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Als Drogenhändler in Mexiko?WM-Gastgeber zittert vor kolumbianischen Guerillakämpfern

20.02.2026, 11:00 Uhr
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Einsatzkräfte gehen in Sinaloa gegen mexikanische Drogenkartelle vor. (Foto: IMAGO/Anadolu Agency)

Vor der Fußball-Weltmeisterschaft machen Sorgen die Runde: Mexiko fürchtet, dass ehemalige kolumbianische Soldaten und Guerillakämpfer als Drogenhändler ins Land schwärmen. Der Co-Gastgeber vermeldet "ständige Alarmbereitschaft".

Co-Gastgeber Mexiko sorgt sich für die Fußball-Weltmeisterschaft vor der Einreise kolumbianscher Drogenhändler. "Wir sind in ständiger Alarmbereitschaft", sagte mit Roberto Alarcon der Generalkoordinator für strategische Sicherheit in Jalisco gegenüber der Nachrichtenagentur AFP: "Wir haben bereits einige kolumbianische Staatsbürger, die ihre Anwesenheit in Jalisco nicht begründen konnten, in ihr Land zurückgeschickt." Diese würden kommen, "um von einem der Drogenkartelle rekrutiert zu werden".

Bereits seit einiger Zeit gebe es einen zunehmenden Trend, dass ehemalige kolumbianische Soldaten und Guerillakämpfer sich organisierten kriminellen Gruppen anschließen. Während der WM bestehe nun die Gefahr, dass diese über Touristenpakete nach Mexiko einreisen. Hierbei sei Spielort Guadalajara als Landeshauptstadt von Jalisco besonders gefährdet. "Dies ist leider ein Ort von Interesse für bestimmte Kriminelle, die hier ihre Geschäfte machen wollen", erklärte Alarcon.

FIFA spricht von "Frieden und Freude"

In Guadalajara werden vier Gruppenspiele der gemeinsamen Weltmeisterschaft in den USA, Mexiko und Kanada (11. Juni bis 19. Juli) ausgetragen. Zur Gewährleistung der Sicherheit rüste sich die Stadt mit mehr als 2.000 Überwachungskameras, Drohnen und Anti-Drohnen-Teams sowie Luft- und Bodeneinheiten, führte Alarcon aus.

Gianni Infantino hatte zuletzt erneut eine fröhliche Endrunde versprochen. "Die WM wird eine Party, sie wird eine Feier - sie wird die Welt vereinen in Frieden und Freude", sagte der Präsident des Weltverbandes FIFA beim 50. Ordentlichen Kongress der Europäischen Fußball-Union (UEFA) Mitte Februar in Brüssel: "Die WM wird ein Symbol der Einheit, des Friedens und der Solidarität sein."

Infolge der aggressiven Außenpolitik von US-Präsident Donald Trump und der Eskalation bei den Einsätzen der Einwanderungsbehörde ICE mit Todesopfern hatte es in den vergangenen Wochen eine Debatte über einen WM-Boykott in Europa gegeben. Über Gefahren in Mexiko war bisher noch nicht diskutiert worden.

Quelle: ntv.de, dbe/sid

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