Technik

Microsoft stellt Design zur Debatte Windows 10: Icons erschrecken Nutzer

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Diese Windows-10-Icons können doch nicht final sein, oder?

(Foto: Neowin)

Viele Nutzer freuen sich auf Windows 10, weil Microsoft damit mal wieder ein großer Wurf gelingen könnte. Auch das Design des neuen Betriebssystems wurde bisher gut aufgenommen - bis neue Details zur nächsten Vorab-Version im Internet auftauchten.

Mit jeder neuen Version der Technical Preview kommen neue Details zu Windows 10 ans Tageslicht, das Microsoft bereits im Sommer veröffentlichen möchte. Bisher war die Resonanz auf die Fortschritte der Software überwiegend sehr positiv. Microsoft scheint nicht nur besser zu machen, was es bei Windows 8 falsch gemacht hat, das Unternehmen hat mit universellen Apps sogar ein plattformübergreifendes Betriebssystem im Visier.

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Das sieht doch schon besser aus.

(Foto: Neowin)

Jetzt aber hat ein Leak der kommenden Vorabversion großen Wirbel verursacht. "Neowin" hat eine Sammlung neuer Icons gezeigt, die in Kommentaren heftig kritisiert werden. Die Verfasser sehen die Symbole größtenteils als Verschlimmbesserung an, das Design kritisieren sie als weder modern noch zum Look von Windows 10 passend.

Doch die Befürchtungen, Microsoft zeige damit bereits die finalen neuen Windows-10-Symbole, sind offenbar unbegründet. "Neowin" hat von einem Tippgeber erfahren, dass Microsoft über sein Feedback Lab eine nicht öffentliche Umfrage zu den Icons durchführt. Die Webseite erhielt von ihrem Informanten auch einen Screenshot, der überarbeitete Icons zeigt. Grundsätzlich sind Microsofts Grafikdesigner zwar ihrer Linie treu geblieben, die Symbole zeigen aber weit mehr Details und sehen insgesamt fertiger aus. Vermutlich sind die zuvor geleakten Icons lediglich Entwürfe, dafür spricht unter anderem der sehr schlichte Papierkorb in der Sammlung.

Das ist auch eine Vermutung der Iconfactory, die maßgeblich am Icon-Design von Windows XP und Vista beteiligt war. "Winfuture" weist auf einen Blogeintrag der Firma zu dem Thema hin, in dem der Autor schreibt, es sei durchaus möglich, dass die kritisierten Icons nur Platzhalter seien. Die Iconfactory habe mit ihnen jedenfalls nichts zu tun. Sie hätte es aber gerne. Denn zum Schluss bietet der Autor Microsoft an, die lange gemeinsame Geschichte und angenehme Zusammenarbeit jederzeit fortzuführen.

Quelle: ntv.de, kwe