Der Sport-Tag

Der Sport-Tag Patriots-Besitzer wegen Förderung von Prostitution angeklagt

Der Besitzer des Super-Bowl-Siegers New England Patriots, Robert Kraft, ist wegen des Verdachts der Förderung von Prostitution angeklagt worden. Das teilte die Staatsanwaltschaft in Florida mit. Die Polizei in der Stadt Jupiter hatte in der vergangenen Woche erklärt, Kraft sei zweimal dabei gefilmt worden, wie er für sexuelle Handlungen bezahlt habe. Ein Sprecher Krafts erklärte, man bestreite kategorisch, dass dieser in illegale Handlungen verwickelt sei.

imago89584210h.jpg

Robert Kraft mit Ricki Lander.

(Foto: imago/ZUMA Press)

Nach den Angaben der Staatsanwaltschaft ist Kraft einer von 25 Angeklagten. Sie beschuldigt den 77 Jahre alten Milliardär, im Januar zwei Mal einen Salon mit dem Namen "Orchids of Asia Day Spa" in Jupiter besucht zu haben und in beiden Fällen für Sex bezahlt zu haben. Prostitution ist in den USA in fast allen Bundesstaaten illegal. Die Polizei hatte bei ihren Untersuchungen versteckte Kameras eingesetzt. Neben dem Salon, in dem Kraft gewesen sein soll, wurden auch mehrere weitere Einrichtungen geschlossen.

Die Höchststrafe für die Kraft zur Last gelegten Anklagepunkte beträgt ein Jahr. Staatsanwalt Dave Aronberg sagte aber, es sei unwahrscheinlich, dass jemand, der zum ersten Mal in einen solchen Fall verwickelt ist, eine signifikante Gefängnisstrafe erhalten werde. Der erste Gerichtstermin ist für April geplant. Die New England Patriots um Quarterback Tom Brady hatten am 3. Februar mit 13:3 im Super-Bowl-Endspiel gegen die Los Angeles Rams erneut den Super Bowl geholt. Kraft ist mit Donald Trump befreundet.

Quelle: n-tv.de