Montag, 02. November 2020Der Sport-Tag

21:32 Uhr

Nach fast zu weitem Wurf: Vetter für besondere Auszeichnung nominiert

Speerwerfer Johannes Vetter ist unter den zehn Nominierten bei der Wahl zum Welt-Leichtathleten des Jahres. Das gab der Weltverband World Athletics (WA) bekannt. Neben Ex-Weltmeister Vetter, der in diesem Jahr seinen deutschen Rekord auf 97,76 Meter verbesserte, rechnen sich unter anderem auch der neue Lauf-Superstar Joshua Cheptegei (Uganda) und Stabhochspringer Armand Duplantis (Schweden) Chancen auf den Titel aus. Nur Weltrekordler Jan Zelezny (98,48 Meter/Tschechien) hat mit dem neuen Speer jemals weiter geworfen als Vetter.

Bis zum 15. November wählen die Mitglieder des WA-Councils, der internationalen Verbände und Fans über die sozialen Netzwerke den Nachfolger von Marathon-Weltrekordler Eliud Kipchoge (Kenia). Der Sieger wird am 5. Dezember bekannt gegeben. Einen Gewinner aus Deutschland gab es bei der seit 1988 durchgeführten Wahl bislang nicht, bei den Frauen wurden Sprinterin Katrin Krabbe (1991) und Hochspringerin Heike Henkel (1992) ausgezeichnet.

20:59 Uhr

Regionalliga West ist zu professionell für den Amateursport-Abbruch

Der Spielbetrieb in der Regionalliga West wird vorerst fortgesetzt. Diese Entscheidung gab der Westdeutsche Fußballverband (WDFV) bekannt. Generelle Spielabsagen in Verbindung mit den für November beschlossenen Maßnahmen der Bundes- und Landesregierung zur Eindämmung der Corona-Pandemie seien nicht vorgesehen, hieß es. Nach Rücksprache mit der NRW-Landesregierung wurde festgelegt, dass die Regionalliga West als Spielklasse mit professionellen Strukturen anzusehen ist und nicht in den Amateurbereich fällt. Dementsprechend könne der Spielbetrieb in dieser vierthöchsten Spielklasse aufrechterhalten werden. " Für den 3./4. November ist der 13. Spieltag in der Regionalliga West angesetzt.

20:21 Uhr

Inter-Star könnte im Winter zum FC Bayern wechseln

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Eriksen wechselte im Januar aus Tottenham zu Inter.

(Foto: imago images/Beautiful Sports)

Bei Inter Mailand ist Christian Eriksen bislang nicht glücklich geworden. Angeblich will der Däne im Winter unbedingt weg. Auch der FC Bayern soll eine Option für den Mittelfeldmann sein. Wie das französische Portal "le10sport.com" berichtet, zählen die Münchner zum illustren Bewerberkreis für Eriksen, an dem einst auf der BVB dran war. Als Top-Favorit gilt derzeit Paris Saint-Germain.

Auf der Zielgeraden der abgelaufenen Transferperiode hatten die Bayern einen spektakulären Tausch-Deal mit Inter noch abgelehnt. Während die Italiener gerne Innenverteidiger Jérôme Boateng in die Serie A gelockt hätten, sollte im Gegenzug Eriksen an die Isar wechseln. Dass der 32 Jahre alte Ex-Nationalspieler unter Trainer Hansi Flick wieder zum Stammspieler avancierte, soll den Deal mit Inter letztlich verhindert haben. Flick habe nicht auf Boateng verzichten wollen, heißt es.

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19:53 Uhr

Weniger als 24 Stunden vor Pokalspiel - Corona-Fall im Schalker Kader

Beim Fußball-Bundesligisten Schalke 04 ist einen Tag vor dem Erstrundenspiel im DFB-Pokal gegen den Viertligisten Schweinfurt 05, ein Corona-Fall in der Lizenzspielermannschaft aufgetreten. "Der betroffene Spieler befindet sich seit dem Bekanntwerden des Testergebnisses in häuslicher Quarantäne, ist beschwerde- und symptomfrei", teilten die Königsblauen mit. Bei der Testreihe am vergangenen Donnerstag sei das Resultat des nun betroffenen Spielers noch negativ ausgefallen.

Ob der Befund Auswirkungen auf die Pokalpartie gegen den Viertligisten in Gelsenkirchen am Dienstag (16.30 Uhr/Sky und im Liveticker bei ntv.de) hat, ist offen. Der Schalker Mannschaftsarzt Patrick Ingelfinger werde mit dem Gesundheitsamt Gelsenkirchen und weiteren zuständigen Behörden weitere mögliche Maßnahmen besprechen und gegebenenfalls einleiten, hieß es in der S04-Mitteilung.

19:37 Uhr

Beleidigungen gegen Moukoko: FC Schalke 04 verurteilt

Nach massiven Zuschauer-Beleidigungen gegen Borussia Dortmunds Supertalent Youssoufa Moukoko im U19-Revierderby am 18. Oktober (2:3) hat das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) Schalke 04 zu 6000 Euro Geldstrafe verurteilt. Der Klub kann davon einen Betrag von bis zu 2000 Euro für konkrete Maßnahmen im Kampf gegen Rassismus und Diskriminierung verwenden, was dem DFB bis zum 30. Juni 2021 nachzuweisen wäre. Die Königsblauen müssen zudem die Zahl der Ordner bei Spielen der A-Junioren-Bundesliga auf mindestens 20 erhöhen und ein Konzept erarbeiten, das "effektives und angemessenes Einschreiten bei Beleidigungen aus dem Zuschauerbereich beinhaltet". Strafmildernd wurde einbezogen, dass die Schalker umgehend um Entschuldigung gebeten und die Aufklärung eingeleitet hatten. Der 15 Jahre alte Moukoko hatte beim BVB-Sieg alle drei Tore erzielt. Er wurde daraufhin mit Todeswünschen und Drohungen überzogen.

19:04 Uhr

Rangers schmeißen zwei Profis vorerst raus

Der schottische Fußball-Rekordmeister Glasgow Rangers hat zwei seiner Stammspieler wegen Verstößen gegen die Corona-Schutzmaßnahmen suspendiert. Der nordirische Nationalspieler Jordan Jones und der englische Innenverteidiger George Edmundson hatten in der Nacht auf Montag verbotenerweise eine Party besucht. Der Vorfall wird beim Europa-League-Teilnehmer intern aufgearbeitet, Jones und Edmundson begeben sich für 14 Tage in Isolation. Schottland bekämpft die Pandemie im Land mit harten Maßnahmen. Private Treffen mehrerer Haushalte sind derzeit untersagt.

18:39 Uhr

Schwer verletzt: Ex-Bundesliga-Profi fehlt Nizza monatelang

Bayer Leverkusens Europa-League-Gegner OGC Nizza muss mehrere Monate auf den ehemaligen Bundesliga-Profi Dante verzichten. Der 37-Jährige zog sich im Ligaspiel gegen SCO Angers (3:0) einen Kreuzbandriss im linken Knie zu und muss operiert werden, wie der französische Fußball-Erstligist mitteilte. Bei den von Ex-Weltmeister Patrick Vieira trainierten Südfranzosen ist Dante Mannschaftskapitän. In der Bundesliga spielte er für Borussia Mönchengladbach, den FC Bayern München und den VfL Wolfsburg. In der Europa League hatte Bayer gegen Nizza mit 6:2 gewonnen.

18:01 Uhr

Tour-Sieger Pogacar ist enttäuscht von der Tour

Sloweniens Tour-de-France-Sieger Tadej Pogacar (UAE Team Emirates) ist der Etappenplan für das kommende Jahr anscheinend nicht anspruchsvoll genug. Die Strecke sei zwar insgesamt "sehr interessant", sagte der 22-Jährige: "Ich persönlich hätte mir aber mehr Bergankünfte gewünscht."

Der Plan für die Tour vom 26. Juni bis 18. Juli 2021 sieht Ankünfte in Tignes, auf dem Col du Portet und in Luz-Ardiden vor. Die Tour erlebt 2021 eine Premiere. Der legendäre Mont Ventoux muss bei der 108. Ausgabe der Großen Schleife auf einer Etappe zweimal bezwungen werden. Die Tour 2021 wird ganz anders verlaufen als die hügelige und wohl anspruchsvollste Ausgabe der vergangenen Jahre im Spätsommer. Fünf Tagesabschnitte werden das Peloton in die Pyrenäen führen, nur zwei in die Alpen. Die Tour endet nach 3383 Kilometern traditionell auf den Champs-Elysees in Paris.

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17:36 Uhr

"Wenn sie uns in Russland töten, werden sie behaupten, es sei ein Unfall"

Das Whistleblower-Ehepaar Julia Stepanowa und Witali Stepanow traut sich auch sechs Jahre nach der Aufdeckung des Dopingskandals im russischen Sport nicht zurück in seine Heimat. "Wenn sie uns hier in Amerika töten, wird alles unabhängig untersucht, und die ganze Welt erfährt die Wahrheit. Wenn sie uns in Russland töten, werden die Russen es untersuchen und behaupten, es sei ein Unfall", sagte die frühere Leichtathletin Stepanowa dem britischen Evening Standard.

Seit heute wird vor dem Internationalen Sportgerichtshof Cas in Lausanne der Einspruch Russlands gegen die von der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) ausgesprochene Vierjahressperre verhandelt. "Wir glauben nicht, dass sich etwas geändert hat", sagte Witali Stepanow. "Die Anti-Doping-Bewegung hat weiterhin große Probleme in fast allen Ländern dieser Welt." Stepanowa erklärte, aus ihrer Sicht liege "Betrug in der russischen Mentalität". Im Falle der Bestätigung droht Russland der Ausschluss von den Olympischen Spielen 2021 in Tokio, den Winterspielen in Peking 2022 und den Sommerspielen in Paris 2024.

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17:11 Uhr

Zuschauerverbot in der Bundesliga illegal? Sportrechtler äußert sich

Sportrechtler Michael Lehner glaubt nicht, dass das Zuschauerverbot in der Fußball-Bundesliga juristisch gekippt werden könnte. "Die Bundesliga darf Geisterspiele austragen und ist damit gegenüber dem Breitensport ohnehin privilegiert. Deshalb ist die Frage, ob sie da mit Beschwerden oder Klagen vorweggehen sollte", sagte Lehner: "Ich gehe aber davon aus, dass das Zuschauerverbot juristisch ohnehin nicht anfechtbar wäre und möglichen Klagen standhalten würde."

Ein kleines Hintertürchen ließ sich der Heidelberger Jurist aber dann doch offen. Denn schließlich sei in der aktuellen Zeit rund um die Corona-Krise "sehr vieles" juristisch angreifbar. Dies sehe man beispielsweise gerade "auch in der Gastronomie", so Lehner weiter. Eintracht Frankfurts Vorstandsmitglied Axel Hellmann hatte in einem Interview mit dem "Kicker" die Diskussion um die Rechtmäßigkeit des Zuschauerverbots in den deutschen Sport-Profiligen angeheizt. Er halte das Verbot für "juristisch angreifbar", sagte der Jurist und warf der Regierung eine "falsche Symbolpolitik" vor.

16:07 Uhr

Quarantäne vollendet: Alba trainiert wieder

Basketball-Bundesligist Alba Berlin ist nach der Aufhebung der Quarantäne-Maßnahmen wieder ins Training gestartet. Noch nicht dabei waren die positiv auf das Coronavirus getesteten Profis, die erst nach und nach zurück in den Sportbetrieb kommen sollen. Das teilte der Klub am Montag mit. Alba will auf jeden Fall am Donnerstag in der Euroleague zum Heimspiel gegen den FC Barcelona (20.00 Uhr) antreten und auch den Bundesliga-Auftakt am Sonntag bei den Fraport Skyliners aus Frankfurt (15.00 Uhr) bestreiten, da die erforderlichen acht Spieler zur Verfügung stehen werden.

Nach dem bislang letzten Euroleague-Spiel bei ZSKA Moskau vor rund zwei Wochen hatte es insgesamt sieben Corona-Fälle im Team gegeben, die nicht ausschließlich Spieler betreffen. Die Mannschaft und alle Beteiligten mussten sich daraufhin in eine Isolation begeben. Zwei Partien in der Euroleague und zwei im nationalen Pokal mussten verlegt werden.

15:34 Uhr

Hamilton bricht die eigenen Regeln des guten Geschmacks

Völlig überraschend landet Daniel Ricciardo beim Imola-GP auf dem Podium. Anders als am Nürburgring vergisst er diesmal seinen "Shoey" nicht. Der dritte Platz wird mit einem kräftigen Schluck Champagner aus den verschwitzten Rennschuhen gefeiert - und auch Lewis Hamilton macht mit. Dabei hatte er vorher auf Nachfrage wiederholt, dass er darauf so gar keine Lust habe.

15:06 Uhr

Behindertensportverband empfiehlt Aussetzung von Rehasport

Der Deutsche Behindertensportverband (DBS) hat für die Phase des Teil-Lockdowns die Einstellung des ärztlich verordneten Rehabilitationssports empfohlen. "Bei Gefahr für Leib und Leben gibt es aus unserer Sicht keine Alternative", sagte DBS-Präsident Friedhelm Julius Beucher: "Die Beschlüsse von Bund und Ländern unterstreichen eindeutig die Notwendigkeit einer deutlichen Kontaktreduzierung. Da muss auch der Sport seinen gesamtgesellschaftlichen Beitrag leisten." Gerade beim Rehabilitationssport handele es sich in Teilen um ein Sportangebot für Risikogruppen, so Beucher weiter. Deshalb sei es besonders wichtig, hier "ein deutliches Signal" zu setzen. Über ein mögliches Verbot des ärztlich verordneten Rehabilitationssports bis Ende November müssen allerdings die jeweiligen Landesregierungen entscheiden.

14:34 Uhr

Verstappen gescheitert: Vettel behält den Weltmeister-Rekord

Sebastian Vettel hat den Rekord des jüngsten Weltmeisters der Formel-1-Geschichte vorerst weiter sicher. Vier Rennen vor Saisonschluss kann Red-Bull-Star Max Verstappen bei 120 Punkten Rückstand auf Lewis Hamilton auch rechnerisch den Titel nicht mehr gewinnen. Damit hat der Niederländer seine letzte Chance eingebüßt, Vettel diese Bestmarke abzunehmen. Der Deutsche hatte seinen ersten WM-Triumph 2010 im Alter von 23 Jahren und 134 Tagen gefeiert. Kein Champion war in 70 Jahren Formel 1 jünger. Verstappen wird im nächsten Jahr bereits 24. Er ist in den Statistiken der Rennserie seit 2015 als jüngster Renn-Teilnehmer vermerkt. Er war der jüngste Pilot, der in die Punkte fuhr, und auch der jüngste Sieger eines Rennens. Vettel indes hält weiter auch den Rekord für den jüngsten Fahrer auf der Pole Position.

14:08 Uhr

Badminton-Verband bestätigt Präsidenten

Der Berliner Thomas Born bleibt für weitere vier Jahre Präsident des Deutschen Badminton-Verbandes. Beim ersten digital durchgeführten Verbandstag in der Geschichte des DBV wurde Born für eine zweite Amtszeit bestätigt. Verabschiedet wurde Karl-Heinz Zwiebler nach zwölf Jahren als Vize-Präsident. Der frühere deutsche Meister und Vater des ehemaligen Europameisters Marc Zwiebler bekam für seine Verdienste um den 188.000 Mitglieder zählenden Verband die DBV-Ehrenplakette verliehen.

13:34 Uhr

Das sagt Alaba zur öffentlichen Absage des FC Bayern

David Alaba hat sich "überrascht" von der öffentlichen Rücknahme seines Vertragsangebots durch den FC Bayern gezeigt. Auch er habe es "aus den Nachrichten erfahren und mitgeteilt bekommen. Das war natürlich eine besondere Situation", sagte der Abwehrchef der Münchner vor dem Champions-League-Spiel am Dienstag (21.00 Uhr/Sky und im Liveticker bei ntv.de) bei RB Salzburg. Mit ihm persönlich habe "noch keiner gesprochen".

Zu seiner Zukunft wollte der 28 Jahre Österreicher nichts sagen, zu anderen Klubs habe er "keinen Kontakt" gehabt. Zugleich machte Alaba aber auch deutlich, dass er "enttäuscht" und auch "verletzt" sei, dass in den vergangenen Monaten immer wieder angebliche Verhandlungsdetails in die Öffentlichkeit gedrungen waren und diese "von offizieller Seite nicht dementiert wurden". Er sei auch als Person in den vergangenen Monaten auf eine Art und Weise dargestellt worden, die "nicht der Wahrheit entspricht", er könne auch "versichern, dass die Summen, die im Raum stehen", nicht stimmten.

13:22 Uhr

Massiver Corona-Ausbruch bei Schweizer Erstligisten

Beim Schweizer Fußball-Erstligisten FC Sion sind 13 Spieler und neun Mitglieder des Betreuerstabs positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das teilte der Verein mit. Daher wurde die für Mittwoch angesetzte Partie beim FC Luzern abgesagt. Nach Angaben der Swiss Football League finden zudem die Partien FC Chiasso gegen Neuchâtel Xamax FCS und FC Vaduz gegen Servette FC nicht statt.

Demnach haben Xamax, Sion und Servette "positive Corona-Fälle in ihrem Kader zu verzeichnen", wie es in der Mitteilung der SFL hieß. Laut Schutzkonzept werden Anträge auf Spielverlegungen genehmigt, wenn "wegen Isolation oder Quarantäne aufgrund einer Infektion mit dem Coronavirus sechs oder mehr Spieler nicht zur Verfügung stehen".

12:23 Uhr

"Saublöde" Aktion: F1-Star Stroll crasht in Boxen-Mechaniker

Beim Boxenstopp geht Racing-Point-Pilot Lance Stroll zu spät vom Gas und erwischt einen Mechaniker. Dieser wollte gerade den F1-Boliden mit einem Wagenheber in Position bringen und wird von dem Zusammenstoß nach hinten geschleudert. Der Mann kommt mit einem Schrecken davon.

 

11:47 Uhr

Heimtraining statt Trainingslager: Achter muss umplanen

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Künftig wieder in Dortmund auf dem Kanal.

(Foto: dpa)

Der Deutschland-Achter muss bei der Vorbereitung auf die Olympischen Spiele in Tokio umplanen.

  • Das Auftakttrainingslager in Lago Azulwurde aufgrund der Corona-Pandemie kurzfristig vom Deutschen Ruderverband abgesagt.
  • Stattdessen trainieren die Ruderer des deutschen Paradebootes in den kommenden Wochen auf dem heimischen Dortmund-Ems-Kanal.
  • "Wir müssen aus den Umständen das Beste machen. Es ist nicht einfacher geworden, aber wir können trainieren. Das ist das Entscheidende", sagte Bundestrainer Uwe Bender.
  • Das Flaggschiff ist nicht von den neuen Maßnahmen betroffen, der Trainingsbetrieb für Bundes- und Landeskadermitglieder ist weiter möglich.
  • Zuletzt waren drei Teammitglieder positiv auf das Coronavirus getestet worden. Bender hofft auf eine zeitnahe Rückkehr der Infizierten.
11:18 Uhr

Meinung zum Fall Alaba: "Guter Schachzug des FC Bayern"

Im 6. Spieltag der Bundesliga bringen sich der FC Bayern und Borussia Dortmund in Stellung für das Aufeinandertreffen der Topteams. Philipp Köster sieht bereits die Spannung aus dieser Saison weichen. Im Video bewertet der 11-Freunde-Chefredakteur außerdem den Verhandlungsabbruch der Bayern mit David Alaba.

10:44 Uhr

Flick lobt Bayern Münchens "Kämpfer" Hernández

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"Ein richtiger Kämpfer"

(Foto: Peter Schatz / Pool )

Bayern Münchens Trainer Hansi Flick hat an den französischen Weltmeister Lucas Hernández ein Extralob verteilt. "Lucas ist Wahnsinn mit seiner Einstellung", sagte Flick dem "Kicker": "Die ist sensationell. Er ist ein richtiger Kämpfer." Der 24 Jahre alte Defensivspieler hatte nach seinem Wechsel für 80 Millionen Euro von Atletico Madrid in der vergangenen Triple-Saison auch verletzungsbedingt Anpassungsprobleme. In dieser Spielzeit entwickelt sich Hernandez allerdings immer mehr zum Stammspieler. "Er ist gierig, er gibt immer alles und ist ein Teamplayer", sagte auch Sportvorstand Hasan Salihamidzic: "Jeder kann sehen, wie sehr er unserer Mannschaft mit seiner körperlichen Robustheit, seiner Leidenschaft und Power hilft."

09:51 Uhr

"Besser und besser": Kovac lobt den doppelten Volland

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Doppeltorschützen-Lächeln.

(Foto: imago images/PanoramiC)

Niko Kovac hat die Leistung von Doppeltorschütze Kevin Volland beim 4:0-Sieg der AS Monaco gegen Girondins Bordeaux als "großartig" bezeichnet. Der ehemalige Leverkusener hatte am Sonntag seine ersten beiden Tore für den Verein aus der französischen Ligue 1 geschossen (31./58. Minute). "Kevin wird besser und besser", wurde Kovac auf der Klubseite der Monegassen zitiert. Der Ex-Nationalspieler sei nach dem späten Saisonende mit Bayer und dem späteren Einstieg in die Vorbereitung bei seinem neuen Klub noch nicht bei hundert Prozent, sagte Kovac. "Aber ich hoffe, dass er seine beste Form schnell erreicht, vielleicht nach der Länderspielpause. Ich habe großes Vertrauen in ihn und bin sicher, dass er der Mannschaft helfen wird", sagte der 49-Jährige.

09:19 Uhr

Alabas Berater von Bayern-Hammer völlig überrascht

Der FC Bayern und Abwehrchef David Alaba gehen am Saisonende womöglich tatsächlich getrennte Wege. Präsident Herbert Hainer bestätigte, wie Sie mittlerweile sicher gelesen haben, im Bayerischen Fernsehen, dass der Rekordmeister sein Angebot zur Verlängerung des auslaufenden Vertrages zurückgezogen habe. Und das geschah offenbar ohne jede Vorwarnung, wie "Sport1" unter Berufung auf eigene Informationen berichtet. Die Alaba-Seite soll vom Vorgehen der Münchner demnach völlig überrascht sein, schreibt Reporter Florian Plettenberg bei Twitter.

Die ausführliche Geschichte dazu lesen Sie hier!

08:42 Uhr

Deutsche NHL-Power: Kahun wechselt offenbar zum Draisaitl-Klub

Eishockey-Nationalspieler Dominik Kahun steht vor einem Wechsel innerhalb der NHL zu Leon Draisaitl und den Edmonton Oilers. Das berichtet die Zeitung "Eishockey News".  Demnach erhält Kahun einen Einjahresvertrag.

  • Der Angreifer war erst im Frühjahr von den Pittsburgh Penguins zu den Buffalo Sabres gewechselt.
  • Mit dem Klub von Ralph Krueger konnte er sich trotz zwei Treffern und zwei Torvorlagen in nur sechs Einsätzen nicht auf einen Vertrag für die neue Saison einigen.
  • Mit Draisaitl, dem besten Spieler und Topscorer der abgelaufenen NHL-Saison, spielte Kahun bereits bei den Jungadlern Mannheim.
  • Insgesamt kommt Kahun auf 25 Treffer und 43 Torvorlagen in 138 NHL-Einsätzen für die Chicago Blackhawks sowie Pittsburgh und Buffalo.
08:13 Uhr

Peinlicher Fehler: F1-Talent knallt Wagen ohne Not in die Begrenzung

*Datenschutz

George Russell war in Imola kurz davor, seine ersten Formel-1-Punkte einzufahren. Dann passierte dem Williams-Piloten hinterm Safety-Car ein peinlicher Fehler. Der junge Brite brachte es fertig, hinter dem Safety-Car beim Reifenaufwärmen die Kontrolle zu verlieren. Mit seinem Wagen crashte er dann in die Streckenbegrenzung. Aus der Traum von WM-Zählern. Bis Runde 51 hatte Russell auf Rang zehn gelegen. Russell teilte nach dem Rennen bei Instagram ein Foto, auf dem er niedergeschlagen am Streckenrand sitzt. Unter dem Bild steht: "Ich werde diesen Tag und diesen Fehler nie vergessen. Ich werde daraus lernen, es wird mich stärker machen. Es tut mir fürs ganze Team so leid. Keine Ausreden."

Den Aussetzer können Sie sich auch hier noch einmal im Video ansehen (ab Minute 2:15):

 

07:43 Uhr

"Er schläft langsam hinüber": So schlimm steht es um Gerd Müller

In emotionalen Worten hat die Ehefrau von Gerd Müller über die "traurige Lage" der deutsche Fußball-Ikone gesprochen. "Der Gerd schläft seinem Ende entgegen", sagte Uschi Müller einen Tag vor dem 75. Geburtstag des "Bombers der Nation" der "Bild". Ihr Mann, berichtete sie, habe "die Augen geschlossen, döst vor sich hin, macht den Mund nur noch selten auf, kriegt pürierte Nahrung. Er ist ruhig und friedlich, muss glaube ich auch nicht leiden. Er schläft langsam hinüber." Müller ist demenzkrank und lebt seit fast sechs Jahren in einem Pflegeheim südlich von München. "Ich hoffe, dass er nicht nachdenken kann über sein Schicksal, über eine Krankheit, die dem Menschen die letzte Würde raubt", sagte Uschi Müller.

07:12 Uhr

"Zu viele Diskussionen": Matthäus glaubt an Favres Aus

Lucien Favre rangiert mit dem BVB nach sechs Spieltagen punktgleich mit dem FC Bayern auf Platz zwei. Lothar Matthäus ist dennoch überzeugt, dass der Schweizer und der Klub bald getrennte Wege gehen werden. "Ich glaube, dass die Ehe von Favre mit Borussia Dortmund spätestens am Ende der Saison enden wird", sagte er bei "Sky", "es gibt einfach zu viele Diskussionen." Der Revierklub hatte sich mit dem Trainer verständigt, ohne vorzeitige Vertragsverlängerung in die Saison zu gehen, das Arbeitspapier läuft somit im kommenden Sommer aus. Laut Matthäus gibt es jene Diskussionen "nicht nur in der Gegenwart", auch "in den letzten eineinhalb Jahren" habe es Kritik an der Arbeit von Favre gegeben. "Deswegen wird schon sehr viel spekuliert: Wer könnte der Nachfolger werden? Man hat auch das Zeichen nie gesetzt, dass man sich mit Favre hingesetzt hat und über 2021 hinaus verlängert. Und das sind für mich Zeichen, dass es eher auf Abschied steht."

06:47 Uhr

Die Highlights aus Imola im Rennbericht

Lewis Hamilton fährt zu seinem 93. Grand-Prix-Sieg, Mercedes feiert den siebten Konstrukteurstitel in Serie - und dahinter ist eine ganze Menge los in Imola. Abflüge, spektakuläres Reifenpech - und Ferrari-Chaos, das mal wieder auf Kosten Sebastian Vettels geht. Die Highlights des Großen Preises der Emilia Romagna im Video.

 

06:27 Uhr

Peter Wright ist nun auch Darts-Europameister

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(Foto: dpa)

Der schottische Weltmeister Peter Wright hat nun auch den Titel bei der Darts-Europameisterschaft gewonnen. Am späten Sonntagabend setzte sich der 50-Jährige mit dem Spitznamen "Snakebite" deutlich mit 11:4 gegen den englischen Ex-Champion James Wade durch. Durch seinen EM-Titel übernimmt Wright auch Rang zwei in der Weltrangliste, er zieht damit an Gerwyn Price aus Wales vorbei. Die EM ist eines der wichtigsten Turniere des Jahres, Wade hatte das Turnier vor zwei Jahren in Dortmund bereits gewonnen. Der Engländer gewann bei den offenen Meisterschaften am Sonntagabend zunächst gegen den Südafrikaner Devon Petersen mit 11:10, Wright legte im Anschluss vor fast leeren Rängen mit einem 11:8 gegen den Waliser Jonny Clayton nach.

05:47 Uhr

Effenberg knöpft sich realitätsfernen Alaba vor

Stefan Effenberg fordert in Zeiten der Pandemie mehr finanzielle Zurückhaltung von den Bundesliga-Profis. Vor allem David Alaba vom FC Bayern kommt beim einstigen Nationalspieler nicht gut weg. Effenberg appellierte in seiner Kolumne für "Sport1" an die "Vernunft und Demut der Spieler", da die Corona-Maßnahmen in Deutschland "zwangsläufig natürlich auch erneut den Fußball und die Bundesliga" betreffen. Nicht einverstanden ist der 52-Jährige damit, dass Bayerns Abwehr-Star David Alaba noch immer um einen neues, hochdotiertes Arbeitspapier pokert: "Da gibt es nämlich Spieler in der jetzigen Situation, die verhandeln über neue Verträge – wie zum Beispiel David Alaba mit dem FC Bayern. Und die erwarten dabei Dinge, die gar nicht mehr im Verhältnis stehen zur Realität. Wir reden da nicht von 500.000 Euro oder einer Million, sondern von ganz, ganz viel Geld."

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