Der Sport-Tag

Der Sport-Tag Skandal-Motorradrennen fordert erneut Todesopfer

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Hochgefährlich, hautnah dabei: Das TT lockt Zuschauer wie Rennfahrer auf die Isle of Man.

(Foto: imago/Action Plus)

Mit bis zu 300 km/h durch engste Straßen, kein Platz für Fehler und das Wissen um mehr als 250 Todesopfer seit Beginn der Veranstaltung im Jahr 1907: Das Motorradrennen auf der Isle of Man gilt als eines der gefährlichsten Sportevents der Welt. Und ist deswegen hochumstritten – doch der Begeisterung vieler Motorradfahrer tut das keinen Abbruch.

Auch beim diesjährigen Rennen auf der Insel zwischen Großbritannien und Irland gibt es Tote: Bei der "Tourist Trophy" verstarben der Ire Alan Bonner, der Niederländer Jochem van den Hoek und der am Sonntag gestürzte Superbike-Fahrer Davey Lambert aus Großbritannien, wie der Veranstalter mitteilte. Warum das Rennen so gefährlich ist: Nun, anders als bei gängigen Rennen, sind die Fahrer auf normalen Straßen unterwegs - und da können jederzeit unerwartet Tiere auf die Strecke springen, zudem lauern überall Schlaglöcher und Bodenwellen, die das Straßenrennen zum Teil zum Motocrossevent werden lassen.

Quelle: n-tv.de