Der Sport-Tag

Der Sport-Tag Namensverkauf: Werder spielt im "wohninvest Weserstadion"

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Für 30 Millionen Euro wird der Stadionname des Weserstadions für zehn Jahre verkauft.

(Foto: imago images / Thomas Bielefeld)

Werder Bremen hat seinen Stadionnamen an ein Immobilien-Unternehmen verkauft. Der viermalige deutsche Meister wird in der kommenden Saison im "wohninvest Weserstadion" auflaufen, teilte der Club am Donnerstag mit. Der Vertrag läuft bis zum 30. Juni 2029 und bringt der Bremer Weserstadion GmbH rund 30 Millionen Euro ein. An der Gesellschaft ist der Verein wie auch die Stadt zu 50 Prozent beteiligt.

  • "Die Kooperation verschafft uns den finanziellen Spielraum, um unsere einzigartige Heimstätte und nicht zuletzt auch unseren Verein für den Wettbewerb mit den besten Clubs Deutschlands weiterzuentwickeln", erklärte Werders Geschäftsführer Klaus Filbry.
  • Von 2007 bis 2017 war die EWE AG Stadionpartner des Liga-Achten gewesen, der Vertrag mit dem Energieversorger aus Oldenburg beinhaltete allerdings nicht die Namensrechte. Nach dem Auslaufen des Kontraktes vor zwei Jahren hatte der SV Werder die dadurch entstandene Finanzierungslücke selbst schließen müssen.
  • Damit besitzen in der Bundesliga nur noch die Stadien von Borussia Mönchengladbach (Borussia-Park), Hertha BSC (Olympiastadion) und Aufsteiger Union Berlin (Stadion An der Alten Försterei) ihren Ursprungsnamen.

Quelle: n-tv.de