Freitag, 25. November 2016: Der Sport-Tag mit n-tv.de

23:10 Uhr

Löw bejubelt Rückkehr von Hoeneß

Dass Uli Hoeneß wieder die Geschicke des FC Bayern lenken wird, ist für Bundestrainer Joachim Löw eine gute Sache. "Ich freue mich wahnsinnig über seine Rückkehr. Er hat unheimlichen Sachverstand, soziale Kompetenz und Empathie", sagte Löw. Auch Nationalmannschaftsmanager Oliver Bierhoff ist froh: "Uli Hoeneß liebt den Fußball. Bei jedem Zoff, den man mit ihm haben kann, merkt man, dass es ihm um den Fußball geht. Er lebt für den Fußball. Und auch, wenn er in erster Linie die Interessen der Bayern vertritt, denkt er trotzdem an das Große. Er vertritt eine klare Linie, seine Meinung wird dem Fußball guttun."

22:44 Uhr

Hoeneß ist wieder Präsident des FC Bayern

Uli Hoeneß ist wieder Präsident des FC Bayern München. Er wird bei der Jahreshauptversammlung von den Mitgliedern mit überwältigender Mehrheit gewählt.

Alles weitere dazu hier.

22:28 Uhr

Hoeneß: "Bitte Sie um eine zweite Chance"

"Ich bitte Sie um eine zweite Chance und ich verspreche Ihnen, dass ich alles tun werde, um Ihre Erwartungen zu erfüllen." So wirbt Uli Hoeneß kurz vor der Abstimmung um das Vertrauen der Vereinsmitglieder. Er respektiere aber jeden, der ihm seine Stimme wegen der Steuerhinterziehung nicht geben will. "Aber ich habe alles getan, um diesen Fehler wieder gut zu machen". Er habe seine Steuerschulden "bis auf den letzten Cent bezahlt" und auch als Häftling habe er sich gut verhalten, betonte Hoeneß. Im Gefängnis hätten ihn die vielen Briefe geholfen, die er bekommen habe - über 5000. Viele seien von Vereinsmitgliedern gewesen. Die habe er gelesen, wenn er nicht mehr weiter wusste. Dass ihn so viele Menschen aufheitern wollten, habe ihn überwältigt. Er habe "geweint wie ein Schlosshund", so Hoeneß.

Datenschutz

 

21:58 Uhr

Rummenigge holt Hoeneß auf die Bühne

Karl-Heinz Rummenigge und Uli Hoeneß kennen sich schon 42 Jahre. Trotzdem ist Rummenigge sehr gespannt auf die künftige Zusammenarbeit. Schließlich seien beide Alphatiere. Er hoffe, auf eine harmonische Zusammenarbeit zum Wohle des Vereins, sagte der Bayern-Chef. Wirklich Sorgen scheint er sich da aber nicht zu machen: "Wir waren immer gute Freunde. Einer konnte sich auf den anderen in der Not verlassen." Hoeneß wünschte er eine "schöne und erfolgreiche Rückkehr" in das Amt des Präsidenten. Er erinnerte außerdem an einen besonderen Moment im vergangenen Jahr. Er werde nie die Augen und das Gesicht von Hoeneß vergessen, als er zum ersten Mal aus dem Gefängnis zum Verein in die Säbener Straße zurückgekehrt war. Dann holte er Hoeneß auf die Bühne. Für ihn gab es noch vor der Abstimmung schon mal eine Umarmung und einen Blumenstrauß.

21:45 Uhr

Bayern-Chef spricht Ancelotti "volles Vertrauen" aus

Ein besonderer Willkommensgruß ging an den neuen Bayern-Trainer Carlo Ancelotti. Karl-Heinz Rummenigge sicherte ihm die volle Rückendeckung zu, auch nach den jüngsten zwei Niederlagen: "Lieber Carlo, wir gewinnen hier gemeinsam, wir verlieren hier gemeinsam. Aber eines ist das Wichtigste, du hast unser volles Vertrauen." Gut, dass Ancelotti kein Politiker ist.

21:40 Uhr

Bayern-Versammlung wegen Notfall unterbrochen

Die Versammlung wird kurz unterbrochen, es gibt einen medizinischen Notfall im Publikum. Ein Internist ist inzwischen zur Stelle. Nun geht es weiter.

21:25 Uhr

Rummenigge: Neue Zeitrechnung beginnt

Der FC Bayern ist im Moment nicht mehr die Nummer eins in der Bundesliga – RB Leipzig steht an der Spitze. Viel Häme und Spott habe es in den letzten Wochen gegeben, beschwert sich Karl-Heinz Rummenigge. Doch am Ende werde es Genugtuung geben – und zwar in Form der Meisterschale, sagt Rummenigge. Trotz allem fange morgen eine neue Zeitrechnung an, wenn die Bayern Leverkusen empfangen: "Wir, die in den vergangenen Jahren die Gejagten waren, werden zum Jäger."

21:04 Uhr

Rummenigge zieht merkwürdigen Vergleich

Heute heißt der Bayern-Trainer Carlo Ancelotti. Der alte Trainer Pep Guardiola ist jedoch Bayern-Vorstand Karl-Heinz Rummenigge noch in guter Erinnerung. "Ich finde, auch wenn wir in den drei Jahren die Champions League nicht gewonnen haben, waren das großartige Zeiten, die wir mit Pep verbringen durften", sagt er bei der Bayern-Hauptversammlung.

Und dann wird es etwas eigenartig. Rummenigge beklagt, es habe Medienkampagnen gegen den Katalanen gegeben, die bitter gewesen seien. Er ergänzt, diese Kampagnenmuster hätten ihn an den Brexit und die US-Wahl erinnert. Wer Guardiola nicht gut findet, wählt Trump? Wir denken nochmal drüber nach.

20:52 Uhr

Rummenigge erleichtert - alle sind nett zueinander

Jetzt spricht Karl-Heinz Rummenigge. Er lobt zunächst die "schöne, friedliche und loyale Stimmung" bei der Jahreshauptversammlung. Trainer Carlo Ancelotti habe ihm davon erzählt, dass es bei Real Madrid etwa etwas lebhafter zugehe.

Es folgt ein Film über die sportlichen Erfolge des FC Bayern München im abgelaufenen Jahr. Meister, Pokalsieger, Champions-League-Halbfinalist. Das kann sich tatsächlich sehen lassen.

Ansonsten ist die Bayern-Veranstaltung bisher weitgehend arm an Höhepunkten. Aber jetzt kommt dann ja gleich die Hoeneß-Wahl zum Präsidenten.

20:38 Uhr

Severin Freund gelingt Comeback

Severin Freund springt beim Weltcup-Auftakt wieder auf den Podest – und das nach einer fünfmonatigen Verletzungspause. Freund wurde Zweiter im finnischen Kuusamo. Besser war nur der Slowene Domen Prevc. "Ich bin extrem glücklich über diesen Saisonstart. Besser hätte ich es mir nicht wünschen können", sagte Freund.

Severin Freund schaffte 140 Meter.
Severin Freund schaffte 140 Meter.(Foto: REUTERS)

 

20:26 Uhr

Hannover verpasst Sprung an die Spitze

In der zweiten Fußball-Bundesliga hat Hannover den Anschluss zur Tabellenspitze nicht geschafft. In Düsseldorf spielte Hannover 2:2. Auch die Würzburger Kickers und Erzgebirge Aue trennten sich unentschieden – das Spiel endete 1:1. Greuther Fürth besiegte Arminia Bielefeld mit 2:1.

Mehr zu den Spielen lesen Sie hier.

20:08 Uhr

FC Bayern verbucht Rekorde

Dem FC Bayern geht's gut. Gerade werden die Zahlen zu den Finanzen bei der Jahreshauptversammlung präsentiert. Doch schon vorher war klar: Im Geschäftsjahr 2015/16 hat der vom Verein ausgegliederte Gesamtkonzern seinen Umsatz um über 100 Millionen Euro gesteigert – auf eine Bestmarke von 626,8 Millionen Euro. Der Gewinn liegt bei 33 Millionen Euro und damit rund 10 Millionen Euro über der bisherigen Rekordmarke aus der vorherigen Saison. Gleich wird das Präsidium gewählt.

19:55 Uhr

Karl Hopfner wird gefeiert

Bisher heißt der Präsident des FC Bayern noch Karl Hopfner. Er hat den Verein geführt, während Uli Hoeneß im Gefängnis saß. Der Verein habe Hopfner viel zu verdanken, sagte Prof. Dr. Dieter Mayer bei der Jahreshauptversammlung. Hopfner habe den Verein "auf exzellente Art und Weise geführt".

19:39 Uhr

Stehende Ovationen für Hoeneß

Datenschutz

Die Jahreshauptversammlung des FC Bayern hat nun begonnen. Problem war der große Andrang vor dem Audi Dome. Offenbar sorgte es bei einigen Mitgliedern für Unmut, dass sie nicht mehr eingelassen wurden. Karl-Heinz Rummenigge und Uli Hoeneß sprachen daher mit den saueren Fans.

Bei Hoeneß' Rückkehr in die Halle brandete tosender Applaus auf. Pfiffe mischten sich zwar auch darunter, es wirkte aber so, als seien sie positiv gemeint. Das Ergebnis der Wahl später wird es ja zeigen.

Die ersten Tagesordnungspunkte werden nun abgearbeitet. Erst an sechster Stelle steht dann Hoeneß' Rückkehr ins Präsidentenamt.

Datenschutz

 

19:24 Uhr

Bericht: 1860 will Armin Veh als Trainer

Veh ist nach seinem Aus bei Eintracht Frankfurt ohne Job.
Veh ist nach seinem Aus bei Eintracht Frankfurt ohne Job.(Foto: imago/Jan Huebner)

Fußball-Zweitligist 1860 München arbeitet bei seiner sportlichen Neuausrichtung offenbar an der ganz großen Lösung. Informationen von Münchner Merkur und tz zufolge wollen die Löwen den früheren Meistercoach Armin Veh als Trainer und Horst Heldt als Sportdirektor verpflichten. Veh, der nicht abgeneigt sein soll, habe bis Sonntag Bedenkzeit, heißt es. Das Duo kennt sich aus gemeinsamen Stuttgarter Zeiten. Als der VfB 2007 letztmals deutscher Meister wurde, war Veh Coach und Heldt Sportchef. Auf dem Platz stand damals noch Daniel Bierofka, der 1860 nach der Entlassung von Coach Kosta Runjaic am Sonntag bei Eintracht Braunschweig interimsmäßig betreut.

19:10 Uhr

Versammlung zur Hoeneß-Wahl verzögert sich

Auf dieses Spektakel haben viele lange gewartet: Uli Hoeneß soll beim FC Bayern München wieder an der Spitze stehen. Der Andrang ist dementsprechend groß. Vor der Halle stehen immer noch Fans, die rein wollen. Die Jahreshauptversammlung verzögert sich deshalb. Eigentlich sollte es um 19 Uhr losgehen.

Datenschutz

 

18:41 Uhr

Hoeneß-Wahl sorgt für Chaos

Uli Hoeneß soll gleich wieder zum Präsidenten des FC Bayern München gewählt werden. Rund um den Audi Dome ist deshalb am Nachmittag der Verkehr zwischenzeitlich zusammengebrochen. Hunderte drängten sich vor den Absperrungen. Und nicht nur drinnen ist es inzwischen voll, auch draußen. Der Verein hat ein Zelt mit rund 2000 Plätzen aufstellen lassen. So soll sichergestellt werden, dass jedes Mitglied abstimmen kann.

Datenschutz

 

17:45 Uhr

Formel 1 tüftelt offenbar an neuen Regeln

Der Start nach Safety-Car-Phasen soll offenbar neu geregelt werden.
Der Start nach Safety-Car-Phasen soll offenbar neu geregelt werden.(Foto: REUTERS)

Die Formel 1 steht vor einer Neuerung nach Safety-Car-Phasen. Dem Fachmagazin "Auto, Motor und Sport" zufolge soll es ab der kommenden Saison nach jeder Safety-Car-Phase einen stehenden Start geben. Dies sei bei einem Treffen zwischen den elf Teamchefs der Rennserie und Chefvermarkter Bernie Ecclestone am Rande des Saisonfinales in Abu Dhabi beschlossen worden. Dadurch sollen die Grand Prix spannender werden.

Der Vorschlag muss in letzter Instanz vom Weltrat des Motorsportweltverbands Fia abgesegnet werden. Das Safety Car fährt an die Spitze des Feldes, um gefährliche Situationen zu entschärfen. Die Wagen dürfen währenddessen nicht überholen.

17:23 Uhr

Medien: Missbrauchsskandal erschüttert britischen Fußball

In der Talentschmiede Crewe Alexandra soll es zu Übergriffen auf Jugendliche gekommen sein.
In der Talentschmiede Crewe Alexandra soll es zu Übergriffen auf Jugendliche gekommen sein.(Foto: AP)

Der britische Fußball ist laut einem Bericht des Senders BBC von einem Missbrauchsskandal betroffen. Mehrere ehemalige Fußballer sagten in der BBC, dass sie als Kinder oder Jugendliche in Vereinen Opfer sexueller Übergriffe geworden seien.

  1. Einer von ihnen war der ehemalige Sheffield-United-Profi Andy Woodward, der den Skandal vor einer Woche losgetreten hat. Der 43-Jährige berichtete, im Alter von 11 bis 15 Jahren von einem Trainer sexuell missbraucht worden zu sein.
  2. Die Übergriffe seien beim Club Crewe Alexandra geschehen, der als Talentschmiede im englischen Fußball gilt und derzeit in der vierten Liga spielt. Der Trainer wurde unter anderem bereits 1998 zu neun Jahren Haft verurteilt.
  3. Mittlerweile kündigte der Premier-League-Verein Manchester City Untersuchungen an, nachdem zwei seiner ehemaligen Spieler von Missbrauchsfällen berichtet hatten. Bei den beiden handelte es sich um die späteren englischen Nationalspieler David White (50) und Paul Stewart (52).
  4. Der Club hatte nach eigenen Angaben in den 80er Jahren Verbindungen zu dem von Woodward belasteten Trainer. "Der Club wird genau untersuchen, welche Zusammenhänge es gibt", hieß es.
16:49 Uhr

FC Bayern kündigt neue Stareinkäufe an

Ob der ein oder andere Bayernspieler künftig um seinen Stammplatz bangen muss?
Ob der ein oder andere Bayernspieler künftig um seinen Stammplatz bangen muss?(Foto: Jonas Güdpa)

Was die Finanzen angeht, spielt der FC Bayern München trotz aktueller Leistungs-Flaute in einer anderen Liga. Der Gewinn nach Steuern betrug 33 Millionen Euro – damit wurde die bisherige Bestmarke um 9,2 Millionen übertroffen. Doch die Bayern planen bereits den nächsten Coup.

Vorrangiges Ziel sei, so Finanzvorstand Dreesen, "regelmäßig die notwendigen Investitionen in den Lizenzspielerkader zu tätigen, um weiterhin in der europäischen Top-Elite konkurrenzfähig zu sein".

Die nächste Transferperiode darf also mit Spannung erwartet werden.

16:22 Uhr

Kehrtwende: Fans dürfen doch zum Magdeburg-Derby

Scheinbar doch hüpfsicher: Das Magdeburger Stadion.
Scheinbar doch hüpfsicher: Das Magdeburger Stadion.(Foto: imago/Christian Schroedter)

Das Derby in der 3. Fußball-Liga zwischen dem 1. FC Magdeburg und dem Halleschen FC wird nun doch mit Fans im Stadion stattfinden. Das Bauordnungsamt der Stadt Magdeburg stimmte dem Maßnahmenkatalog des 1. FC Magdeburg zu, wie die "Mitteldeutsche Zeitung" berichtete.

  • Somit ist der am Donnerstag wegen Sicherheitsbedenken verkündete Ausschluss der Öffentlichkeit wieder vom Tisch. Bisher wurden rund 19.000 Tickets verkauft.
  • Am Donnerstag hatte der 1. FC Magdeburg angekündigt, dass das Spiel am Samstag (14.00 Uhr) aus Sicherheitsbedenken vor leeren Rängen angepfiffen wird. Grund war eine Nutzungsuntersagungsverfügung durch die Stadt Magdeburg als Stadioneigentümerin.
  • Beim Heimspiel gegen Hansa Rostock hatten Messungen ergeben, dass die von hüpfenden Fans ausgelösten Schwingungen über der sogenannten Panikgrenze liegen, ab der ein subjektives Gefühl der Unsicherheit erzeugt wird.
15:16 Uhr

Reus ist kein Kandidat für die Startelf

"Behutsam aufbauen": Nach seiner schier ewigen Verletzungspause soll Marco Reus es langsam angehen.
"Behutsam aufbauen": Nach seiner schier ewigen Verletzungspause soll Marco Reus es langsam angehen.(Foto: imago/Jan Huebner)

Rückkehrer Marco Reus wird nach Auskunft von Trainer Thomas Tuchel nicht erneut in der Startelf von Borussia Dortmund stehen.

  • "Es ist nach wie vor Vorsicht geboten. Er ist eine Option für Einsatzminuten von der Bank", sagte der Fußball-Lehrer vor der schweren Partie bei Eintracht Frankfurt am Samstag (15.30 Uhr im n-tv.de Liveticker).
  • Nach seinem starken Comeback nach halbjähriger Zwangspause beim 8:4 über Legia Warschau in der Champions League soll Reus behutsam aufgebaut werden.
  • "Man muss kein Sportwissenschaftler sein, um zu sehen, dass zweimal 90 Minuten nach so langer Pause ein zu großes Risiko wären" kommentierte Tuchel.
14:54 Uhr

Rooney dementiert Suff-Eklat

Bärenstarker Auftritt in der Euopaliga.
Bärenstarker Auftritt in der Euopaliga.(Foto: imago/Sportimage)

Nach seinem starken Auftritt gegen Feyenoord Rotterdamm in der Europaliga hat Wayne Rooney Stellung genommen zum Vorwurf, er sei bei einer Hochzeit ausfällig geworden.

  • Er sei nicht einmal dagewesen, sagte Rooney gegenüber BT Sport. "All das ist von Leuten wie Ihnen geschaffen worden, die solche Fragen stellen", so der Kapitän der englischen Fußballnationalmannschaft zu einer Reporterin.
  • "Die Medien bauschen die Geschichte auf und machen aus nichts eine große Sache. Tatsächlich habe ich diese Hochzeit nie besucht und finde, es ist eine Schande, dass ich nach solch einem großen Sieg darüber sprechen muss."
  • Rooney war nach dem 3:0-Sieg der "Three Lions" über Schottland in die Schlagzeilen geraten, weil er in einer Hotelbar zu tief ins Glas geschaut haben soll. In dem Zusammenhang soll er auch auf einer Hochzeitsgesellschaft aufgetaucht und sich dort betrunken haben. In den Sozialen Netzwerken kursierten Bilder, die einen durchaus angeheitert wirkenden Rooney zeigten.
Datenschutz

13:51 Uhr

Gewalt eskaliert: Essen schickt keine Schiedsrichter mehr

Kein Leichter Job: Schiedsrichter im Kreis Essen.
Kein Leichter Job: Schiedsrichter im Kreis Essen.(Foto: imago/Werner Otto)

Der Fußballkreis Essen hat nach diversen Zwischenfällen in Amateurspielen eine ungewöhnliche Maßnahme getroffen.

  • Zu Spielen von drei mehrfach auffällig gewordenen Mannschaften entsendet der Kreis nach zahlreichen Spielabbrüchen wegen Gewalt auf dem Platz und Bedrohungen von Schiedsrichtern keine Unparteiischen mehr.
  • "Leider ist es zuletzt zu massiven Ausschreitungen gegen Schiedsrichter gekommen. Zu den Spielen von Barisspor I, Juspo Altenessen II und zur A-Jugend der SpVgg Steele 03/09 entsenden wir deshalb keine Schiedsrichter mehr", erklärte der Kreisvorsitzender Thorsten Flügel dem Internetportal "Der Westen".
  • "Es gibt erst wieder Schiedsrichter, wenn die Vereine mit den Spielern der jeweiligen Mannschaft uns ein schlüssiges Konzept vorlegen, wie solche Vorfälle künftig zu vermeiden sind."
  • Allerdings wird die Maßnahme auch für die Gegner zum Problem. Sie müssen Schiedsrichter stellen. Sollten weder sie noch die betroffenen Mannschaften das schaffen, gilt das Spiel für beide als verloren. Die Maßnahme gilt zunächst bis zu den Sportgerichts-Verhandlungen, sollten sich die Vorwürfe dort bestätigen, will der Kreis daran festhalten.

Mehr aus dem Alltag eines Schiedsrichters hier

12:55 Uhr

Bochum-Coach hat keinen Bock auf Erdogan

Bochum-Coach Gertjan Verbeek zeigt klare Kante.
Bochum-Coach Gertjan Verbeek zeigt klare Kante.(Foto: dpa)

Beim VfL Bochum wird es in diesem Winter kein Trainingslager in der Türkei geben. Der Verein verzichtet – und das hat finanzielle, aber in erster Linie politische Gründe.

  • Im Vergleich zum Vorjahr erteilt der Verein einer Türkei-Reise eine eindeutige Absage. Das berichtet das Fußballmagazin "Westline".
  • "Zu Erdogan fliegen wir nicht", untermauert Chefcoach Gertjan Verbeek und betont: "Mit so einem will ich nichts zu tun haben."
  • Weil der VfL Bochum mit dieser Einstellung scheinbar nicht alleine dasteht, sollen die Preise für Alternativunterkünfte wie beispielsweise in Spanien oder Portugal deutlich gestiegen sein. Darum werden die Bochumer Anfang 2017 auf eine Reise verzichten und stattdessen daheim trainieren.
12:24 Uhr

Dopingskandal erschüttert die Leichtathletik

Die Hindernisläuferin Saripowa soll eine Art Schutzgeld gezahlt haben.
Die Hindernisläuferin Saripowa soll eine Art Schutzgeld gezahlt haben.(Foto: AP)

Der Doping- und Korruptionsskandal im Leichtathletik-Weltverband IAAF hat offenbar weit größere Ausmaße als bisher angenommen.

  • Nach Informationen der ARD-Dopingredaktion und der französischen Tageszeitung "Le Monde" sollen mindestens sechs Athleten von der Doping-Vertuschung des Clans um den ehemaligen IAAF-Präsidenten Lamine Diack profitiert haben. Dies gehe aus Unterlagen der Pariser Staatsanwaltschaft hervor, die derzeit gegen Diack und weitere Verdächtige ermittelt.
  • Namentlich genannt werden von ARD und "Le Monde" die Marathonläuferin Lilija Schobuchowa, die Geher Waleri Borchin, Olga Kaniskina, Sergej Kirdjapkin, Wladimir Kanaikin sowie Hindernisläuferin Julija Saripowa (alle Russland). Borchin, Kaniskina, Kirdjapkin und Saripowa sind ihre Olympiasiege von Peking und London inzwischen aberkannt worden.
  • Die sechs Athleten seien zudem Teil einer Liste von insgesamt 23 Sportlern, die nach ARD-Informationen in Dokumenten im Zusammenhang mit Doping-Vertuschung auftauchen. Gezahlt worden seien Summen zwischen 300.000 und 700.000 Euro.
11:49 Uhr

Hamilton hängt Rosberg im Auftakttraining von Abu Dhabi ab

Schnell, aber nicht schnell genug: Nico Rosberg.
Schnell, aber nicht schnell genug: Nico Rosberg.(Foto: AP)

Nico Rosberg hat sich im Formel-1-Auftakttraining zum Saisonfinale in Abu Dhabi Lewis Hamilton geschlagen geben müssen. Der gebürtige Wiesbadener wurde auf dem Yas Marina Circuit Zweiter hinter seinem britischen Mercedes-Stallrivalen. Hamilton lag mit seiner schnellsten Runde 0,374 Sekunden vor Rosberg.

Dritter wurde Red-Bull-Fahrer Max Verstappen. Sebastian Vettel kam im Ferrari nicht über Position fünf hinaus, Manor-Mann Pascal Wehrlein fuhr auf den 19. Platz. Nico Hülkenberg nahm wie geplant nicht am ersten Training teil, für ihn saß Youngster Alfonso Celis im Force India. Rosberg kann am Sonntag (14.00 Uhr MEZ) erstmals Weltmeister werden.

11:05 Uhr

Löwen-Investor Ismaik holt zum Rundumschlag aus

Mit Herz und Seele 1860-Fan: Investor Ismaik.
Mit Herz und Seele 1860-Fan: Investor Ismaik.(Foto: dpa)

Investor Hasan Ismaik hat in einer beispiellosen Attacke angebliche Missstände beim Fußball-Zweitligisten 1860 München angeprangert. "Es gibt Leute im Verein, die Korruption und Plünderung unterstützen - ich werde mit allen Mitteln dagegen vorgehen", schrieb Ismaik auf seiner Facebook-Seite.

  • "Ich werde bis zu meinem letzten Atemzug für den TSV 1860 kämpfen", kündigte er an, "um alle Machenschaften in diesem großartigen Verein aufzudecken."
  • Konkret wurde Ismaik nicht. Allerdings verstieg er sich erneut zu heftiger Kritik an der aus seiner Sicht "despektierlichen, unverschämten und verlogenen Berichterstattung in den regionalen und überregionalen Medien" über den deutschen Meister von 1966.
  • Ismaik sieht eine "Lügenkampagne" von "charakterlosen Menschen".
  • Hintergrund ist auch die Reaktion der kritischen Öffentlichkeit auf die Entlassung von Trainer Kosta Runjaic.
    Er sei fest davon überzeugt, "dass Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit am Ende siegen werden", betonte Ismaik: "Und ich kämpfe für ein besseres 1860, weil ich inzwischen kein Investor mehr bin, sondern ein großer Löwen-Fan."
Datenschutz

10:23 Uhr

"FAZ": FC Bayern meldet Rekordzahlen

Der FC Bayern schraubt Umsatz und Gewinn weiter in Rekordhöhe. Laut der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" steigerte der vom Verein ausgegliederte Gesamtkonzern im Geschäftsjahr 2015/16 seinen Umsatz um über 100 Millionen Euro auf die Rekordsumme von 626,8 Millionen Euro.

  • Der Umsatz liegt damit 20 Prozent höher als 2014/15.
  • Bereits zum dritten Mal übersteigt der Umsatz die Marke von einer halben Milliarde Euro.
  • Der Gewinn liegt bei 33 Millionen Euro - ebenfalls neuer Rekord.

Die Zahlen werden den Vereinsmitgliedern heute Abend bei der Jahreshauptversammlung vorgestellt. Dann soll auch Uli Hoeneß zum neuen, alten Präsidenten gewählt werden.

08:51 Uhr

Biathlet Peiffer fordert lebenslange Dopingsperren - sofort

Arnd Peiffer ist seit 2009 Teil des Biathlon-Weltcups.
Arnd Peiffer ist seit 2009 Teil des Biathlon-Weltcups.(Foto: picture alliance / dpa)

Wie umgehen mit Dopingsündern? Der dreimalige Biathlon-Weltmeister Arnd Peiffer ist für eine Null-Toleranz-Politik. "Einmal erwischt, sofort lebenslange Sperre? Das wäre auf jeden Fall eine Option", sagte der 29-Jährige vor dem Start der neuen Saison am Sonntag in Östersund. Es gäbe zwar Grauzonen. "Aber wenn jemand mit Epo erwischt wird, ist das eine glasklare Sache. Da kann keiner sagen, das ist mir ins Müsli gefallen.

Peiffer ist außerdem dafür, jede Probe bei Olympischen Spielen, wenn nötig bis zu 20 Jahre einzufrieren und grundsätzlich alle zu einer gewissen Zeit zu prüfen. "Denn ich glaube, nur damit kann man erreichen, dass sich die Leute nie sicher fühlen. Und wenn die beschissen haben, will ich wenigstens, dass sie 20 Jahre nicht ruhig schlafen können."

07:52 Uhr

Roms Perotti gelingt Wahnsinnstor per "Rabona"

Kennen Sie Diego Perotti? Nein? Sollten Sie, unbedingt - wenn Sie geniale Tore schätzen. Der Fußballprofi vom AS Rom hat in der Europa League gegen Viktoria Pilsen nämlich das Tor des Jahres geschossen. Beim Stand von 2:1 für Rom tänzelte Perotti in der 82. Minute durch den Strafraum von Pilsen und lupfte den Ball dann urplötzlich aus einer unmöglichen Position ins Tor. Das allein ist schon eine Kunst. Die Schusstechnik, mit der Perotti den Ball versenkte, macht aus dem Lupfertor aber einen genialen Wunderlupfer. Denn Perotti bediente sich des "Rabona"-Tricks, an dem manch gestandener Fußballprofi schon verzweifelt ist. Dabei zieht man das Schussbein hinter dem Standbein vorbei und trifft den Ball dann quasi mit dem falschen Fuß. Klingt kompliziert und ist es auch, wurde von Perotti aber virtuos ausgeführt - was sein Tor noch unglaublicher macht. Unglaublich schön.

Datenschutz

 

07:19 Uhr

Trump unterstützt Olympia in Los Angeles

Stadt der Engel - das Logo für die Bewerbung von Los Angeles für die Olympischen Spiele 2024.
Stadt der Engel - das Logo für die Bewerbung von Los Angeles für die Olympischen Spiele 2024.(Foto: picture alliance / dpa)

Der zukünftige US-Präsident Donald Trump will die Bewerbung von Los Angeles für die Ausrichtung der Olympischen Sommerspiele 2024 unterstützen. Dies versicherte der 70-Jährige dem Bürgermeister der kalifornischen Metropole, Eric Garcetti, in einem Telefonat. Nach der Wahl Trumps hatte Garcetti die Befürchtung geäußert, das Internationale Olympische Komitee (IOC) könnte sich wegen fremdenfeindlicher Äußerungen des Milliardärs von der US-Bewerbung abwenden. Los Angeles war bereits 1932 und 1984 Olympia-Gastgeber. Für 2024 sind Budapest und Paris die Mitbewerber, das IOC vergibt die Spiele bei seiner Session im September 2017 in der peruanischen Hauptstadt Lima.