Technik

Streit um Uhrheberrecht Urheberschutz-Gebühren auf CD-Brenner?

Der Streit zwischen Computerunternehmen und Verwertungsgesellschaften ist in vollem Gange: Zwölf DM pro CD-Brenner soll Computerhersteller Hewlett-Packard als Urheberrechtsabgabe zahlen, bis es ein geeigneter Kopierschutz auf dem Markt ist.

Auf diesen Betrag hatte sich Hewlett-Packard im November mit der Zentralstelle für private Überspielungsrechte (ZPÜ) vom November 2000 geeinigt. Nun will das Unternehmen die außergerichtliche Klärung widerrufen und eine Einigung vor Gericht erzwingen.

Ursprünglich wollten der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und Neue Medien (BITKOM), zu dem auch Hewlett-Packard gehört, und die ZPÜ eine pauschale Abgabe für alle Hersteller beschließen. So sollten weitere gerichtliche Auseinandersetzungen vermieden und eine einheitliche Regelung etabliert werden.

BITKOM konnte sich mit der ZPÜ aber nicht einigen. Die Computerhersteller fordern einen Gesamtvertrag mit allen Urheberrechts-Gesellschaften, um Planungssicherheit zu haben. Dem stimmten die Verwertungsgesellschaften Wort, Bild-Kunst und die ZPÜ aber nicht zu.

Quelle: ntv.de

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