Der Sport-Tag

Der Sport-Tag Kniender Kaepernick attackiert NFL-Bosse und Trump

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Colin Kaepernick hatte 2016 mit dem Knie-Protest während der US-Hymne begonnen. Inzwischen ist er vereinslos.

(Foto: AP)

Der vereinslose Quarterback Colin Kaepernick geht gegen die Teambesitzer in der National Football League (NFL) an. Er fühlt sich von den NFL-Bossen systematisch ausgegrenzt, seit er kniend gegen Rassismus und Polizeigewalt in den USA protestiert. Deshalb hat Kaepernick rechtliche Schritte eingeleitet, teilte sein Anwalt Mark Geragos mit. Demnach hätten die Eigentümer gegen Bestimmungen des Tarifvertrags verstoßen, insbesondere gegen eine Klausel, die es den Teams verbietet, bezüglich des Beschäftigungsstatus eines Spielers gemeinsam zu handeln. "Friedliche politische Proteste" dürften nicht bestraft werden.

Konkret attackierte Geragos auch den umstrittenen US-Präsidenten Donald Trump. "Sportlern sollte die Beschäftigung nicht verweigert werden auf der Basis von parteiischen politischen Provokationen durch die Exekutive unserer Regierung. Ein solcher Präzedenzfall bedroht alle patriotischen Amerikaner und erinnert an die dunkelsten Tage unserer Nation." Trump hatte in den vergangenen Wochen mit seinen Tweets und  Äußerungen die Proteste in der NFL, die Kaepernick im Vorjahr in Gang gesetzt hatte, weiter verschärft.

Die Spielergewerkschaft NFLPA  veröffentlichte als Reaktion auf Kaepernicks Beschwerde ein Statement, in dem sie dem Spieler ihre Unterstützung anbietet.

Quelle: n-tv.de