Mittwoch, 08. Mai 2019Der Sport-Tag

Heute mit Tobias Nordmann, Till Erdenberger & Anja Rau
00:24 Uhr

Brasiliens Formel 1 soll nach Rio umziehen

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Lewis Hamilton wird sich statt mit Sao Paulo mit Rio de Janeiro anfreunden müssen.

(Foto: imago/HochZwei)

Änderung im Rennkalender der Formel 1: Der Große Preis von Brasilien soll ab 2020 nicht mehr in Sao Paulo, sondern in Rio de Janeiro stattfinden. Das verkündete der brasilianische Staatspräsident Jair Bolsonaro.

  • Demnach soll innerhalb von sechs bis sieben Monaten ein neues Autodrom in Deodoro im Westen der Küstenmetropole errichtet werden.
  • "Der Grand Prix von Brasilien wird nächstes Jahr in Rio de Janeiro stattfinden", sagte Bolsonaro, "das wird Tausende von Arbeitsplätzen schaffen und die Hotelbranche wird sicherlich auch glücklich sein." Steuergelder sollen bei dem Bau in Deodoro, wo bei den Olympischen Sommerspiele 2016 mehrere Wettkämpfe stattgefunden hatten, nicht verwendet werden.
  • Der Neubau in Rio, der mit Tribünen für 130.000 Fans entstehen soll, stößt bei Umweltschützern jedoch auf Gegenwehr, weil ein großflächiges Stück tropischen Regenwaldes, der sogenannten Mata Atlantica, abgeholzt werden muss, weshalb das Projekt vom Stadtrat Rios auch noch nicht sein endgültiges Okay bekommen hat.
  •  In Rio waren bereits 1978 sowie von 1981 bis 1989 zehn Formel-1-Rennen ausgetragen worden, damals jedoch auf dem Autodromo Internacional Nelson Piquet.
23:51 Uhr

Funkel will Fortuna Düsseldorf treu bleiben

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(Foto: dpa)

Ewige Liebe: Friedhelm Funkel würde nach dem Ende seiner Trainerkarriere gerne in anderer Funktion für Fußball-Bundesligist Fortuna Düsseldorf tätig sein.

  • "Wenn irgendwann der Zeitpunkt gekommen ist, dass ich mich verändern will, dann würde ich gerne bei der Fortuna bleiben - in welcher Funktion auch immer", sagte der 65-Jährige bei einem Talk des Heimatvereins Düsseldorfer Jonges.
  • Funkel war mit Fortuna im vergangenen Jahr in die Bundesliga aufgestiegen und hatte frühzeitig den Klassenerhalt geschafft. Dadurch verlängerte sich sein Vertrag bis Ende kommender Saison.
  • Nach Informationen der "Rheinischen Post" gibt es bereits konkrete Überlegungen bei der Fortuna, Funkel zu binden. Thomas Röttgermann, der neue Vorstandsvorsitzende, bestätigte der Zeitung entsprechende Pläne: "Darüber hat sich der Verein schon intensiv Gedanken gemacht. Friedhelm Funkel hat für den Klub Großes geleistet und ist bei den Anhängern unheimlich beliebt. Er ist ein idealer Botschafter."
23:13 Uhr

Für Wüsten-WM: U-Bahn eröffnet in Katar

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Das Mega-Projekt steckt in den letzten Zügen - hahahaha: Dreieinhalb Jahre vor Beginn der Fußball-Weltmeisterschaft in Katar (21. November bis 18. Dezember 2022) ist die erste von drei geplanten U-Bahn-Strecken im Emirat eröffnet worden.

  • Die "Red Line" ist 40 Kilometer lang und verbindet die Städte Al-Wakrah und Lusail, in denen jeweils ein Stadion für das Großereignis kurz vor Weihnachten erbaut wird.
  • Katar pumpt fast 500 Millionen Dollar (445 Millionen Euro) pro Woche in Infrastrukturprojekte. Insgesamt will der Golfstaat mehr als 200 Milliarden Dollar (178 Milliarden Euro) für dem Bau von Stadien, Straßen, eines neuen Flughafens und von Krankenhäusern ausgeben.
  • Im März hatte das Council des Fußball-Weltverbandes Fifa eine Grundsatzentscheidung für eine Aufstockung der WM von 32 auf 48 Mannschaften gefällt. Wird ein passender Co-Gastgeber in der momentan allerdings krisengeschüttelten Region gefunden, soll der Fifa-Kongress im Juni die "Mega"-Endrunde absegnen.
22:44 Uhr

Zu wenige Punkte nach Krebserkrankung: Badmintonstar verpasst WM

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(Foto: imago images / Xinhua)

Nach seiner Zwangspause wegen einer Krebserkrankung fehlen dem malaysischen Badmintonstar Lee Chong Wei die nötigen Weltranglistenpunkte für eine WM-Teilnahme. Die frühere Nummer eins wollte eigentlich beim Turnier im August in Basel zum ersten Mal Weltmeister werden. "Lee Chong Wei wird nicht an den Weltmeisterschaften teilnehmen, da er sich über seine Leistung nicht qualifiziert hat", sagte Michelle Chai, Managerin der malaysischen Verbandes, der Nachrichtenagentur AFP. Lee liegt derzeit im Ranking auf Platz 114. Jedes Land kann maximal zwei Spieler aus den Top 150 nominieren, derzeit liegen Lee Zii Jia und Liew Daren vor Lee. Im Juli war bei Lee eine Nasenkrebserkrankung im frühen Stadium festgestellt worden.

22:26 Uhr

FC Bayern hilft, den 1. FC Kaiserslautern zu retten

Der FC Bayern ist wieder einmal auf Rettungsmission unterwegs: Der finanziell angeschlagene Fußball-Drittligist 1. FC Kaiserslautern erhält Unterstützung vom deutschen Rekordmeister.

  • Die Münchner werden am 27. Mai (18.30 Uhr) zu einem "Retterspiel" im Fritz-Walter-Stadion antreten.
  • Die Zusage für die Partie zwei Tage nach dem DFB-Pokalfinale und die damit verbundenen Einnahmen seien "ein wichtiger Bestandteil im Rahmen unseres Lizenzierungsverfahren", erklärte FCK-Geschäftsführer Martin Bader.
  • Die Bayern hatten erstmals 2003 ein sogenanntes "Retterspiel" beim FC St. Pauli ausgetragen. "Viele Jahre hat es intensive, im Rückblick auch legendäre Spiele des FC Bayern in Kaiserslautern gegeben. Der Fußball lebt von Emotionen und sportlicher Rivalität, auch von Solidarität", wird der Münchner Vorstandsvorsitzende Karl-Heinz Rummenigge zitiert.
  • Der pfälzische Traditionsverein war 2012 aus der Bundesliga und 2018 aus der 2. Bundesliga abgestiegen. Um die Zukunft zu sichern, hatten die Vereinsgremien Anfang der Woche für ein Angebot einer regionalen Investorengruppe, Eigenkapital in Höhe von drei Millionen Euro einzubringen, gestimmt. Der Einstieg des umstrittenen Investors Flavio Becca beim viermaligen deutschen Meister war damit vom Tisch.
22:00 Uhr

DFB unterstützt Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs im Sport

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(Foto: imago images / epd)

Der Deutsche Fußball-Bund unterstützt die unabhängige Kommission zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs im Sport. Das teilte der DFB heute in Frankfurt mit. Die Kommission möchte wichtige Erkenntnisse gewinnen, damit Kinder und Jugendliche in Zukunft besser geschützt werden können.

Darum ruft sie erwachsene Betroffene auf, die in Kindheit und Jugend sexueller Gewalt beim Freizeit-, Breiten- und Leistungssport sowie beim Schulsport ausgesetzt waren, vertraulich von ihren Erfahrungen zu berichten.

Der Appell richtet sich nach Angaben der Kommissionsvorsitzenden Sabine Andresen explizit an Menschen, die in ihrer Kindheit oder Jugend sexuellem Missbrauch im Sport ausgesetzt waren.

21:39 Uhr

Liverpool-Fans feiern Balljungen als Helden

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Diese Ecke ... sie wird in die Fußball-Historie eingehen. Die ganze Schönheit können Sie beim Kollegen Tobias Nordmann noch einmal nachlesen. Liverpool bescherte die handlungsschnelle Aktion von Trent Alexander-Arnold den Einzug ins Finale der Champions League.

Oder war es eigentlich Oakley Cannonier? Den kennen Sie bislang sicherlich nicht. Müssen Sie auch nicht, er ist erst 14 Jahre jung und war beim "Wunder von Anfield" einer der Balljungen, so berichtet es der "Independent". Oder aus jetziger Sicht: DER Balljunge. Cannonier ist Nachwuchsspieler beim FC Liverpool und war angewiesen worden, den Ball immer möglichst schnell zu den Reds-Profis zu werfen. Das tat er in eben jener 79. Minute - und ermöglichte damit erst die schnelle Ecke von Alexander-Arnold.

Dafür wird er jetzt gefeiert: "Ich glaube, der Balljunge bekommt nicht genug Lob für das vierte Tor ... er verdient eine Medaille", so ein Liverpool-Fan auf Twitter. Ein anderer schreibt: "Dieser Balljunge könnte Liverpool gerade die Champions League gewonnen haben." Und: "Jeder feiert Alexander-Arnold für diesen schnellen Eckball, aber großes Lob an den Balljungen, der ihm so schnell einen anderen Ball hineinwarf! Er verdient auch Anerkennung für dieses Tor!"

Mehr zum heimlichen Star lesen Sie hier.

21:02 Uhr

Rummenigge: Alonso ist keiner "für die nächsten Jahre"

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Xabi Alonso spielte bis 2017 beim FC Bayern.

(Foto: imago/photoarena/Eisenhuth)

Bayern Münchens Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge sieht den von ihm zuletzt hochgelobten Ex-Profi Xabi Alonso in naher Zukunft noch nicht als Chefcoach des deutschen Fußball-Rekordmeisters. "Ich habe vor Kurzem den Namen Xabi Alonso erwähnt, aber das ist ja kein Cheftrainer für die nächsten Jahre", sagte Rummenigge der "Bild", "tz", "Abendzeitung" und dem "Münchner Merkur".

  • "Er war ein grandioser Spieler, ein wunderbarer Mensch und ist jetzt in der Ausbildung. Das ist keine Personalie, die für uns jetzt als Cheftrainer infrage kommt."
  • Laut Rummenigge hatte der Spanier ein Angebot als Co-Trainer des künftigen Leipziger Trainers Julian Nagelsmann vorliegen. "Mein Kenntnisstand ist: Er hat abgesagt. Aber das heißt ja nicht, dass man auch Bayern München absagen muss", sagte der 63-Jährige.
20:55 Uhr

Son soll Spurs ins Champions-League-Finale schießen

Mit dem im Hinspiel gesperrten Heung-Min Son startet Tottenham Hotspur seine Aufholjagd im Champions-League-Halbfinale gegen Ajax Amsterdam. Der Stürmer - einst beim Hamburger SV - soll das 1:0 aus dem Hinspiel wettmachen.

Mit ihm in der Startaufstellung der Spurs:

Lloris - Trippier, Alderweireld, Vertonghen, Rose - Wanyama - Sissoko, Alli - Eriksen - Lucas Moura und eben Son.

Für Amsterdam am Start: Onana - Mazraoui, de Ligt, Blind, Tagliafico - Schöne, de Jong - van de Beek - Ziyech, Tadic, Dolberg.

Zum Liveticker bitte hier entlang.

20:35 Uhr

Hütter vor Chelsea-Spiel: "Können etwas Historisches schaffen"

Eintracht Frankfurts Trainer Adi Hütter hat für das Halbfinal-Rückspiel in der Europa League beim FC Chelsea einen Plan: "Wenn man so weit kommt, will man auch ins Finale."

  • Hütter sagte vor dem morgigen Spiel (21 Uhr im Liveticker bei n-tv.de sowie bei RTL): "Wir freuen uns, bei diesem Spektakel dabei zu sein, und werden alles dafür tun, nach Baku zu kommen. Wir können etwas Historisches schaffen."
  • Nach dem 1:1 im Hinspiel benötigen die einen Sieg oder ein Remis mit mindestens zwei Toren, um erstmals seit 39 Jahren wieder ins Endspiel eines internationalen Wettbewerbes einzuziehen.
  • Stürmer Sébastien Haller steht erstmals nach seiner Bauchmuskelverletzung wieder im Kader. "Er hat eine gute Therapie hinter sich und schmerzfrei trainiert. Er könnte ein Thema sein", sagte Hütter.
  • Hütter erwartet einen starken Gegner: "Chelsea hat eine tolle Mannschaft und wird mit viel Selbstvertrauen ins Spiel gehen."
19:38 Uhr

Klopps Kabinenansprache enthüllt: "Zeigt eure Eier"

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Lovren dankt Klopp für deftige Worte.

(Foto: imago images / kolbert-press)

Jürgen Klopp weiß einfach, wie er seine Spieler motivieren muss. Das gibt nach dem sensationellen Einzug des FC Liverpool ins Finale der Champions League Dejan Lovren einmal mehr zum Besten. Dem Klub-TV sagte er: "Gratulation an Jürgen Klopp. Er hat eine unglaubliche Rede gehalten. Es war brillant, er hat uns so gepusht. Es war etwas, das wir noch nie zuvor gehört hatten."

Klopp soll demnach gesagt haben: "Männer, glaubt daran! Wir müssen ein bis zwei Tore schießen. Selbst wenn wir sie nicht nach 15 oder 20 Minuten schießen - glaubt daran, dass wir sie in der 65., 66. oder 67. Minute schießen können, und dann wird Anfield hinter uns stehen. Vertraut mir, wir können es packen. Wir haben es einst gegen Dortmund geschafft, und wir können es auch heute schaffen. Zeigt einfach eure f****** Eier!"

Unser Urteil: Hat funktioniert. Und wie!

Unsere Leseempfehlungen: Hier, hier, hier, hier sowie unsere Guckempfehlung.

19:05 Uhr

"Krank" im TV entdeckt: Niederländischer Stürmer gefeuert

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Jordie van der Laan hatte keine gute Idee.

(Foto: imago/Pro Shots)

Ein heimlicher Ausflug nach London hat den niederländischen Stürmer Jordie van der Laan seinen Job gekostet. Der Fußballprofi von Zweitligist Telstar FC hatte sich in der Vorwoche krank vom Training abgemeldet, wurde dann aber im Fernsehen von seinen Trainern auf der Tribüne entdeckt. Van der Laan hatte seinen Lieblingsklub Ajax Amsterdam zum Champions-League-Halbfinale bei Tottenham Hotspur (1:0) begleitet. "Wir wünschen Jordie viel Erfolg und haben ihn mit einem Händedruck verabschiedet", teilte der Klub bei Twitter mit. Van der Laan reagierte und dachte schon ans Rückspiel: "Ich verdiene ein Ticket für das Spiel am Mittwoch. Ich bin frei", schrieb der Profi.

18:43 Uhr

Nadal überwindet Magenprobleme und Madrid-Auftakthürde

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Letztlich war es locker.

(Foto: imago images / Agencia EFE)

Magenprobleme überwunden, Auftakthürde gemeistert: Spaniens Tennis-Superstar Rafael Nadal gewinnt beim ATP-Masters in Madrid souverän gegen den kanadischen Youngster Felix Auger-Aliassime. Am Ende steht es 6:3, 6:3. Nadal trifft im Achtelfinale auf Philipp Kohlschreibers Bezwinger Frances Tiafoe (USA).

Der 32-jährige Nadal hatte zuletzt mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen, rechtzeitig vor seinem ersten Auftritt in Madrid wurde er jedoch wieder fit. In der spanischen Hauptstadt hat er bislang fünfmal triumphiert. Er hat in diesem Jahr bereits zwei Matches auf seinem ausgewiesenen Lieblingsbelag Sand verloren. Ende April unterlag er im Halbfinale des Turniers in Barcelona gegen Dominic Thiem (Österreich), eine Woche zuvor in Monte Carlo gegen den Italiener Fabio Fognini.

18:17 Uhr

Handy am Steuer? Gomez will Bußgeld nicht zahlen

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Gomez auf der Bank (ohne Handy).

(Foto: imago images / Sportfoto Rudel)

Jetzt hat Mario Gomez auch noch juristischen Ärger: Der Stürmer des abstiegsgefährdeten VfB Stuttgart ist heute nicht zu einer Verhandlung des Amtsgerichts Reutlingen erschienen.

  • Gomez soll mit 14 Stundenkilometern zu viel und Handy in der Hand auf der Bundesstraße 27 bei Walddorfhäslach (Kreis Reutlingen) geblitzt worden sein.
  • Der Fußballprofi hätte laut Gericht ein Bußgeld von 110 Euro zahlen sollen. Ihm droht außerdem ein Punkt im Flensburger Verkehrssünderregister.
  • Er hatte Einspruch eingelegt, den das Gericht verwarf, wie Direktor Friederich Haberstroh mitteilte.
  • Das Bild der Radarfalle zeige nicht Mario Gomez, sagte sein Anwalt Achim Bächle. Weil der Stürmer dem Gerichtstermin fernblieb, kam es gar nicht erst zu einer Überprüfung.
  • Bächle zufolge war Gomez beim Training seines Vereins nicht abkömmlich. Beim Tabellendrittletzten der Fußball-Bundesliga sei derzeit "Land unter". Der Verteidiger will mit seinem Klienten nun überlegen, Rechtsbeschwerde einzulegen.
17:58 Uhr

Chelseas Transfersperre bleibt bestehen - Einspruch beim Cas

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Die Dienste von Pulisic hat sich Chelsea bereits gesichert.

(Foto: REUTERS)

Die Transfersperre für den englischen Spitzenklub FC Chelsea bleibt bestehen. Wie der Fußball-Weltverband Fifa mitteilte, wurde der Einspruch des Klubs gegen die in den nächsten beiden Transferperioden gültige Sanktion grundsätzlich abgewiesen.

  • Lediglich Verpflichtungen von Spielern unter 16 Jahren, die zudem keine internationalen Transfers darstellen, sollen nun doch ausgenommen sein.
  • In einer Stellungnahme wies der sechsmalige englische Meister die Vorwürfe erneut "kategorisch zurück". Zudem legte Chelsea beim Internationalen Sportgerichtshof Cas Einspruch ein.
  • Die Fifa hatte Chelsea am 22. Februar mit der Sperre belegt, weil die Londoner in 29 Fällen bei internationalen Transfers und Anmeldungen von minderjährigen Spielern gegen Regeln verstoßen hatten. Zudem wurde gegen den sechsmaligen Meister eine Geldstrafe in Höhe von 600.000 Schweizer Franken (rund 530.000 Euro) verhängt. Auch diese Summe wurde von der Fifa erneut bestätigt.
  • Chelsea könnte damit selbst im Falle eines Abgangs des angeblich von Real Madrid umworbenen Superstars Eden Hazard im Sommer keinen unmittelbaren Ersatz verpflichten.
  • Allerdings hatten die Blues beim bereits feststehenden Transfer von US-Nationalspieler Christian Pulisic zu einem Trick gegriffen. Der 20-Jährige wurde bereits Anfang Januar, und damit vor Beginn der Sperre, für 64 Millionen Euro fest verpflichtet, bis zum Saisonende aber an seinen jetzigen Verein Borussia Dortmund verliehen.
17:37 Uhr

Rivale Mourinho: "Aufholjagd hat einen Namen: Jürgen"

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(Foto: imago/Sportimage)

Nach dem sensationellen Comeback des FC Liverpool im Champions-League-Halbfinale ist Trainer Jürgen Klopp von Jose Mourinho überschwänglich gelobt worden. "Für mich hat diese Aufholjagd einen Namen: Jürgen. Es ging hier nicht um Taktik oder Philosophie, sondern um Herz und Seele und eine fantastische Empathie, die er geschaffen hat mit diesen Spielern", sagte der zweimalige Sieger der europäischen Fußball-Königsklasse nach dem 4:0 der Engländer am Dienstagabend gegen den FC Barcelona. Liverpool hatte ein 0:3 aus dem Hinspiel wettgemacht und steht im Endspiel am 1. Juni in Madrid.

"Jürgen hat das verdient", sagte Mourinho als TV-Experte des Senders beIN Sports und charakterisierte den Erfolg der Reds als "Spiegelbild der Persönlichkeit" Klopps. "Er gibt nie auf, hat einen Kämpfergeist, jeder Spieler gibt alles. Wenn ihm ein Spieler fehlt, beklagt er sich nicht. Obwohl er 50 oder 60 Spiele pro Saison macht, heult er nicht rum wie Trainer aus anderen Ligen. Heute war alles Jürgens Mentalität", resümierte der aktuell vereinslose Portugiese.

16:58 Uhr

Videobeweis: Wohnzimmervideos zeigen Liverpool-Fans in Ekstase

Als der Liverpooler Stürmer Divock Origi das 4:0 versenkt, geraten Fans auf der ganzen Welt in einen Fußballrausch. Kaum jemand hatte an ein Comeback der Reds gegen einen scheinbar übermächtigen FC Barcelona geglaubt - kaum jemand außer den Stars der Anfield Road selbst.

16:50 Uhr

Eintracht-Stürmer Haller mit nach London gereist

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Gute Nachricht für alle, die es mit der Eintracht halten: Sébastien Haller könnte im Halbfinal-Rückspiel in der Europa League beim FC Chelsea sein Comeback geben. Der Stürmer reiste mit nach London.

  • Die Hessen können morgen (21 Uhr im Liveticker bei n-tv.de sowie bei RTL) erstmals seit 39 Jahren wieder den Einzug in ein Endspiel eines internationalen Wettbewerbes schaffen.
  • Haller, der im laufenden Wettbewerb fünf Tore erzielte, fehlte zuletzt wegen einer Bauchmuskelverletzung. Sein vorerst letztes Spiel hatte der 24-jährige Franzose am 31. März beim 3:0-Sieg gegen den VfB Stuttgart in der Bundesliga bestritten.
  • Vor der Rückkehr in die Startformation steht Mittelfeldspieler Sebastian Rode, der am vergangenen Sonntag beim 1:6 in Leverkusen gefehlt hatte.
16:14 Uhr

Nach Schlägerei: Russische Nationalfußballer müssen ins Straflager

Die russischen Fußball-Nationalspieler Alexander Kokorin und Pawel Mamajew sind wegen einer Schlägerei zu rund anderthalb Jahren Straflager verurteilt worden. Sie hätten vorsätzlich andere verletzen wollen, urteilte eine Richterin in Moskau. Die Fußballer saßen bereits seit Oktober vergangenen Jahres in Untersuchungshaft. Sie sollen gemeinsam in Moskau zahlreiche Menschen angegriffen und verletzt haben. Auch zwei Begleiter wurden verurteilt. Kokorin von Zenit St. Petersburg und Mamajew vom FK Krasnodar spielten jahrelang in der russischen Nationalmannschaft, wurden aber für die WM 2018 in Russland nicht berücksichtigt. Sie waren bereits 2016 in die Schlagzeilen geraten, weil sie nach dem EM-Aus der Sbornaja bei einer Party in Monaco für etwa 250.000 Euro Champagner bestellt hatten.

Mehr zum Urteil lesen Sie hier.

15:54 Uhr

Der DFB bestraft Reus und den BVB sanft

Tja, da hat's ihn erwischt: BVB-Kapitän Marco Reus muss aufgrund eines Verstoßes gegen die Vorschriften des DFBs eine Spende von 5000 Euro an die Sepp-Herberger-Stiftung überweisen. Im Gegenzug stellt der Kontrollausschuss das Verfahren gegen Reus ein. Der Nationalspieler hatte trotz seiner Rotsperre im Spiel bei Werder Bremen (2:2) entgegen der Vorschriften auf einem Stuhl neben der Bank gesessen. Der BVB muss 10.000 Euro wegen unsportlichen Verhaltens zahlen. Nach der Rechts- und Verfahrensordnung des DFBs haftet der Verein für einen solchen Vorfall. Dortmund hat dem Urteil bereits zugestimmt. Zugunsten von Reus ging der Kontrollausschuss davon aus, dass der Verstoß von ihm aus Unkenntnis über die Rechtslage begangen wurde.

15:32 Uhr

Tennisprofi Kohlschreiber in Madrid gescheitert

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(Foto: imago images / Lackovic)

Auch für Tennisprofi Philipp Kohlschreiber ist das Masters-Turnier in Madrid nach der zweiten Runde beendet. Der Augsburger Routinier verlor am Mittwoch gegen das US-Talent Frances Tiafoe 4:6, 6:3, 3:6. Im Falle eines Sieges wäre im Achtelfinale der spanische Sandplatz-Spezialist und Weltranglisten-Zweite Rafael Nadal der mögliche attraktive Gegner gewesen. Am Dienstag hatte auch Kohlschreibers Davis-Cup-Kollege Jan-Lennard Struff den Einzug in die Runde der besten 16 verpasst.

Nur noch der Weltranglisten-Vierte Alexander Zverev hat jetzt die Chance auf das Weiterkommen. Der 22-jährige Hamburger, dessen Ergebnisse zuletzt enttäuschten, hatte in der ersten Runde ein Freilos und bekommt es heute Abend mit dem Spanier David Ferrer zu tun.

14:57 Uhr

"Wunder"-Coach Klopp ist mehr als "The normal one"

Jürgen Klopp schafft es wie kein anderer, seine Mannschaft zu motivieren und nach vorne zu bringen. Experten sprechen sogar von der besten Trainerfigur, die momentan im Weltfußball zu finden ist. Leidenschaft und Hingabe ziehen sich durch seinen ganze Karriere – ein Rückblick.

14:22 Uhr

Falscher Pass und Sperre: Russische Läuferin lange gesperrt

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(Foto: imago/ITAR-TASS)

"Tolle" Idee: Die russische Mittelstreckenläuferin Xenia Sawina ist unter falschem Namen mit dem Pass einer anderen Sportlerin bei Wettbewerben angetreten, um eine Dopingsperre zu umgehen. Nun hat der Leichtathletik-Weltverband IAAF die 30-jährige Sportlerin für zwölf Jahre gesperrt, wie der russische Verband mitteilte.

Ihr Trainer und Ehemann Alexej Sawin wurde für vier Jahre ausgeschlossen. Sawina war der russischen Agentur Tass zufolge 2018 positiv auf Doping getestet und gesperrt worden. Danach habe sie unter dem Namen einer ukrainischen Sportlerin an internationalen Wettkämpfen teilgenommen, die ihre Karriere bereits beendet hat. Die Sportlerin war Medienberichten zufolge eine Jugendfreundin. Sawina hatte bis 2014 auch einen ukrainischen Pass.

13:17 Uhr

"Gut gemacht, Jürgen" - Lineker lobt Klopp für "F-Wort"

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(Foto: imago/Focus Images)

Das wird teuer - und es dürfte dem "Übeltäter" völlig egal sein: Liverpool-Trainer Jürgen Klopp war nach dem sensationellen 4:0 (1:0)-Sieg gegen den FC Barcelona und dem erneuten Einzug ins Champions-League-Finale erst ungewohnt sprachlos, dann "vergriff" er sich in der Wortwahl. "Es ist Zehn nach Zehn, die meisten Kinder sind im Bett", sagte er und lobte dann seine Mannschaft, "diese Jungs sind fucking Mentalitätsgiganten, es ist unglaublich!" Der 51-Jährige ahnte schon, dass ihm für das F-Wort eine Geldstrafe droht.

Schelmisch grinste er in die Kamera und sagte: "Bestraft mich, wenn ihr wollt".
Das F-Wort ist im britischen Fernsehen tabu. Falls es trotzdem fällt, sind Moderatoren angehalten, sich beim Publikum zu entschuldigen. Doch der englische Ex-Nationalspieler und TV-Moderator Gary Lineker weigerte sich. "Ich wurde gebeten, mich dafür zu entschuldigen, aber das mache ich nicht. Ich denke, er hatte nach diesem Spiel absolut das Recht dazu", sagte Lineker. "Er kommt damit durch, es ist nach 22 Uhr. Gut gemacht, Jürgen!"

Sein früherer Nationalmannschaftskollege und TV-Experte Rio Ferdinand ergänzte: "Er wird dafür bestraft werden, aber ich glaube nicht, dass ihn das kümmert."

12:31 Uhr

Kahn als Bayern-Vorstand? "Macht Sinn" für Philipp Lahm

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(Foto: imago/HJS)

Philipp Lahm hält ein Engagement seines ehemaligen Teamkollegen Oliver Kahn als Vorstand beim FC Bayern München für Erfolg versprechend. Der Fußball-Weltmeister von 2014 wollte in einem Interview der "Sport Bild" zwar nichts konkret über den Ex-Nationaltorhüter und dessen Eignung als Manager beim Rekordmeister sagen. "Nur eines: Der FC Bayern ist in der Vergangenheit sehr gut damit gefahren, dass er die wichtigsten Positionen im Verein mit Menschen besetzt, die den nötigen Sachverstand aus dem Fußball mitbringen. Unter diesen Voraussetzungen macht eine Bestellung von Oliver Kahn meines Erachtens durchaus Sinn", sagte Lahm, der selbst einen Vorstandsposten bei seinem Ex-Klub ausgeschlagen hatte.

11:44 Uhr

"Slick" löste Alkoholexzesse bei NFL-Held Namath aus

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Joe Namath hat eine innere Stimme in sich gehört.

(Foto: imago/Icon SMI)

Eine innere Stimme hat den früheren Footballstar Joe Namath nach dem Ende seiner Karriere in der Profiliga NFL zu Alkoholexzessen verleitet. Das schreibt der 75-Jährige in seinem neuen Buch "All the Way: My Life in Four Quarters". Der hartnäckige Mann in seinem Ohr heiße "Slick". "Slick flüstert immer mal wieder. Aber seit ich ihm einen Namen gegeben habe, nehme ich ihn anders wahr", wird Namath im Werk zitiert. Der Alkoholkonsum habe ihn fast zerstört: "Wenn ich nicht mit dem Trinken aufgehört hätte, wäre ich tot." Ein Wendepunkt in seinem Leben sei ein Interview am Spielfeldrand gewesen. Namath, 1969 mit den New York Jets als Quarterback Super-Bowl-Champion, hatte 2003 einer Reporterin in betrunkenem Zustand gesagt, dass er sie küssen wolle. Der peinliche Moment war laut Namath im Nachhinein ein Segen: "Seitdem habe ich nicht mehr getrunken."

11:06 Uhr

Wunderbereiter Wijnaldum: "Ich war sehr sauer auf Klopp"

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Wütender Matchwinner: Giorgino Wijnaldum.

(Foto: REUTERS)

Giorgino Wijnaldum gehört eigentlich zum Stammpersonal des FC Liverpool. Doch mit dem Anpfiff des Halbfinal-Rückspiels in der Champions League gegen den FC Barcelona sitzt der Niederländer nur auf der Bank. Zur Halbzeit wird er dann aber eingewechselt - weil Andrew Robertson verletzt nicht weiterspielen konnte. Eine glückliche Fügung für den FC Liverpool: Mit seinen beiden Toren binnen 122 Sekunden leitete er das "Wunder von Anfield" ein. Mit ordentlich Wut im Bauch. "Ich war sehr sauer auf den Trainer, dass ich auf der Bank saß. Ich wollte nur meinem Team helfen und ich bin froh, dass ich das mit den zwei Toren gemacht habe."

10:26 Uhr

Beckenbauer: Nach Netzers Not-OP ging er zum Kardiologen

Franz Beckenbauer hat eigenen Angaben zufolge seinem früheren Kollegen Günter Netzer indirekt sein Leben zu verdanken. "Als ich von seiner Not-OP am Herzen gehört habe, bin ich nach zehn Jahren erstmals wieder zum Kardiologen gegangen. Der Arzt sagte mir klipp und klar: 'Das hält das Herz nur noch ein halbes Jahr aus, dann bist du weg'", sagte Beckenbauer der Illustrierten "Bunte". Der "Kaiser" wurde 2016 und 2017 zwei Mal am Herzen operiert und bekam im vergangenen Jahr eine künstliche Hüfte. Netzer wurden 2016 sechs Bypässe gelegt. Er hat sich danach auch selbst über die Operationen geäußert.

09:19 Uhr

Der Wahnsinn von Anfield, der Wahnsinn von Ajax?

Moinsen! Wenn Sie, liebe Leser, noch einen Nachweis gebraucht haben, warum Fußball Herzrasen verursachen kann, dann bitte: Der FC Liverpool (!) überrumpelt (!) Lionel Messi (!) und dessen FC Barcelona (!) mit 4:0 (!) - und zieht ins Endspiel der Champions League ein. Wie schon im vergangenen Jahr. Ein gefeierter Wahnsinn, eingeleitet durch eine geniale Ecke, vollendet durch Divock Origi, der im vergangenen Jahr noch gegen Holstein Kiel spielte! So, genug Ausrufezeichen. Kühlen wir kurz ab, denn heute Abend werden wir wieder gefordert, wenn dieses phänomenale Ajax Amsterdam gegen Tottenham ebenfalls um den Einzug ins Finale spielt (ab 21 Uhr im Liveticker bei ntv.de). Was sonst noch wichtig wird:

  • Wo wir gerade bei großen Emotionen und Herzrasen sind: Eintracht Frankfurt ist morgen im Halbfinal-Rückspiel der Europa League beim FC Chelsea gefordert. Wie die zuletzt sehr müden Hessen dort bestehen wollen, das erzählt uns hoffentlich Adi Hütter ab 19 Uhr im Pressegespräch.
  • In Nyon trifft sich Uefa-Chef Alexander Ceferin mit Vertretern der European Leagues zur möglichen Champions-League-Reform.
  • Außerdem haben wir noch ein bisschen Tennis, US-Sport und Basketball-Bundesliga.

Ein rasendes Glück auf!

 

09:09 Uhr

St.Louis Blues beenden dramatische Play-Off-Serie dramatisch

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(Foto: imago images / ZUMA Press)

Stellen Sie sich vor, Sie hassen Eishockey, werden aber gezwungen, sich eine Play-Off-Serie komplett anzuschauen - und dann passiert das: Die St. Louis Blues und die Dallas Stars gehen in ihrem NHL-Viertelfinale über die volle Distanz - und benötigen im entscheidenden siebten Spiel zwei Overtimes, bis dann endlich der Gewinner fest steht. Die Blues gewannen gestern Nacht mit 2:1 (1:1, 0:0, 0:0, 1:0) nach zweifacher Verlängerung. Den Siegtreffer für die Gastgeber erzielte Pat Maroon nach 5:50 Minuten in der zweiten Overtime. Viel Zeit, zum Fan zu werden.