Technik

Mobiles Internet Multimediawirtschaft ruft Politik zu Hilfe

Die Multimediawirtschaft in Deutschland will ihren bestehenden Wettbewerbsvorsprung gegenüber der USA auf dem Markt Mobiles Internet in Zehntausende von neuen Arbeitsplätzen umwandeln. Allerdings fehle ihr dazu bislang die nötige Unterstützung aus Politik und Verwaltung, erklärte Rainer Wiedmann am Mittwoch in Berlin. Der Präsident des Deutschen Multimediaverbandes forderte vor allem eine Änderung des Datenschutzgesetzes, um die rechtlichen Grundlagen für die Verfügbarkeit von Lokalisierungsdaten zu schaffen.

So eine Gesetzesänderung würde den Weg für die Schaffung ortsbezogener Dienste ("Location Based Services") ebnen. Abgestimmt auf Aufenthaltsort und Vorlieben könnten dem Nutzer so Dienstleistungen und Informationen angeboten werden. In fremden Städten könnte sich der Anwender zum Beispiel über Restaurants, Hotels und Behörden informieren.

Laut Wiedmann ist es den Inhalteanbietern zur Zeit nicht möglich, auf wirtschaftlicher Basis zu operieren. Dies liege vor allem an fehlenden Business-Modellen für die Abrechnung von Mobil-Internet-Dienstleistungen. Die Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post müsse für fairen Wettbewerb sorgen, indem sie die Telefongesellschaften zu neuen Modellen bewege.

Quelle: ntv.de

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