Montag, 23. November 2020Der Sport-Tag

18:59 Uhr

"Schwierigste Zeiten, die es je gab": Mourinho-Klub macht Mega-Minus

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Sportlich läuft es für José Mourinho.

(Foto: imago images/Panoramic International)

Premier-League-Tabellenführer Tottenham Hotspur hat in der abgelaufenen Saison ein Minus von 63,9 Millionen Pfund (71,79 Millionen Euro) gemacht. Wesentliche Gründe für das Minus des englischen Fußballklubs von Startrainer José Mourinho sind geringere Einnahmen aus den TV-Verträgen der Premier League und gesunkene Einnahmen aus der Champions League wegen des frühen Ausscheidens.

"Wir befinden uns derzeit in einer der schwierigsten Zeiten, die es je gab", sagte Tottenham-Boss Daniel Levy am Montag bei der Vorstellung des Finanzreports und verwies auf die Corona-Krise. In der vorherigen Saison hatten die Spurs einen Gewinn von 68,6 Millionen Pfund gemacht.

18:17 Uhr

Ex-Profi: "Wer sich nicht mit dem FC Bayern identifiziert hat, bekam das zu spüren"

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(Foto: imago images / Horstmüller)

Der frühere Bundesliga-Profi Thorsten Fink führt seinen Erfolg beim FC Bayern auch auf einen anständigen Umgang mit dem Verein zurück. Der heute 53-Jährige hatte mit den Münchnern in sieben Jahren vier Meistertitel, drei DFB-Pokalsiege und 2001 die Champions League gewonnen. Obwohl er meist Ergänzungsspieler war, könne er heute noch jederzeit bei Problemen zu den Vereinsbossen und Ex-Manager Uli Hoeneß gehen. "Das liegt eben daran, dass ich immer ehrlich war und mich zu hundert Prozent mit dem Klub identifiziert habe", sagte Fink in einem Interview bei den Internetportalen "Spox" und "Goal".

"Das gilt übrigens für jeden loyalen Spieler oder Mitarbeiter, der dort ehrliche Arbeit geleistet hat. Das muss nicht unbedingt der beste Spieler gewesen sein", sagte Fink, der bis zum Sommer Coach von Vissel Kobe in Japan war. Hoeneß sei die Loyalität zum Verein sehr wichtig gewesen. "Wer sich nicht mit dem FC Bayern identifiziert hat, hat das zu spüren bekommen", betonte Fink. "Dann war der Kredit schnell aufgebraucht und der Vertrag wurde nicht verlängert."

17:14 Uhr

Nächster Rekord winkt: BVB meldet Moukoko für die Champions League

Borussia Dortmunds Sturmtalent Youssoufa Moukoko könnte für eine weitere Bestmarke sorgen und zum jüngsten Spieler der Champions-League-Historie werden. Wie der Bundesligist bestätigte, wurde er für das Gruppenspiel gegen den FC Brügge am Dienstag fristgerecht über die B-Liste der Uefa nachgemeldet. Ob Moukoko mit einem Einsatz rechnen kann, ließ Lucien Favre offen: "Wir werden sehen, wir sind vorne sehr viele", sagte der BVB-Trainer mit Bezug auf das große Angebot an Offensivspielern im Kader. Moukoko war beim 5:2 seiner Mannschaft bei Hertha BSC im Alter von 16 Jahren und einem Tag in der 85. Minute für den vierfachen Torschützen Erling Haaland eingewechselt worden. Damit hatte er den ehemaligen Dortmunder Nuri Sahin als jüngsten in der Bundesliga eingesetzten Spieler abgelöst. Der bisherige Rekordhalter in der Champions League ist Céléstine Babayaro, der am 23. November 1994 für Anderlecht beim 1:1 in Bukarest im Alter von 16 Jahren und 87 Tagen debütiert hatte.

16:18 Uhr

Ski-Star Doris de Agostini ist tot

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Doris de Agostini gewann acht Weltcup-Rennen.

(Foto: imago images / WEREK INTERNATIONAL)

Die frühere Schweizer Skifahrerin Doris de Agostini ist nach kurzer, schwerer Krankheit gestorben. Die achtfache Weltcup-Siegerin wurde nur 62 Jahre alt. Wie die Boulevardzeitung "Blick" berichtet, habe der Ex-Ski-Star erst im Herbst von ihrer schweren Erkrankung erfahren. "Das ist das wichtigste Rennen meines Lebens. Ich muss jetzt hart kämpfen", habe de Agostini nach der Diagnose gesagt. Am Wochenende verlor die Schweizerin diesen Kampf. An welcher Krankheit die Athletin litt, ist nicht bekannt. De Agostini startete von 1976 bis 1983 im Weltcup und gewann insgesamt acht Rennen - allesamt in der Abfahrt. 19 Mal schaffte es de Agostini in ihrer Karriere insgesamt aufs "Stockerl". Ihr größter Erfolg: Bei den Weltmeisterschaften 1978 in Garmisch-Partenkirchen gewann die Schweizerin die Bronzemedaille in der Abfahrt und 1983 holte sie den Abfahrts-Gesamtweltcup. Im gleichen Jahr trat de Agostini bereits mit 25 Jahren vom Profisport zurück.

14:02 Uhr

Goldene Brücke zum Rücktritt? DFB lässt Löw Zeit für "emotionale Distanz"

Der Deutsche Fußball-Bund hat Joachim Löw eine goldene Brücke zum Rücktritt gebaut - jetzt muss der schwer beschädigte Bundestrainer nur noch den Mut aufbringen, sie zu beschreiten. Das Präsidium mit Fritz Keller teilte auf elf dürren Zeilen mit, dass Löw bis zum 4. Dezember Zeit zur Analyse der dramatischen Lage bekomme, "das gehört sich so". Doch wer die Erklärung genau liest, erkennt den Sprengstoff für Löw. Zum einen hat sie wegen der klaren Festlegung auf ein Datum etwas von einem Ultimatum. Zum anderen gibt das Führungsgremium Löw bei der eingeforderten Aufarbeitung der 0:6-Schmach in Spanien klar die Richtung vor: Es erwartet eine sportliche Einschätzung, "um die Ursachen der deutlichen Niederlage von Sevilla zu analysieren". Und eine persönliche, "um die eigene große Enttäuschung zu verarbeiten". Der zweite Halbsatz liest sich wie ein Schubser in Richtung selbst gewählter Abschied. Nach dem Motto: Lieber Jogi, nutze die innere Einkehr zur Adventszeit und beantworte uns die Frage, ob du noch der Richtige bist.

13:32 Uhr

Strafe reduziert: Bellarabi kann wieder in der Europa League spielen

Bayer Leverkusen kann für das Europa-League-Spiel gegen Hapoel Beer Sheva am Donnerstag wieder mit Karim Bellarabi planen. Der Offensivspieler hatte im Spiel bei Slavia Prag am 29. Oktober die Rote Karte erhalten und war eigentlich für zwei Spiele gesperrt worden. Bayer hatte gegen die Strafe Einspruch eingelegt, dem hat die Berufungskammer des Kontroll-, Ethik- und Disziplinarausschusses der Uefa stattgegeben und die Strafe von zwei Spielen auf eine Partie reduziert. Bellarabi hatte bereits beim Auswärtsspiel in Beer Sheva pausiert, somit ist der 30-Jährige von sofort an wieder spielberechtigt.

13:07 Uhr

Trotz Horrorserie: Kölns Gisdol muss nicht um seinen Job bangen

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(Noc) fest im Sattel.

(Foto: imago images/Eduard Bopp)

Trainer Markus Gisdol vom 1. FC Köln muss auch nach dem 18. Bundesliga-Spiel in Folge ohne Sieg und dem Absturz auf einen Abstiegsplatz nicht um seinen Job fürchten. "Es bleibt dabei", sagte Sportchef Horst Heldt nach der 1:2-Pleite gegen den 1. FC Union Berlin auf die Frage, ob er dem Trainer weiter Rückendeckung zusichere: "Solange wir überzeugt sind, werden wir daran festhalten. Und wir sind überzeugt." Der Trainer stehe "genauso in der Verantwortung, die Probleme zu lösen, wie die Spieler", sagte Heldt: "Es bringt nichts, es auf Einzelne runterzubrechen. Jetzt sind alle gefordert. Am Ende können es immer nur die Spieler richten. Das Trainer-Team gibt ihnen das Handwerkszeug mit, und das tut es nach wie vor. Die Spieler müssen es halt umsetzen." Die Situation des FC sei freilich "sehr, sehr schwierig, keine Frage", gab Heldt zu: "Deshalb wäre es das Allerallerschlimmste, wenn wir uns irgendwas in die Tasche lügen und etwas gut reden würden, was nicht gut ist."

12:37 Uhr

"Tut weh, ich will nicht lügen" - Darts-Drama um Michael van Gerwen

Darts-Dominator Michael van Gerwen steckt rund drei Wochen vor Beginn der WM in einer veritablen Krise. Der dreimalige Weltmeister, der seit Januar 2014 die Weltrangliste anführt, schied beim Grand Slam of Darts bereits im Viertelfinale gegen den Australier Simon Whitlock mit 15:16 aus und vergab dabei acht Matchdarts (!) - es war eine weitere von vielen schmerzhaften Niederlagen des Niederländers bei Major-Turnieren in diesem Jahr. "Das tut weh, ich will nicht lügen", schrieb van Gerwen bei Twitter, "aber ich kann nur mir selbst die Schuld für die verpassten Matchdarts geben." Der 31-Jährige hatte bereits mit 11:7 und 15:13 geführt, konnte den Sack aber nicht zumachen. Es war bereits seine dritte Niederlage bei Major-Turnieren in Folge gegen Whitlock, der mit 20 geworfenen 180ern einen neuen Turnierrekord beim Grand Slam aufstellte.

12:04 Uhr

Eishockey-Profi: Herzmuskelentzündung durch Corona-Infektion?

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"Ich möchte mit meinem Fall andere Profi- und auch Hobby-Sportler darauf hinweisen, dass sie eine Corona-Infektion nicht auf die leichte Schulter nehmen dürfen."

(Foto: dpa)

Der Eishockey-Klub Grizzlys Wolfsburg führt eine Herzmuskelentzündung bei seinem Abwehrspieler Janik Möser mit großer Wahrscheinlichkeit auf eine Infektion mit dem Coronavirus zurück. "Außer Corona war bei Janik nichts festzustellen, was der Auslöser hätte sein können", sagte der Mannschaftsarzt Axel Gänsslen den "Wolfsburger Nachrichten". Der 25 Jahre alte Verteidiger möchte seine Erkrankung nun als Warnung für andere Sportler nutzen: "Ich möchte mit meinem Fall andere Profi- und auch Hobby-Sportler darauf hinweisen, dass sie eine Corona-Infektion nicht auf die leichte Schulter nehmen dürfen", sagte Möser. Der Neuzugang aus Mannheim war bereits im Oktober positiv auf das Coronavirus getestet und in eine zweiwöchige Quarantäne geschickt worden. Vor seiner Rückkehr ins Training führten die Wolfsburger unter anderem ein Belastungs-EKG bei dem Spieler durch, das deutlich andere Ergebnisse hervorbrachte als die vorangegangenen Untersuchungen im Sommer.

11:24 Uhr

"Wünsche mir nicht, dass Schalke den knackt": Tasmania zittert um Rekord

Tasmania Berlin zittert angesichts der Horrorserie von Schalke 04 um seinen Bundesliga-Rekord. "Ich würde mir nicht wünschen, dass Schalke den knackt. Ich glaube auch nicht daran", sagte der Vorstandsvorsitzende Almir Numic: "Das ist seit Jahrzehnten unser Rekord. Der gehört zur Tasmania-Identität."

Die Berliner waren in ihrer einzigen Bundesliga-Saison (1965/66) 31 Spiele ohne Sieg geblieben, die in dieser Liste zweitplatzierten Schalker stehen seit dem vergangenen Wochenende (0:2 gegen den VfL Wolfsburg) bei 24 Spielen.

Tasmania, 1973 neu gegründet, ist souveräner Tabellenführer der fünftklassigen Oberliga Nord - und der Verein profitiert immer noch vom zweifelhaften Ruhm seiner Bundesliga-Tage. "Jeder kennt Tasmania. Zu Saisonbeginn wird in der Sportschau immer über uns gesprochen. Da stehen wir gratis in der Presse", sagte der Unternehmer Numic: "Da brauchen wir keine Werbekampagne. Es wäre schön, wenn das weiterhin so wäre." Tasmania war 1965 nach dem Ausschluss von Hertha BSC per Verbandsbeschluss in die Liga gehoben worden, damit Berlin dort vertreten sein konnte.

10:08 Uhr

Corona wird "auch bei einer WM für Probleme sorgen"

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Michael Roth war zuletzt für die Füchse Berlin in der Bundesliga tätig.

(Foto: imago images/Camera 4)

Der langjährige Bundesliga-Coach Michael Roth hält die geplante Handball-WM in Ägypten im Januar für riskant. "Der laxe Umgang der Ägypter mit dem Thema Corona hat mich dann doch überrascht", sagte Roth dem "Mannheimer Morgen". Vor seinem in der Vorwoche verkündeten Rücktritt als Nationaltrainer von Bahrain war der 58 Jahre alte Roth in Ägypten.

"Corona ist nach wie vor existent und wird meiner Meinung nach auch bei einer WM für Probleme sorgen", sagte der frühere Nationalspieler. "Ich persönlich kann mir nur schwer vorstellen, dass sich über fast drei Wochen niemand aus dieser Blase infiziert. Und dann reden wir davon, dass Handball eine Kontaktsportart ist und sich das Virus entsprechend einfacher verbreiten kann."

Roth sagte weiter: "Ein Verzicht auf das Turnier würde der Bundesliga Luft verschaffen. Momentan fällt wegen mehrerer Corona-Infektionen ein Spiel nach dem anderen aus. Und machen wir uns nichts vor: Es wird nicht bei den bisherigen Absagen bleiben, da kommen noch weitere hinzu."

09:28 Uhr

DFB verrät: Anfang Dezember geht es um Löws Zukunft

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Joachim Löw muss sorgenvoll auf den 4. Dezember blicken.

(Foto: REUTERS)

Die Spitze des Deutschen Fußball-Bundes will am 4. Dezember über die Situation der Nationalmannschaft und die Zukunft von Bundestrainer Joachim Löw beraten. DFB-Direktor Oliver Bierhoff werde dann in einer Präsidiumssitzung eine Analyse des jüngsten 0:6 in Spanien und der "Gesamtentwicklung der Mannschaft in den vergangenen zwei Jahren" vorstellen, teilte der Verband mit. Auf diesen Fahrplan habe sich das DFB-Präsidium einstimmig verständigt.

Der umstrittene Löw solle Zeit für eine grundlegende Aufarbeitung der Lage bekommen. "Sportlich, um die Ursachen der deutlichen Niederlage von Sevilla zu analysieren. Und persönlich, um die eigene große Enttäuschung zu verarbeiten. Das gehört sich so", hieß es in der Mitteilung. Nach der Sitzung werde der DFB "zum gegebenen Zeitpunkt über Ergebnisse der Beratungen und nächste Schritte informieren". Durch die Pleite in Spanien hatte das Nationalteam die Endrunde der Nations League verpasst.

09:01 Uhr

Deutsche Eiskunstlauf-Meisterschaften in Hamburg abgesagt

Die deutschen Eiskunstlauf-Meisterschaften werden nicht am 19. und 20. Dezember in Hamburg stattfinden. Das teilte die Deutsche Eislauf-Union nach einem "konstruktiven Austausch mit dem Hamburger Eis- und Rollsport-Verband" mit. Die Ausrichtung der Titelkämpfe sei unter den aktuellen Voraussetzungen in der Pandemie "nicht umsetzbar", hieß es in einer Mitteilung. Laut DEU wird die Austragung der Meisterschaften an einem der fünf Bundesstützpunkte geprüft. Möglich wäre eine Verlegung ins Eissportzentrum Dortmund. Dort wird von diesem Freitag bis zum Sonntag die "NRW Autumn Trophy 2020" veranstaltet. Die DEU hat vom Dortmunder Gesundheitsamt die Genehmigung der Veranstaltung erhalten, teilte der Verband mit. Um dies zu ermöglichen, sei das umfassende Hygiene-Konzept nochmals verfeinert worden. Bei diesem Wettbewerb werden Bundeskadersportler am Start sein.

08:24 Uhr

Zoff zwischen Naldo und Ibisevic? S04-Training abgebrochen

Nach der erschreckenden Vorstellung bei der 0:2-Niederlage gegen den VfL Wolfsburg liegen beim FC Schalke 04 offenbar die Nerven blank. Am Sonntag soll ein Zoff zwischen Co-Trainer Naldo und Angreifer Vedad Ibisevic zum Trainingsabbruch geführt haben. Wie "Sky" berichtet, gerieten der Brasilianer und der als Heißsporn bekannte bosnische Profi aneinander. Dem Streit sei eine laute Ansprache Naldos vorausgegangen. "Nur mit großer Mühe" hätten die Mitspieler den Streit dem Bericht zufolge beenden und die Streithähne voneinander trennen können. Anschließend soll das Training abgebrochen worden sein - ein weiterer Tiefschlag für den Revierklub.

 

07:38 Uhr

Die sportlichen Schlagzeilen am Montagmorgen

07:05 Uhr

Ex-Bayern-Profi dementiert Gerüchte um Tuchel

Der ehemalige Bayern-Profi Juan Bernat sieht bei Paris St. Germain keine Spannung zwischen Klubführung und Trainer Thomas Tuchel. "Nein, das sind Gerüchte", sagte der am Kreuzband verletzte Verteidiger der Nachrichtenagentur AFP: "Das sind Sachen, die außerhalb besprochen werden, ich messe ihnen nicht viel Wichtigkeit bei." Der Spanier bezeichnete die Stimmung in der Gruppe als "sehr gut". Tuchel, der am Dienstag mit PSG gegen RB Leipzig in der Champions League spielt, gilt bei PSG nicht mehr als unumstritten. Nach dem verlorenen Königsklassen-Finale im August könnte ihn trotz Meisterschaft und Pokalsieg ein Gruppen-Aus in dieser Saison den Job kosten. Der Außenspieler, der von 2014 bis 2018 bei Bayern München gespielt hatte, lobte Tuchel für seine Arbeit: "Er war derjenige, der mich fragte, ob ich hierher kommen will. Er hat mir von Beginn an vertraut."

06:28 Uhr

Lakers rüsten weiter auf und verpflichten Gasol

Nach weiteren Personalentscheidungen in der NBA sehen die Chancen von Dennis Schröder auf den Titel mit seinem neuen Klub Los Angeles Lakers unverändert gut aus. Der Titelverteidiger um Superstar LeBron James einigte sich Medienberichten zufolge auf eine Zusammenarbeit mit Marc Gasol, der vor zwei Jahren mit den Toronto Raptors die Meisterschaft holte. Der 35 Jahre alte Center aus Spanien ist vor allem in der Defensive sehr stark. Die Lakers verabschiedeten dafür JaVale McGee zu den Cleveland Cavaliers und bekamen dafür noch Jordan Bell und Alfonzo McKinnie im Tausch. Die Boston Celtics um Daniel Theis statteten Jayson Tatum unterdessen mit einem neuen Vertrag aus. Laut ESPN bekommt der 22-Jährige eine Verlängerung um fünf Jahre mit einem Gegenwert von bis zu 195 Millionen US-Dollar (rund 164 Millionen Euro). Tatum ist einer der Schlüsselspieler der Celtics.

06:00 Uhr

Niklas Süle nur auf Tribüne - wegen Gewichtsproblemen?

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Nicht fit genug?

(Foto: dpa)

Beim mageren 1:1 des FC Bayern gegen den SV Werder Bremen stand Nationalspieler Niklas Süle am Samstagnachmittag überraschend nicht im Kader, sondern nahm auf der Tribüne Platz. Wie die "Bild" meldet, könnte es nicht nur an der normalen Länderspiel-Rotation gelegen haben, dass Trainer Hansi Flick seinen Innenverteidiger gegen die Bremer nicht berücksichtigte. Laut der Zeitung soll der Chefcoach der Münchner unzufrieden mit dem Fitnesszustand Süles sein. Genauer gesagt: Mit seinem Gewicht. Dieses soll für den Geschmack von Flick nach "Bild"-Infos zu hoch sein. Offiziell bringt Süle knapp unter 100 Kilogramm auf die Waage, konnte in den letzten Wochen aufgrund von einer verordneten Quarantäne-Phase nicht optimal trainieren. Am Sonntag bat Flick seinen Nationalspieler noch einmal zum Vier-Augen-Gespräch.