Der Sport-Tag

Der Sport-Tag Fifa: Auch DFB-Boss Grindel stimmte gegen Eckert

"Ich habe eindringlich darauf hingewiesen, dass es eine sehr schwierige Entscheidung ist, da nach meiner Einschätzung die Arbeit von Eckert und Borbely durchaus geschätzt worden ist." Mit diesen Worten ließ sich DFB-Präsident Reinhard Grindel am Dienstagabend nach der höchst umstrittenen Absetzung der Fifa-Ethiker Hans-Joachim Eckert und Cornel Borbely zitieren. Damit erweckte Grindel den Eindruck, den Personalplan von Fifa-Präsident Gianni Infantino nicht mitgetragen zu haben.

Laut Fußball-Weltverband Fifa ist das aber nicht korrekt, zumindest was die finale Abstimmung betrifft. In einer Fifa-Mitteilung heißt es, die Entscheidung über die Absetzung von Eckert und Borbely, sei im Fifa-Council einstimmig getroffen worden - also auch mit Grindels Stimme.

Ein bedingungsloser Ja-Sager ist Grindel aber keineswegs. Als der Bundestag im Frühjahr 2014 ein Gesetz zur Strafbarkeit der Abgeordnetenbestechung beschloss, stimmten 582 Abgeordnete dafür, drei dagegen - und sieben enthielten sich der Stimme. Einer von ihnen: Reinhard Grindel.

Mehr zum Thema: Chef-Ethiker sehen Infantinos Fifa am Ende

Quelle: ntv.de

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