Rundfunkbeitrag

Der öffentlich-rechtliche Rundfunk finanziert sich hauptsächlich über den Rundfunkbeitrag. Seit 2013 ist er für ARD, ZDF und Deutschlandradio pro Wohnung oder Betriebsstätte fällig. Er hat die Rundfunkgebühr abgelöst, die sich nach der Zahl und Art der Geräte richtete. Die Höhe des Beitrags wird von der unabhängigen Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) vorgeschlagen und von den Länderparlamenten per Gesetz festgelegt. Die Rundfunkgebühr wurde bereits in den 1920er Jahren eingeführt. Im Jahr 2014 beliefen sich die Beitragszahlungen auf etwa 8,3 Milliarden Euro.

Thema: Rundfunkbeitrag

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"Missratene Gebührenreform": Erich Sixt.jpg
19.08.2013 13:59

Kosten in Millionenhöhe Sixt will gegen Rundfunkgebühren klagen

Seit diesem Jahr gilt in Deutschland eine neue Rundfunk-Gebührenregelung. Jeder Hausstand muss nun – unabhängig von etwaig vorhandenen Geräten – zahlen. Viele private Haushalte fühlen sich benachteiligt. Kritik kommt auch von Seiten vieler Unternehmer. Der Autoverleiher Sixt zieht vor Gericht.

Entscheidend ist, dass die Technik bereitgehalten wird.
14.05.2012 11:07

GEZ fürs Ferienhaus Auch ohne Fernseher fällig

Sobald ein Fernseher im Haus ist, wird Rundfunkgebühr fällig, da gibt es keine Diskussion. Das gilt auch dann, wenn das Gerät gar nicht angeschlossen ist. Aber wie liegt der Fall, wenn das ganze TV-Gerät zeitweilig weg ist?

Über 7,5 Milliarden Euro hat die GEZ im Jahr 2010 für die Rundfunkanstalten eingezogen.
22.12.2011 11:49

Zu arm für Rundfunkgebühr GEZ darf nicht kassieren

Für eine Befreiung von den Rundfunkgebühren gelten strikte Regeln. Manch einem bleibt nach der Zahlung an die GEZ weniger, als wenn er Hartz IV bekäme. Das Bundesverfassungsgericht hält das für ungerecht.

In der Pauschale sind alle Geräte eines Haushalts enthalten.
10.11.2011 19:56

GEZ im digitalen Zeitalter Länder stimmen neuer Gebühr zu

Von 2013 an soll eine neue pauschale Abgabe für alle Haushalte und Betriebsstätten die gerätebezogene Rundfunkgebühr ersetzen. Sie gilt dann unabhängig von der Zahl der Geräte. Bislang stimmen zehn Bundesländer der Neuregelung zu. Das neue System soll in Europa eine Vorreiterrolle spielen.

5,76 Euro monatlich werden für "neuartige Rundfunkgeräte", also internetfähige Rechner, abgerechnet.
12.10.2011 15:06

Rundfunkgebühren für PCs Arme Studenten müssen zahlen

Nur Studenten, die Bafög bekommen, können von der Pflicht befreit werden, Rundfunkgebühren für ihre internetfähigen PCs zu zahlen. Die Befreiung gilt nicht, wenn Studenten ihren Lebensunterhalt durch einen Studienkredit bestreiten.

02.10.2011 12:09

Schon GEZahlt? Gebühren sollen nicht steigen

Die Rundfunkgebühren sollen nicht steigen, berichtet die "Süddeutsche Zeitung" und beruft sich auf die Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs. Die zu zahlende Summe soll bis 2013 bei 17,98 Euro bleiben. Ab 2013 soll es dann einen neue Erhebungsmethode geben, die die Gebühren pro Haushalt einfordert.