Technik

Kniefall vor Apple? WePad heißt jetzt WeTab

WePad_02.jpg

(Foto: picture alliance / dpa)

Der Berliner Tablet-Rechner WePad, der im Sommer auf den Markt kommen soll, heißt jetzt WeTab. Die Hersteller haben offenbar vom iPad-Hersteller Apple einen Schuss vor den Bug bekommen.

Ob tatsächlich Apple hinter der Umbenennung steckt ist nicht sicher, liegt aber nahe. Schon vor einigen Tagen ging das Gerücht durchs Internet, der iPad-Hersteller wolle rechtlich gegen die WePad-Firma Neofonie beziehungsweise die neu gegründete WePad GmBH vorgehen.

Das "WeTab-Team" hat bisher nur eine kurze Information auf der Facebook-Fanseite platziert: "Liebe Freunde, im Zuge der Umbenennung des WePad in WeTab gestalten wir heute die gesamte Außenkommunikation entsprechend um. Diese Fanpage bekommt in wenigen Minuten einen neuen Namen und ist dann unter facebook.com/wetab erreichbar. Ihr bleibt automatisch Mitglied und wir hoffen, Ihr bleibt auch Fans des WeTab. Das Tablet bleibt das Gleiche, nur der Name ändert sich."

Maulkorb oder Rücksicht?

Laut Netbooknews stand auf der alten WePad-Seite zuvor noch ein weiterer Hinweis: "Wir wollen die angenehm offene Kommunikation in dieser Community gerne aufrecht erhalten, müssen euch aber bitten, hier keine Beiträge zu posten, die einen unserer Wettbewerber 'bashen'." Ist das Zitat korrekt, wäre dies ein weiterer Hinweis darauf, dass Apple seine Juristen ins Feld gegen das WePad geschickt hat.

In einer kurzen Pressemitteilung nehmen die Berliner zu einem möglichen Streit mit Apple keinen Bezug. Dort heißt es lediglich, man wolle das "Produkt am internationalen Markt für Tablet-Computer noch stärker abgrenzen."

Quelle: ntv.de, kwe/dpa