Mittwoch, 19. Oktober 2016Der Sport-Tag

20:53 Uhr

Tennis-Rüpel Kyrgios sorgt für nächsten Affront

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Nick Kyrgios ist zwar Tennis-Profi. Aber jede Woche Tennis, das ist nichts für den 21-jährigen Australier.

(Foto: AP)

Der zurzeit gesperrte Tennis-Rüpel Nick Kyrgios hat seinen Start beim ATP-Turnier in Rotterdam im Februar 2017 abgesagt, um stattdessen am Promi-Basketballspiel im Rahmen des "All Star Game" der NBA teilzunehmen. Wie Turnierdirektor Richard Krajicek am Mittwoch beim niederländischen TV-Sender NOS erklärte, wurde der Australier auf eigenen Wunsch aus seinem Vertrag entlassen. "Für Kyrgios ist seine Leidenschaft wichtiger als seine Profession", sagte der ehemalige Tennis-Profi. Man habe zuletzt in China gesehen, was passiere, wenn Kyrgios "tennismüde" sei, so Krajicek weiter: "Das wollten wir nicht. Wenn er jede Woche nur auf Tennis fokussiert ist, hat er einen Burnout. Er braucht Abwechslung." Kyrgios hatte sich bei seiner Zweitrunden-Niederlage in Shanghai gegen den Hamburger Mischa Zverev mit Zuschauern angelegt und einige Punkte aufreizend lustlos abgeschenkt. Der 21-Jährige war daraufhin von der Spielervereinigung ATP für acht Wochen gesperrt und mit einer Geldstrafe belegt worden.

20:02 Uhr

Maradona will 40 Mio. Euro Steuerschulden nicht zahlen

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Diego Maradona ist sich keiner Steuerschuld bewusst.

(Foto: dpa)

Argentiniens Fußball-Idol Diego Maradona schaltet im schon jahrzehntelangen Steuerstreit mit Italiens Fiskus über eine Forderung von mittlerweile fast 40 Millionen Euro auf stur. "Ich muss nichts zahlen. Seit über 25 Jahren verlangen sie von mir 40 Millionen Euro, 35 Millionen davon wegen Zahlungsverzug. Der ursprünglich strittige Betrag ist außerdem ganz vom SSC Neapel im Rahmen einer Steueramnestie 2003 gezahlt worden", sagte der Weltmeister von 1986 dem "Corriere della Sera". Nach Ansicht von Italiens Finanzbehörden hat Maradona während seines Engagements in Neapel von 1984 bis 1991 zu wenig Steuern abgeführt. In verschiedenen Gerichtsverfahren war der 55-Jährige vom Vorwurf der Steuerhinterziehung freigesprochen worden. Dennoch hatte die Finanzpolizei bei mehreren Italien-Reisen des einstigen Superstars wertvolle Uhren und Schmuckgegenstände gepfändet.

19:36 Uhr

Gladbach braucht ein Pünktchen Hoffnung

Verlieren verboten. Wenn Borussia Mönchengladbach ab 20.45 Uhr zur Reifeprüfung im "Paradies" antritt, könnte die Marschroute klarer nicht sein. Mindestens einen Punkt müssen die Fohlen aus dem Hexenkessel des schottischen Fußball-Meisters Celtic Glasgow entführen, eine Pleite würde wohl das vorzeitige Ende des Abenteuers Champions League bedeuten. "Wir wissen, dass uns eine große Aufgabe bevorsteht. Wir treten in Glasgow an, um zu punkten, sonst bräuchten wir gar nicht erst hinfahren", sagt Trainer André Schubert vor der Begegnung im stimmungsvollen Celtic Park, der von den Fans liebevoll nur "Paradise" genannt wird. Null Punkte hat Gladbach nach den Niederlagen bei Manchester  City (0:4) und gegen den FC Barcelona (1:2) auf dem Konto, Celtic immerhin einen nach dem wilden 3:3 gegen Manchester City. Das Problem der Borussen: Bei einer weiteren Pleite müsste die Borussia nicht nur das Rückspiel gegen die Hoops gewinnen, sondern anschließend auch noch gegen Manchester oder Barca punkten, um noch Dritter werden zu können. Schubert dazu: "Wir kennen die Tabelle, daher wollen wir unbedingt etwas mitnehmen."

19:21 Uhr

Putin befördert Sport-Strippenzieher Mutko

Der umstrittene russische Sportminister Witali Mutko ist von Russlands Staatspräsident Wladimir Putin zum Vize-Ministerpräsidenten für Sport, Tourismus und Jugend-Politik befördert worden. Das berichtet die staatliche Nachrichtenagentur RIA Novosti. Ins Amt des Sportministers rückt Mutkos bisheriger Stellvertreter Pawel Kolobow auf. Mutko gilt im Ausland als umstritten wegen seiner ungeklärten Rolle im Rahmen des durch den McLaren-Bericht aufgedeckten Staatsdoping-Systems in Russland. Dieses hatte letztlich zum Ausschluss unter anderem der russischen Leichtathleten von den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro geführt. Ende September war Mutko als Chef des nationalen Fußballverbandes RFS wiedergewählt worden. Zudem Mitglied ist er Mitglied des Fifa-Exekutivkomitees

18:12 Uhr

Diplomatenpass für IOC-Boss Bach wird Politikum

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Thomas Bach besitzt seit 22 Jahren einen Diplomatenpass. Erklären kann das Auswärtige Amt das nach eigener Aussagen nicht.

(Foto: dpa)

Der Fall des Diplomatenpasses für IOC-Präsident Thomas Bach wird immer unübersichtlicher, deshalb zum Einstieg noch einmal die Fakten: Der seit 2013 amtierende IOC-Boss genießt seit 1994 das Privileg eines Diplomatenpasses, das hat die "Süddeutsche Zeitung" recherchiert. Nicht in Erfahrung bringen konnte sie, warum Bach in den Genuss dieses mysteriösen Privilegs kommt, an dem sich bereits deutliche Kritik unter Politikern und Staatsrechtlern regt. Wenn schriftliche Medienanfragen bestenfalls schwammige Auskünfte liefern, was liegt da für interessierte Parlamentarier näher, als direkt im Bundestag beim Auswärtigen Amt als Aussteller dieser Papiere nachzufragen? Der sportpolitische Sprecher der Grünen, Özcan Mutlu, hat das in der heutigen Fragestunde getan. Die Antwort von Staatsministerin Maria Böhmer wirft allerdings mehr Fragen auf, als die CDU-Politikerin in der Causa beantworten konnte. Denn Böhmer sagte sinngemäß: Das Auswärtige Amt weiß von nichts und hat deshalb auch keine Erklärung. Wörtlich sagte Böhmer laut SZ: "Ich habe das genauso jetzt erfahren und bin genauso überrascht wie sie." Das ist an sich schon verwunderlich. Noch verwunderlicher ist, dass das Auswärtige Amt laut Böhmers Darstellung in den vergangenen Tagen auch nicht in der Lage war, weitere Informationen zu eruieren. Nicht nur dazu, warum der Diplomatenpass überhaupt für Bach ausgestellt wurde, sondern auch, unter welcher Ministererlaubnis er seit 1994 immer wieder verlängert wurde. Dazu, so Böhmer, habe sie keine Informationen. Der Diplomatenpass für Bach, er wird so langsam zum Politikum. Zumal sich bei Bach direkt auch nicht nachfragen lässt. Kritische Fragen sind beim IOC-Boss unerwünscht.

17:44 Uhr

Handball-Boss entschärft den Harz-Konflikt

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Handball mit Harz.

(Foto: picture alliance / dpa)

Handball ohne Harz, das ist für viele undenkbar - obwohl das Haftmittel als schädlich für Gesundheit und Hallenhygiene gilt. Der Handball-Weltverband IHF hat deshalb das Undenkbare intensiv durchdacht und als Harz-Alternative unter anderem einen selbstklebenden Ball in Auftrag gegeben, Kostenpunkt: rund eine Million Euro. "2017 wird die Entwicklung eines solchen Balles abgeschlossen sein", kündigte IHF-Präsident Hassan Moustafa nun an. Aber auch, ein angedachtes flächendeckendes Harzverbot im Handball nicht eigenmächtig durchzusetzen, obwohl der korruptionsumwitterte Moustafa den Weltverband sonst im Stile eines Sonnenkönigs zu führen pflegt und die Aktiven erst in diesem Jahr ebenso umfangreichen wie unbeliebten Reformen beglückt hat. "Die Einführung eines selbstklebenden Balles und das damit verbundene Harzverbot sind lediglich eine Idee", beschwichtigte Moustafa im Interview mit Sky und verwies auf eine Testphase in 2017, an deren Ende die Meinung "aller Beteiligten, vor allem die der Spieler", eingeholt wird: "Sollten alle zu der Überzeugung kommen, dass das Harz unverzichtbar ist, dann werden wir an den bestehenden Regeln auch nichts ändern."

17:20 Uhr

BVB spöttelt über Weigls Premierentor

"Seit ich sein Trainer bin, hat Julian ein Tor geschossen: bei einem Trainingsspiel in Saloniki. Das war so besonders, das haben wir auf Video festgehalten." BVB-Trainer Thomas Tuchel ist nicht für seine humoristische Einlagen bekannt. Doch nach dem Premierentor von Julian Weigl bei Borussia Dortmunds hart erkämpften 2:1-Sieg in Lissabon stimmte er gut gelaunt in die Witzeleien ein. Denn ähnlich ironische Kommentare bekam der 21 Jahre alte Weigl auch von seinen Mitspielern zu hören. "Man hat schon gemerkt, dass es nicht üblich ist, dass ich treffe", kommentierte er die Frotzeleien in der Kabine und bei Twitter. Die Fragen der Journalisten zu seinem platzierten Fernschuss zur zwischenzeitlichen 2:0-Führung des BVB in der 43. Minute beantwortete der Nationalspieler mit einem Dauerlächeln: "Ich bin überglücklich, dass es endlich mal geknallt hat. Schon eine Minute später war ich in einer anderen Welt." Zuletzt im Klub-Trikot getroffen hatte Weigl schließlich vor einer Ewigkeit, im Mai 2013 in der U19 von 1860 München. Die Freude über sein Tordebüt brachte Weigl fast um die Nachtruhe. "Ich konnte schlecht einschlafen. Außerdem hat mein Handy geglüht. Gott und die Welt haben angerufen."

16:17 Uhr

DFB-Kult-Physio Adolf Katzenmeier ist tot

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Adolf Katzenmeier pflegte über Jahrzehnte die Blessuren deutscher Fußball-Nationalspieler.

(Foto: imago/WEREK)

Er war einst von Sepp Herberger zum Deutschen Fußball-Bund geholt worden, 1963 war das. Jetzt ist Adolf Katzenmeier, langjähriger Physiotherapeut der Fußball-Nationalmannschaft, im Alter von 81 Jahren in Frankfurt am Main gestorben. Der DFB zeigte sich davon sehr betroffen. "Mit Adi Katzenmeier geht ein Stück Nationalmannschafts-Geschichte. Er war nicht nur ein ausgezeichneter Physiotherapeut, sondern auch ein sensibler und einfühlsamer Mensch, dem sich die Spieler jederzeit anvertrauen konnten. Er hat neben dem Platz maßgeblich dazu beigetragen, dass unsere Mannschaft auf dem Platz so erfolgreich sein konnte", sagte DFB-Präsident Reinhard Grindel zum Tod des Kult-Physios. Katzenmeier war im November 2008 nach 45 Dienstjahren beim DFB und 34 Jahren im Einsatz für die Nationalmannschaft beim Länderspiel gegen England in Berlin in den Ruhestand gegangen. Insgesamt war Katzenmeier bei sieben Welt- und acht Europameisterschaften dabei, darunter der WM-Titelgewinn 1990 in Italien. 1988 betreute r die DFB-Auswahl auch bei den Olympischen Spielen in Seoul. Bis zuletzt betrieb er in einem Flügel der DFB-Zentrale in Frankfurt am Main eine Physiotherapie-Praxis.

15:05 Uhr

Völler kanzelt "Pausenclown" Basler ab

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Bayers Sportchef Rudi Völler wird mit Mario Basler so schnell kein Bier trinken gehen.

(Foto: dpa)

Bei der WM 1994 war für Rudi Völler noch alles gut zwischen ihm und Mario Basler, "da konnte ich ihn noch gut leiden". Die Zeiten sind vorbei, inzwischen herrscht ganz dicke Luft zwischen den ehemaligen Fußball-Nationalspielern. Nachdem Basler im Rahmen des Champions-League-Spiels am Dienstagabend zwischen Bayer Leverkusen und Tottenham Hotspur (0:0) bei Sport1 schwer über die Werkself abgelästert hatte, schlug Bayer-Sportchef Völler verbal zurück. "Bei Mario habe ich Mitleid. Da ärgere ich mich gar nicht mehr", sagte Völler der "Sport Bild" und fügte bissig hinzu: "Er hat sich zu einem Pausenclown entwickelt - noch dazu zu einem schlechten!" Basler hatte im Sport1 Fantalk gesagt: "Wenn ich ganz ehrlich bin, beobachte ich Leverkusen übers ganze Jahr nicht. Der Verein gibt mir gar nichts. Guck mal in das Stadion rein: Das ist nicht ausverkauft. Ein Champions-League-Spiel, in dem es auch noch um sehr viel geht für Leverkusen. Wahrscheinlich freuen die sich auf die Europa League. Das ist so ein Verein für mich ... ohne Emotionen, ohne Fans, ohne alles." Völler berichtete, dass sich Fantalk-Moderator Thomas Helmer inzwischen bei ihm telefonisch gemeldet habe, um sich im Namen von Sport1 für Baslers Aussagen zu entschuldigen.

13:07 Uhr

Lippencreme bringt Norwegens Ski-Star Suspendierung ein

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(Foto: AP)

Die norwegische Anti-Doping-Agentur hat die Skilangläuferin Therese Johaug für zwei Monate suspendiert. Die mehrfache Weltmeisterin hatte eine Lippencreme benutzt, deren Inhaltsstoffe auf der Dopingliste stehen.

  • Gegen ihren Arzt, der ihr die Salbe besorgt hatte, wird nun wegen eines Verstoßes gegen die Anti-Dopingbestimmungen ermittelt.
  • Johaug hatte sich im September im Trainingslager in Italien die Lippen sonnenverbrannt. Der Mannschaftsarzt hatte in der Apotheke in Livigno eine Salbe besorgt, auf deren Verpackung Medienrecherchen zufolge sogar ein Dopinghinweis angebracht war.
  • Der Arzt hatte in der vorigen Woche die Verantwortung für die positive Probe übernommen und war zurückgetreten.
  • Johaug darf nun vorläufig bis zum 18. Dezember weder am Training noch an Wettkämpfen teilnehmen. Ob Johaug wegen Dopings verurteilt wird, ist noch nicht entschieden.
12:45 Uhr

Hoffenheim will Nagelsmann langfristig binden

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Die TSG Hoffenheim ist unter Julian Nagelsmann noch ungeschlagen.

(Foto: imago/Avanti)

Die Verantwortlichen von Fußball-Bundesligist 1899 Hoffenheim planen mit Julian Nagelsmann als Langzeit-Trainer.

  • "Natürlich haben wir das Interesse, dass wir mit Julian so lange wie möglich zusammenarbeiten", sagte Sportchef Alexander Rosen in der "Sport Bild" über den 29 Jahre alten Coach, dessen Vertrag noch bis 2019 läuft: "Ganz klar, dass man da zum richtigen Zeitpunkt auch mal über eine Verlängerung spricht."
  • Nagelsmann, dem von zahlreichen Experten eine große Karriere als Coach vorhergesagt wird, hat die Kraichgauer in der vergangenen Saison als jüngster Bundesliga-Trainer vor dem Abstieg bewahrt. In der laufenden Saison ist die TSG noch ungeschlagen.
11:33 Uhr

Schalke leidet unter massiven Personalproblemen

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Auch Kolasinac (r.) fehlt den Königsblauen in der Europa League.

(Foto: imago/Team 2)

Der FC Schalke 04 ist mit erheblichen Personalproblemen zum Europa-League-Spiel bei FK Krasnodar gereist.

  • Neben dem im Bundesligaspiel beim FC Augsburg schwer verletzten Breel Embolo gehören auch Eric Maxim Choupo-Moting wegen einer Kniereizung sowie Leon Goretzka, Nabil Bentaleb und Sead Kolasinac aufgrund "kleinerer Blessuren" nicht zum Kader des Fußball-Bundesligisten für die Partie am Donnerstag (19.00 Uhr im n-tv.de Liveticker).
  • Wie der Revierclub vor dem Abflug in Münster/Osnabrück mitteilte, sei der Verzicht auf Goretzka, Bentaleb und Kolasinac nur eine "Vorsichtsmaßnahme".
  • Choupo-Moting wird in Gelsenkirchen weiter mit entzündungshemmenden Medikamenten und intensiver Physiotherapie behandelt. Wegen der Ausfälle muss Trainer Markus Weinzierl seine Startelf beim ersten Schalker Europapokal-Auftritt in Russland erheblich umbauen.
11:01 Uhr

Hertha-Profi soll Porno-Bilder an Minderjährige geschickt haben

Offensivspieler Sinan K. vom Fußball-Bundesligisten Hertha BSC steht im Clinch mit der Justiz. Wie die "Bild"-Zeitung berichtet, soll der 20-Jährige Bilder seines erigierten Gliedes an Minderjährige versendet haben.

  • Die Eltern eines Mädchens erstatteten demnach aufgrund der Fotos anschließend bei der Polizei Anzeige. Nach entsprechenden Ermittlungen wurde ein Strafbefehl über 20.000 Euro gegen den Fußballer erlassen.
  • "Der Strafbefehl wurde erlassen, ohne dass Sinan K. sich zu dem Vorwurf geäußert hat. Er bestreitet den Vorwurf und wird unverzüglich Rechtsmittel einlegen", sagte Berater Michael Decker der "Bild".
  • Hertha sei der Vorgang bereits bekannt. Die Berliner werden sich aber "grundsätzlich nicht zu laufenden Verfahren äußern".
  • Der Jungprofi war während der vergangenen Saison von Rekordmeister Bayern München in die Hauptstadt gewechselt. In der laufenden Spielzeit stand er im Team von Trainer Pal Dardai bislang nur gegen den Hamburger SV für eine Minute auf dem Platz.
10:35 Uhr

Bayers Julian Brandt könnte zum Schnäppchen werden

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Die Silbermedaille bei Olympia dürfte Julian Brandts Marktwert nicht geschadet haben.

(Foto: imago/Jan Huebner)

Julian Brandt gilt als einer der begehrtesten deutschen Nachwuchsspieler. Bislang steht der 20-Jährige bei Bayer Leverkusen unter Vertrag, doch nach Informationen der "Sport Bild" könnte das Talent die Werkself für einen Spottpreis verlassen.

  • Demnach kann Brandt, dessen Vertrag aktuell bis 2019 läuft, dank einer Ausstiegsklausel bereits 208 für schlappe 12,5 Millionen Euro gehen.
  • Will Leverkusen also mit dem 20-Jährigen Kasse machen, müsste der Verein ihn in diesem Sommer verkaufen.
  • Doch die Pläne von Bayer 04 sehen offenbar anders aus: Angeblich versucht der Klub, den Vertrag mit Brandt zu verlängern und die Ausstiegsklausel zu streichen – oder zumindest die festgeschriebene Ablöse zu erhöhen.
09:20 Uhr

Klitschko-Kampf findet offenbar nicht wie geplant statt

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(Foto: REUTERS)

Ex-Weltmeister Wladimir Klitschko soll am 10. Dezember laut einem Bericht der "Bild"-Zeitung in Hamburg statt wie ursprünglich geplant in Manchester boxen.

  • Gegner des 40 Jahre alten Ukrainers soll demnach in einem Duell um den WM-Titel des Verbandes WBA der drei Jahre jüngere Australier Lucas Browne sein.
  • Eigentlich war ein Kampf gegen den Briten Anthony Joshua vorgesehen, nachdem die Revanche gegen den inzwischen wegen Depressionen als Weltmeister zurückgetretenen Tyson Fury mehrmals geplatzt war.

Grund für die neuen Pläne ist dem Bericht zufolge, dass Klitschko gegen IBF-Weltmeister Joshua auch um den WBA-Gürtel boxen wollte. Dies habe die WBA abgelehnt, da sie bereits Browne einen Titelkampf zugesagt habe. Zudem müsse Joshua seinen IBF-Gürtel bis zum 9. Januar zunächst in einem Pflichtkampf gegen Herausforderer Joseph Parker verteidigen. "Der WBA-Titel ist der älteste Titel. Und für mich der renommierteste", sagte Klitschko.

08:12 Uhr

Warschau-Hooligans prügeln auf spanische Polizei ein

Stunden vor dem Champions-League-Spiel gegen Real Madrid haben sich gewaltbereite Hooligans von Legia Warschau mit der spanischen Polizei geprügelt. Doch dabei blieb es nicht.

  • Vor dem Anpfiff attackierten die Gäste-Anhänger zunächst die spanische Polizei: Die Krawallmacher demolierten ein Auto, warfen Flaschen auf Polizisten und prügelten auf Beamte ein.
  • Die Polizei setzte Pfefferspray und Schlagstöcke gegen die Legia-Anhänger ein. Sieben Menschen wurden verletzt und mussten ins Krankenhaus gebracht werden.
  • Später am Stadion versuchte dann offenbar ein Teil der 4000 mitgereisten Anhänger, ohne Eintrittskarte ins Stadion zu gelangen. Dabei sollen sich die polnischen Hooligans äußerst aggressiv verhalten haben.
  • Schon im CL-Spiel gegen Dortmund war es zum Eklat durch polnische Krawallmacher gekommen. Der Klub wurde daraufhin mit einem Zuschauerausschluss für die nächste Heimpartie gegen Real Madrid bestraft.

 

07:47 Uhr

BVB-Sportchef Zorc wettert gegen Sporting Lissabon

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Die Unfairness des Gegners erbost Sportdirektor Zorc.

(Foto: dpa)

Sportdirektor Michael Zorc von Borussia Dortmund hat die Unfairness von Champions-League-Gegner Sporting Lissabon scharf kritisiert.

  • "Das ist eine Unverschämtheit, so etwas habe ich in 30 Jahren Fußball noch nicht erlebt. Das war kein Fair Play, das war eine Sauerei", sagte Zorc nach dem 2:1 (2:0)-Erfolg der Borussia im Estádio José Alvalade.
  • Torhüter Roman Bürki hatte den Ball zweimal absichtlich ins Aus geschlagen, als ein Dortmunder Spieler verletzt am Boden lag. Die Gastgeber spielten den Ball aber nicht zurück.
  • "Das wurde vom Publikum noch gefeiert, dass sie den Ball nicht zurückspielen", sagte Bürki.
  • Durch den Sieg hat die Borussia einen großen Schritt Richtung Achtelfinale gemacht. Mit einem weiteren Erfolg im Rückspiel am 2. November hätte der BVB das Ticket für die K.o.-Phase bereits vorzeitig gelöst. Thomas Tuchel wollte daran aber noch nicht denken. "Es ist erst die erste Halbzeit vorbei", sagte Tuchel.
07:04 Uhr

Völler glaubt trotz Nullnummer ans Achtelfinale

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Mit einem Sieg im Rückspiel will Leverkusen an Tottenham Hotspur vorbeiziehen.

(Foto: imago/Nordphoto)

Sportchef Rudi Völler und Trainer Roger Schmidt sehen für Fußball-Bundesligist Bayer Leverkusen trotz des dritten Remis im dritten Gruppenspiel nach wie vor gute Chancen auf das Erreichen des Achtelfinales in der Champions League.

  • "Momentan sind wir Gruppendritter. Aber in den letzten drei Spielen haben wir noch alle Möglichkeiten", sagte Völler nach dem 0:0 der Werkself gegen Tottenham Hotspur und Schmidt äußerte: "Wir müssen einen langen Atem haben in dieser Gruppe. Wir wissen, dass wir einen der ersten beiden Plätze belegen können. Jetzt liegt es an uns."
  • Mit drei Punkten in der Gruppe E liegt Bayer auf dem dritten Platz, hat allerdings nur einen Zähler weniger als der Zweite Tottenham und zwei Punkte weniger als Tabellenführer AS Monaco auf dem Konto. Am 2. November tritt Leverkusen im Wembleystadion zum Rückspiel gegen Tottenham an.
06:20 Uhr

Washington siegt dank deutschem NHL-Keeper Grubauer

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Man of the match: Der Rosenheimer Keeper Philipp Grubauer.

(Foto: AP)

Mit einem starken Eishockey-Torhüter Philipp Grubauer haben die Washington Capitals in der nordamerikanischen Profiliga NHL gegen Colorado Avalanche mit 3:0 gesiegt. Grubauer wehrte 18 Schüsse des Gegners ab und blieb erstmals in der NHL ohne Gegentreffer. Der Rosenheimer wurde zum besten Spieler der Partie gewählt.

  • Auch die Edmonton Oilers waren beim 3:2 gegen die Carolina Hurricanes siegreich. Die Oilers gewannen drei von vier Matches in dieser Spielzeit.
  • Für die New York Islanders mit Dennis Seidenberg gab es beim 2:3 gegen die San José Sharks bereits die dritte Saisonniederlage, Titelverteidiger Pittsburgh Penguins kassierte mit Tom Kühnhackl eine deutliche 0:4-Pleite bei den Montreal Canadiens. Der erste Saisontreffer von Tobias Rieder half den Arizona Coyotes bei den Ottawa Senators nicht. Das Team aus Glendale verlor trotz Führungstreffer des deutschen Stürmers mit 4:7 in Kanada.
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