Technik

Der Alltagstest entscheidet Was ist der beste Antivirenschutz?

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Gute Virenwächter halten alle bösen Besucher zurück, blockieren keine geladenen Gäste und fallen selbst kaum auf.

(Foto: REUTERS)

Das unabhängige Institut AV-Test hat 34 Antiviren- und Internet-Sicherheitsprogramme auf ihre Schutzwirkung im Alltag geprüft. Viele von ihnen schneiden gut bis sehr gut ab, aber Microsofts kostenloses Bordmittel gehört nicht dazu.

Gewöhnlich kauft man bei Antiviren-Programmen eine Lizenz, die für ein Jahr gültig ist. Bevor man den Schutz automatisch um zwölf Monate verlängert, sollte man sich vergewissern, ob die Software immer noch zuverlässig Viren und Trojaner abwehrt oder ob es vielleicht ein besseres Programm auf dem Markt gibt. Das unabhängige Institut AV-Test hat im Januar und Februar 34 Virenwächter für Privatanwender und Unternehmen auf ihre Alltagstauglichkeit überprüft. Dazu hat es auf den Labor-Rechnern die Programme unter Windows 7 installiert und getestet, wie gut sie Schädlinge abwehren, wie stark sie das System ausbremsen und wie einfach sie zu bedienen sind.

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Einige Programme wie Avira Internet Security bieten zwar eine sehr gute Schutzwirkung, bremsen das System aber zu stark aus.

Die gute Nachricht: Bei der Malware-Erkennung erreichten fast alle Testkandidaten Erkennungsraten von deutlich über 95 Prozent, einige dichteten das System sogar zu 100 Prozent ab. Die schlechte Nachricht: Wer sich auf Microsofts kostenloses Bordmittel Security Essentials verlässt, surft gefährlich. Als zweitschlechtester Prüfl ing erhielt es nur mit Ach und Krach eine Zertifizierung von AV-Test. Schwächer schnitt nur V3 Internet Security von AhnLab ab, das die Tester durchfallen ließen.

Kleinigkeiten machen den Unterschied

Die besten Ergebnisse erzielte bei der Business-Software Office Scan von Trend Micro. Es blockte zu 100 Prozent bekannte Schädlinge als auch sogenannte Zero-Day-Malware. Solche Schadprogramme versuchen Lücken auszunutzen, auf die Software-Anbieter noch nicht reagieren konnten. Außerdem leistete sich Office Scan kaum Fehlalarme. Ebenso sicher schützen Bitdefender Endpoint Security, CF-Secure Client Security und G Data Antivirus Business. Sie belasten lediglich das System etwas mehr.

Den Testsieg bei der Software für Privatanwender teilen sich Bitdefender Internet Security und Kaspersky Lab Internet Security. Sie wehrten schädliche Software zu 100 Prozent ab und erlaubten sich im Test keinen beziehungsweise nur einen Fehlalarm. Ebenfalls empfehlenswert sind mit einer makellosen Schutzleistung Trend Micro Titanium Maximum Security, Microworld eScan Internet Security Suite, G Data InternetSecurity und F-Secure Internet Security.

Quelle: ntv.de, kwe

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