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Fr. 01.12.2017
Kirche Konflikte Bangladesch Vatikan Myanmar Franziskus nennt Rohingya in Bangladesch beim Namen

Dhaka (dpa) - Nach Kritik an seinem zögerlichen Umgang mit dem Rohingya-Konflikt hat Papst Franziskus die muslimische Flüchtlinge doch noch beim Namen genannt. Nach einem Treffen in Bangladesch mit den Angehörigen der verfolgten Minderheit aus Myanmar sagte er: «Die Anwesenheit Gottes heißt heute auch Rohingya.» Zudem sagte er ihnen Hilfe zu. Von Myanmar sind Hunderttausende Rohingya nach Bangladesch geflüchtet. In Myanmar werden sie «Bengalen» genannt und sie bekommen dort keine Staatsangehörigkeit. Der Papst war kritisiert worden, dass er das Wort «Rohingya» in Myanmar nicht benutzt hatte. 

Fr. 01.12.2017
Papst-Besuch in Bangladesch 100.000 Menschen strömen zu Franziskus' Messe

Papst Franziskus hat in Bangladesch vor knapp 100.000 Menschen eine Messe unter freiem Himmel gefeiert. Der Papst wurde unter strengen Sicherheitsvorkehrungen in einem vor Ort hergestellten Papamobil zum Suhrawardy Udyan Park in der Hauptstadt Dhaka gebracht, der von tausenden Sicherheitskräften bewacht wurde.

Fr. 01.12.2017
Kirche Konflikte Papst Vatikan Myanmar Bangladesch Papst will Rohingya-Flüchtlinge treffen

Dhaka (dpa) - Papst Franziskus will in Bangladesch heute unter anderem mit Rohingya-Flüchtlingen zusammenkommen. Neben muslimischen Migranten sollen bei dem interreligiösen Treffen auch katholische, buddhistische und hinduistische Flüchtlinge vertreten sein. Zuvor hält Franziskus in der Hauptstadt Dhaka eine große Messe und trifft die katholischen Bischöfe des muslimischen Landes. Seit August sind mehr als 620 000 Angehörige der muslimischen Rohingya-Minderheit vor Gewalt von Myanmar ins Nachbarland Bangladesch geflohen.

Do. 30.11.2017
Kirche Konflikte Papst Vatikan Myanmar Bangladesch Papst verlangt in Rohingya-Krise internationale Hilfe

Dhaka (dpa) - Nach umfassender Kritik an seinem Umgang mit der Rohingya-Flüchtlingskrise ist Papst Franziskus in Bangladesch etwas deutlicher geworden. Die verfolgte muslimische Minderheit aus Myanmar nannte er aber weiter nicht beim Namen, wie das unter anderem Menschenrechtler fordern. Zum Auftakt seines Besuchs in dem Land rief er die internationale Gemeinschaft zum sofortigen Handeln auf. Bangladesch habe «großen Strömen von Flüchtlingen aus dem Staat Rakhine» Unterkunft geboten und müsse Hilfe bekommen.

Do. 30.11.2017
Kirche Konflikte Papst Vatikan Myanmar Bangladesch Papst zu Rohingya-Krise: Bangladesch braucht Hilfe

Dhaka (dpa) - Papst Franziskus hat die internationale Gemeinschaft angesichts der Flüchtlingskrise der Rohingya-Minderheit zum schnellen Handeln aufgerufen. Es müsse nicht nur daran gearbeitet werden, die politischen Fragen zu lösen, die zur Verschiebung der Menschenmassen geführt haben, sagte der Papst in Bangladeschs Hauptstadt Dhaka, ohne die Rohingya direkt beim Namen zu nennen. Er forderte außerdem materielle Unterstützung für Bangladesch. Aus Myanmar sind Hunderttausende Angehörige der muslimischen Rohingya-Minderheit nach Bangladesch geflüchtet.

Do. 30.11.2017
Kirche Konflikte Papst Vatikan Myanmar Bangladesch Papst reist von Myanmar weiter nach Bangladesch

Rangun (dpa) - Papst Franziskus reist heute von Myanmar weiter nach Bangladesch. Mit Spannung wird erwartet, ob er sich dort direkter gegen die Gewalt gegen die muslimische Rohingya-Minderheit auspricht. Seit August sind mehr als 620 000 Menschen vor Gewalt von Myanmar ins Nachbarland geflohen, wo sie unter notdürftigsten Umständen leben. Bei seinem dreitägigen Aufenthalt in der Hauptstadt Dhaka ist morgen ein interreligiöses Treffen angesetzt, bei dem Rohingya dabei sein sollen.

Mi. 29.11.2017
Papst in Myanmar Vatikan räumt Protokollbruch ein

Der Papst-Besuch in Myanmar wird für den Vatikan zum Problem. Franziskus steht in der Kritik, den Rohingya-Konflikt nicht beim Namen zu nennen. Auch wenn die Reise nicht als "Flüchtlings-Reise" angelegt gewesen ist, geht sein Sprecher jetzt in die Offensive.

Mi. 29.11.2017
Rangun Papst Franziskus feiert in Myanmar große Messe

Rangun (dpa) – Papst Franziskus hat vor etwa 150 000 Menschen in Myanmar eine große Messe gefeiert. Dabei appellierte er an die Gläubigen in Rangun, auf Gewalt nicht mit Rache zu antworten. «Ich weiß, dass viele in Myanmar sichtbare und unsichtbare Wunden der Gewalt mit sich tragen», sagte das Katholiken-Oberhaupt. Das mehrheitlich buddhistische Land leidet nach einer jahrzehntelangen Militärherrschaft immer noch an Konflikten zwischen verschiedenen Ethnien und Religionen. Im internationalen Fokus steht derzeit vor allem die Verfolgung der muslimischen Rohingya-Minderheit.

Mi. 29.11.2017
Kirche Konflikte Papst Vatikan Myanmar Bangladesch Papst trifft buddhistische Mönche in Myanmar

Rangun (dpa) - Papst Franziskus trifft am dritten Tag seiner Reise nach Myanmar die buddhistischen Mönche des Landes. Davor feiert er eine Messe im Sportstadion von Rangun. Myanmar ist mehrheitlich buddhistisch, nur knapp 1,3 Prozent der Bevölkerung sind Katholiken. Seine nächste Station nach Myanmar ins dann Bangladesch. Hunderttausende Menschen sind aus Angst vor Gewalt von Myanmar nach Bangladesch geflüchtet. Im Zentrum der Krise steht vor allem der Konflikt um die verfolgte muslimische Rohingya-Minderheit.

Di. 28.11.2017
Kirche Konflikte Papst Vatikan Myanmar Bangladesch Papst mahnt in Myanmar Menschenrechte an

Naypyidaw (dpa) – Papst Franziskus hat bei seinem Besuch in Myanmar die Führung des Landes zur Achtung der Menschenrechte ermahnt. Auf die Verfolgung der muslimischen Rohingya-Minderheit ging er bei einem Treffen mit der international umstrittenen Regierungschefin Aung San Suu Kyi allerdings nicht direkt ein. Er vermied es auch, die Rohingya beim Namen zu nennen. Aus Furcht vor weiteren Gewalttaten sind seit dem Sommer mehr als 600 000 Muslime aus dem mehrheitlich buddhistischen Myanmar ins Nachbarland Bangladesch geflohen.

Di. 28.11.2017
Rohingya nicht erwähnt Papst mahnt in Myanmar Menschenrechte an

Papst Franziskus hat bei seinem Besuch in Myanmar das Land zu Gerechtigkeit und Achtung der Menschenrechte aufgefordert. Allerdings ging er bei einem Treffen mit der Regierungschefin und international umstrittenen Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi nicht direkt auf die Verfolgung der muslimischen Rohingya-Minderheit in Myanmar ein.

Di. 28.11.2017
Kirche Papst Konflikte Vatikan Myanmar Bangladesch Franziskus trifft in Myanmar Friedensnobelpreisträgerin

Rom (dpa) - Papst Franziskus trifft heute in Myanmar die mittlerweile umstrittene Regierungschefin des Landes, Aung San Suu Kyi. Die Friedensnobelpreisträgerin wird international dafür kritisiert, dass sie das Militär bei der Verfolgung der muslimischen Minderheit Rohingya gewähren lasse. Bei dem Treffen wird mit Spannung erwartet, ob sich der Papst direkt zu dem Konflikt äußert und das in Myanmar verpönte Wort «Rohingya» ausspricht. Franziskus ist der erste Papst, der Myanmar besucht. Mehr als 620 000 Rohingya-Angehörige sind vor Gewalt ins benachbarte Bangladesch geflüchtet.

Mo. 27.11.2017
Kirche Papst Konflikte Vatikan Myanmar Bangladesch Franziskus besucht als erster Papst Myanmar

Rangun (dpa) - Als erstes Oberhaupt der katholischen Kirche hat Papst Franziskus seinen Besuch in Myanmar begonnen und den mächtigen Militärchef des Landes getroffen. Überschattet wird der Aufenthalt in dem südostasiatischen Land von der Krise um die muslimische Minderheit der Rohingya. Aus Furcht vor Verfolgung und brutaler Gewalt des Militärs sind mehr als 600 000 Muslime aus dem ehemaligen Birma ins Nachbarland Bangladesch geflohen. Dorthin will Franziskus am Donnerstag weiterreisen. 

Mo. 27.11.2017
Kirche Papst Konflikte Vatikan Myanmar Bangladesch Franziskus als erster Papst zu Besuch in Myanmar gelandet

Rangun (dpa) - Als erstes Oberhaupt der katholischen Kirche ist Papst Franziskus heute zu einem Besuch in Myanmar eingetroffen. Das buddhistische Land in Südostasien ist erste Station einer siebentägigen Reise, die den Pontifex auch in den Nachbarstaat Bangladesch führen wird. Überschattet wird der Besuch von der Krise um die muslimische Minderheit der Rohingya. Aus Furcht vor Verfolgung sind seit dem Sommer mehr als 600 000 Muslime aus Myanmar, dem ehemaligen Birma, nach Bangladesch geflohen.