. Wir kicken ja, dass wir nicht Siebter werden, sondern Sechster. Weil Sechster ist besser als Siebter. Aber Achter ist auch besser als Neunter, wenn es dann so sein sollte. Auch dann könnten wir damit leben."

13:42 Uhr

"Keine Toleranz" - Hannover-Coach zählt naive Corona-Brecher

Trainer Kenan Kocak von Hannover 96 hat den Verstoß von fünf Profis gegen die Corona-Verordnungen kritisiert. "Für so etwas gibt es keine Toleranz. Das Verhalten der Spieler ist natürlich nicht akzeptabel", sagte Kocak: "Darüber haben wir intern gesprochen. Wir haben die Jungs in dieser Woche vom Training ferngehalten." Für die Partie am Sonntag bei Darmstadt 98 seien alle fünf keine Option, betonte der 39-Jährige. Es gäbe Regeln, an die man sich halten müsse. Der Verein werde zudem eine Geldstrafe aussprechen, sagte Kocak. "Wir sind Menschen in der Öffentlichkeit und sollten dementsprechend als Vorbild auch mit Regeln und Gesetzen umgehen. Das haben wir im Moment nicht getan." Die Polizei hielt die Fünfergruppe am Sonntag an, nachdem die Spieler die Partie gegen den 1. FC Heidenheim (2:1) gemeinsam im Fernsehen verfolgt hatten. Alle saßen in einem Auto, ohne Mund- und Nasenschutz. Die Spieler wurden Mittwoch negativ getestet. Am Samstag müssen sie sich einem weiteren Test unterziehen.

13:12 Uhr

Christian Streich bleibt beim SC Freiburg

Freiburgs Trainer Christian Streich reagiert. Foto: Ronald Wittek/epa/Pool/dpa/Archivbild

Er bleibt.

(Foto: Ronald Wittek/epa/Pool/dpa/Archivbild)

Trainer Christian Streich hat seinen Vertrag beim SC Freiburg verlängert. Über die Laufzeit des neuen Kontrakts machten die Badener wie gewohnt zunächst keine Angaben. Streich trainiert die Badener seit Dezember 2011 und ist mit Abstand der dienstälteste Coach der Fußball-Bundesliga. Zuletzt hatte Streich, der am Donnerstag 55 Jahre alt geworden ist, im Februar 2019 bei den Freiburgern verlängert. Derzeit steht der Sport-Club auf Tabellenplatz acht und spielt am Samstag (15.30 Uhr) beim VfL Wolfsburg auch um die Chance, sich für die Europa League zu qualifizieren.

11:43 Uhr

Australien will Stadien wieder für Fans öffnen

Australien will die Corona-Einschränkungen lockern und von Juli an wieder Zuschauer in bestimmten Sportstadien zulassen. Arenen mit einer Kapazität von bis zu 40 000 Plätzen dürften dann zu einem Viertel gefüllt werden, also in diesem Fall mit höchstens 10 000 Fans, kündigte Premier Scott Morrison an. Die Zuschauer müssten aber sitzen und die Abstandsregeln einhalten, betonte er. Über eine etwaige Wiedereröffnung größerer Stätten für Besucher werde später entschieden. Sportveranstaltungen wie etwa die Rugby-Liga sind in dem Land seit Mai wieder erlaubt, die Spiele finden aber bislang vor leeren Rängen statt. Auch die bisher für Versammlungen in geschlossenen Räumen geltende Obergrenze von 100 Menschen soll aufgehoben werden, allerdings gilt dann eine Begrenzung von höchstens einer Person pro vier Quadratmeter.

11:09 Uhr

Karius ist glücklich mit seiner Rolle bei Klopps FC Liverpool

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Auch zu seinen Patzern im CL-Finale hat Loris Karius noch etwas zu sagen.

(Foto: picture alliance/dpa)

Torhüter Loris Karius kann sich eine Zukunft als Nummer zwei beim FC Liverpool vorstellen. "Als zweiter Torwart in England weiß man, dass man seine Einsätze bekommt. Ich bin beim momentan besten Verein der Welt, spiele um Titel mit, habe jeden Tag im Training das höchste Niveau um mich herum", sagte der 26-Jährige bei Transfermarkt.de: "Ich bin mir vollkommen im Klaren darüber, dass ich mich in einer guten Situation befinde, in Liverpool zu sein." Karius hatte Anfang Mai seinen Leihvertrag beim türkischen Traditionsklub Besiktas Istanbul gekündigt und ist zum Spitzenreiter der Premier League zurückgekehrt. Der Keeper hatte laut Auskunft seines Beraters bei Besiktas mehrfach erfolglos die Zahlung ausstehender Gehälter angemahnt. Mit den Reds von Teammanager Jürgen Klopp hatte Karius 2018 im Champions-League-Finale gegen Real Madrid gestanden (1:3) und dabei zweimal gepatzt. "Manche haben immer noch nicht verstanden oder wollen es nicht wahrhaben, dass dies aufgrund einer Kopfverletzung passiert ist und schmälern meine Leistungen", sagte Karius, der in Istanbul Stammspieler war.

10:35 Uhr

RB-Stürmer könnte Werner in Leipzig beerben

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Werners Nachfolger?

(Foto: imago/Jan Huebner)

RB Leipzig könnte auf der Suche nach einem Nachfolger von Timo Werner einmal mehr beim früheren Schwesternklub RB Salzburg fündig werden. Sollte der Wechsel des deutschen Nationalstürmers zum FC Chelsea im Sommer perfekt sein, könnte nach Informationen der "Bild" der Koreaner Hwang Hee-chan für die Sachsen interessant werden. Der 24-Jährige ist Mittelstürmer, wie Werner extrem schnell und wendig. In Deutschland ist er kein Unbekannter, er spielte in der vorigen Saison beim Hamburger SV in der 2. Bundesliga. Dort konnte er den hohen Erwartungen aber nicht gerecht werden und ging zurück nach Salzburg. Hier überzeugte er sowohl in der Liga mit je neun Treffern und Vorlagen sowie in der Champions League, wo er drei Treffer markierte und fünf vorbereitete.

09:59 Uhr

Ist Toni Kroos ein Hooligan? Fahndungsfoto amüsiert Real-Star

Diese Ähnlichkeit mit einem vermeintlichen Fußball-Randalierer verblüffte auch Toni Kroos selbst. Mit einer ordentlichen Portion Humor reagierte der Nationalspieler auf einen Fahndungsaufruf der Polizei nach einem Mann, der sich beim Berliner Derby im November gewaltsam Zutritt zum Stadion an der Alten Försterei verschafft haben soll. "Da sind mir die Sicherungen durchgebrannt", twitterte Kroos am späten Donnerstagabend und verlinkte einen "Bild"-Bericht mit dem Foto des angeblichen Union-Fans, der ihm sehr ähnlich sieht. Grund, in Berlin ein Spiel zu schauen, vermutlich dann aber auf der VIP-Tribüne, hätte Kroos. Sein Bruder Felix spielt bei den Eisernen. Den verbalen Schabernack konnte sich Toni Kroos auch problemlos leisten. Er hat ein wasserdichtes Alibi. Am Abend des 2. November spielte er mit Real Madrid im Santiago Bernabeu gegen Betis Sevilla

09:02 Uhr

DFB kontert die Pokal-Kritik von Bayerns Coach Flick

Der Deutsche Fußball-Bund hat die Kritik von Bayern-Trainer Hansi Flick an der Terminierung der DFB-Pokalspiele zurückgewiesen. "Die Ansetzung folgte den üblichen Grundsätzen. Ganz entscheidend ist dabei die Gleichbehandlung aller Teams, um größtmögliche Chancengleichheit zu gewährleisten", wurde ein Sprecher von der "Bild"-Zeitung zitiert. "Zu berücksichtigen war hier insbesondere die lange Spielpause des 1. FC Saarbrücken und zudem, dass den Finalisten mit Blick auf das Endspiel eine möglichst lange Vorbereitungszeit ermöglicht wird", hieß es weiter. Der Coach des Rekordmeisters hatte nach dem Finaleinzug durch ein 2:1 gegen Eintracht Frankfurt die Ansetzungen als "unglücklich" bezeichnet.

Die Bayern treffen am 4. Juli im Endspiel im Berliner Olympiastadion auf Bayer Leverkusen. Leverkusen hatte sich im Halbfinale beim Viertligisten 1. FC Saarbrücken durchgesetzt.

08:33 Uhr

Mega-Talent Moukoko rückt zu den BVB-Profis auf

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Ein Tor-Phänomen.

(Foto: imago images/Thomas Zimmermann)

Anfang April horchten sowohl Fans als auch Verantwortliche von Borussia Dortmund - und nicht zuletzt Youssoufa Moukoko selbst - auf, als die DFL beschloss, dass künftig Spieler ab 16 Jahren im deutschen Profifußball auflaufen dürfen. Schließlich möchten viele Beobachter das 15-jährige Top-Talent des BVB, das in den Jugend-Bundesligen in den letzten Jahren Tore am Fließband produzierte, lieber heute als morgen für die Profis im Signal Iduna Park auflaufen sehen. Nun wird Moukokos Beförderung ins Team von Lucien Favre wohl konkret. Nach "Bild"-Informationen soll der Angreifer schon Teile der ab Ende Juli laufenden Sommer-Vorbereitung absolvieren. Moukoko arbeite aktuell zweimal in der Woche gemeinsam mit einem Fitness-Trainer daran, sich die physischen Voraussetzungen für den Profi-Fußball anzueignen.

Die ausführliche Meldung zum Thema finden Sie bei den Kollegen von sport.de!

08:03 Uhr

Button stresst Vettel beim Marathon-Wahnsinn in Kanada

 

07:31 Uhr

Lesetipp: "Auf dem Platz war ich früher geisteskrank!"

Der Ex-Dortmunder Michael Schulz verdiente sich in seiner Karriere den Spitznamen "Rambo". Nun erzählt er, dass er auf dem Platz regelrecht "geisteskrank" agiert hätte. Auch "Dummheiten" abseits des Platzes konnte er gut - und hat einen Rat für BVB-Profi Jadon Sancho. Die ganze Story gibt's hier!

07:04 Uhr

"Vater des 911" - Porsche-Legende Hans Mezger ist tot

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Hans Mezger gilt als Vater des legendären Modells 911.

(Foto: imago images/Pressefoto Baumann)

Der frühere Porsche-Konstrukteur Hans Mezger, Vater des legendären Modells 911, ist im Alter von 90 Jahren gestorben. Mehr als drei Jahrzehnte lang war er für die Rennfahrzeuge und Rennmotoren des Stuttgarter Unternehmens verantwortlich. Mezger, geboren in Ottmarsheim bei Ludwigsburg, zeichnete unter anderem für Porsches TAG-Turbomotor im McLaren verantwortlich, mit dem der Österreicher Niki Lauda 1984 sowie der Franzose Alain Prost 1985 und 1986 Formel-1-Weltmeister wurden. Auch die Gesamtkonstruktion des 917 mit seinem Zwölfzylinder war Mezgers Werk. 1970 feierte Porsche mit dem Wagen seinen ersten Sieg bei den 24 Stunden von Le Mans, bei der nächsten Auflage 1971 gelang ein weiterer Triumph.

06:33 Uhr

"Impossible Games": Warholm stellt Weltrekord über 300 Meter auf

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Karsten Warholm ist der neue Weltrekordmann über 300 Meter Hürden.

(Foto: AP)

Hürden-Überflieger Karsten Warholm hat bei seinem Heimspiel bei den "Impossible Games" in Oslo einen Weltrekord über 300 m Hürden aufgestellt. Der zweimalige Weltmeister aus Norwegen absolvierte die selten gelaufene Distanz in 33,78 Sekunden - Chris Rawlinson hatte die Weltbestmarke im Freien mit 34,48 Sekunden seit 2002 gehalten. Im Fernduell der Giganten des Stabhochsprungs setzte sich Armand Duplantis gegen den Franzosen Renaud Lavillenie durch. Dem Schweden, der Lavillenies Weltrekord im Februar zunächst auf 6,17 und dann auf 6,18 Meter gesteigert hatte, reichten 5,86 Meter. Lavillenie sprang rund 1500 Kilometer entfernt auf seiner hauseigenen Anlage in seinem Garten in Perignat-les-Sarlieve und kam auf 5,81. Seine Versuche absolvierte er vor Beginn des Wettkampfes, sie wurden zwischendurch in der Liveübertragung eingespielt. Das Leichtathletik-Meeting in Oslo ist in diesem Jahr aufgrund der Coronakrise kein offizieller Teil der bislang komplett ins Wasser gefallenen Diamond League.

05:58 Uhr

Wegen Sex mit dem Freund - Boxerin bekommt Doping-Freispruch

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Virginia Fuchs kann sich nun wieder voll aufs Boxen konzentrieren.

(Foto: imago sportfotodienst)

Weil die verbotenen Substanzen auch nach Ansicht der US-Anti-Doping-Agentur beim Sex übertragen worden sind, ist eine US-Boxerin vom Doping-Vorwurf freigesprochen worden. Demnach habe der Freund der 32 Jahre alten Virginia Fuchs Produkte konsumiert, in denen die verbotenen Substanzen enthalten waren. Das berichtete die US-Nachrichtenagentur AP. "Dies war eine große Lektion für mich und jetzt, da es vorbei ist, konzentriere ich mich voll und ganz auf die Vorbereitung auf Tokio", twitterte Fuchs, die im Fliegengewicht aktiv ist.

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