Suchergebnisse
Do. 14.12.2017
Gewalt gegen Minderheit 6700 tote Rohingya in einem Monat

Nach Angaben einer Hilfsorganisation sind mindestens 6700 Rohingya allein im ersten Monat des gewaltsamen Vorgehens der Armee in Myanmar getötet worden. "Mindestens 6700 Rohingya sind nach den zurückhaltendsten Schätzungen getötet worden, darunter mindestens 730 Kinder unter fünf Jahren", teilte Ärzte ohne Grenzen (MSF) mit.

So. 03.12.2017
Kirche Konflikte Papst Vatikan Myanmar Bangladesch Papst rechtfertigt Umgang mit Rohingya-Konflikt

Dhaka (dpa) – Papst Franziskus hat seinen zögerlichen Umgang mit der Krise um die Rohingya-Flüchtlinge auf seiner Asien-Reise verteidigt. «Für mich ist am wichtigsten, dass die Botschaft ankommt», sagte der Pontifex auf dem Rückflug. «Wenn man dem anderen die Tür vor der Nase zuschlägt, dann kommt die Botschaft nicht an.» Franziskus wurde bei seinem Besuch in Myanmar und Bangladesch vorgeworfen, den Konflikt zu lange nicht angesprochen zu haben und die in Myanmar verfolgte muslimische Rohingya-Minderheit auch nicht beim Namen genannt zu haben. Dies tat er erst am vorletzten Tag seiner Reise.

Sa. 02.12.2017
Diplomatisch heikler Besuch Papst beendet schwierige Asienreise

Papst Franziskus reiste dorthin, wo sich gerade eine der größten humanitären Katastrophen der Welt abspielt. Er lenkte die Augen der Weltöffentlichkeit auf das Drama. Doch in Myanmar und Bangladesch wurden seiner Autorität auch Grenzen gesetzt.

Sa. 02.12.2017
Kirche Migration Flüchtlinge Konflikte Papst Bangladesch Vatikan Myanmar Papst nach Reise nach Myanmar und Bangladesch auf Heimweg

Dhaka (dpa) - Papst Franziskus hat seine Zwei-Länder-Reise in Asien beendet und aus Bangladesch seinen Heimflug Richtung Rom angetreten. Der Besuch in Myanmar und Bangladesch stand vor allem im Zeichen der Rohingya-Flüchtlingskrise. Mehr als 620 000 Angehörige der muslimischen Minderheit in Myanmar sind seit Ende August nach Bangladesch geflohen. Gestern hatte der Papst 16 Rohingya getroffen und sie um Vergebung unter anderem für die «Gleichgültigkeit der Welt» gebeten. Er hatte dabei erstmals auf seiner Reise das Wort «Rohingya» öffentlich ausgesprochen.

Sa. 02.12.2017
Kirche Migration Flüchtlinge Konflikte Papst Bangladesch Vatikan Myanmar Papst beendet Reise in Bangladesch

Dhaka (dpa) - Papst Franziskus hat am letzten Tag seiner Asien-Reise in Bangladesch ein Heim für Waisenkinder und Kranke des Mutter-Teresa-Ordens besucht. Als letzte Station vor dem Rückflug des Papstes nach Rom stand noch ein Treffen mit katholischen Schülern an. Der Besuch in Myanmar und Bangladesch stand vor allem im Zeichen der Rohingya-Flüchtlingskrise. Hunderttausende Angehörige der muslimischen Minderheit in Myanmar sind nach Bangladesch geflohen. Gestern hatte der Papst 16 Rohingya getroffen und sie um Vergebung unter anderem für die «Gleichgültigkeit der Welt» gebeten.

Sa. 02.12.2017
Video
"Regierung will alle Rohingya töten" Myanmars Muslime kämpfen ums nackte Überleben

Brandstiftung, Hinrichtung, Massenvergewaltigung: Die muslimische Minderheit der Rohingya steht in Myanmar am Rand der Existenz. Die Mönche der buddhistischen Bevölkerungsmehrheit leugnen die Gewalt, die Amnesty International als "Verbrechen gegen die Menschlichkeit" sieht. Die Ärmsten der Armen kämpfen ums nackte Überleben - helfen will ihnen niemand.

Sa. 02.12.2017
Kirche Migration Flüchtlinge Konflikte Bangladesch Vatikan Myanmar Papst beendet Asien-Reise in Bangladesch

Dhaka (dpa) - Papst Franziskus beendet heute seine Reise nach Myanmar und Bangladesch. Am sechsten und letzten Tag steht in der bangladeschischen Hauptstadt Dhaka unter anderem ein Besuch eines Heims des Mutter-Teresa-Ordens auf dem Programm. Der Papst will sich außerdem mit Priestern und Schülern einer katholischen Schule treffen sowie einen Friedhof besuchen. Am späten Nachmittag steht sein Rückflug nach Rom an.

Fr. 01.12.2017
Kirche Konflikte Bangladesch Vatikan Myanmar Franziskus nennt Rohingya in Bangladesch beim Namen

Dhaka (dpa) - Nach Kritik an seinem zögerlichen Umgang mit dem Rohingya-Konflikt hat Papst Franziskus die muslimische Flüchtlinge doch noch beim Namen genannt. Nach einem Treffen in Bangladesch mit den Angehörigen der verfolgten Minderheit aus Myanmar sagte er: «Die Anwesenheit Gottes heißt heute auch Rohingya.» Zudem sagte er ihnen Hilfe zu. Von Myanmar sind Hunderttausende Rohingya nach Bangladesch geflüchtet. In Myanmar werden sie «Bengalen» genannt und sie bekommen dort keine Staatsangehörigkeit. Der Papst war kritisiert worden, dass er das Wort «Rohingya» in Myanmar nicht benutzt hatte. 

Fr. 01.12.2017
Papst-Besuch in Bangladesch 100.000 Menschen strömen zu Franziskus' Messe

Papst Franziskus hat in Bangladesch vor knapp 100.000 Menschen eine Messe unter freiem Himmel gefeiert. Der Papst wurde unter strengen Sicherheitsvorkehrungen in einem vor Ort hergestellten Papamobil zum Suhrawardy Udyan Park in der Hauptstadt Dhaka gebracht, der von tausenden Sicherheitskräften bewacht wurde.

Fr. 01.12.2017
Kirche Konflikte Papst Vatikan Myanmar Bangladesch Papst will Rohingya-Flüchtlinge treffen

Dhaka (dpa) - Papst Franziskus will in Bangladesch heute unter anderem mit Rohingya-Flüchtlingen zusammenkommen. Neben muslimischen Migranten sollen bei dem interreligiösen Treffen auch katholische, buddhistische und hinduistische Flüchtlinge vertreten sein. Zuvor hält Franziskus in der Hauptstadt Dhaka eine große Messe und trifft die katholischen Bischöfe des muslimischen Landes. Seit August sind mehr als 620 000 Angehörige der muslimischen Rohingya-Minderheit vor Gewalt von Myanmar ins Nachbarland Bangladesch geflohen.

Do. 30.11.2017
Kirche Konflikte Papst Vatikan Myanmar Bangladesch Papst verlangt in Rohingya-Krise internationale Hilfe

Dhaka (dpa) - Nach umfassender Kritik an seinem Umgang mit der Rohingya-Flüchtlingskrise ist Papst Franziskus in Bangladesch etwas deutlicher geworden. Die verfolgte muslimische Minderheit aus Myanmar nannte er aber weiter nicht beim Namen, wie das unter anderem Menschenrechtler fordern. Zum Auftakt seines Besuchs in dem Land rief er die internationale Gemeinschaft zum sofortigen Handeln auf. Bangladesch habe «großen Strömen von Flüchtlingen aus dem Staat Rakhine» Unterkunft geboten und müsse Hilfe bekommen.

Do. 30.11.2017
Kirche Konflikte Papst Vatikan Myanmar Bangladesch Papst zu Rohingya-Krise: Bangladesch braucht Hilfe

Dhaka (dpa) - Papst Franziskus hat die internationale Gemeinschaft angesichts der Flüchtlingskrise der Rohingya-Minderheit zum schnellen Handeln aufgerufen. Es müsse nicht nur daran gearbeitet werden, die politischen Fragen zu lösen, die zur Verschiebung der Menschenmassen geführt haben, sagte der Papst in Bangladeschs Hauptstadt Dhaka, ohne die Rohingya direkt beim Namen zu nennen. Er forderte außerdem materielle Unterstützung für Bangladesch. Aus Myanmar sind Hunderttausende Angehörige der muslimischen Rohingya-Minderheit nach Bangladesch geflüchtet.