Der Sport-Tag

Der Sport-Tag Eiszeit mit Coach Favre: Alcácer will weg vom BVB

Bereits zum Jahreswechsel vermeldeten "Kicker" und "Sport Bild" unisono: Torjäger Paco Alcácer darf Borussia Dortmund bereits in der Winterpause verlassen, sofern ein werthaltiges Angebot beim BVB eintrifft. Wobei werthaltig mit einer Ablöse von mindestens 40 Millionen Euro definiert wurde. Offiziell bestätigt ist das vom Trainingslager im spanischen Marbella weilenden BVB selbstredend nicht.

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Angreifer vorm Abflug: Paco Alcácer soll noch im Winter seinen Abgang beim BVB anstreben.

(Foto: imago images/Kirchner-Media)

Allerdings wird aus eben jenem Trainingslager nun von der "Bild"-Zeitung vermeldet, dass Alcácer "missmutig durch die Gegend" laufen soll. Ein Grund dafür soll die Verpflichtung von Sturm- und Rap-Juwel Erling Haaland sein, ein anderer sein erheblich abgekühltes Verhältnis zu BVB-Coach Lucien Favre. Ganz generell diagnostiziert das Boulevardblatt nämlich ein Zerwürfnis zwischen dem spanischen Torjäger, der seit September im BVB-Trikot vergeblich Tore jagt, und Favre.

Der hatte Alcácer zum Ende der Hinrunde meist auf der Bank schmoren lassen. In den fünf BVB-Pflichtspielen vor der Winterpause wurde der Spanier nur zweimal eingewechselt - jeweils kurz vor Schluss, was in Summe bescheidene zehn Einsatzminuten bedeutete. Und was sich nach der Haaland-Verpflichtung eher nicht ändern dürfte. Als potenzielle Alcácer-Abnehmer werden sein Ex-Klub FC Valencia und Atlético Madrid gehandelt - wobei aber nur Atlético die Dortmunder Ablöseforderung erfüllen könnte. Denn trotz Transferausgaben von 243,5 Millionen Euro im Sommer 2019 hatten die Madrilenen damals ein Transferplus von knapp 70 Millionen Euro erwirtschaftet.

Quelle: ntv.de