Technik

Sicherheitslücken Studenten knacken IBM-Computer

Zwei Studenten der britischen Cambridge-Universität haben eine Schwachstelle bei einer IBM-Sicherheitssoftware entdeckt. Das als sehr sicher geltende Programm wird im Bank-Bereich zur Speicherung von hochsensiblen Kunden-Daten und für den E-Commerce genutzt wird, hieß es in der Mitteilung der Universität.

Die beiden Informatik-Studenten haben den Konzern IBM nach eigenen Angaben über ihren "Hacker-Erfolg" informiert, aber zunächst keine Antwort von dem Computer-Riesen erhalten. "Wir haben einen Weg gefunden, wie ein unehrenhafter Bankangstellter das Computersystem einer Bank so manipulieren könnte, dass er die Persönliche Identifikationsnummer (PIN) von allen Kunden rauskriegen kann", berichtete Bond. Mit den Nummern ließen sich dann mit Leichtigkeit beliebig viele Scheckkarten fälschen. Geldabheben und Verschwinden wäre anschließend wohl eine Sache von Stunden.

Bei IBM sagte in einer Stellungsnahme, man nähme die Berichte ernst. Im normalen Bankalltag sei durch die aufgedeckten Sicherheitslücken aber keine Gefahr zu befürchten. Die beiden Studenten haben das "Hacker"-Programm ins Internet gestellt.

Quelle: ntv.de

ntv.de Dienste
Software
Newsletter
Ich möchte gerne Nachrichten und redaktionelle Artikel von der n-tv Nachrichtenfernsehen GmbH per E-Mail erhalten.