Rundfunkbeitrag

Der öffentlich-rechtliche Rundfunk finanziert sich hauptsächlich über den Rundfunkbeitrag. Seit 2013 ist er für ARD, ZDF und Deutschlandradio pro Wohnung oder Betriebsstätte fällig. Er hat die Rundfunkgebühr abgelöst, die sich nach der Zahl und Art der Geräte richtete. Die Höhe des Beitrags wird von der unabhängigen Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) vorgeschlagen und von den Länderparlamenten per Gesetz festgelegt. Die Rundfunkgebühr wurde bereits in den 1920er Jahren eingeführt. Im Jahr 2014 beliefen sich die Beitragszahlungen auf etwa 8,3 Milliarden Euro.

Thema: Rundfunkbeitrag

imago/Eibner

In der Pauschale sind alle Geräte eines Haushalts enthalten.
10.11.2011 19:56

GEZ im digitalen Zeitalter Länder stimmen neuer Gebühr zu

Von 2013 an soll eine neue pauschale Abgabe für alle Haushalte und Betriebsstätten die gerätebezogene Rundfunkgebühr ersetzen. Sie gilt dann unabhängig von der Zahl der Geräte. Bislang stimmen zehn Bundesländer der Neuregelung zu. Das neue System soll in Europa eine Vorreiterrolle spielen.

5,76 Euro monatlich werden für "neuartige Rundfunkgeräte", also internetfähige Rechner, abgerechnet.
12.10.2011 15:06

Rundfunkgebühren für PCs Arme Studenten müssen zahlen

Nur Studenten, die Bafög bekommen, können von der Pflicht befreit werden, Rundfunkgebühren für ihre internetfähigen PCs zu zahlen. Die Befreiung gilt nicht, wenn Studenten ihren Lebensunterhalt durch einen Studienkredit bestreiten.

02.10.2011 12:09

Schon GEZahlt? Gebühren sollen nicht steigen

Die Rundfunkgebühren sollen nicht steigen, berichtet die "Süddeutsche Zeitung" und beruft sich auf die Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs. Die zu zahlende Summe soll bis 2013 bei 17,98 Euro bleiben. Ab 2013 soll es dann einen neue Erhebungsmethode geben, die die Gebühren pro Haushalt einfordert.

Für die Befreiung von den Rundfunkgebühren muss ein Antrag bei der GEZ eingereicht werden.
09.07.2011 14:56

Rundfunkgebühren Hartz-IV-Haushalte zahlen zu viel

Nicht einmal die Hälfte der 3,5 Millionen Hartz-IV-Haushalte lässt sich von den Rundfunkgebühren befreien. Den öffentlich-rechtlichen Sendern beschert dieser Verzicht hochgerechnet fast 400 Millionen Euro Mehreinnahmen im Jahr.

Steht der PC im häuslichen Arbeitszimmer, muss er nicht extra angemeldet werden.
25.05.2011 10:37

Freiberufler klagt erfolgreich Keine doppelten GEZ-Gebühren

Seit für internetfähige Computer Rundfunkgebühren erhoben werden, interessiert sich die GEZ auch für beruflich genutze Rechner. Doch wie ist die Lage für Freiberufler, die unter dem selben Dach wohnen und arbeiten? Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof schafft Klarheit.

Die GEZ muss künftig weniger Aufwand betreiben um Schwarzseher aufzustöbern.
10.06.2010 15:27

Fahnder bald arbeitslos? Neue Rundfunkgebühr kommt

Gerecht oder nicht - die neue Rundfunkgebühr wird kommen und es wird kein Entrinnen geben. Denn künftig zahlt jeder Haushalt, auch der nachgewiesene Medien-Totalverweigerer. Was muss man sonst noch wissen? Isabell Noé