Fußball

Ribéry macht den Unterschied FC Bayern knackt Leipzig und jagt den BVB

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Das erst zweite Saisontor von Franck Ribéry war für den FC Bayern gegen Leipzig ein goldenes.

(Foto: imago/MIS)

Das Bundesliga-Topspiel zwischen FC Bayern und RB Leipzig ist lange eine zähe Angelegenheit. Großchancen sind Mangelware - bis Altstar Franck Ribéry eiskalt knipst und seinen Münchnern wichtige Punkte für die BVB-Jagd sichert. Daran ändern auch zwei späte Platzverweise nichts.

Der FC Bayern hat den Patzer von Herbstmeister Borussia Dortmund in der Fußball-Bundesliga dank eines späten Tores von Franck Ribéry doch noch genutzt. Der für den verletzten Serge Gnabry eingewechselte Franzose sorgte im letzten Heimspiel des Jahres gegen RB Leipzig für das verdiente 1:0 (0:0). 75.000 Zuschauer sahen in der ausverkauften Arena kein mitreißendes, aber am Ende spannendes Topspiel - in dem Ribéry spät für den emotionalen Höhepunkt sorgte (83.).

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Leipzigs Stefan Ilsanker senste kurz vor Schluss Bayern-Star Thiago rüde um - und sah folgerichtig Rot.

(Foto: imago/Picture Point LE)

Leipzigs Stefan Ilsanker flog in der Nachspielzeit mit Rot nach einem Foul an Thiago noch vom Platz, der Münchner Renato Sanches musste im Anschluss wegen einer Tätlichkeit ebenfalls runter. Am Tag nach dem 1:2 des BVB bei Fortuna Düsseldorf konnten die Bayern den Rückstand auf die Dortmunder auf sechs Punkte verkürzen - der Kampf um Meisterschaft verspricht für die Rückrunde große Spannung.

Leipzig zeigt sich diszipliniert

Allerdings mussten die Bayern für den Heimsieg wie erwartet hart arbeiten. Gleich von Beginn an verdeutlichten die Gäste als eine Lightversion von Königsklassen-Achtelfinalgegner FC Liverpool, dass sie für die Bayern ein anderer Prüfstein als die letzten Bundesliga-Gegner Nürnberg (3:0) und Hannover (4:0) werden würden. Die Sachsen starteten aggressiver und beweglicher, ohne jedoch zu ungestüm zu agieren. Die Münchner, die in derselben Formation wie in Hannover und ohne den am Rücken verletzten Jérôme Boateng aufliefen, präsentierten sich geduldig. Beide Teams leisteten sich im Spielaufbau reichlich Ballverluste, im Angriff fehlten gegen stabile Defensivreihen lange die ganz großen Ideen.

Die erste Topmöglichkeit hatten die Bayern. Fein frei gespielt von Gnabry tauchte Robert Lewandowski vor RB-Keeper Peter Gulacsi auf, doch dieser lenkte den Schuss des Polen an den Pfosten. Bitter für Bayern: Wenig später griff sich Gnabry nach einem Sprint an die Leiste. Er musste raus, für ihn kam der gegen Hannover wegen Hüftproblemen geschonte Ribéry.

Münchner Lattenglück

Auch die Leipziger verzeichneten einen Aluminiumtreffer. Nach einem Eckball von Kevin Kampl köpfte Dayot Upamecano an die Latte. Die Gäste erlebten beim dritten München Auftritt ein Novum. Anders als beim 0:2 und beim 0:3 in den Vorjahren mit frühen Platzverweisen durften sie nach der Pause wieder zu Elft aufs Feld. RB-Angreifer Werner eröffnete mit einem Schuss über den Bayern-Kasten (48.) eine zweite Spielhälfte mit mehr Torszenen.

Die erste gute Bayern-Chance nach der Pause hatte der Portugiese Renato Sanches, der in der 61. Minute für den leicht angeschlagen wirkenden Kingsley Coman eingewechselt wurde. Der Distanzschuss des Portugiesen strich aber rund einen Meter am Tor vorbei (65.). Von Leipzig kam in der Schlussphase herzlich wenig nach vorne. Die Bayern drängten, mussten aber lange warten. Niklas Süle (78.) und Joshua Kimmich (79.) scheiterten - dann kam Ribéry. Leipzig bekam den Ball nicht raus, der 35-Jährige ließ noch zwei Gegenspieler aussteigen und traf zum zweiten Saisontor.

Quelle: n-tv.de, cwo/dpa

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