Fußball

Zuverlässiger Krisenkiller Wenn der HSV den Terodde nicht hätte ...

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Gieriges Tor-Monster.

(Foto: dpa)

Vor allem dank der bemerkenswerten Treffsicherheit von Torjäger Simon Terodde hat der Hamburger SV seine erste kritische Saisonphase in der 2. Fußball-Bundesliga überwunden. Der Stürmer kommt einer historischen Bestmarke derweil auch immer näher.

Zwölf Spiele, 13 Tore und schon sechs Doppelpacks - Simon Terodde trifft und trifft und trifft. Der Torjäger des Hamburger SV sorgt quasi im Alleingang dafür, dass sein Team wieder Kurs auf das ganz große Ziel Aufstieg nimmt. Und er kommt einer historischen Bestmarke immer näher.

Rekordtorschütze der 2. Bundesliga ist noch immer Hannovers Dieter Schatzschneider mit 154 Treffern. Terodde fehlen nach dem 4:0 der Hanseaten am Dienstag gegen den SV Sandhausen noch 23 Tore - hält er seine Quote und trifft weiter wie bislang alle 78 Minuten, kann er "Schatz" in dieser Saison noch überholen.

Und Terodde ist aktuell viel zuzutrauen. "Er macht das sensationell gut, wir sind froh, dass wir ihn haben", sagte Sportdirektor Michael Mutzel: "Aber wir haben auch gute Jungs drumherum." Wichtiger als ein weiterer Rekord ist dem 32-jährigen Terodde der Aufstieg mit dem HSV.

Locker läuft's nicht

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Und sein Team schaffte mit vier Terodde-Treffern binnen vier Tagen eine Trendwende nach zuvor sehr frustrierenden Resultaten. "Wir haben heute unsere Torchancen sehr konsequent genutzt, so kommt dann ein solches Ergebnis zustande", sagte HSV-Coach Daniel Thioune. Er meinte damit vor allem Terodde.

Denn bei den Hamburgern geht längst nicht mehr alles locker von der Hand. Vor dem Führungstreffer (30.) leistete sich der Favorit immer wieder bemerkenswerte Aussetzer und fand erst nach Teroddes zweitem Jubel (67.) zur Ruhe im eigenen Spiel. "Wir waren sicherlich keine vier Tore besser als sehr fleißige Sandhäuser, die phasenweise mehr Ballbesitz hatten als wir, die sehr beharrlich waren und sehr viel Arbeit auf dem Platz abgeliefert haben", sagte Thioune: "Der Sieg tut uns gut, zeigt aber auch, dass wir uns noch weiterentwickeln müssen."

Quelle: ntv.de, tno/sid