Fußball

Vor Engagement in der Premier League Rangnick will es wieder wissen

Er wäre der erste deutsche Cheftrainer in der Premier League: Laut einem Medienbericht steht Ralf Rangnick kurz vor einem Engagement bei West Bromwich Albion. Die endgültige Entscheidung steht laut Rangnicks Berater allerdings noch aus. Angebote aus Anderlecht und Istanbul hat Rangnick bereits abgelehnt.

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Rangnick sucht sich seinen neuen Arbeitgeber offenbar gewissenhaft aus.

(Foto: dpa)

Ralf Rangnick steht dicht vor einem Engagement als neuer Trainer des englischen Fußball-Erstligisten West Bromwich Albion. Der 53-Jährige soll nach Informationen der "Hannoverschen Allgemeinen Zeitung" zur neuen Saison die Nachfolge von Roy Hodgson übernehmen, der auf den Posten des englischen Nationaltrainers gewechselt ist. Laut Rangnicks Berater Oliver Mintzlaff gibt es aber bislang keinen Vollzug. "Ich kann lediglich bestätigen, dass es Gespräche gab, eine Entscheidung steht noch aus", sagte er.

Rangnick war im vergangenen September wegen eines Burnouts . Nach einer Erholungspause hatte er aber zuletzt signalisiert, in den Trainerjob zurückkehren zu wollen. Angeblich habe Rangnick laut dem Zeitungsbericht Angebote des RSC Anderlecht und von Besiktas Istanbul abgelehnt und sich nun für die Offerte von West Brom entschieden. Hodgson hatte den Club vergangene Saison auf Platz zehn der Premier League geführt, ehe er die Nationalelf übernahm.

Premiere in der Premier League

Neben Rangnick führte West Brom für die Nachfolge auch Gespräche mit dem früheren Chelsea-Trainer Claudio Ranieri, der inzwischen beim AS Monaco unterschrieben hat. Auch Ray Wilkins, zuletzt Co-Trainer beim FC Chelsea, und Birmingham-Trainer Chris Hughton galten als Anwärter auf das Amt.

Rangnick wäre der erste deutsche Cheftrainer in der Premier League. Er hat aus seiner Vorliebe für England nie einen Hehl gemacht, nach dem Abitur hatte er auf der Insel studiert und für den Amateurklub FC Southwick gespielt. In der Bundesliga betreute der Schwabe neben Schalke auch den VfB Stuttgart, Hannover 96 und 1899 Hoffenheim.

Quelle: ntv.de, dpa/sid

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