Fußball

Hamburg kurz vor Trainer-Coup Tuchel soll bereit sein - für den HSV

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Na, überlegt da einer? Angeblich soll Thomas Tuchel bereit sein, den Hamburger SV im Sommer als Trainer zu übernehmen.

(Foto: picture alliance / dpa)

Als Produzent von guten Nachrichten taugt der Hamburger SV derzeit nicht. Erst rutscht der Klub auf den Relegationsrang ab, dann fliegt der Trainer. Doch mitten in diese Tristesse, gibt's plötzlich Hoffnung. Angeblich will Thomas Tuchel beim HSV anheuern.

Nach der Entlassung von Trainer Joe Zinnbauer und seinem Nachfolger Peter Knäbel als Interimslösung arbeitet der Hamburger SV offenbar weiter an einer spektakulären Trainerlösung für die neue Saison. Demnach ist der stark abstiegsgefährdete Fußball-Bundesligist weiter an einer Verpflichtung von des ehemaligen Mainzer Trainers Thomas Tuchel interessiert.

Wie das "Hamburger Abendblatt" berichtet, sollen sich der derzeit pausierende Coach und die Klubspitze der Hanseaten bereits vor drei Wochen zu einem Gespräch getroffen haben. Dabei soll der 41-Jährige seine "grundsätzliche Bereitschaft" signalisiert haben, den HSV ab Sommer zu übernehmen. Tuchel legt derzeit ein Sabbatjahr ein und wird auch vom ambitionierten Zweitligisten RB Leipzig umworben.

Wie das Onlineportal "sport1.de" berichtet, ist es nicht der erste Versuch der HSV-Verantwortlichen den umworbenen Tuchel zum Bundesliga-Urgestein zu locken. Bereits nach der Entlassung von Zinnbauers Vorgänger Mirko Slomka soll es Kontakt zu dem 41-Jährigen gegeben haben. Der Deal soll jedoch aus finanziellen und sportlichen Gründen gescheitert sein.

Zum einen soll Investor Klaus-Michael Kühne nicht bereit gewesen, das neue Trainerteam um Tuchel zu finanzieren. Tuchel selbst hatte wohl auch große Bedenken ob der Zusammenstellung des Kaders. Am Sonntag hatte der HSV Zinnbauer nach dem Absturz auf den Relegationsrang 16 beurlaubt. Bis Saisonende übernimmt Direktor Profifußball Knäbel die Mannschaft und soll den ersten Bundesliga-Abstieg des HSV verhindern. "Wir sind überzeugt, dass es in dieser Situation die beste Option für uns ist", sagte Klubchef Dietmar Beiersdorfer: "Peter kennt die Mannschaft und die Umstände am besten und ist in der Lage, sofort zu handeln."

Quelle: ntv.de, tno/sid

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