Mittwoch, 13. September 2017: Der Tag bei n-tv

Heute mit Tobias Nordmann und Anja Rau

22:57 Uhr

SC Freiburg wehrt sich gegen Vier-Spiele-Sperre

Die Rote Karte gefällt Yoric Ravet gar nicht ...
Die Rote Karte gefällt Yoric Ravet gar nicht ...(Foto: imago/Jan Huebner)

Vier Spiele Sperre? Zuviel, findet der SC Freiburg. Es geht um ihren Neuzugang Yoric Ravet, der am Wochenende im Spiel gegen Borussia Dortmund nach einem Foul an Marcel Schmelzer zunächst die Gelbe Karte gesehen hatte. Diese wurde nach Rücksprache mit dem Videoassistenten vom Unparteiischen zurückgenommen - dann gab es direkt Rot für den Franzosen.

Jetzt hat der SC Freiburg erneut Widerspruch gegen die Sperre eingelegt. Das bestätigte ein Sprecher des Fußball-Bundesligisten. Zuvor hatte der SC einem ersten Antrag des DFB-Kontrollausschusses sowie dem Urteil im Einzelrichterverfahren über die ausgesprochene Strafe nicht zugestimmt. Bei einer mündlichen Verhandlung nächsten Montag oder Dienstag vor dem Deutschen Fußball-Bund soll dem Sprecher zufolge dann die endgültige Entscheidung getroffen werden.

22:21 Uhr

Ex-Fifa-Funktionär attackiert Infantino

Witali Mutko und Gianni Infantino - diese Verbindung sorgt für Kritik.
Witali Mutko und Gianni Infantino - diese Verbindung sorgt für Kritik.(Foto: imago/ITAR-TASS)

Fifa-Präsident Gianni Infantino steht erneut in der Kritik: Miguel Poiares Maduro, ehemaliger Fifa-Governance-Chef, wirft ihm wiederholt unerlaubte Einmischung vor.

  • Der Schweizer habe versucht, die Ablehnung der Kandidatur von Russlands Witali Mutko für einen Sitz im Fifa-Council zu beeinflussen, sagte Maduro laut der BBC im britischen Unterhaus des Parlamentes.
  • Der Portugiese hatte dafür gesorgt, dass der WM-Cheforganisator Mutko wegen möglicher Interessenkonflikte nicht erneut in das mächtige Council der Fifa einziehen darf.Angelastet wurden Mutko allerdings nicht seine Verwicklungen in den russischen Doping-Skandal zu seiner Zeit als Sportminister, sondern seine herausgehobene Position in der Moskauer Führung generell.
  • Maduro sei von Infantino vor möglichen Auswirkungen auf die Weltmeisterschaft 2018 in Russland gewarnt worden, falls Mutko nicht weiter zum Council gehören würde.
  • In der Fifa herrsche ein System "der Regeln ohne Gesetze", so Maduro.
  • Der Portugiese selbst wurde im Mai nicht wieder als Vorsitzender der Governance-Kommission der Fifa vorgeschlagen.
21:51 Uhr

Boateng: "Wir Fußballer sind Roboter"

Kevin-Prince Boateng will sein Privatleben aus der Presse heraushalten.
Kevin-Prince Boateng will sein Privatleben aus der Presse heraushalten.(Foto: imago/Jan Huebner)

Er wirkt unangreifbar und selbstbewusst, doch nun offenbart Kevin-Prince Boateng eine neue Seite an sich. Der Bundesliga-Rückkehrer von Eintracht Frankfurt bemängelt die negative Berichterstattung und den öffentlichen Druck.

  • "Es gab Tage, an denen ich gesagt habe: Ich kann nicht mehr", sagt er dem "Kicker".
  • "Wenn man an Robert Enkes Selbstmord denkt, das hat zu einem Prozent auch mit der Presse und dem ganzen Trubel zu tun. Wenn wir uns alle Artikel anschauen würden, die über mich geschrieben wurden: Wer weiß, was ich machen würde, wenn ich nicht stark im Kopf wäre."
  • Der 30 Jahre alte Boateng hat im Fußball das Image des "Bad Boys", weil er in seiner Karriere unter anderem schon einmal beim FC Schalke 04 suspendiert wurde und den damaligen deutschen Kapitän Michael Ballack 2010 durch ein rüdes Foul um die WM-Teilnahme brachte.
  • "Ich werde nicht nur wegen meiner Leistung kritisiert, es kann ja mal passieren, dass du schlecht spielst. Note 6? Okay, die habe ich verdient", sagt Boateng.
  • "Aber es werden persönliche Sachen geschrieben, um dir weh zu tun. Das darf nicht sein. Doch wir Fußballer sind die Roboter, die das alles hinnehmen müssen."
21:45 Uhr

Forsberg schießt RB-Geschichte

(Foto: dpa)

Es ist das erste Tor der Champions League für RB Leipzig - und Emil Forsberg hat es erzielt. In der 33. Minute traf er zum nur kurz währenden 1:0 gegen den AS Monaco. Nur eine Minute später schoss Youri Tielemans aber bereits den Ausgleich.

So steht es auf den anderen Plätzen:

 

21:28 Uhr

Tennis-Profi Maria eilt ins Viertelfinale von Quebec

(Foto: imago/Hasenkopf)

Großer Erfolg - deutlicher Erfolg: Tatjana Maria erreicht das Viertelfinale beim Tennisturnier im kanadischen Quebec. Die 30-Jährige aus Bad Saulgau setzt sich sicher gegen die US-Amerikanerin Grace Min mit 6:1, 6:1 durch. Im Viertelfinale spielt sie gegen Viktorija Golubic aus der Schweiz oder die US-Amerikanerin Sachia Vickery.

Die an Nummer vier gesetzte Maria ist die einzige deutsche Spielerin bei dem mit 226.750 Dollar dotierten Hartplatz-Turnier.

21:12 Uhr

Nagelsmann wundert sich über Aufschrei nach Bayern-Flirt

(Foto: imago/Thomas Frey)

Wundert sich Julian Nagelsmann tatsächlich über die Reaktionen auf seine Aussagen bezüglich des FC Bayern München? Also Entschuldigung, aber wenn der jüngste Trainer der Bundesliga sagt, er würde gern den deutschen Rekordmeister trainieren - dann ist das doch wohl klar oder?

  • "Das Thema hat eine größere Rolle gespielt als von mir gewollt. Leider hat das Interview extrem große Wellen geschlagen - auch im Hinblick auf meinen Kollegen Carlo Ancelotti, vor dem ich großen Respekt habe. Er hat mehr Titel als ich Unterhosen im Schrank", sagt Nagelsmann.
  • "Ich habe Carlo eine SMS geschrieben, um zu erklären, wie es gemeint war. Damit ist das Thema aus der Welt und abgehakt."
  • Wie seine Aussagen gemeint waren, erklärt der 30-Jährige. "Das Interview hatte keinen aktuellen Bezug. Es ging um Visionen und Zukunftsplanungen meines Lebens. Ich habe schon immer betont, dass es ein Traum von mir ist, einen Weltklub zu trainieren".
  • "Es waren offene und ehrliche Antworten. Diese Art will ich beibehalten. Alle, die mir jetzt eine Initiativ-Bewerbung unterstellen, sind die gleichen, die immer bemängeln, dass es nur noch Floskeln im Fußball gibt. Also nochmal: Es war keine Bewerbung."
20:48 Uhr

RB Leipzig startet mit Poulsen-Verlängerung in CL-Premiere

Ein Abend der Freude für RB Leipzig: Gerade eben ist der Anpfiff zum ersten Champions-League-Spiel in der Geschichte der Sachsen erfolgt. Kurz vorher konnte der Vizemeister noch etwas anderes Erfreuliches verkünden. Yussuf Poulsen hat seinen noch bis 2019 laufenden Vertrag vorzeitig bis 2021 verlängert - natürlich mit verbesserten Bezügen. Der dänische Stürmer spielt bereits seit 2013 in Leipzig.

 

20:26 Uhr

Basketball-EM: Rekordsieger erreicht Halbfinale

Alexei Schwed war nicht zu stoppen.
Alexei Schwed war nicht zu stoppen.(Foto: AP)

Russlands Basketballer haben nach einem Krimi gegen Griechenland das Halbfinale der Europameisterschaft erreicht. Dank des erneut überragenden Spielmachers Alexei Schwed feierten die Russen im Viertelfinale einen 74:69-Sieg. In der engen Begegnung, in der elfmal die Führung wechselte, erzielte Schwed nach der Pause 22 seiner 26 Punkte. Der letztlich entscheidende Korb für die Russen gelang Dmitri Chwostow 30 Sekunden vor Schluss.

Nach dem enttäuschenden Aus in der Vorrunde 2013 und 2015 meldeten sich die Rekordsieger (14 Titel) mit dem Halbfinal-Einzug endgültig zurück in Europas Spitze. Gegner im Kampf um die Endspiel-Teilnahme ist am Freitag Italien oder Vize-Weltmeister Serbien.

20:13 Uhr

Kroos muss zunächst zuschauen

Real-Coach Zinedine Zidane lässt seinen deutschen Weltmeister gegen Apoel Nikosia zunächst auf der Bank schmoren. Toni Kroos steht beim Auftakt zur Champions-League-Titelverteidigung nicht in der Startelf.

 

20:03 Uhr

Yarmolenko bestreitet Startelf-Debüt für BVB

Peter Bosz lässt ihm den Vortritt: Andrey Yarmolenko gibt für Borussia Dortmund sein Startelf-Debüt in der Champions League. Gegen Tottenham Hotspur spielt er von Beginn an. Und das, obwohl der BVB gleich sein Endspiel bestreitet.

 

19:11 Uhr

Real-Jungstar Asensio fehlt wegen missglückter Rasur

Marco Asensio
Marco Asensio(Foto: imago/Alterphotos)

Marco Asensio steht nicht im Kader von Real Madrid für das Champions-League-Spiel gegen Apoel Nikosia. Der Grund ist wahrlich kurios.

  • Der 21-Jährige hat sich offenbar beim Rasieren seiner Beine verletzt.
  • Eine Pore habe sich entzündet, ein großer Pickel bereite ihm schmerzen, berichtet Trainer Zinedine Zidane der spanischen Zeitung ABC.
  • "Er kann im Moment keinen Socken anziehen."

Was kommt da wohl als nächstes?

18:46 Uhr

Ribéry verteidigt Trikot-Wurf: "Keine Respektlosigkeit"

Franck Ribéry, Fußballspieler beim FC Bayern, hat sich für seinen Trikotwurf beim 3:0 im Champions-League-Spiel gegen den RSC Anderlecht gerechtfertigt. Die Aktion habe "nichts mit Respektlosigkeit zu tun, oder irgendetwas anderem, das mir vorgeworfen wird von Leuten, die glauben oder vortäuschen, mich zu kennen", ließ Ribéry mitteilen.

  • Ribéry hatte sein Shirt nach seiner Auswechslung in der 77. Minute verärgert in Richtung Bank geschleudert. Sportdirektor Hasan Salihamidzic hatte daraufhin angekündigt, das werde Konsequenzen haben. Auch Trainer Carlo Ancelotti wollte mit Ribéry sprechen.
  • "Ich war immer einer der ehrlichen und loyalen Spieler in diesem Geschäft, ich respektiere die Fans und ich respektiere den Klub, den ich liebe", schrieb Ribéry weiter: "Manche werden es nie verstehen, was es bedeutet, alles für seinen Klub zu geben, und das tut mir leid für sie."
  • Er werde die Farben des FC Bayern immer verteidigen, "und in jedem Spiel mit all meiner Leidenschaft bei der Sache sein. Weil ich den Fußball liebe, aus Liebe zu unseren Anhängern und, um viele Fans auf der Welt glücklich zu machen."
  • Dazu stellte er ein Foto, das ihn in seinem Haus in einem rot-weiß gestrichenen Zimmer zeigt, über ihm der Schriftzug "Mia san mia".
18:12 Uhr

Medien: Wehrleins Zukunft scheitert an Alkohol-Sponsoren

Pascal Wehrlein war 2016 von der DTM in die Formel 1 gewechselt.
Pascal Wehrlein war 2016 von der DTM in die Formel 1 gewechselt.(Foto: imago/LAT Photographic)

Es gibt ja bekanntlich nichts, was es nicht gibt. Aber das ist schon eine besondere Nummer: Da gibt es einen Formel-1-Talent - Pascal Wehrlein - , da gibt es Rennställe, die den 22-Jährigen verpflichten würden - und dann scheint das alles an Sponsoren zu scheitern, berichtet die "Auto, Motor und Sport". Besonderen Sponsoren nämlich - promillehaltige Spirituosen-Hersteller.

Wehrlein sucht ein Team für 2018 - für Sauber wird er nicht fahren. Mercedes-Sportchef Toto Wolff möchte Wehrlein halten, aber auch bei Williams und Force India sind die Türen wohl zu. Denn deren Sponsoren sind Martini und Johnnie Walker. Wer als Werbeträger für die Unternehmen auftreten will, muss in einigen Ländern mindestens 25 Jahre alt sein - im Team müsste also mindestens ein Fahrer mit diesem Alter im Cockpit sitzen.

Problem: Bei Williams müsste Lance Stroll das Team verlassen, damit Wehrlein fahren kann. Dann wäre mit Felipe Massa ein Fahrer im richtigen Alter dabei. Doch Strolls Vater Lawrence hält Anteile am Team - und so wird der Sohn wohl kaum das Cockpit räumen. Bei Force India müsste wiederum Esteban Ocon gehen, dann wäre Sergio Perez mit 27 Jahren noch im Team. Doch Force-India-Sportdirektor Otmar Szafnauer stellt bei "Auto, Motor und Sport" fest: "Wir wollen Ocon behalten."

Lange Rede, kurzer Sinn: Für Pascal Wehrlein wird die Zukunft in der Formel 1 verdammt ungewiss.

18:02 Uhr
17:45 Uhr

HSV reagiert auf Verletzungen und verpflichtet Salihovic

Ein alter Bekannter als Verstärkung: Der Hamburger SV hat mit der Verpflichtung des routinierten Offensivspieler Sejad Salihovic auf die zunehmenden Personalprobleme reagiert.

  • Der 32 Jahre alte Bosnier erhält bei den Hamburgern einen Vertrag bis zum Saisonende.
  • "Sejad ist ein erfahrener Bundesliga-Spieler, der über Jahre hinweg seine Qualitäten unter Beweis gestellt hat und auf mehreren Positionen variabel einsetzbar ist", sagt Sportchef Jens Todt: "Er kann uns auch kurzfristig eine Hilfe sein."
  • Salihovic bekommt bei den Hanseaten die Rückennummer 23, die einst Rafael van der Vaart trug.
  • Salihovic, der bereits 176 Bundesliga-Spiele für Hertha BSC und 1899 Hoffenheim absolviert hat, konnte als vereinsloser Profi noch unter Vertrag genommen werden.
  • Salihovic könnte schon beim Duell am Freitagabend in Hannover (20.30 Uhr/Eurosport) auflaufen.
17:12 Uhr

Superstar Tevez: teuer, dick, unbeliebt, angezählt

Fett statt fit?
Fett statt fit?(Foto: imago/Imaginechina)

Carlos Tevez muss wohl künftig Kalorien zählen: Der argentinische Fußballstar wird erst wieder für seinen Verein Shanghai Shenhua auf dem Platz stehen, wenn er fit ist und vor allem abgenommen hat. "Er und Fredy Guarin sind übergewichtig", sagte der neue Trainer Wu Jingui der "Shanghai Morning Post". Tevez, mit angeblich jährlich 38 Millionen Euro der am besten bezahlte Spieler in der Super League, zählt zu den großen Enttäuschungen des Liga-Zwölften. Der 33-Jährige traf in dieser Saison bisher nur zweimal und glänzte mehr durch Abwesenheit, weil er die Hälfte der Spiele aufgrund von Verletzungen verpasste. Zuletzt war der ehemalige Stürmer von Manchester United, Manchester City und Juventus Turin bei seiner Einwechslung im heimischen Stadion am Sonntag von den Zuschauern ausgebuht worden. "Ich lasse ihn nicht spielen, er ist körperlich nicht bereit," sagte Jungui.

16:39 Uhr

Ausgerechnet von Müller: Ermahnung an Bayern-Kollegen

Ruheherd.
Ruheherd.(Foto: imago/Lackovic)

Erst stänkerte er gegen den Trainer, nun will er für Entspannung sorgen: Thomas Müller will seine eigene unbefriedigende Situation vorerst hinter den sportlichen Erfolg des FC Bayern München zurückstellen. "Aktuell haben wir schon genug Unruhe. Wir sollten uns, wie Arjen Robben schon sagte, auf die Dinge auf dem Platz konzentrieren. Wenn wir Erfolg haben, können wir auch wieder über andere Dinge reden", sagte Müller bei einem Foto-Shootings der Bayern-Profis. Nach jedem Spiel über die persönliche Situation zu sprechen, "wird uns nicht weiterbringen".

16:12 Uhr

Arsenal-Coach überrascht mit "Starlos"-Kader gegen Köln

Koan Özil.
Koan Özil.(Foto: Andy Rain/EPA/dpa)

Eines vorneweg: Natürlich nimmt Arsenal-Coach Arsene Wenger die Europa League ernst, sehr ernst. Sagt er jedenfalls und handelt aber so: Mesut Özil, Granit Xhaka, Petr Cech, Alexandre Lacazette, Danny Welbeck und Aaron Ramsey werden beim Europapokal-Comeback des 1. FC Köln (das ist der Gegner der Gunners) geschont. Laurent Koscielny ist zudem gesperrt. "Wir wollen jeden Wettbewerb gewinnen, in dem wir antreten", sagte Wenger dann auch noch. Arsenal, Stammgast in der Champions League, spielt erstmals seit 17 Jahren wieder nur im "zweitklassigen" internationalen Wettbewerb. Im Jahr 2000 hatte der Klub das Finale des Uefa-Cups in Kopenhagen gegen Galatasaray aus Istanbul im Elfmeterschießen mit 1:4 verloren.

15:40 Uhr

12-jähriger Moukoko setzt Tor-Wahnsinn beim DFB fort

Trifft wann und wo er will: Youssoufa Moukoko.
Trifft wann und wo er will: Youssoufa Moukoko.(Foto: imago/GEPA pictures)

Der (jugendliche) Wahnsinn geht weiter: Das erst zwölf Jahre alte Toptalent Youssoufa Moukoko von Borussia Dortmund hat seine Torejagd in der deutschen U16-Nationalmannschaft fortgesetzt. Der in Jaunde geborene Deutsch-Kameruner erzielte beim 2:1 (2:0)-Auswärtssieg gegen Österreich in Hippach beide Tore (12./24.) für die Mannschaft von DFB-Trainer Michael Feichtenbeiner. Moukoko hat an den ersten fünf Spieltagen der U17-Bundesliga bereits 13 Tore für den BVB erzielt und führt die Torschützenliste der Staffel West mit großem Abstand an. Zuletzt waren allerdings auch Zweifel an der Richtigkeit der Altersangabe laut geworden.

15:02 Uhr

Unfälle provoziert: Villas-Boas' böse Theorie

Vorwurfsvoller Blick.
Vorwurfsvoller Blick.(Foto: imago/Xinhua)

Eieiei, was ist denn da los? André Villas-Boas, portugiesischer Star-Trainer von Shanghai SIPG, wirft Ligakonkurrent Guangzhou Evergrande Manipulation vor. Was passiert war? Nun, das hier: Vor dem Viertelfinal-Rückspiel in der asiatischen Champions League war der Bus seiner Mannschaft durch mehrere Verkehrsunfälle bei der Anfahrt zum Stadion in Zeitverzug geraten. "Zwei Autos haben dreimal vor unserem Bus Unfälle provoziert", sagte der 39-Jährige, nachdem seinem Team in einem Krimi der Halbfinaleinzug geglückt war und beschuldigte den Gegner als Organisator der Verkehrsprobleme auf der Fahrt zur Arena. "Das ist eine großartige Leistung für SIPG", ergänzte Villas-Boas. Denn es schiene "als solle nur ein Klub den Fußball in Asien beherrschen, in dem er sich mit jedem Mittel alles leisten kann" und Menschen für solche Aktionen mobilisiere.

14:35 Uhr

Die Weckruf-Rede von Bayerns Robben

Ausführliche Berichte zu den aktuellen Problemen und Krisen des FC Bayern lesen Sie hier und hier.

14:06 Uhr

Mercedes belohnt Bottas - und schielt auf Verstappen?

Kein Grund zu zweifeln.
Kein Grund zu zweifeln.(Foto: imago/LAT Photographic)

Das ist der verdiente Lohn für sehr ordentliche Leistungen in dieser Formel-1-Saison: Valtteri Bottas, der Cockpit-Erbe von Weltmeister Nico Rosberg, bleibt bei Mercedes. Allerdings erhielt der Finne vorerst nur einen Vertrag für ein weiteres Jahr. Die kurze Dauer des neuen Vertrags für Bottas bietet neuen Raum für Spekulationen. Zwar waren Gespräche zwischen Vettel und Mercedes über eine künftige Zusammenarbeit wohl ergebnislos geblieben, ehe der Deutsche bis Ende 2020 wieder bei Ferrari unterschrieb. Zuletzt in Monza aber wurde Teamchef Wolff beim Treffen mit Max Verstappens Vater Jos beobachtet. Das 19 Jahre alte Supertalent ist nach einer Serie von Ausfällen bei Red Bull derzeit nicht mehr zufrieden und könnte für die Zukunft ein Mercedes-Kandidat sein

13:52 Uhr

Bauermann prophezeit DBB-Team große Zukunft

Ex-Bundestrainer Dirk Bauermann hat die Leistung der Deutschen Basketball-Nationalmannschaft bei der EM gelobt: "Die Mannschaft hat bewiesen, dass das deutsche Basketball-Team viel Potenzial besitzt. Sie haben den deutschen Basketball sehr gut vertreten, trotz personeller Schwächungen", sagte er bei Sky Sport News HD: "Vor allem Dennis Schröder tut alles für die Mannschaft. Dennis kann jede Verantwortung schultern, die man ihm gibt. Er hat dieses Herz und diesen Willen." Das DBB-Team war am Dienstag im Viertelfinale an Spanien gescheitert.

Einen ausführlichen Nachbericht mit Stimmen zum Aus der deutschen Basketballer lesen Sie hier.

13:20 Uhr
12:46 Uhr

Higuain sorgt für Mittelfinger-Eklat in Barcelona

"Handfester" Eklat durch Gonzalo Higuain: Der Starstürmer von Juventus Turin hat bei der 0:3-Pleite beim FC Barcelona in der Champions League den Fans der Katalanen den Mittelfinger gezeigt.

  • Der Argentinier, der von 2007 bis 2013 für Barcas Erzrivalen Real Madrid gespielt hatte, war zuvor bei jeder Ballberührung ausgepfiffen worden.
  • Higuain ließ sich in der 87. Minute beim Gang zur Ersatzbank zu der Szene hinreißen.
  • Auch in seinem zwölften Duell gegen Barcelona hatte der 29-Jährige zuvor kein Tor erzielen können.
12:19 Uhr

Nach Hurrikan: Ruder-WM findet wie geplant statt

Die Ruder-WM in Florida findet trotz leichter Schäden an der Regattastrecke durch Hurrikan "Irma" wie geplant statt.

  • Der WM-Ort an der Westküste sei bereit, "die besten Ruderer der Welt vom 23. September bis 1. Oktober zu begrüßen", hieß es in einer Pressemitteilung der Organisatoren.
  • Entgegen erster Befürchtungen kam die Gegend um den Regattaort nicht unter den direkten Einfluss des Rekordsturms. Die Beschädigungen halten sich entsprechend in Grenzen.
  • Die ersten Ruderer werden bereits Anfang kommender Woche für Trainingsfahrten erwartet.
11:47 Uhr

Hoeneß lässt TV-Spot verbieten

Spotverderber.
Spotverderber.(Foto: imago/kolbert-press)

Beim kritischen Interview von Robert Lewandowski gibt sich Bayern-Boss Uli Hoeneß noch nachsichtig. Weniger gelassen geht er dagegen mit einer TV-Werbung des Unternehmens Layenberger um. Den Spot hat er laut einem "Bild"-Bericht gerichtlich verbieten lassen. In dem Clip nimmt der Sponsor von Union Berlin den Präsidenten auf die Schippe. Das Unternehmen trägt im Logo fünf Sterne, die Münchener trotz 25 Meisterschaften nur vier (was sie gerne ändern würden, aber von der DFL nicht zugelassen wird). Was dem Klub also nicht gefällt, nimmt die Werbung auf. In dem Clip ruft ein "Herr Hoeneß" bei Fernseh-Jurist Ingo Lenßen an, der erklärt dem Anrufer, dass der "fünfte Stern bei Union" bleibe. Hoeneß fand das offenbar nicht lustig. Über seinen Anwalt ließ er eine Unterlassungsklage verschicken. Vor dem Landgericht Hamburg wurde eine Einigung erzielt.

11:33 Uhr

Gießens Basketballer landen Transfercoup

Wow, klasse Transfer! Basketball-Bundesligist Giessen 46ers hat den zweimaligen BBL-MVP John Bryant verpflichtet. Er bleibt erstmal für eine Saison.

  • "Wir freuen uns, dass wir mit John Bryant einen bekannten BBL-Spieler mit großer Erfahrung für uns gewinnen konnten. Er wird uns mit seiner Qualität taktisch variabler machen", sagte Cheftrainer Ingo Freyer.
  • Nach den Bundesliga-Stationen ratiopharm Ulm und Bayern München spielte Bryant zuletzt in Valencia und Monaco.
  • 2014 war er mit den Bayern Meister geworden.
11:06 Uhr

Celtic-Flitzer holt zum Tritt gegen PSG-Star Mbappe aus

Ein junger Fan von Celtic Glasgow sorgt im Champions-League-Duell seiner Mannschaft gegen die hoch gerüstete Elf von Paris St. Germain beinahe für einen Riesenskandal. Kurz nach dem 3:0 (Endstand 5:0) stürmt er auf den Platz in Richtung PSG-Megatalent Kylian Mbappe und holt zu einem Tritt aus. Er verfehlt den 18-Jährigen jedoch deutlich. Ob absichtlich oder nicht - völlig daneben ist die Aktion so oder so.

10:31 Uhr

Lasogga liefert nächsten Anti-Luschen-Nachweis

Spitzen- und Spitzenreiterstürmer.
Spitzen- und Spitzenreiterstürmer.(Foto: imago/PA Images)

Erst das fulminante Tor- und Vorlagen-Debüt am Wochenende gegen Burton Albion, nun der nächste Anti-Luschen-Nachweis: Der von HSV-Gönner Klaus-Michael-Kühne verspottete und nach England verliehene Pierre-Michel Lasogga macht Leeds United auch in seinem zweiten Spiel glücklich. Beim 2:0-Erfolg am 7. Spieltag gegen Birmingham City legte der Sturmbulle die beiden Tore von Samuel Saiz (17.) und Stuart Dallas (90.) auf und ebnete so den Weg des Ex-Meisters an die Spitze der Football Championship (2. Liga). Übrigens steht Lasogga unmittelbar vor der nächsten schönen Nachricht: Freundin Salina erwartet in diesen Stunden das erste Kind des Paares.

09:49 Uhr

Medien: McLaren erlöst Alonso von den Honda-Qualen

Endlich erlöst.
Endlich erlöst.(Foto: imago/Action Plus)

Einen wird diese Nachricht ganz besonders freuen: Die leidende Formel-1-Legende Fernando Alonso. Wie "motorsport.com" berichtet, ist das Ende der erfolglosen Partnerschaft zwischen dem McLaren-Team und Motorenlieferant Honda nach dieser Saison besiegelt. Dem Bericht zufolge soll vor dem Großen Preis von Singapur die neue Zusammenarbeit von McLaren mit Renault verkündet werden. Honda soll von der kommenden Saison an das Red-Bull-Zweitteam Toro Rosso mit Antrieben ausrüsten. Die McLaren-Honda-Partnerschaft war in dieser Saison zur sportlichen Dauer-Farce geworden. Die Fahrer litten unter dem zu schwachen und unzuverlässigen Turbo-Motor der Japaner. Der Wechsel zu Renault dürfte auf jeden Fall Alonso besänftigen: Mit den Franzosen holte der mittlerweile 36-Jährige 2005 und 2006 den WM-Titel.

09:24 Uhr

Einzigartige Ehre für Lakers-Legende Bryant

Eine Nummer für die Ewigkeit.
Eine Nummer für die Ewigkeit.(Foto: dpa)

Große Ehre für Basketball-Legende Kobe Bryant: Gleich zwei Trikots des zurückgetretenen Superstars der Los Angeles Lakers werden am 18. Dezember vor dem Spiel gegen den Meister Golden State Warriors unter das Hallendach gezogen. Seine Rückennummern 8 und 24, die Bryant über seine 20 Jahre lange Karriere bei den Lakers getragen hatte, werden künftig nicht mehr vergeben. "Ich habe immer davon geträumt, dass mein Trikot unter dem Lakers-Dach hängt, aber ich habe sicher nicht gleich an zwei gedacht", sagte Bryant. Der 39-Jährige wird der zehnte Lakers-Spieler sein, der diese Ehrung erfährt. Vor ihm waren unter anderem Legenden wie Wilt Chamberlain (Rückennummer 13), Kareem Abdul-Jabbar (33) und Magic Johnson (32) in den illustren Kreis aufgenommen worden.

08:59 Uhr

Neururer pestet gegen Lewandowski

Peter Neururer hat kein Verständnis und zeigt Verständnis.
Peter Neururer hat kein Verständnis und zeigt Verständnis.(Foto: imago/Zink)

Über das Thema "Zorn" haben wir ja schon gesprochen, legen aber nun nochmal nach. Wieder geht es um den FC Bayern, präziser um das in diesen turbulenten Tagen fast schon wieder verdrängte Lewandowski-Interview zur bayrischen Transferpolitik. Das nämlich empfindet Peter Neururer als großen Affront: "Ich finde es unverschämt und unmöglich, dass er diese Diskussion in die Öffentlichkeit trägt. Dann soll er zu Karl-Heinz Rummenigge und Uli Hoeneß gehen und es intern sagen. Das ist sein gutes Recht", sagte er im Fantalk bei Sport 1. Und einmal in Rage, verteidigt er seinen angezählten Trainerkollegen Carlo Ancelotti: "Ich finde es geradezu grotesk, was wir uns gerade in Bezug auf Ancelotti anhören. Wir reden von jemandem, der mit verschiedenen Mannschaften die Champions League gewonnen hat, der immer erfolgreich war, der in München angepriesen wurde."

08:36 Uhr

Wada verfolgt 95 Doping-Verdachtsfälle nicht weiter

Die Welt-Anti-Doping-Agentur erklärt laut "New York Times", 95 der ersten 96 untersuchten Fälle von angeblich gedopten russischen Athleten nicht weiterverfolgen zu wollen. Die Fälle waren in dem Bericht von Ermittler Richard McLaren aufgeführt worden, nach dessen Untersuchungen 1000 russische Sportler vom Dopingsystem ihres Landes in der Zeit von 2011 bis 2015 profitiert haben sollen. "Die verfügbaren Beweise waren unzureichend, um zu behaupten, dass diese 95 Athleten gegen die Anti-Doping-Richtlinien verstoßen hätten", sagte Olivier Niggli, Generaldirektor der Wada, in einem internen Bericht der Agentur, den die "New York Times" erhalten hat. In dem Bericht wurden offenbar keine Namen genannt.

Mehr zum Thema lesen Sie hier.

07:47 Uhr

Bayern-Wut, Wada-Verwirrung, RB-Debüt

Mieslaunig.
Mieslaunig.(Foto: AP)

Guten Morgen und erstmal ein "sorry", dass wir Sie gleich schon wieder mit dem FC Bayern behelligen. Es gibt ja doch den einen oder anderen, dem das Thema "Theater in München" ziemlich auf den Keks geht. Aber was sollen wir machen? Es geht ja immer weiter. Der nächste kleine Eklat: Der Trikotwurf von Franck Ribéry. Außerdem nölt Arjen Robben nach dem 3:0-Erfolg gegen den RSC Anderlecht in der Champions League über das uninspirierte Spiel der Bayern. Dass Thomas Müller erneut nur auf der Bank saß - nunja. Ganz und gar nicht zornig ist derweil die Stimmung beim BVB vor dem CL-Auftakt in Tottenham und in Leipzig vor dem Königsklassen-Debüt gegen Monaco. Beide Spiele können Sie ab 20.45 Uhr in unserem Liveticker verfolgen. Ansonsten:

  • Die Welt-Anti-Doping-Agentur hat laut "New York Times" erklärt, 95 der ersten 96 untersuchten Fälle von angeblich gedopten russischen Athleten nicht weiterverfolgen zu wollen. Mehr dazu gleich bei uns.
  • Erstmals seit fast 100 Jahren vergibt das Internationale Olympische Komitee wieder zwei Sommerspiele gleichzeitig. Die IOC-Session soll in Lima beschließen, dass die Spiele 2024 in Paris und die Spiele 2028 in Los Angeles stattfinden.
  • Nach dem EM-Knockout der deutschen Basketballer werden zahlreiche Lobeshymnen angestimmt. Wir widmen uns dem Thema ebenfalls nochmal.

So. Pack ma's!