Technik

Handy als Lebensretter Yacht in Seenot nach SMS-Botschaft gerettet

Eine Textbotschaft per Handy hat zur Rettung von 18 Menschen vor der Küste Balis beigetragen. Eine 19-jährige Britin schickte einen SOS-Ruf von einer in Seenot geratenen Yacht.

Die britische Touristin Rebecca Fyfe benachrichtigte ihren Freund in England per SMS, da die Akkus ihres Mobiltelefons nur noch wenig Strom hatten. Glücklicherweise erhielt der Freund die Botschaft sofort. Er rief Fyfe zurück, konnte aber nur kurz mit ihr sprechen, bevor die Stromversorgung ihres Handys zusammenbrach. Dann verständigte er die britische Küstenwache.

Die britische Küstenwachtleute hatten, nachdem sie zunächst in Indonesien keinen des Englischen mächtigen Gesprächspartner fanden, auf dem Weg über Kollegen in Australien die Seerettung Indonesiens alarmiert. Das hilflos treibende Touristenboot, dessen Insassen zwölf Stunden bei bis zu vier Meter hohen Wellen durchlitten, wurde bei der Suchaktion der indonesischen Küstenwache in der Nacht zum Donnerstag in der Straße von Lombok gefunden.

Nach Angaben der britischen Küstenwache war der Motor des rund 25 Meter langen Bootes ausgefallen, nachdem durch ein Leck Wasser eingedrungen war. Das Schiff sei weder mit Funk noch mit Leuchtraketen ausgestattet gewesen.

Quelle: n-tv.de