Technik

FritzOS 6.80 für die 7490 Großes Update für Fritzbox ist da

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Nach der Fritzbox 7580 erhält jetzt auch die Fritzbox 7490 das Update auf FritzOS 6.80.

(Foto: AVM)

AVM stellt ab sofort auch für seine beliebte Fritzbox 7490 das Update auf FritzOS 6.80 zur Verfügung. Die Aktualisierung macht dem WLAN mächtig Beine und bringt viele weitere Verbesserungen für den Router und dessen Zubehör.

Nachdem im Dezember bereits die neuesten AVM-Router das Update auf FritzOS 6.80 erhalten haben, steht jetzt auch für die weit verbreitete Fritzbox 7490 die umfangreiche Aktualisierung der Firmware zur Verfügung. Insgesamt liefert das Update rund 80 Verbesserungen und Neuerungen, hier die wichtigsten im Detail:

Band Steering beschleunigt WLAN

Die für Nutzer spürbarste Neuerung ist das sogenannte Band Steering. Dabei nutzt die Fritzbox aus, dass moderne Smartphones und andere Geräte WLAN-Verbindungen über das 2,4-Gigahertz- und das 5-Gigahertz-Band nutzen können. Das erste hat die größere Reichweite, ist aber störanfällig und muss sich die Kanäle mit zu vielen Konkurrenten in der Nachbarschaft teilen. Das 5GHz-Band funkt auf kürzeren Distanzen auf weniger genutzten Kanälen ungestörter. Nach dem Update entscheidet die Fritzbox, welches Band das aktuell bessere ist und schaltet automatisch um. So werden die Ressourcen im WLAN noch besser ausgeschöpft und die Daten gelangen schneller und ungehindert zum Ziel.

Perfekter Gastgeber

Wer ein Gastnetz auf der Fritzbox eingerichtet hat, kann unter FritzOS 6.80 sicherstellen, dass er bei zahlreichen Besuchern keine Geschwindigkeitseinbußen hat. Der Besitzer entscheidet, welche Übertragungsraten ihm und den Gästen zustehen. Ist man selbst nicht online, dürfen sich die Gäste über höhere Datenraten freuen. Der neue Online-Monitor zeigt zur Kontrolle auch die Datenraten des Gastzugangs an.

Mehr Sicherheit

Das Update bringt viele Verbesserungen der Sicherheit. Unter anderem ändert AVM die Methoden, um neue IP-Telefone und Rufumleitung einzurichten oder Sicherungsdateien zu speichern. Ab sofort wird hier eine zusätzliche Bestätigung verlangt (Zwei-Faktor-Authentifizierung), die direkt an der Fritzbox vorgenommen werden muss. Anmeldeversuche mit falschen Benutzerdaten protokolliert FritzOS 6.80 als Ereignis und Nutzer müssen ein mindestens 8-stelliges Passwort vergeben, wenn sie ein IP-Telefon oder eine IP-Türsprechanlage einrichten.

Mehr Komfort für DECT-Telefone

Durch die Aktualisierung können auch DECT-Telefone anderer Hersteller ein oder mehrere Telefonbücher der FRITZ!Box nutzen und die Anwender erhalten mit der Anrufliste einen schnellen Überblick. Voraussetzung: Die Geräte beherrschen den Standard CAT-iq 2.0.

Nachtmodus fürs Fritzfon

Wer ein Fritzfon nutzt, kann jetzt unter anderem zwischen mehr Startbildschirmen wählen und es gibt einen Nachtmodus, der das Display automatisch dimmt, wenn das Umgebungslicht dunkler wird. Außerdem gibt's neue Möglichkeiten bei der Rufumleitung.

Was noch?

Zu den vielen weiteren kleinen Verbesserungen gehört eine bessere Anpassung an Telekom-Anschlüsse, beispielsweise erfolgt die Einrichtung automatisch. Einzelne Geräte können nach dem Update Portfreigaben selbst steuern und die Oberflächen des MyFritz-Dienstes und von FritzNAS haben jetzt ebenfalls ein modernes Design. Und wer eine intelligente AVM-Steckdose nutzt, kann sie unter FritzOS 6.80 per Klatschen oder Klopfen ein- und ausschalten.

Update am besten automatisch

Um das Update zu erhalten, gibt man https://fritz.box in den Browser ein und wählt auf der Benutzeroberfläche den Update-Assistenten aus. Nutzer, die neue Versionen automatisch installieren lassen (Auto-Update-Funktion), müssen nichts unternehmen.

Quelle: n-tv.de, kwe

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