Der Sport-Tag
24. Mai 2026
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14:28 Uhr

"Werde sonst auf den Platz scheißen": Tennis-Star hat akutes Problem bei French Open

Höchst unangenehme Situation für den Franzosen Arthur Géa in Roland Garros: In seinem Erstrundenmatch bei den French Open musste der 21-Jährige im ersten Satz seiner Partie gegen den Russen Karen Chatschanow mal ganz dringend verschwinden - durfte aber nicht sofort.

"Ich habe Durchfall und muss dringend auf die Toilette. Ich kann es nicht mehr aushalten und werde sonst auf den Platz scheißen", sagte Géa in aller Deutlichkeit, als er beim Stand von 1:4, Vorteil für ihn um eine schnelle Auszeit bat. Die Referees entschieden, das Spiel noch zu beenden - danach rannte Géa direkt Richtung Stilles Örtchen. Kurz später nahm er unter dem Applaus der Zuschauer auf dem Court Suzanne-Lenglen sein Match wieder auf.

"Werde sonst auf den Platz scheißen": Tennis-Star hat akutes Problem bei French Open
13:39 Uhr

Warum der BVB über den Pokalsieg der Bayern jubelt

Der Pokalsieg des FC Bayern München hat Borussia Dortmund die Chance auf den Supercup eröffnet. Als deutscher Meister waren die Münchner bereits für diesen Wettbewerb gesetzt. Hätte der VfB Stuttgart das Pokalfinale gewonnen, wäre er Bayern-Gegner im Supercup geworden. Durch den Erfolg der Münchner spielt Vizemeister BVB nun um die Trophäe. Letztmals gab es dieses Duell im August 2021, damals gewann der FC Bayern mit 3:1.

Ein Termin steht bereits fest. Der Franz Beckenbauer Supercup 2026 wird am Samstag, 22. August, ausgetragen und findet damit am Wochenende der ersten DFB-Pokalrunde statt. Der Supercup ist auch finanziell attraktiv: Der Sieger kassierte zuletzt drei Millionen Euro Preisgeld, der Finalverlierer bekam immerhin zwei Millionen. Der Austragungsort ist laut Deutsche Fußball Liga bisher nicht final bestimmt und wird zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben.

Warum der BVB über den Pokalsieg der Bayern jubelt
12:40 Uhr

Bundesliga-Trainer verblüfft mit Aussage zum Pokalfinale

Es sind stressige Tage und Wochen für Dieter Hecking. Der Trainer vom Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg muss sich nach dem 0:0 im Hinspiel in der zweiten Partie der Relegation gegen Paderborn durchsetzen. Doch auf die Frage, ob er Erkenntnisse aus dem DFB-Pokalfinale zwischen Bayern München und dem VfB Stuttgart für das Rückspiel nutzen kann, hat der Coach eine verblüffende Antwort: "Ich war gestern Abend auf der Landesgartenschau. Ich habe nichts gesehen vom Pokalfinale."

Bundesliga-Trainer verblüfft mit Aussage zum Pokalfinale
11:44 Uhr

Europa-Verband hebt jegliche Sanktionen gegen Russland auf

Nach dem Turn-Weltverband (Fig) hat auch European Gymnastics alle Sanktionen gegen Sportler aus Russland und Belarus aufgehoben. Mit sofortiger Wirkung dürfen Turnerinnen und Turner auch auf europäischer Ebene wieder unter eigener Flagge antreten und bei Siegen mit der Hymne geehrt werden. Das habe das Exekutivkomitee des Verbandes bei einem Online-Meeting entschieden. Auf einem kurzfristig angesetzten außerordentlichen Online-Verbandstag soll der Beschluss bestätigt werden.

Damit folgt European Gymnastics einem Beschluss des Weltverbandes. Dieser hatte am 18. Mai alle seit Februar 2022 geltenden Beschränkungen für russische und belarussische Sportlerinnen und Sportler mit sofortiger Wirkung aufgehoben. Die Sanktionen waren wegen des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine verhängt worden. Belarus ist Unterstützer der Aggression .Seit 2024 durften Russen und Belarussen als sogenannte "individuelle neutrale Athleten" starten. Voraussetzung dafür war, dass die Sportler und auch deren Betreuer keine "Beteiligung oder Verbindung mit der Russischen Föderation oder der Republik Belarus, ihren jeweiligen Nationalverbänden oder Nationalen Olympischen Komitees" haben.

Europa-Verband hebt jegliche Sanktionen gegen Russland auf
10:48 Uhr

Shakira tanzt mit Harry Kane, Kylian Mbappé und Jamal Musiala

Harry Kane präsentiert den Spielball, Weltmeister Lionel Messi jongliert lässig - und Kylian Mbappé tanzt: Für das offizielle Musikvideo zu ihrem WM-Song "Dai Dai" hat Popikone Shakira zahlreiche Fußballstars vor die Kamera geholt. Neben Kane treten unter anderem auch die Münchner Jamal Musiala, Luis Díaz und Alphonso Davies im Clip der kolumbianischen Sängerin und des nigerianischen Afrobeats-Künstlers Burna Boy auf.

"We are ready (Wir sind bereit)", betonen etwa Erling Haaland, Vinicius Júnior und Christian Pulisic zu Beginn des Videos. Auch später sind die Stars um Kane noch einmal zu sehen. Der offizielle Clip zu "Dai Dai" - italienisch für "Los geht's, los geht's" - erschien in der Nacht zu Sonntag.

Shakira tanzt mit Harry Kane, Kylian Mbappé und Jamal Musiala
09:54 Uhr

Enttäuschter Undav schiebt sich erstmal "Frust-Döner" rein

Das Geheimrezept gegen den Pokal-Blues hatte Deniz Undav sofort parat. "Frust-Döner und Frust-Feiern", sagte der Stürmer des VfB Stuttgart am Sky-Mikrophon nach dem verlorenen DFB-Pokalfinale gegen Bayern München (0:3). Im Vorjahr hatten Undav und Co. nach dem Triumph im Endspiel von Berlin gegen Arminia Bielefeld bekanntlich mit Döner in der Kabine gefeiert.

Diesmal fanden sich die Stuttgarter, die sich in der Bundesliga als Tabellenvierter für die Champions League qualifiziert haben, irgendwo zwischen Enttäuschung und Stolz wieder. "Wir haben wieder Großes geschafft. Wir sind gewappnet für die Saison, wir wollen wieder hier sein", sagte Undav. Auch sein Trainer Sebastian Hoeneß wollte seiner Mannschaft "gratulieren zu einer tollen Saison und großer Moral. Wir können aus der Saison mit erhobenem Haupt gehen."

Gegen die Bayern waren die Stuttgarter vor allem in der ersten Halbzeit stark aufgetreten und hatten die besseren Chancen, ehe Bayern-Torjäger Harry Kane die Partie nach der Pause mit einem Hattrick entschied. "Wir sind enttäuscht, dass wir das Spiel nicht gewonnen haben, aber die Art und Weise bestärkt uns eher in der Gewisstheit, dass die Mannschaft eine großartige Saison gespielt hat", betonte Hoeneß. In Richtung der Bayern fügte er bei Sky an: "Irgendwann werden wir sie packen."

Enttäuschter Undav schiebt sich erstmal "Frust-Döner" rein
09:11 Uhr

Vorlagen-Maschine Müller glänzt bei Whitecaps-Sieg

Die Vancouver Whitecaps mit Thomas Müller haben in der Major League Soccer (MLS) ihre Tabellenführung in der Western Conference verteidigt. Das Team aus Kanada gewann bei San Diego FC souverän mit 4:2 (2:0). Rio-Weltmeister Müller bereitete den Führungstreffer durch Brian White vor. Der Angreifer war der überragende Spieler bei den Caps und bereitete die Führung der Gäste vor. An der Entstehung der Treffer zum 3:1 und 4:1 war der 36-Jährige ebenfalls beteiligt. Nur ein eigenes Tor blieb dem Weltmeister von 2014 trotz guter Chancen verwehrt.

Die San Jose Earthquakes bleiben Vancouver aber auf den Fersen. Beide Teams haben 32 Punkte, Müller und Co. haben jedoch ein Spiel weniger ausgetragen. Die Earthquakes kamen zu einem 3:1 (3:1) bei den Portland Timbers. Ex-Nationalspieler Timo Werner fehlte verletzt, Preston Judd gelangen zwei Treffer. Der frühere Dortmunder Marco Reus kam indes mit Los Angeles Galaxy nicht über ein 1:1 (1:1) gegen Houston Dynamo hinaus. Galaxy ist nur Neunter im Westen.

Vorlagen-Maschine Müller glänzt bei Whitecaps-Sieg
08:44 Uhr

Deutsches Eishockey-Team beschwört WM-"Wunder"

Im anscheinend aussichtslosen Kampf um das WM-Viertelfinale setzt die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft auf das Prinzip Hoffnung. "Du musst trotzdem die Spiele gewinnen, es kann ja immer noch etwas passieren. Es kann immer noch ein Wunder geben", sagte NHL-Torhüter Philipp Grubauer nach dem 6:2-Erfolg über Österreich bei MagentaSport.

Zwar rückte die Mannschaft von Bundestrainer Harold Kreis durch den zweiten Sieg in Zürich auf Rang vier vor, die Konkurrenz aus Lettland und den USA hat aber ein Spiel weniger absolviert und zum Abschluss in der Gruppe A nur noch vermeintlich leichte Gegner vor der Brust. Deutschland ist auf große Schützenhilfe angewiesen, gibt aber noch nicht auf.

"Wir werden schon die Spiele verfolgen. Was wir jetzt kontrollieren können, ist das nächste Spiel", sagte NHL-Stürmer Lukas Reichel, der gegen die Österreicher, die noch zwei Punkte vor den Deutschen liegen, drei Treffer erzielte: "Was andere Teams machen, können wir leider nicht kontrollieren."

Deutsches Eishockey-Team beschwört WM-"Wunder"
07:42 Uhr

Nächste Cavs-Pleite: Jetzt braucht Schröder ein Wunder

Basketball-Weltmeister Dennis Schröder steht mit den Cleveland Cavaliers in der NBA vor dem Aus. Im Conference Final gegen die New York Knicks kassierte das Team des deutschen Spielmachers im dritten Halbfinalspiel in der Nacht zum Sonntag bereits die dritte Niederlage - 108:121 - und liegt in der Best-of-Seven-Serie fast aussichtslos zurück. Keinem Team in der NBA-Geschichte ist es je gelungen, einen 0:3-Rückstand in den Playoffs aufzuholen.

Schröder kam in neun Minuten von der Bank auf drei Punkte und zwei Assists. Spiel vier steigt am Dienstag (2 Uhr) erneut Cleveland. In den ersten beiden Duellen hatten die Cavs 104:115 und 93:103 verloren. Die Knicks, bei denen der deutsche Center Ariel Hukporti nicht zum Einsatz kam, sind auf dem besten Weg in ihr erstes NBA-Finale seit 1999. Den Titel gewannen sie zuletzt 1973. Schröder spielt um seine erste Teilnahme an den NBA Finals. 2016/2017 mit den Atlanta Hawks und 2022/2023 mit den Los Angeles Lakers war für ihn jeweils im Halbfinale Schluss gewesen.

Nächste Cavs-Pleite: Jetzt braucht Schröder ein Wunder
06:43 Uhr

Fortuna Düsseldorf jagt offenbar Sportvorstand Mislintat vom Hof

Nach dem Sturz in die 3. Fußball-Liga hat Fortuna Düsseldorf offenbar Sportvorstand Sven Mislintat gefeuert. Das berichteten Sky und "Bild" am Samstagabend. Demnach habe sich der Aufsichtsrat gegen eine weitere Zusammenarbeit mit dem 53-Jährigen entschieden. Den Neuaufbau nach dem Abstieg soll der frühere Bielefelder Samir Arabi verantworten. Die Trennung von Mislintat solle am Sonntag verkündet, der Vertrag in beidseitigem Einvernehmen aufgelöst werden. Der frühere Dortmunder und Stuttgarter Funktionär hatte erst im Dezember in Düsseldorf als Nachfolger von Klaus Allofs angeheuert. 

Nach dem bitteren letzten Spieltag, als die Fortuna durch ein 0:3 bei Greuther Fürth noch auf einen direkten Abstiegsplatz gerutscht war, hatte sich Mislintat noch kämpferisch gezeigt. "Ich bin nicht derjenige, der beim Abstieg abhaut - im Gegenteil, dann bin ich erst recht da", sagte Mislintat, verwies aber darauf, dass der Aufsichtsrat letztlich über ihn entscheiden müsse. Dieser entschied sich allerdings gegen ihn. Den Neuaufbau soll Arabi, der zwischen 2011 und 2023 Sport-Geschäftsführer bei Arminia Bielefeld war, leiten. Der 47-Jährige soll bereits nach der Trennung von Allofs ein Kandidat am Rhein gewesen sein.

Fortuna Düsseldorf jagt offenbar Sportvorstand Mislintat vom Hof
05:50 Uhr

Usyk wendet Jahrhundert-Blamage mit "lachhaftem" Sieg ab

Vor den Pyramiden von Gizeh hat der ukrainische Schwergewichts-König Oleksandr Usyk seinen WBC-Gürtel durch einen Zittersieg gegen das Kickbox-Idol Rico Verhoeven verteidigt. In dem ungewöhnlichen Crossover-Duell besiegte der ungeschlagene 39-Jährige und Dreifach-WM-Titelträger den Niederländer in Ägypten durch technischen Knockout nach elf von zwölf Runden. 

In dem Duell vor den Augen des deutschen Schwergewichts-Profis Agit Kabayel machte Verhoeven Usyk das Leben überraschend schwer, der Ukrainer wirkte nur selten wie der erwartetet klare Favorit. "Ich fand, es war ein frühes Ende, aber am Ende ist das nicht meine Entscheidung", sagte Verhoeven.

Der Ringrichter stoppte den Kampf eine Sekunde vor Schluss der elften Runde und nahm dem Niederländer so die Chance auf die Sensation. Zwei Punktrichter sahen den Kampf bei Abbruch remis, einer Verhoeven gar vorne. Viele Beobachter hatten den Underdog vorne, im Netz wird die Entscheidung scharf kritisiert. Usyk agierte bei seiner freiwilligen Titelverteidigung überraschend schwach. Im Laufe des Duells bekam er, zunehmend Probleme mit dem starken Verhoeven, der den Kampf fortan bestimmte. Dennoch verpasste Usyk seinem Kontrahenten einen Uppercut-Treffer und der Niederländer hing in den Seilen. Daraufhin stoppte der Ringrichter überraschend den Kampf. "Das ist echt lachhaft", sagte Box-Experte Bernd Bönte bei DAZN.

Kabayel, der unbedingt seinen ersten WM-Kampf bestreiten möchte, betrat nach dem Kampf im Trikot der deutschen Fußballnationalmannschaft den Ring und forderte Usyk heraus. Der Pflichtherausforderer von Usyk sagte: "Deutschland ist bereit für den Kampf. All die deutschen Fans warten. Ich weiß, dass viele ukrainische Menschen auch in Deutschland leben. Lass es uns in einem deutschen Stadion austragen", sagte der Bochumer. "Lass es uns machen, kein Problem", entgegnete Usyk, der dennoch vage blieb. Auch ein weiterer Kampf zwischen Verhoeven und Usyk könnte kommen. 

Usyk wendet Jahrhundert-Blamage mit "lachhaftem" Sieg ab