Fußball

Kein Comeback für Deutschland Löw will Huth nicht mehr

In der englischen Premier League genießt Robert Huth zwar große Wertschätzung, ein Comeback in der deutschen Fußball-Nationalmannschaft scheint jedoch ausgeschlossen. Zumindest unter Bundestrainer Joachim Löw. Zu viele Innenverteidiger stünden vor dem 26-Jährigen.

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Robert Huth machte in der letzten Saison einen großen Schritt nach vorn.

(Foto: ASSOCIATED PRESS)

Die Karriere von Robert Huth in der deutschen Fußball-Nationalmannschaft ist offensichtlich beendet. "Wir haben andere junge Innenverteidiger wie Mats Hummels, Benedikt Höwedes oder Holger Badstuber, die alle noch besser werden. Außerdem gibt es auf dieser Position noch einen Per Mertesacker und Arne Friedrich. Robert hat zwar eine gute Saison gespielt, aber in meinen Planungen spielt er keine Rolle mehr", sagte Bundestrainer Joachim Löw vor dem EM-Qualifikationsspiel der DFB-Auswahl Wien gegen Österreich.

Mit Stoke City erreichte der 19-malige Nationalspieler Platz 13 in der englischen Premier League und kämpfte sich bis ins FA-Cup-Finale (0:1 gegen Manchester City). In 44 Spielen erzielte der gebürtige Berliner neun Tore. Wohl auch deswegen wählten ihn sowohl die "Potters"-Fans als auch seine Vereinskollegen zu Stokes Spieler der Saison. Zwischenzeitlich zeigte sogar der 18-fache Meister FC Liverpool Interesse am 26-Jährigen.

Huth absolvierte sein erstes Länderspiel am 18. August 2004 ebenfalls in Wien gegen Österreich. Ein Jahr später avancierte er beim Confed Cup kurzzeitig zum Stammspieler und Publikumsliebling, zählte 2006 auch zum deutschen WM-Aufgebot. Letztmals bei der Nationalmannschaft war der Hüne während der Asienreise 2009, als zahlreiche Innenverteidiger ausgefallen waren.

Quelle: ntv.de, sid/mkr