Montag, 28. November 2016Der Sport-Tag

19:35 Uhr

Chinesen bauen katarisches Finalstadion

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Besucher sollen das Lusail Iconic Stadium über sechs Brücken betreten können.

(Foto: Foster and Partners)

Ein chinesisches staatliches Bauunternehmen wird in einem Joint Venture, also in einem Gemeinschaftsprojekt, das Finalstadion der Fußball-WM 2022 in Katar errichten. Die WM-Organisatoren teilten mit, die China Railway Construction Corporation Limited und der katarische Auftragnehmer HBK Contracting Co. W.L.L. hätten bei der Ausschreibung den Zuschlag für den Bau der Arena in Lusail, 20 Kilometer nördlich von Doha, erhalten.

Der Entwurf der Firma des preisgekrönten britischen Architekten Norman Foster soll Anfang 2017 enthüllt werden. Das Stadion soll 80.000 Zuschauer fassen und neben dem Endspiel auch das Eröffnungsspiel beherbergen.

18:41 Uhr

Werder-Trainer Nouri beklagt mangelnde Fitness

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Keine leichte Aufgabe: Alexander Nouri kämpft mit Werder Bremen gegen den Abstieg.

(Foto: imago/Nordphoto)

Zwölf Spieltage sind vorbei und Werder Bremen tummelt sich auch in dieser Bundesliga-Saison am unteren Ende der Tabelle. Genauer gesagt stehen acht Punkte und der drittletzte Platz in den Statistiken. Was ist die Ursache für den neuerlichen Abstiegskampf? Nach Ansicht von Trainer Alexander Nouri die körperliche Verfassung seiner Mannschaft.

"Unsere Analysen zeigen, dass wir uns im Fitnessbereich weiterentwickeln müssen", sagt Nouri. "Einerseits ging das Konzept in der Sommervorbereitung nicht so auf wie geplant, andererseits fehlt zahlreichen Spielern die Basis durch Verletzungspausen in der Vorbereitung."

Um das zu ändern, setzt Nouri auf die Winterpause: "Im Januar müssen wir einen wichtigen Schritt nach vorn machen."

18:03 Uhr

Usain Bolt fordert strengere Dopingstrafen

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Der Konkurrenz voraus: Usain Bolt bei den Olympischen Spielen von Rio.

(Foto: REUTERS)

Der schnellst Mann der Welt, Usain Bolt, fordert eine härtere Linie gegenüber Dopingsündern. Der neunmalige Olympiasieger sagte der dpa, nur mit strengeren Regeln ließe sich Doping eindämmen. "Wir müssen eingreifen und den Sportlern sagen: Hör zu, wir erwischen dich, wenn du dopst. Und wir schmeißen dich raus. Es gibt keine Chance zurückzukommen. Das war's."

Auch nach seinem Karriereende im kommenden Jahr will sich Bolt dafür einsetzen, das Image des Sports zu verbessern. "Ich weiß, der Sport ist gerade in einer schlechten Verfassung, aber es kann nur bergauf gehen."

Bolt wirbt zurzeit in der britischen Hauptstadt für den biografischen Dokumentarfilm "I am Bolt", der seit heute auch in deutschen Kinos läuft.

17:07 Uhr

Dritter Kreuzbandriss: Turntalent beendet Karriere

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Kim Janas bei dem Turnier in Cottbus.

(Foto: picture alliance / Patrick Pleul)

Kim Janas gilt als überdurchschnittlich talentierte Kunstturnerin, die ganz große Karriere bleibt der Stuttgarterin allerdings trotz etlicher Titel im Juniorenbereich verwehrt - einfacher Grund: Der Körper spielt nicht mit. Nach dem dritten Kreuzbandriss binnen drei Jahren beendet die 16-Jährige ihre Karriere.

"Die Entscheidung ist mir nicht leicht gefallen. Aber meine Knie halten der Belastung einfach nicht mehr stand", sagte Janas. "Es wird nicht leicht für mich, das Turnen zurückzulassen, aber für mich und meinen Körper ist es einfach besser so."

Janas hatte sich am 17. November beim Weltcup in Cottbus nach der Landung am Stufenbarren das rechte Knie verletzt. Im Nachhinein stellte sich die Verletzung als Teilabriss des vorderen Kreuzbandes heraus.

16:28 Uhr

Hertha macht 7,8 Millionen Euro Miese

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Sportlich läuft es rund in Berlin: Nach zwölf Spieltagen steht Hertha auf dem dritten Tabellenplatz.

(Foto: imago/Bernd König)

Hertha BSC hat die Fußball-Saison 2015/16 mit einem Minus von 7,8 Millionen Euro abgeschlossen. Einnahmen in Höhe von 95,2 Millionen Euro stehen Ausgaben von 103,0 Millionen Euro entgegen. Finanzgeschäftsführer Ingo Schiller erklärte den Fehlbetrag vor der Mitgliederversammlung mit drei "strategischen Gründen":

  • dem bewussten Verzicht auf größere Transfereinnahmen
  • mit höheren Prämien als geplant
  • mit vorzeitigen Vertragsverlängerungen

"Wir wollten die Qualität der Mannschaft beibehalten, um uns mittelfristig Einnahmen in ganz anderen Größenordnungen zu ermöglichen", sagte Schiller. "Die Spielerwerte sind mit nur 13,8 Millionen Euro in die Bilanz eingegangen, das entspricht nicht annähernd dem aktuellen Marktwert." Herthas Finanzchef erklärte zudem, dass er der neue TV-Vertrag Einnahmen von künftig 55 Millionen Euro bringt statt bisher 30 Millionen.

15:12 Uhr

Keke Rosberg bewundert seinen Sohn

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Keke und Nico.

(Foto: dpa)

Nico Rosbergs Vater Keke hat den Formel-1-Triumph seines Sohnes als den "am härtesten erkämpften WM-Titel aller Zeiten" bezeichnet. Vor allem die Hingabe des 31-Jährigen habe letztlich zum Sieg im Mercedes-Duell mit Lewis Hamilton geführt. "Es geht ihm um Ernährung, um Schlaf, Training und darum, den Kopf frei zu bekommen. Das hat funktioniert", sagte Keke Rosberg, Weltmeister von 1982, im Fahrerlager von Abu Dhabi: "Ich bewundere Nico für seine mentale Stärke und seine Entschlossenheit." Hamilton führe indes ein anderes Leben als sein Sohn, "er ist in Los Angeles, dann ist er wieder hier, da und überall."

Mehr zum WM-Triumph lesen Sie hier, hier und hier.

14:47 Uhr

Hamburg ehrt "Uns Uwe"

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Speisen in piekfeinem Ambiente: Auch DFB-Präsident Grindel und HSV-Chef Beiersdorfer waren bei dem Senatsfrühstück für Uwe Seeler dabei.

(Foto: dpa)

Uwe Seeler ist ein Stück deutsche, vor allem aber Hamburger Fußballgeschichte. Kein Wunder, dass die Stadt ihren Kultstürmer zu dessen 80. Geburtstag mit einer besonderen Ehre beschenkt. Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz empfing "Uns Uwe" zu einem Senatsfrühstück.

In seiner Tischrede sagte Scholz: "So wie 'Uns Uwe' möchten wir eigentlich alle sein: Selbstbewusst und bescheiden." Seeler werde auch gern bodenständig genannt: "Aber eigentlich ist das kein passendes Wort für einen Mittelstürmer, der meistens höher sprang als alle."

Seeler hatte am 5. November Geburtstag. An seinem Ehrentag musste er das 2:5 des HSV gegen Borussia Dortmund erleben.

14:11 Uhr

Olympiaturnerin kann nach Horrorsturz aufatmen

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Lisa Skinner im Jahr 2003.

Die ehemalige Kunstturnerin und dreimalige Olympiateilnehmerin Lisa Skinner ist nach einem schweren Unfall nur knapp einer Querschnittlähmung entgangen. Die 35 Jahre alte Australierin, mittlerweile als Artistin beim Cirque du Soleil unter Vertrag, stürzte bei einer Vorstellung in Brisbane aus fünf Metern Höhe ab und schlug dabei mit dem Gesicht auf. "Lisa kann ihre Arme und Beine bewegen und sie wird sich wieder vollständig erholen", sagte ihre Mutter Anne einem Hörfunksender. Die Ärzte diagnostizierten einen angebrochenen Halswirbel sowie einen gebrochenen Arm.

13:25 Uhr

Socken-Tor von HSV-Stürmer Gregoritsch hätte gezählt...

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Michael Gregoritsch.

(Foto: imago/Baering)

Anders als in der Vergangenheit wäre einem Socken-Tor von Michael Gregoritsch im Fußball-Bundesliga-Nordderby zwischen dem Hamburger SV und Werder Bremen (2:2) am Samstag die Anerkennung nicht versagt geblieben. Wie der "Kicker" berichtet, wurde eine entsprechende Regel in der Sommerpause geändert. Der HSV-Stürmer hatte in der 61. Minute seinen linken Schuh verloren und hatte den Ball Sekunden später in einer aussichtsreichen Situation nur knapp verpasst. Früher wäre die Partie sofort unterbrochen und mit einem Freistoß für die Gäste fortgesetzt worden. Gemäß den neuen Bestimmungen muss ein Schuh oder auch ein Schienbeinschoner erst während der nächsten Spielunterbrechung wieder angezogen werden.

12:07 Uhr

Hoeneß verspottet 1860 München

Auf das immer größer werdende Chaos bei 1860 München reagiert Uli Hoeneß mit beißendem Spott. "Sechzig träumt seit Jahren vom eigenen Stadion. Sie müssten mal mit Donald Trump reden, der ist ein Immobilien-Tycoon. Vielleicht baut der ihnen sowas", sagte der Präsident von Bayern München. Zugleich erneuerte er genüsslich seine Ankündigung, zusammen mit Karl-Heinz Rummenigge die Blaskapelle mit "1000 Musikern" anzuführen, "die sie aus der Allianz Arena begleitet". Die Stadion-Thematik ist derzeit jedoch das geringste Problem, mit dem sich die auch sportlich schwer angeschlagenen Sechziger auseinandersetzen müssen. Dank Investor und Alleinherrscher Hasan Ismaik befindet sich der Traditionsverein in der wohl tiefsten Krise seit dem Abstieg 2004, die am Sonntagabend in den Rücktritten der Verwaltungsbeirats-Vorsitzenden Karl-Christian Bay und Christian Waggershauser gipfelte. Dies alles wäre "mit normalen Maßstäben nicht mehr zu messen", ätzte Hoeneß.

11:34 Uhr

RB-Coach: "Meisterkandidat? Schwachsinn hoch zehn!"

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Läuft!

(Foto: dpa)

Ralph Hasenhüttl, Trainer des Überraschungs-Aufsteigers RB Leipzig, hat trotz Platz eins nach zwölf Spieltagen in der Fußball-Bundesliga vor übertriebenen Erwartungen an sein Team gewarnt. "Jetzt sind wir Meisterkandidat. Für manche wäre es jetzt schon eine Enttäuschung, wenn wir nur in der Europa League spielen sollten. Das ist natürlich Schwachsinn hoch zehn!", sagte Hasenhüttl in einem Interview mit der "Kleinen Zeitung" aus seinem Heimatland Österreich. Zu seinen persönlichen Zielen erklärte der frühere Nationalstürmer (8 Länderspiele/3 Tore): "Wir wollen eine sorgenfreie Saison spielen.

10:20 Uhr

Kroos: Vorquali ersparte Länderspiele

Weltmeister Toni Kroos hat sich für eine Verknappung des Fußball-Kalenders ausgesprochen und Bundestrainer Joachim Löw für dessen Weitsicht überschwänglich gelobt. "Der Kalender ist voll, vielleicht zu voll", sagte Kroos im "Kicker". Solche Spiele wie das gegen San Marino könne "man sich vielleicht sparen. Vielleicht lassen sich Uefa und Fifa da mal  etwas einfallen." Wenn man eine Vorqualifikation einbaue, "könnte man Termine einsparen".

Die deutsche Nationalmannschaft habe aber "Gott sei Dank einen Bundestrainer, der darauf achtet, dass die Spieler Pausen bekommen. Auch wenn er das nicht müsste und sagen könnte: Ich nutze die zehn  Spiele pro Jahr und spiele immer mit der besten Mannschaft, um die auf das Turnier einzuspielen", erklärte der 74-malige Nationalspieler: "Er ist da sehr auf Dosierung bedacht."

09:26 Uhr

"Mighty Mike" ist unstoppable

Der niederländische Darts-Star Michael van Gerwen hat auch den letzten Härtetest vor Beginn der WM in London (15. Dezember bis 2. Januar) gewonnen.

 

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Michael van Gerwen.

(Foto: imago/Action Plus)

Der niederländische Darts-Star Michael van Gerwen hat auch den letzten Härtetest vor Beginn der WM in London (15. Dezember bis 2. Januar) gewonnen. Der Weltranglistenerste setzte sich im Endspiel der Players Championship Finals im englischen Minehead gegen Lokalmatador Dave Chisnall deutlich mit 11:3 nach Legs durch und unterstrich zweieinhalb Wochen vor dem Saisonhöhepunkt eindrucksvoll seine Favoritenrolle. Für den 27-jährigen van Gerwen war es bereits der 25. Turniersieg in diesem Jahr. Deutsche Spieler waren bei der dreitägigen Veranstaltung nicht am Start.

07:38 Uhr

Pelé-Klub FC Santos will Schweinsteiger

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Hält sich fit auf seinem Abstellgleis in Manchester: Bastian Schweinsteiger.

(Foto: imago/BPI)

Bei Manchester United auf dem Abstellgleis, beim FC Santos hoch im Kurs: Dorival Júnior, Trainer des brasilianischen Erstligisten FC Santos, hat offiziell bestätigt, der Vereinsführung des Ex-Klubs von Fußballlegende Pelé die Verpflichtung des deutschen Weltmeister-Kapitäns Bastian Schweinsteiger nahegelegt zu haben. "Natürlich muss der Spieler mit einer Zielvorgabe und Heißhunger kommen", gestand der Santos-Coach auf der Pressekonferenz nach dem 0:2 bei Flamengo Rio de Janeiro.

Schweinsteiger hatte am Sonntag in der Premier League beim 1:1 der Red Devils gegen West Ham United erstmals unter Trainer José Mourinho auf der Ersatzbank des englischen Rekordmeisters Platz genommen. Dorival hofft mit dem Schweinsteiger-Coup auf einen ähnlichen Effekt, den die Verpflichtung des holländischen Nationalspielers Clarence Seedorf für Botafogo FR hatte. Der Ex-Star von Real Madrid sowie Inter und AC Mailand führte den Klub aus Rio de Janeiro am Ende seiner Karriere zu drei regionalen Titeln.

Noch am Sonntag hatte FC-Bayern-Präsident Hoeneß über Schweinsteigers Karriereende spekuliert.

07:05 Uhr

Real-Star Kroos outet sich als RB Leipzig-Bewunderer

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Toni Kroos hat auch in Madrid ein Auge auf der Bundesliga.

(Foto: imago/Alterphotos)

Fußball-Nationalspieler und Real-Madrid-Taktgeber Toni Kroos zollt dem Tabellenführer der Bundesliga Respekt: "Sie machen das gut", sagte Kroos im Interview mit dem "Kicker". "Es ist doch gut, dass das Geld im Fußball ist. Mateschitz könnte sich auch drei Jachten kaufen oder vier Lear-Jets. Aber er steckt es in den Fußball", sagte Kroos über Dietrich Mateschitz, Firmeneigner von Red Bull, das hinter dem Aufsteiger aus Leipzig steht.

Kroos lobte, dass es bei RB Leipzig keinen Star gebe. "Ich bin sicher, wenn diese Mannschaft irgendwo in Deutschland durch die Fußgängerzone geht, erkennen die Leute keine drei Spieler." Dass der Verein junge Spieler für vergleichsweise wenig Geld hole und mit Gewinn verkaufe, zeige, dass der Verein das Geld "klug" einsetze. "Sie machen was aus dem Geld und das finde ich okay", sagte Kroos.

06:12 Uhr

Dallas findet ohne Nowitzki in Siegspur zurück

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Da staunt der Alt-Star: Ohne Nowitzki läuft es wieder bei den Mavericks.

(Foto: dpa)

Ohne Basketball-Superstar Dirk Nowitzki haben die Dallas Mavericks ihre Negativserie in der NBA beendet. Nach zuletzt acht Niederlagen in Serie gewannen die Texaner gegen New Orleans Pelicans mit 91:81 und holten sich den dritten Saisonsieg. Harrison Barnes war mit 23 Punkten Top-Scorer bei den Mavs, auch Wesley Matthews überzeugte mit 21 Zählern. Nowitzki wurde wegen leichten Achillessehnenbeschwerden geschont.

Für die Atlanta Hawks und Dennis Schröder wird die Krise dagegen immer größer. Zwei Tage nach dem deutlichen 68:95 bei den Utah Jazz, verlor das Team des deutschen Spielmachers auch bei den Los Angeles Lakers klar mit 94:109. Für die Hawks war es die fünfte Pleite aus den vergangenen sechs Partien. Schröder kam bei der siebten Niederlage auf elf Punkte und acht Assists.

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