Technik

Nie teurer als 35 Euro Handy-Kostengrenze fällt weiter

Viel-Telefonierer haben eine neue Option: Nach O2, Simyo und Blau bringt ein weiterer Anbieter einen Tarif mit Kostenstopp auf den Markt. Die "DeutschlandSIM" zieht die Grenze schon bei 35 Euro.

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Für Sonderrufnummern und Auslandsgespräche gilt der Kostendeckel nicht.

Handyverträge mit Kostendeckel sind im Kommen: Mit der "Deutschland-SIM" bringt das Münchner Unternehmen "Etelon" heute ein weiteres Angebot auf den Markt. Bei der dynamischen Flatrate zahlen Kunden höchstens 35 Euro im Monat. Gespräche, SMS oder Internetnutzung, die über diesen Betrag hinaus gehen, tauchen nicht mehr auf der Rechnung auf.    

Bis zur 35 Euro-Grenze werden für Gespräche in alle Netze 9 Cent pro Minute berechnet, dabei gilt Minutentaktung. Anrufe zur Mailbox sind kostenlos. Auch SMS  kosten 9 Cent,  fürs mobile Internet fallen 24 Cent pro MB an. Bei 200 MB wird die Geschwindigkeit auf GPRS-Bandbreite gedrosselt, unabhängig davon, ob die 35 Euro schon überschritten sind. 9,95 Euro kostet das Starterpaket, 5 Euro sind als Startguthaben inklusive. Der Tarif kann monatlich gekündigt werden.   

Etelon nutzt für sein Angebot das O2-Netz. Auch O2 selbst bietet einen "Kostenairbag", der ist mit 40 Euro allerdings teurer, zumal hier keine Datenflatrate inklusive ist. Doch auch im Vergleich mit anderen Discount-Tarifen kann sich die Deutschland-SIM sehen lassen. Seit Oktober bietet Simyo den "Kostenstopp" und Blau den "Kostenschutz". SMS und Minutenpreise sind die gleichen wie bei der Deutschland-Sim. Die Konkurrenten setzen die Marke aber höher an, hier beginnt die Flatrate erst bei 39 Euro.       

Quelle: ntv.de, ino