Costa Concordia Unglück

Das Kreuzfahrtschiff "Costa Concordia" war am 13. Januar 2012 bei einem verfehlten Manöver vor der italienischen Insel Giglio auf Grund gelaufen, leck geschlagen und gekentert. 32 der 4200 Menschen an Bord kamen bei dem Unglück ums Leben, darunter zwölf Deutsche. Die gesamte Bergung und Verschrottung des Ozeanriesen soll letztlich rund 1,5 Milliarden Euro kosten.

Thema: Costa Concordia Unglück

AP

Noch liegt die "Costa Concordia" vor der Insel Giglio auf einem Felsen. Doch Experten befürchten, dass das Kreuzfahrtschiff abrutschen könnte.
20.01.2012 06:52

"Costa"-Eigner prüft Sicherheit Retter geben Hoffnung nicht auf

Die Chancen, jetzt noch Überlebende an Bord der "Costa Concordia" zu bergen, liegen bei Null. Dennoch wollen die Retter vor der italienischen Giglio weiter in das Wrack tauchen. Bis es das Wetter nicht mehr zulässt, wollen sie das Innere nach Spuren von den Vermissten durchforsten. Neben Kapitän Schettino gerät nun zunehmend auch sein Arbeitgeber ins Kreuzfeuer der Kritik.

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19.01.2012 11:00

Umweltschützer befürchten Ölpest Untergang der "Costa" wäre fatal

Die Suche nach Vermissten aus dem Wrack der "Costa Concordia" steht weiter im Vordergrund. Doch schlechteres Wetter und die instabile Lage des Havaristen schüren die Angst vor einer Umweltkatastrophe. Bis zu 2400 Tonnen Treibstoff sind noch an Bord. Nicht auszudenken, was passiert, wenn das Schiff in die Tiefe sinkt.

Auch schweres Gerät könnte ein Absinken des Schiffes nicht verhindern.
18.01.2012 15:45

"Costa Concordia" rutscht weiter ab Richterin belastet Kapitän

Die Zeit läuft. Weil das gekenterte Kreuzfahrtschiff "Costa Concordia" weiter abrutscht, werden die Rettungsarbeiten unterbrochen. Die Hoffnung, Überlebende zu finden, schwindet stetig. Eine Untersuchungsrichterin weist derweil die Ausreden von Kapitän Schettino zurück. Es gebe "ernste Indizien" für seine Schuld. Italien feiert einen ganz anderen Helden.

Vor Gericht erleben Beobachter, wie sich Schettino versucht, aus der Verantwortung zu stehlen.
18.01.2012 10:58

"Plötzlich lag ich im Rettungsboot" Kapitän redet sich vor Gericht raus

Wäre das Unglück der "Costa Concordia" nicht so dramatisch, dann könnte man die Ausflüchte von Kapitän Schettino fast ulkig finden. Vor Gericht verirrt er sich in hanebüchene Erklärungen seines vorzeitigen Verschwindens von Bord des Kreuzfahrtriesen. In dem Wrack sind derweil die Bergungsarbeiten erneut zum Erliegen gekommen.

Nach einer ersten Vernehmung steht Kapitän Schettino unter Hausarrest.
18.01.2012 08:38

Küstenwache macht Schettino rund Das Protokoll des Versagens

Das Verhalten des Kreuzfahrtkapitäns Francesco Schettino bei der Havarie der "Costa Concordia" ist unfassbar: Obwohl noch Hunderte Passagiere in Seenot sind, macht sich der Italiener aus dem Staub. Die Küstenwache versucht, ihn mit teils drastischen Worten zum Umkehren zu bewegen - das denkwürdige Protokoll des Funkverkehrs aus der Unglücksnacht.

Schettino kommt unter Hausarrest, wird demnach aus der U-Haft entlassen.
17.01.2012 21:25

Neue Vorwürfe gegen "Costa"-Kapitän Waren Drogen im Spiel?

Im Wrack der "Costa Concordia" finden die Helfer immer mehr Tote. Unklarheit herrscht weiter über die genaue Zahl der Vermissten. Gegen den Kapitän werden neue Vorwürfe laut. Behörden stellen sich die Frage, ob auch Drogen eine Rolle spielten. Weil der Kapitän nicht handelte, tat dies die Besatzung eigenmächtig, was einer Meuterei gleichkommt.

Das Schifffahrtsunternehmen Costa Crociere steht nach dem Unglück vor einem Millionenschaden.
17.01.2012 07:07

Schaden höher als bei Exxon-Valdez "Costa"-Havarie wird teuer

Neben der menschlichen Tragik bedeutet das Unglück der "Costa Concordia" auch einen erheblichen wirtschaftlichen Schaden. Auf die involvierten Versicherungen können laut Experten Haftungsansprüche von bis zu einer Milliarde Dollar zukommen. Und dabei ist eine mögliche Ölpest noch nicht mit einberechnet.

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