Samstag, 15. August 2020Der Sport-Tag

22:38 Uhr

Piszczek gibt BVB-Vizekapitänsamt ab - und kündigt Karriereende an

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Kickt nur noch ein Jahr für den BVB: Lukasz Piszczek.

(Foto: imago images/RHR-Foto)

Verteidiger Lukasz Piszczek gibt beim Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund sein Amt als Vertreter von Kapitän Marco Reus und seinen Platz im Mannschaftsrat ab. "Ich habe es in den vergangenen Jahren immer geliebt, gemeinsam mit einigen meiner Kollegen Verantwortung zu übernehmen und die Mannschaft zu führen", teilte der 35 Jahre alte Pole in einem auf der Klub-Webseite veröffentlichten Brief an die Fans mit. Nun sollten sich aber andere einbringen.

Piszczek wechselte 2010 von Hertha BSC zum BVB. "Die Saison 2020/2021 wird meine letzte als Fußballprofi sein. Ich möchte diese Spielzeit so bewusst wie möglich genießen", schrieb Piszczek weiter. Bislang absolvierte der Routinier insgesamt 321 Bundesliga-Spiele, 51 in der Champions League und 26 in der Europa League. 38 Mal kam er im DFB-Pokal zum Einsatz.

22:06 Uhr

Pavard trainiert wieder - und könnte eine Option fürs Halbfinale sein

Der zuletzt verletzt fehlende Weltmeister Benjamin Pavard könnte für das Halbfinale des FC Bayern München in der Champions League wieder eine Option sein. Der 24-Jährige trainierte am Samstag mit dem Ball, wie der deutsche Fußball-Rekordmeister twitterte. "Schön, dich wieder auf dem Trainingsplatz zu sehen", schrieben die Bayern und veröffentlichten Bilder, die den Abwehrspieler bei der Arbeit mit dem Ball zeigten. Der Franzose hatte sich Ende Juli beim Training eine Bandverletzung an der linken Fußwurzel zugezogen.

Nach dem 8:2-Triumph seines Teams gegen Barcelona dürfte Pavard aber im Halbfinale am kommenden Mittwoch wohl nicht in der Startelf stehen. Denn Trainer Hansi Flick ließ sowohl im Achtelfinalrückspiel gegen Chelsea (4:1) als auch bei der Gala gegen Barcelona dieselbe Startelf auflaufen - mit Joshua Kimmich als Rechtsverteidiger sowie Thiago und Leon Goretzka als starkem Duo auf der Sechserposition.

19:49 Uhr

Mick Schumacher bekommt einen Dämpfer verpasst

Mick Schumacher hat in der Formel 2 sein nächstes Spitzenergebnis verpasst, dadurch aber immerhin eine starke Ausgangsposition für den Sonntag ergattert. Der 21-Jährige vom Prema-Team wurde im Hauptrennen Sechster, aufgrund der Reverse-Grid-Regel wird er damit von Startplatz drei in den Sprint (Sonntag, 11.10 Uhr/Sky) gehen. Der Japaner Nobuharu Matsushita (MP Motorsport) gewann vor Schumachers Teamkollegen Robert Schwarzman (Russland) und dem Chinesen Zhou Guanyu (Uni-Virtuosi). Schwarzman kletterte mit nun 103 Punkten auf Rang zwei der Fahrerwertung hinter dem Briten Callum Illot (120). Schumacher (69) gehört zur Verfolgergruppe.

19:00 Uhr

Sabitzer verrät seinen Final-Plan

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Jubeln Nagelsmann (links) und Sabitzer am Dienstag wieder gemeinsam?

(Foto: Peter Schatz / Pool)

Marcel Sabitzer glaubt an die Finalchance für RB Leipzig beim Champions-League-Turnier in Lissabon. "Es wird sicher eine spannende Aufgabe. Ich traue mich trotzdem zu sagen, wenn wir einen richtig guten Tag erwischen wie gegen Atlético, mit ein bisschen Glück, dann können wir das Spiel gewinnen", sagte der Mittelfeldspieler des Fußball-Bundesligisten bei einem virtuellen Pressegespräch mit Blick auf das Halbfinale gegen Paris Saint-Germain am Dienstag (21 Uhr im Liveticker auf ntv.de). "Aber dass PSG natürlich Favorit ist, ist selbsterklärend", fügte der 26-jährige Österreicher an.

RB-Trainer Julian Nagelsmann gab seinen Spielern am Samstag einen komplett freien Tag im Teamhotel in Estoril vor den Toren Lissabons. Nur zu Mittag- und Abendessen müsse die ganze Mannschaft zusammenkommen, berichtete Sabitzer. Den eindrucksvollen 8:2-Erfolg des FC Bayern München gegen den FC Barcelona habe man am Vorabend auch gemeinsam verfolgt.

18:16 Uhr

Borussia Dortmund buhlt um 18-jähriges Real-Juwel

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Der BVB strebt wohl eine Leihe des Offensivtalents Reinier an.

(Foto: imago images/Marca)

Borussia Dortmund steht laut mehreren Medienberichten vor einer Verpflichtung des Brasilianers Reinier. Der 18 Jahre alte offensive Mittelfeldspieler soll von Real Madrid für die kommende Saison mit einer Option für ein weiteres Jahr ausgeliehen werden. Reinier kam bisher in Madrid nur in vier Spielen für die zweite Mannschaft von Real zum Einsatz. Er war im Winter für rund 30 Millionen Euro vom brasilianischen CR Flamengo zum spanischen Rekordmeister gewechselt.

Ein Kauf von Reinier war für den BVB jedoch keine Option. Hans-Joachim Watzke hatte in einem Interview der Deutschen Presse-Agentur kostspielige Transfers wegen der Ausfälle aufgrund der Coronakrise ausgeschlossen. Gut tun würde der Transfer Coach Lucien Favre, der den Ausfall von BVB-Kapitän Marco Reus verkraften muss. Zuletzt rechnete er mit den Medien ab und muss nun liefern.

17:27 Uhr

F1-Highlights: Bottas und Hamilton liefern sich Kopf-an-Kopf-Rennen

16:26 Uhr

Jürgen Klopp heimst einen weiteren Titel ein

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Jürgen Klopp ist zum Trainer der Saison in der englischen Premier League gekürt worden. Der Fußball-Coach von Meister FC Liverpool gewann als erster Deutscher den Preis und setzte sich nach Ligaangaben vom Samstag gegen Frank Lampard (FC Chelsea), Brendan Rodgers (Leicester City) und Chris Wilder (Sheffield United) durch. Der 53-Jährige führte die Reds erstmals nach 30 Jahren wieder zum Titelgewinn und distanzierte die Konkurrenz um Manchester City und Trainer Pep Guardiola deutlich. Gewählt wurde Klopp von der Öffentlichkeit und Experten.

16:05 Uhr

Nächster herber Rückschlag: Vettel scheidet im Qualifying vorzeitig aus

Sebastian Vettel hat erneut die Top Ten im Kampf um die Startplätze verpasst. Der viermalige Formel-1-Weltmeister landete am Samstag in der Qualifikation zum Großen Preis von Spanien nur auf dem elften Platz. Vettel fehlten zwei Tausendstelsekunden auf Platz zehn. Der 33 Jahre alte Ferrari-Pilot schied damit zum dritten Mal in diesem Jahr vorzeitig aus.

15:23 Uhr

Barça-Legende Piqué bietet nach "Tiefpunkt" Rücktritt an

"Gedemütigt", "zerstört", "in die Hölle geschickt": Am Tag nach dem historischen 2:8-Debakel des FC Barcelona gegen den FC Bayern schlägt die Presse kräftig auf die Katalanen ein. Im Team ist aber ohnehin längst die Erkenntnis angekommen, dass Veränderungen hermüssen. "Jeder muss nachdenken. Der Klub braucht Veränderungen, und ich spreche weder vom Trainer noch von den Spielern. Ich will nicht mit dem Finger zeigen. Ich denke, der Klub braucht Veränderungen aller Art. Niemand ist wesentlich", sagte Abwehrchef Piqué. Damit aber nicht genug: Der 33-Jährige bot sogar seinen Rücktritt an: "Ich bin der Erste, der seinen Abschied anbietet, weil ich denke, dass wir jetzt den Tiefpunkt erreicht haben. Ich denke, wir alle müssen intern schauen und darüber nachdenken, was das Beste für den Klub ist, für Barça wichtig ist."

14:41 Uhr

Tour-Hoffnung Buchmann stürzt schwer und wird ins Krankenhaus eingeliefert

Die deutsche Tour-Hoffnung Emanuel Buchmann hat bei der vierten Etappe der Dauphiné-Rundfahrt aufgeben müssen. Der Radprofi von Bora-hansgrohe stürzte nach Angaben der Organisatoren auf einer Abfahrt vom Col de Plan Bois nach 29 Kilometern. Wie schwer die Verletzungen von Buchmann waren, blieb zunächst offen. Er zog sich einige tiefe Schürfwunden zu, wurde in ein Krankenhaus eingeliefert und wird dort näher untersucht.

Auch Titelverteidiger Egan Bernal hat zwei Wochen vor dem Beginn der Tour de France (29. August bis 20. September) einen Rückschlag kassiert. Der 23 Jahre alte Kolumbianer vom Team Ineos musste wegen einer Rückenverletzung aus der Tour-Generalprobe aussteigen. Bei der Blessur soll es sich um keine allzu schwere handeln. Bernal lag vor den beiden letzten Etappen als Siebter 31 Sekunden hinter dem führenden Slowenen Primoz Roglic (Jumbo-Visma), seinem wohl härtesten Rivalen bei der Frankreich-Rundfahrt.

14:15 Uhr

Ludwig und Walkenhorst scheiden erstaunlich früh aus

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Kira Walkenhorst (links) besiegte am Vortag Laura Ludwig im direkten Duell.

(Foto: imago images/Beautiful Sports)

Die Beachvolleyball-Olympiasiegerinnen Laura Ludwig und Kira Walkenhorst sind mit ihren jeweiligen Partnerinnen bei der Generalprobe für die deutschen Meisterschaften schon im Achtelfinale gescheitert. Ludwig und Margareta Kozuch verloren in der Wahlheimat Hamburg gegen Lisa-Sophie Kotzan/Natascha Niemczyk (Dingolfing) mit 1:2 (17:21, 21:16, 11:15). Walkenhorst und Anna-Lena Grüne mussten sich Agata Ceynowa/Katarzyna Kociolek (Polen) ebenfalls 1:2 (21:16, 18:21, 9:15) geschlagen geben.

Walkenhorst/Grüne hatten am Freitag zum Auftakt mit einem Erfolg über Ludwig/Kozuch (2:1) im Feld der Top-Teams für ein Ausrufezeichen gesorgt. Für Walkenhorst (29) und Ludwig (34) war es das erste Aufeinandertreffen seit ihrem Goldcoup am 18. August 2016 in Rio de Janeiro.

13:15 Uhr

Nächster heftiger Dämpfer für Sebastian Vettel

Lewis Hamilton hat im letzten Freien Training vor der Qualifikation zum Großen Preis von Spanien die Mercedes-Überlegenheit auf einer schnellen Runde bestätigt. Er fuhr auf dem 4,655 Kilometer langen Circuit de Barcelona-Catalunya in 1:17,222 Minuten die Bestzeit. Der 35 Jahre alte Brite war in seinem Mercedes 0,151 Sekunden schneller als sein 30 Jahre alter finnischer Teamkollege Valtteri Bottas. Auf Rang drei reihte sich wieder Max Verstappen im Red Bull ein. Sebastian Vettel kam zwei Stunden vor der K.o.-Ausscheidung nicht über den zwölften Platz hinaus. Am Ferrari des 33 Jahre alten Vierfach-Weltmeisters war vor dem sechsten Grand Prix der Corona-Notsaison das Chassis gewechselt worden.

12:35 Uhr

Polizei findet Drogen bei Northug: Eine Legende stürzt ab

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Auf Skiern war er ein Großer.

(Foto: imago/Bildbyran)

Norwegens Skilanglauf-Idol Petter Northug steckt einmal mehr in gewaltigen Schwierigkeiten. Der Rekordweltmeister und Doppel-Olympiasieger von Vancouver gab auf Facebook zu, dass die Polizei in seinem Haus Drogen gefunden hat. Zuvor war er bei einer Verkehrskontrolle angehalten worden. "Ich habe einen großen Fehler gemacht", schrieb der 34-Jährige am Freitagabend in den sozialen Medien: "Letzte Nacht wurde ich von der Polizei bei einer Geschwindigkeitskontrolle angehalten. Ich fuhr zu schnell und wurde auch zu einer Blutuntersuchung gebracht. Außerdem fand die Polizei in meinem Haus eine kleine Menge Drogen. Es ist Kokain." Er sei verzweifelt und habe Angst vor der Zukunft, so der 2018 zurückgetretene Northug weiter: "Es tut mir unglaublich leid für alle, die ich enttäuscht habe. Ich weiß, dass es jetzt ein Strafverfahren geben wird. Dann werde ich die Verantwortung für das übernehmen, was ich getan habe.".Northug bekam es nicht zum ersten Mal mit der Polizei zu tun. 2014 hatte er mit Alkohol im Blut einen Unfall gebaut.

12:03 Uhr

Nach der Demütigung: Neuer hat Mitleid mit ter Stegen

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Vergiss es!

(Foto: SVEN SIMON / Pool)

Nach dem Acht-Tore-Albtraum von Marc André ter Stegen gegen den FC Bayern genoss Manuel Neuer seinen Punktsieg im Champions-League-Duell der deutschen Nationaltorhüter ohne Häme. "Es tut mir etwas leid für Marc, dass er so viele Tore kassiert hat", sagte der Bayern-Kapitän nach dem spektakulären 8:2 (4:1) der Münchner am Freitagabend in Lissabon bei Sky. Die Zahlen im Viertelfinale des Finalturniers sprachen eindeutig für den 34-jährigen Neuer, der bei seinen beiden Gegentoren machtlos war und seit Jahren die Nummer 1 im DFB-Tor ist. Der sechs Jahre jüngere Ex-Gladbacher ter Stegen wollte den Vergleich im Estádio da Luz eigentlich dazu nutzen, um gegen Neuer zu punkten. Stattdessen kassierte er in beiden Spielhälften jeweils vier Tore. Er war hilflos hinter einer desaströsen Barça-Abwehr. "Das wünscht man natürlich keinem Teamkollegen in der Nationalmannschaft", sagte Neuer nach dem Spiel.

11:29 Uhr

Formel 3: David Beckmann erneut in den Punkten

Formel-3-Pilot David Beckmann ist beim elften Saisonlauf in Barcelona als einziger Deutscher in die Punkte gefahren. Der 20-Jährige vom Trident-Team belegte den fünften Rang und bleibt damit in der erweiterten Spitzengruppe des Gesamtklassements. Der Brite Jake Hughes (HWA Racelab) gewann vor Liam Lawson (Neuseeland/Hitech) und Pole-Setter Logan Sargeant (USA/Prema). In der Meisterschaft führt Sargeant mit nun 125 Punkten vor seinem australischen Teamkollegen Oscar Piastri (113). Lawson (95) verdrängte Beckmann (92,5) vom dritten Rang.

10:16 Uhr

McKennies Wechsel zur Hertha ist offenbar geplatzt

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Weston McKennie bleibt vorerst Schalker.

(Foto: imago images/RHR-Foto)

Hertha-Trainer Bruno Labbadia muss einem Medienbericht zufolge ohne Weston McKennie vom FC Schalke 04 die neue Saison in der Bundesliga planen. Wie die "Bild" berichtet, konnten sich Hertha und Schalke nicht auf eine Ablöse für den 21 Jahre alten Mittelfeldspieler verständigen. Aber auch der Spieler selbst, der in der vergangenen Spielzeit zu den Stützen in einer ansonsten enttäuschenden Mannschaft zählte, soll einen Wechsel nach Berlin nicht favorisiert haben. Der Amerikaner zieht ein Engagement in der englischen Premier League vor. Bisher hat Hertha Torhüter Alexander Schwolow vom Liga-Konkurrenten SC Freiburg und den niederländischen Verteidiger Deyovaisio Zeefuik vom FC Groningen verpflichtet. Ebenfalls neu im Team ist Lucas Tousart. Der französische Mittelfeldspieler von Olympique Lyon wurde bereits in der Winterpause unter Vertrag genommen, aber für die Rückrunde noch an seinen alten Verein verliehen.

09:37 Uhr

"Fast geschämt": Davies' Mega-Solo bringt Kimmich in Verlegenheit

Erst tänzelte Alphonso Davies sein großes Kindheitsidol Lionel Messi aus, dann ließ er auch noch Arturo Vidal, Nelson Semedo und Gerard Pique ganz schlecht aussehen: Das Solo des 19-jährigen Kanadiers von Bayern München vor dem 5:2 gegen den FC Barcelona hat Torschütze Joshua Kimmich in Verlegenheit gebracht. "Unglaublich. Ich habe mich fast geschämt, wie ich mich nach dem Tor gefreut habe, weil das natürlich zu 99 Prozent sein Tor war", sagte der Rechtsverteidiger nach dem historischen 8:2 im Champions-League-Viertelfinale gegen die Katalanen in Lissabon bei Sky: "Am Ende musste ich ihn nur noch reindrücken. Weltklasse." Auch Hansi Flick war von seinem Schützling angetan. "Einfach schön. Er hat die Qualität", sagte der Bayern-Trainer über das Dribbling von Davies in der 63. Minute. Flick sei "sehr zufrieden", und wenn Davies "es noch öfter macht, wäre es umso schöner"

08:59 Uhr

FC Bayern stellt Barça in einer Reihe mit HSV und St. Pauli

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Wahnsinn.

(Foto: SVEN SIMON / Pool)

Gut 24 Stunden vorher ahnte Arturo Vidal noch nichts Böses. Klar, sagte der Chilene des FC Barcelona noch am Donnerstag, der FC Bayern sei gut drauf. "Aber morgen spielen sie nicht gegen einen Bundesliga-Gegner, sondern gegen den FC Barcelona." Im Viertelfinale der Champions League am Freitagabend erging es dem früheren Münchner Vidal und den ruhmreichen Katalanen dann so wie zuletzt den beiden längst abgestiegenen Ex-Bundesligisten Hamburger SV und FC St. Pauli. Barcelona verlor 2:8 (1:4). Besonders die Fans des HSV wissen aus der jüngeren Vergangenheit, wie sich acht Bayern-Gegentore anfühlen. Hamburg ließ sich 2013 (2:9), 2015 (0:8) und 2017 (0:8) ebenfalls (mindestens) acht Tore von den Bayern einschenken. Der FC St. Pauli verlor 2011 mit 1:8 in der Bundesliga. Weitere Achter-Siege der Münchner liegen schon etwas weiter zurück, beispielsweise das 8:0 gegen den 1. FC Köln im DFB-Pokal im Jahr 2003. "Man muss sich vor Augen führen, dass wir gegen Barcelona mit 8:2 gewonnen haben", sagte Joshua Kimmich am Freitagabend. "Das ist schwierig zu begreifen.

08:19 Uhr

Starker Grubauer führt Colorado zum zweiten Sieg

Mit einer starken Leistung hat Eishockey-Nationaltorwart Philipp Grubauer die Colorado Avalanche zum zweiten Sieg im Play-off-Achtelfinale der NHL geführt. Der 28-Jährige wehrte beim 3:2 gegen die Arizona Coyotes in Edmonton 30 Schüsse ab und machte mehrere hochkarätige Chancen zunichte. Ausgerechnet ein Mitspieler überwand Grubauer zum ersten Mal in der Best-of-seven-Serie. Nachdem der Rosenheimer beim 3:0-Auftaktsieg alle 14 Schüsse abgewehrt hatte, hielt er auch im zweiten Spiel seinen Kasten sauber, bis Colorados Abwehrspieler Samuel Girard den Puck ins eigene Tor bugsierte. Der Treffer zum 1:1 (17.) wurde Clayton Keller gutgeschrieben. Starstürmer Nathan McKinnon hatte die Avs in Führung gebracht (4.). Nach dem 2:1 von Tyson Jost (24.) glich der Österreicher Michael Grabner für Arizona aus (26.). Zwei Minuten vor Schluss sorgte der Schwede Andre Burakovsky für die Entscheidung. Spiel drei wird am Samstag (21 Uhr) ausgetragen. Vier Siege sind zum Weiterkommen notwendig.

07:47 Uhr

Nach Testspiel: Zwei Coronafälle bei Fortuna Düsseldorf

Zwei Spieler des Zweitligisten Fortuna Düsseldorf sind positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das Gesundheitsamt ordnete daraufhin für die gesamte Mannschaft und das Trainer- und Funktionsteam häusliche Quarantäne an. Die Fortuna erfuhr am Freitagabend nach dem Test gegen den TSV Meerbusch (5:0) von den Ergebnissen. Nach Angaben des Klubs nahmen beide Akteure an dem Spiel teil. "Der Verein erwartet weitere Instruktionen vom Gesundheitsamt. Dann wird entschieden, wann und in welcher Form die Vorbereitung auf die anstehende Saison in der 2. Bundesliga fortgesetzt wird."

07:11 Uhr

BVB-Coach rechnet mit deutschen Medien ab

Borussia Dortmunds Trainer Lucien Favre hat einen "unprofessionellen" und "übertriebenen" Umgang der deutschen Medien mit ihm beklagt. "Natürlich ist es für die Presse heute sehr, sehr schwer", sagte der Schweizer Coach am Rande des BVB-Trainingslagers in Bad Ragaz der ARD-"Sportschau". "Aber es war sehr, sehr übertrieben." Es seien auch, "das muss ich klar sagen, Dummheiten" berichtet worden. Dem Trainer sei es bei der Kritik zu wenig um die Analyse seines Teams gegangen. "Das ist unprofessionell", sagte Favre. "Das war für mich sehr, sehr übertrieben und unkorrekt." Die Menschen, die ihn gut kennten, wüssten, dass das für ihn "manchmal ein wenig schwer" gewesen sei. "Viele" hätten ihm gesagt, "in Frankreich oder der Schweiz", dass die Berichterstattung falsch sei. "Das war ein Skandal, haben sie gesagt", äußerte Favre. Der 62-Jährige war seit Beginn seiner Zeit in Dortmund 2018 bereits mehrfach in die Kritik geraten. Der BVB wurde in dieser Zeit zweimal Vizemeister der Bundesliga.

05:57 Uhr

Snooker-Genie O'Sullivan spektakelt sich ins WM-Finale

Der fünfmalige Titelträger Ronnie O'Sullivan und sein englischer Landsmann Kyren Wilson haben nach einem überaus spannenden Halbfinaltag das Finale der Snooker-Weltmeisterschaft erreicht. O'Sullivan setzte sich im Duell der Ex-Titelträger 17:16 gegen den Engländer Mark Selby durch, der bereits 16:14 geführt hatte. Danach gewann O'Sullivan in einem hochklassigen Duell aber noch die folgenden drei Durchgänge der Billard-Variante. Auch das erste Halbfinale in Sheffield ging über die volle Distanz. Wilson zog mit dem 17:16 über den Schotten Anthony McGill erstmals in ein Endspiel im Crucible Theatre ein. Der entscheidende Frame zwischen beiden dauerte gut eine Stunde. Das Finale beginnt an diesem Samstag (14.30 Uhr/Eurosport), angesetzt sind bis zum Sonntagabend vier Sessions.