Montag, 17. Februar 2020Der Sport-Tag

22:25 Uhr

Podolski punktet mit Antalyaspor im Abstiegskampf

Der ehemalige deutsche Fußball-Nationalspieler Lukas Podolski hat sich mit seinem neuen Klub Antalyaspor etwas Luft im Abstiegskampf der türkischen Süper Lig verschafft. Der Weltmeister von 2014 schlug mit seinem Team den ebenfalls abstiegsgefährdeten Kasimpasa SK mit 3:1 (0:0). Podolski kam in der 72. Minute beim Stand von 3:0 in die Partie. Für den Ex-Kölner war es der zweite Liga-Einsatz für Antalya. Er war Ende Januar vom japanischen Club Vissel Kobe in die Türkei gewechselt. Als Tabellen-14. hat Antalyaspor nun sechs Punkte Vorsprung auf Verfolger Kasimpasa SK. Bis zum ersten Abstiegsplatz sind es aber lediglich zwei Punkte.

21:34 Uhr

Ajax Amsterdam trauert um Barry Hulshoff

Ajax Amsterdam trauert um Barry Hulshoff. Nach kurzer Krankheit ist der ehemalige niederländische Fußball-Nationalspieler im Alter von 73 Jahren verstorben. Der Verteidiger gehörte zu der goldenen Generation, mit der Ajax mit Trainer Rinus Michels in den Siebzigern in Europa für Furore sorgte. Hulshoff spielte von 1966 bis 1977 für Ajax und bestritt 385 Meisterschaftsspiele. Mit dem niederländischen Rekordmeister gewann er sieben nationale Titel. Er gehörte zur Mannschaft, die 1971, 1972 und 1973 den Europapokal der Landesmeister und 1972 den Weltpokal gewann. 1988/89 war er nach dem plötzlichen Rückzug von Johan Cruyff kurzfristig Interimstrainer bei Ajax Amsterdam.

21:12 Uhr

Lebenswerk-Laureus für Nowitzki - Biles, Hamilton und Messi siegen

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Schnieke!

(Foto: imago images/Jan Huebner)

Dirk Nowitzki ist knapp ein Jahr nach seinem Karriereende mit dem Laureus-Sportpreis für sein Lebenswerk geehrt worden. Der 41 Jahre alte Basketballstar erhielt die Auszeichnung in Berlin für seine Verdienste um den Sport. Nowitzki hatte im April seine Laufbahn bei den Dallas Mavericks in der Nordamerika-Liga NBA nach 21 Jahren beendet. 2011 gewann er mit den Texanern die Meisterschaft, 2007 wurde er als erster Europäer zum wertvollsten Spieler der NBA gewählt. Erst im Dezember hatte Nowitzki das Bundesverdienstkreuz erhalten.

Den Laureus für die beste Sportlerin erhielt wie im vergangenen Jahr die viermalige Turn-Olympiasiegerin Simone Biles aus den USA. Als Sportler des Jahres wurden der argentinische Fußballprofi Lionel Messi und der Formel-1-Weltmeister Lewis Hamilton aus Großbritannien gemeinsam ausgezeichnet. Mannschaft des Jahres wurde das südafrikanische Rugby-Nationalteam, das Ende vergangenen Jahres den WM-Titel gewonnen hatte.

20:37 Uhr

Guardiola will bei Manchester City bleiben

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Bleiben oder gehen?

dpa

Trainer Josep Guardiola bleibt Medienberichten zufolge beim englischen Fußballmeister Manchester City. Er habe Freunden erzählt, den Verein trotz des zweijährigen Ausschlusses aus den Europapokal-Wettbewerben nicht zu verlassen, berichtete die BBC. Nach Angaben der "Times" soll der 49 Jahre alte Katalane das bereits dem Verein mitgeteilt haben.

  • Der Klub war wegen jahrelangen Finanzbetrugs für zwei Jahre aus den von Wettbewerben der Uefa ausgeschlossen worden. Nach "schwerwiegenden Verstößen" gegen das Financial Fairplay muss City außerdem eine Strafe in Höhe von 30 Millionen Euro zahlen.
  • Zwischen 2012 und 2016 habe der aus Abu Dhabi alimentierte Verein Sponsoreneinkünfte weit über Gebühr bewertet und damit bewusst getäuscht, hatte die Europäische Fußball-Union ihre Entscheidung begründet.
  • Der Verein kündigte an, so schnell wie möglich eine unabhängige Untersuchung anzustrengen und als ersten Schritt den Internationalen Sportgerichtshof Cas anrufen. Dieser wäre letztinstanzlich zuständig.
19:06 Uhr

Fußballprofi Frahn: "Ich bin kein Nazi, war nie Nazi"

Der wegen seiner Nähe zur rechten Szene umstrittene Fußballprofi Daniel Frahn hat "schwerwiegende" Fehler eingestanden, rechtes Gedankengut aber erneut abgestritten. "Ich bin kein Nazi, war nie Nazi, war auch kein Sympathisant der rechten Gesinnung, war nie in einer Gruppe oder habe mit einer Gruppe sympathisiert", sagte der 32 Jahre alte Stürmer des Regionalligisten SV Babelsberg 03.

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    "Support your local Hools"

    (Foto: www.imago-images.de)

    "Ich möchte mich öffentlich distanzieren von rechten Gruppen oder Leuten mit rechten Gedankengut. Das sind nicht meine Werte, die ich vertrete."
  • Frahn war im August 2019 wegen seiner Verbindungen zur rechten Szene beim Chemnitzer FC entlassen worden, das Arbeitsgericht hatte die fristlose Kündigung für unwirksam erklärt. Der CFC hatte angekündigt, gegen das Urteil Berufung einzulegen.
  • Zwei Tage nach der Vertragsauflösung hatte er Ende Januar bis zum Saisonende beim Klub aus seiner Geburtsstadt Potsdam unterschrieben.
  • Dass er im März 2019 bei einem Torjubel ein T-Shirt mit der Aufschrift "Support your local Hools" (Unterstütze deine lokalen Hooligans) hochgehalten, bezeichnete Frahn als "größten Fehler meines Lebens".
  • "Ich habe mich in dem Moment nicht ausreichend informiert, habe nicht ausreichend hinterfragt."
  • Zudem hätte er als damals verletzter Profi im August nicht mit "einem ehemaligen Mitglied von Kaotic Chemnitz" zu einem Auswärtsspiel beim Halleschen FC fahren und auf der Gästetribüne sein dürfen.
18:17 Uhr

Becker lobt Zverev, aber: "Muss ein bisschen erwachsen werden"

 

Der dreimalige Wimbledonsieger Boris Becker traut Tennisprofi Alexander Zverev nach dessen Halbfinal-Einzug bei den Australian Open in diesem Jahr noch viel zu. "Ich glaube, das war ein Quantensprung, nach schwierigen Wochen in so einem Halbfinale zu sein", sagte Becker. Er kritisierte ihn aber auch erneut für dessen Ausraster beim ATP Cup zu Beginn des Jahres im australischen Brisbane. "Er muss ein bisschen erwachsen werden und darf sich nicht alles erlauben", sagte Becker, der mit Zverev selbst auch das Gespräch suchte: "Er hat jetzt selbst gemerkt, dass das nicht geht." Bei dem neuen Team-Wettbewerb hatte Becker als deutscher Kapitän fungiert.

17:45 Uhr

Wegen des Coronavirus dürfen beim Tokio-Marathon nur Profis starten

Fünf Monate vor den Olympischen Spielen wächst in Tokio die Sorge vor dem Coronavirus. Der Marathon am 1. März in der Millionenmetropole wird kein Massenspektakel, die Organisatoren lassen wegen der Epidemie keine Amateure bei der Veranstaltung zu.

  • Damit werden nur etwa200 Elite-Athleten beim Auftakt der World Marathon Majors teilnehmen - anstatt knapp 40.000 Sportler. Das bestätigte der Veranstalter. Für die ursprünglich 38.000 Startplätze gab es 300.000 Bewerber.
  • Das Coronavirus beschäftigt auch die Olympia-Organisatoren immer stärker. "Wir sind extrem beunruhigt, dass die Ausbreitung der Epidemie das Interesse und den Enthusiasmus für die Spiele dämpfen könnte", hatte der Chef des Organisationskomitees der Spiele, Toshiro Muto, gesagt.
  • Er hoffe, dass das Virus "so schnell wie möglich ausgerottet werden kann". Wegen der Hitze in Tokio waren Ende des vergangenen Jahres die olympischen Geher- und Marathonwettbewerbe nach Sapporo verlegt worden.
17:06 Uhr

Drittligist Münster schließt Fan für drei Jahre aus

Fußball-Drittligist Preußen Münster hat nach dem Rassismus-Vorfall im Spiel gegen die Würzburger Kickers für den Täter ein bundesweites Stadionverbot von drei Jahren verhängt. Außerdem will der Klub die vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) zu erwartende Geldstrafe auf den Mann umlegen. Der DFB-Kontrollausschuss hat zudem ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Im ersten Schritt wird Münster um eine Stellungnahme gebeten. "Das Mindeste, das wir nun tun können, ist, dass diese Person nicht mehr in unser Stadion kommt", sagte Vereinspräsident Christoph Strässer. Drei Jahre sind laut Regularien das höchstmögliche Strafmaß.

Münster bekräftigte seine Haltung. "Wir haben klare Botschaften, in denen wir uns gegen Rassismus stellen. Wir werden diese Botschaften noch stärker in den Verein hinein, aber auch nach außen transportieren", so Strässer.

15:51 Uhr

Höfl-Riesch sieht neuen deutschen Ski-Superstar

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Dreßen gewann jüngst die Abfahrt in Saalbach-Hinterglemm.

(Foto: imago images/Oryk HAIST)

Die dreimalige Olympiasiegerin Maria Höfl-Riesch traut Abfahrts-Spezialist Thomas Dreßen die Rolle des neuen Gesichts des deutschen Wintersports zu. "Auf jeden Fall", antwortete die 35 Jahre alte Ex-Skirennläuferin am Rande der Laureus World Sports Awards in Berlin: "Wenn man ihm beim Skifahren zuschaut, da passt alles zusammen. Er hat die entsprechende Statur, er ist ein ziemlicher Prügel, und hat trotz seiner Masse noch ein wahnsinniges Skigefühl."

Der 26 Jahre alte Skirennfahrer Dreßen, zuletzt Sieger in Saalbach und Garmisch-Partenkirchen, sei zudem "locker und hat ganz viel Selbstvertrauen. Da können wir uns auf noch sehr viel freuen", sagte Höfl-Riesch und ergänzte: "Vielleicht mutiert er jetzt zum Abfahrts-Superstar." Im Falle von Dreßen sei das nicht nur eine Frage von Talent. "Um so gut zu werden, muss man wahnsinnig viel machen", sagte das einstige Aushängeschild des deutschen Alpin-Teams in der Hauptstadt: "Wenn alles zusammen passt wie bei ihm, dann kann so etwas ganz groß werden. Er ist mit vollem Herzblut dabei."

14:46 Uhr

Guardiola soll sich zu seiner City-Zukunft äußern

Teammanager Pep Guardiola will Manchester City offenbar auch nach der zweijährigen Europacup-Sperre durch die Finanzkontrollbehörde der Europäischen Fußball-Union (Uefa) treu bleiben. Nach übereinstimmenden Medienberichten habe der ehemalige Bayern-Trainer für sich diese Entscheidung getroffen, laut der "Times" habe Guardiola dies auch bereits der Klubführung des Premier-League-Klubs mitgeteilt.

Auch der Berater des Spaniers, Josep Maria Orobitg, geht von einem Verbleib seines Mandanten in Manchester aus. "Guardiola hat seine Verträge immer erfüllt. Und dieser läuft 2021 aus", sagte er "El Mundo". Es wird erwartet, dass sich Guardiola selbst erst nach dem Ligaspiel gegen West Ham United am Mittwoch zu dem Thema äußert.

13:40 Uhr

Klopp erklärt, warum er nicht in Italien arbeiten möchte

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Wie gut, dass Jürgen Klopp Englisch spricht. Also vor allem gut für Liverpool.

(Foto: dpa)

Jürgen Klopp kann sich für seine weitere Trainer-Karriere Italien nur schwer als Arbeitsort vorstellen, auch wenn er Juventus Turin gerade in Europa für die Mannschaft Nummer eins hält. Aber er spreche die Sprache nicht, sagte Liverpools Erfolgstrainer dem Sender RaiSport.

Wenn er seine aktive Trainerzeit beendet habe, wolle er durchaus Zeit in Italien verbringen. "Nach dem Ende meiner Karriere möchte ich gerne viel reisen. Und ich war noch nicht oft genug in Italien. Ich werde kommen und ein gutes Glas Wein trinken." Er liebe das Land: "Aber für meinen Beruf brauche ich die Sprache." Da müsste er mindestens ein Jahr Italienisch lernen. Also: Urlaub ja, aber Job eher nein, sagte Klopp.

13:19 Uhr

Süle freut sich "wieder zu laufen und Gras zu riechen"

Vier Monate nach seinem Kreuzbandriss hat der deutsche Fußball-Nationalspieler Niklas Süle das Lauftraining wieder aufgenommen. An diesem Montag drehte der 24 Jahre alte Abwehrspieler des FC Bayern München erste Runden auf dem Rasen. Süle hat weiterhin die Teilnahme an der Europameisterschaft im Sommer fest im Blick.

"Nach knapp vier Monaten, in denen ich jeden Tag in diesem Kraftraum war und ein ähnliches Programm absolviert habe, war das für mich natürlich überragend, einmal rauszukommen, wieder zu laufen und das Gras zu riechen", sagte Süle nach der 25-minütigen Einheit dem klubeigenen Fernsehsender. "Das war für mich der richtige Zeitpunkt, um den nächsten Schritt zu gehen."

12:53 Uhr

Tokio stellt emotionales Olympia-Motto vor

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(Foto: imago images/ZUMA Press)

Fünf Monate vor dem Beginn der Olympischen Spiele in Tokio haben die Organisatoren das Motto vorgestellt. "United by Emotion - vereint durch Gefühle" lautet der Leitspruch des Sommers. "Mengen von Zuschauern, die sich vorher nicht kennen, kommen zusammen und lernen, dass es mehr Dinge gibt, die sie vereinen als Dinge, die sie trennen", teilten die Organisatoren mit. Die Eröffnungsfeier soll ungeachtet des Coronavirus am 24. Juli stattfinden. Es gebe keinerlei Diskussionen, die Veranstaltung zu verschieben.

12:09 Uhr

Lobinger schimpft auf deutsche Stabhochspringer

Der frühere Weltklasse-Stabhochspringer Tim Lobinger ist mit der heutigen Generation um Ex-Weltmeister Raphael Holzdeppe hart ins Gericht gegangen. "Viele leben in einer Komfortzone, so groß wie ein Bundesland. Ich sehe nicht, dass unsere Leistungsträger den Mut haben, auch mal andere Wege zu gehen", sagte der 47-Jährige. "Raphael hat mehr Wettkämpfe abgesagt und ausfallen lassen, als ich trainingsfreie Tage in meiner gesamten Karriere gehabt habe! Und diese Statistik stimmt." "Was zählen Erfolge von gestern, wenn man noch aktiv ist und springt? Wer ist noch hungrig? Wer reflektiert sich denn überhaupt?", fragte Lobinger. Der Hallen-Weltmeister von 2003 verfolgt die Springerszene immer noch aufmerksam.

"Wir stagnieren im Männer-Stabhochsprung schon lange. Auf den Aufschwung warte ich immer noch. Die lullen sich einfach ein - das ist irgendwie lähmend", sagte Lobinger, der in seiner Karriere zwar 99 Mal 5,80 Meter oder höher sprang, aber in der Stunde der Entscheidung oft auch enttäuschte.

11:38 Uhr

Paris reist mit Neymar nach Dortmund

Trainer Thomas Tuchel von Paris St. Germain kann beim Wiedersehen mit seinem Ex-Klub Borussia Dortmund auf Superstar Neymar zurückgreifen. Der Brasilianer hat seine Rippenverletzung auskuriert und steht im Aufgebot des französischen Meisters für das Achtelfinal-Hinspiel in der Fußball-Champions-League am Dienstag (ab 21 Uhr im Bezahlstream Dazn und im Liveticker bei ntv.de) beim BVB. Dem 21er-Kader gehören auch die deutschen Nationalspieler Julian Draxler und Thilo Kehrer an. Der ehemalige Dortmunder Abdou Diallo fehlt hingegen.

11:08 Uhr

Harry Gregg ist tot

Der britische Fußball trauert um Lebensretter und München-Held Harry Gregg. Der einstige Torhüter von Manchester United, der beim Flugzeug-Unglück der "Busby Babes" am 6. Februar 1958 unter anderen ein Baby sowie seine Teamkollegen Bobby Charlton und Jackie Blanchflower aus dem Wrack holte, starb im Alter von 87 Jahren. Das gab die "Harry Gregg Foundation" bekannt.

Gregg sei im Krankenhaus friedlich im Kreise seiner Familie eingeschlafen, hieß es. Der frühere nordirische Nationalspieler, mit einer Ablösesumme von 23.500 Pfund einst teuerster Keeper der Welt, sprach immer sehr zurückhaltend von seiner Heldentat in München. "Wenn das alles wäre, was mein Leben ausmachte, hätte ich nicht viel erreicht", sagte er bei der Gedenkfeier 2018.

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10:29 Uhr

Dem 100-Meter-Weltmeister reichen 60 Meter für Demonstration

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100-Meter-Weltmeister Christian Coleman ist bei den US-Hallenmeisterschaften in Albuquerque mit einem 60-Meter-Sieg in 6,37 Sekunden an die Spitze der Welt-Jahresbestenliste gestürmt. Zum eigenen Leichtathletik-Weltrekord fehlten dem 23-Jährigen nur drei Hundertstel - eine Demonstration seiner Stärke. Coleman ist derzeit der schnellste Mann der Welt. Einen solchen knackte am Wochenende Armand Duplantis - und das schon zum zweiten Mal in kurzer Zeit.

10:09 Uhr

Alba-Spieler gehen nach Pokalsieg selbstbewusst zum Bäcker

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Kenneth Ogbe krönte sich mit Alba Berlin zum Pokalsieger.

imago images/Bernd König

Nach dem ersten Pokalgewinn seit 2016 und dem Ende des Titeltraumas setzen die Basketballer von Alba Berlin auch auf einen Effekt für die weitere Saison. Der Hauptstadtklub sicherte sich mit 89:67 gegen die EWE Baskets Oldenburg zum zehnten Mal den nationalen Cup - die vorigen fünf Finals um Trophäen in der Bundesliga, Pokal und Eurocup hatte das Team von Trainer Aito Garcia Reneses verloren.

"Die Jungen gehen zum Bäcker und der Bäcker sagt: "Hey, du hast ja gewonnen und nicht schon wieder verloren." Wenn du ein Finale verlierst, hast du trotzdem verloren, obwohl du was erreicht hast", sagte Geschäftsführer Marco Baldi. "Das spüren die jungen Spieler und das hilft ihnen. Das ist eine Bestätigung dessen, was sie tun."

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09:34 Uhr

Medien: FC Bayern mit Rolle rückwärts im Sané-Poker?

Zwar wird auch in der Gerüchteküche nichts so heiß gegessen, wie es gekocht wird. Aber manchmal ist der Duft dann doch so verlockend, dass man zumindest mal genauer hinschaut, was da gerade so los ist. So berichtet der "Kicker", dass der Fußball-Bundesligist FC Bayern München nicht mehr sicher sei, ob der deutsche Nationalspieler Leroy Sané wirklich die perfekte Transferlösung für den Sommer ist.

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09:10 Uhr

Draisaitl ist auf dem Weg in die Eishockey-Geschichtsbücher

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Draisaitl hat die mit Abstand meisten Tor-Beteiligungen in der NHL gesammelt.

(Foto: imago images/Icon SMI)

Der deutsche Nationalspieler Leon Draisaitl hat die Edmonton Oilers mit einer weiteren Glanzleistung zu einem Sieg in der nordamerikanischen Eishockey-Profiliga NHL geführt. Er bereitete am beim 4:3 (1:1, 2:1, 0:1) bei den Carolina Hurricanes den Siegtreffer von Josh Archibald in der Verlängerung vor.

Zuvor hatte der 24 Jahre alte Angreifer das 1:1 erzielt und das 2:2 von Kailer Yamamoto aufgelegt. Mit diesem Assist erreichte Draisaitl erstmals in seiner NHL-Karriere die Marke von 60 Torvorlagen in einer Saison. Mit den drei Torbeteiligungen setzt sich Draisaitl zudem in der Scorer-Wertung weiter ab. Mit nun 95 Punkten führt er 13 Punkte vor David Pastrnak von den Boston Bruins. Die "Art Ross Trophy" für den punktbesten Spieler der NHL hat bislang noch kein Deutscher gewonnen.

08:34 Uhr

Ski-Ass Rebensburg verliert die Lust auf Olympia

Für die deutsche Ski-Rennläuferin Viktoria Rebensburg sind die Winterspiele 2022 in Peking kein erstrebenswertes Ziel. "Mit Olympischen Spielen habe ich ja so meine Erfahrungen gemacht in Pyeongchang. Die waren schon sehr speziell. Was ich da erlebt habe, das ist für mich keine so große Motivation mehr, dass ich sage, ich muss jetzt nochmal zu Olympischen Spielen", sagte die 30-Jährige BR-Fernsehen.

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08:05 Uhr

Özil trifft, Arsenal-Coach hat Mitgefühl mit Guardiola

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Bis Mitte Februar dürfte Özil selten auf sein erstes Saisontor gewartet haben.

(Foto: imago images/Sportimage)

Trainer Mikel Arteta vom FC Arsenal fühlt nach der zweijährigen Europacup-Sperre durch die Finanzkontrollbehörde der Uefa gegen Manchester City mit seinem Ex-Verein. "Es ist sehr schwierig. Ich will das Beste für Manchester City, das Beste für Pep (Guardiola, d. Red.) und die Spieler", sagte Arteta nach dem 4:0 (0:0) der Gunners gegen Newcastle United. Der ehemalige deutsche Nationalspieler Mesut Özil erzielte seinen ersten Saisontreffer. Der 31-Jährige traf in der 90. Minute zum 3:0, außerdem waren der ehemalige Dortmunder Pierre-Emerick Aubameyang (54.), Nicolas Pepe (57.) und Alexandre Lacazette (90.+5) für die Gunners erfolgreich.

Arsenal liegt derzeit als Tabellenzehnter der Premier League mit sechs Punkten Rückstand auf Platz fünf in Reichweite der Europacup-Plätze, könnte von einem Ausschluss der Citizens also direkt profitieren. Der Guardiola-Klub will vor dem Internationalen Sportgerichtshof Cas gegen die Sanktion vorgehen.

07:45 Uhr

DOSB wünscht sich mehr Social Media, Athleten sind uneinig

Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) hat die Wichtigkeit von sozialen Medien für die Mitgliedergewinnung in Randsportarten betont. "Gerade in der Mitgliedergewinnung ist die Ansprache einer jungen Zielgruppe über Kanäle wie Instagram oder Tiktok eigentlich unerlässlich", teilte der DOSB mit. Auch die Tatsache, dass Athletinnen und Athleten auf den Plattformen als Influencer Werbung machen, sei grundsätzlich "positiv zu bewerten". Ob Kunstradfahrer, Leichtathleten, Gewichtheber oder Skateboarder, viele Sportler erreichen in diesen und weiteren Randsportarten Tausende Fans, teilweise im sechsstelligen Bereich.

Das Thema ist allerdings umstritten: Ende des vergangenen Jahres hatte Leichtathletin Corinna Harrer die Rolle von Influencern im Interview der "Süddeutschen Zeitung" noch als "schlechte Entwicklung" für den Sport eingeschätzt. Arnd Peiffer hatte sich Ende 2019 schon vorzeitig von den sozialen Medien verabschiedet: "Wenn ich aufhöre, wird mein Social-Media-Account gelöscht und dann ist fertig", sagte der Olympiasieger.

07:12 Uhr

Ex-BVB-Star verhilft Juve zurück auf Platz eins

Juventus Turin hat in der Serie A die Tabellenführung zurückerobert. Der italienische Fußball-Rekordmeister siegte auch ohne Superstar Cristiano Ronaldo, der geschont wurde, daheim 2:0 (1:0) gegen Abstiegskandidat Brescia Calcio. Juventus spielte zuvor nach einer Gelb-Roten Karte gegen Florian Ayé ab der 37. Minute in Überzahl und nutzte dies aus. Paulo Dybala (39. Minute) und Juan Cuadrado (75.) erzielten die Tore für die Turiner.

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Für Lazio unersetzlich: Ciro Immobile.

(Foto: imago images/Gribaudi/ImagePhoto)

Weil Inter Mailand das Spitzenspiel 1:2 (1:0) bei Lazio Rom verlor, liegt Juventus nun mit 57 Punkten knapp vor Lazio, das 56 Zähler hat. Inter fiel mit weiterhin 54 Zählern auf Rang drei zurück. Der Ex-Dortmunder Ciro Immobile sorgte per Foulelfmeter in der 50. Minute für den Ausgleich und schoss für Lazio bereits seinen 26. Saisontreffer. Sergej Milinkovic-Savic (69.) erzielte das Siegtor. Die Gäste aus Mailand waren durch Ashley Young (44.) kurz vor der Halbzeit in Führung gegangen und drängten am Ende vergeblich auf den Ausgleich.

06:41 Uhr

"Eis-Oma" Pechstein läuft wieder in die Top Zehn

Claudia Pechstein hat zum Abschluss der Eisschnelllauf-Weltmeisterschaften in Salt Lake City mit Rang neun im Massenstartrennen erneut eine Top-10-Platzierung erzielt. Beim Sieg der Kanadierin Ivanie Blondin vor der Südkoreanerin Kim Bo-Reum sicherte sich Pechstein zwei Punkte bei den Zwischensprints. Michelle Uhrig wurde disqualifiziert, weil sie vom Hauptfeld überrundet wurde.

Tags zuvor hatte Pechstein, die erfolgreichste deutsche Winterolympionikin, mit Platz acht über 5000 Meter ihr Potenzial ausgeschöpft. In der kommenden Woche wird die Hauptstädterin 48 Jahre alt und ist damit die älteste Eisschnellläuferin der WM-Geschichte. Bei den Herren siegte Jorrit Bergsma im Massenstart und verbuchte damit den siebten Titel für die Athleten der Niederlande, die sich als erfolgreichste Eisschnelllauf-Nation in Utah die Hälfte aller vergebenen Titel holten.

06:00 Uhr

Kroos trifft, aber Real gewinnt nicht

Der spanische Rekordmeister Real Madrid hat sich trotz eines Treffers von Fußball-Nationalspieler Toni Kroos einen Ausrutscher im Titelkampf der Primera Division geleistet. Die Königlichen mussten sich gestern vor heimischer Kulisse gegen den Abstiegskandidaten Celta Vigo mit einem 2:2 (0:1) zufrieden geben. Nach zuletzt fünf Siegen in Serie schrumpfte der Vorsprung des Tabellenführers auf den Erzrivalen FC Barcelona auf einen Punkt.

Kroos (52.) glich für Real mit einem platzierten Schuss aus, nachdem Fedor Smolow die Gäste früh in Führung gebracht hatte (7.). Kapitän Sergio Ramos (65., Foulelfmeter) sorgte für die Real-Führung, doch Santi Mina (85.) gelang noch der späte Ausgleich. Am Samstag hatte Barca das Spitzenspiel des 24. Spieltages gegen das Überraschungsteam FC Getafe mit 2:1 (2:0) gewonnen.