Fußball

Ostwestfalen setzen kaum Impulse Paderborn stürzt dem Abstieg entgegen

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Bobby Shou Wood von Union Berlin erzielt den Treffer zum 0:2.

(Foto: imago/Eibner)

Der SC Paderborn kassiert eine empfindliche Niederlage und kann so die direkten Abstiegsplätze der 2. Fußball-Bundesliga erstmal nicht verlassen. Das Problem: Bald ist die Saison zu Ende. Und auch der TSV 1860 München verpasst am 29. Spieltag den Befreiungsschlag.

SC Paderborn - Union Berlin 0:4 (0:4)

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Paderborns Daniel Heuer Fernandes kann hier den Ball noch mal retten. Das gelang ihm aber nicht immer.

(Foto: dpa)

Der SC Paderborn hat eine empfindliche Niederlage kassiert und die direkten Abstiegsplätze in der 2. Fußball-Bundesliga nicht verlassen können. Am Freitag unterlag die Mannschaft von Trainer René Müller im Heimspiel gegen Union Berlin mit 0:4 (0:4) und holte somit aus den 17 zurückliegenden Ligaspielen nur einen Sieg. Vor 9137 Zuschauern agierten die Ostwestfalen zu überhastet und setzten kaum Impulse. Die Gäste spielten clever und nutzten ihre Chancen effektiv. Bobby Wood (7./13. Minute) mit einem Doppelpack, Damir Kreilach (21.) und Toni Leistner (36.) erzielten die Berliner Tore bereits im ersten Abschnitt.

TSV 1860 München - Greuther Fürth 0:1 (0:1)

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Jan Mauersberger (1860) kassiert ein Kungfu-Tritt im Zweikampf gegen Marco Stiepermann (Fürth).

(Foto: imago/Lackovic)

Der TSV 1860 München hat erneut einen Befreiungsschlag verpasst und steckt weiter tief im Abstiegskampf. Zum Auftakt des 29. Spieltags verloren die Löwen mit 0:1 (0:1) im bayerischen Duell gegen Greuther Fürth. Das Tor für die fränkischen Gäste erzielte vor 18.300 Zuschauern in der Münchner Arena Robert Zulj bereits in der 2. Minute. Trotz des vierten sieglosen Spiels in Serie bleibt 1860 auf Relegationsrang 16, weil auch der direkte Konkurrent SC Paderborn ein weiteres Mal verlor. Fürth sprang mit dem Auswärtssieg in die obere Tabellenhälfte.

Eintracht Braunschweig - 1. FC Heidenheim 2:2 (0:2)

Braunschweig bleibt der Angstgegner des 1. FC Heidenheim. Die Schwaben kamen in einer sehenswerten Partie nicht über ein 2:2 (0:2) gegen die Eintracht hinaus. Damit verpasste Heidenheim auch im achten Duell mit den Niedersachsen in der 2. und 3. Liga den ersten Sieg und holte erst den zweiten Punkt. Nach der Braunschweiger Führung durch Adam Matuschyk (21.) und Domi Kumbela (40.) glichen Marc Schnatterer (49., Foulelfmeter) und Arne Feick (74.) vor 11.500 Zuschauern noch aus. Der FCH bleibt Tabellensechster, die Eintracht wartet nun seit sechs Auswärtsspielen in Serie auf einen Sieg.

Quelle: ntv.de, kpi/dpa

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