Rundfunkbeitrag

Der öffentlich-rechtliche Rundfunk finanziert sich hauptsächlich über den Rundfunkbeitrag. Seit 2013 ist er für ARD, ZDF und Deutschlandradio pro Wohnung oder Betriebsstätte fällig. Er hat die Rundfunkgebühr abgelöst, die sich nach der Zahl und Art der Geräte richtete. Die Höhe des Beitrags wird von der unabhängigen Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) vorgeschlagen und von den Länderparlamenten per Gesetz festgelegt. Die Rundfunkgebühr wurde bereits in den 1920er Jahren eingeführt. Im Jahr 2014 beliefen sich die Beitragszahlungen auf etwa 8,3 Milliarden Euro.

Thema: Rundfunkbeitrag

imago/Eibner

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09.12.2019 20:47

Rundfunkgebühren überprüfen Johnson droht der BBC mit Geldentzug

Die BBC lädt den britischen Premier Johnson zu einem großen Interview zur anstehenden Wahl. Als Johnson nicht erscheint, liest ihm ein Politik-Moderator dafür die Leviten. Das gefällt dem Premier so wenig, dass er jetzt öffentlich darüber nachdenkt, dem Sender die Gebührenfinanzierung abzuknipsen.

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15.07.2019 15:44

Rechte wollen meist nicht zahlen Europa streitet um Geld für den Rundfunk

Viele europäische Länder diskutieren darüber, wie öffentlich-rechtlicher Rundfunk finanziert werden soll. Die Regierungen sind sich uneins darüber, ob die Anstalten über Steuern oder pro Haushalt finanziert werden sollten. Besonders auffällig ist die Haltung der rechtspopulistischen Parteien.

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03.05.2019 10:04

Podcast zum Rundfunkbeitrag Die ARD spart genug - sagt die ARD

Ende April haben ARD, ZDF und Deutschlandradio ihren zukünftigen Finanzbedarf angemeldet. Welchen Rundfunkbeitrag die Sender ab 2021 fordern, ist noch geheim. In der neuen Folge von "Wieder was gelernt" erklärt die ARD-Generalsekretärin, warum es nicht günstiger geht als 17,50 Euro pro Haushalt.

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