Rundfunkbeitrag

Der öffentlich-rechtliche Rundfunk finanziert sich hauptsächlich über den Rundfunkbeitrag. Seit 2013 ist er für ARD, ZDF und Deutschlandradio pro Wohnung oder Betriebsstätte fällig. Er hat die Rundfunkgebühr abgelöst, die sich nach der Zahl und Art der Geräte richtete. Die Höhe des Beitrags wird von der unabhängigen Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) vorgeschlagen und von den Länderparlamenten per Gesetz festgelegt. Die Rundfunkgebühr wurde bereits in den 1920er Jahren eingeführt. Im Jahr 2014 beliefen sich die Beitragszahlungen auf etwa 8,3 Milliarden Euro.

Thema: Rundfunkbeitrag

imago/Eibner

18.02.2009 16:10

PC ohne Soundkarte GEZ kassiert trotzdem

Für einen internetfähigen Computer sind nach einem Urteil des Verwaltungsgerichts Würzburg Rundfunkgebühren fällig, wenn der Besitzer nicht schon für normale Rundfunkgeräte zahlt. Dabei ist es egal, ob der Nutzer überhaupt Radio hören will.

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04.08.2008 14:44

Firmen-PC gebührenpflichtig? Verwirrung um GEZ

Letzte Woche hatte das Verwaltungsgericht Konstanz entschieden, dass für den Firmenrechner in einer Anwaltskanzlei keine Rundfunkgebühren zu entrichten seien. Ansbacher Richter kamen jetzt zu einem anderen Urteil.

29.07.2008 10:15

Sieg gegen GEZ Keine Gebühr für Berufs-PC

Ein Rechtsanwalt muss für seinen beruflich genutzten Computer mit Internetanschluss keine Rundfunkgebühr zahlen. Das entschied das Verwaltungsgericht Koblenz in einem nun veröffentlichten Urteil.

16.04.2008 16:03

Stummes Radio GEZ kassiert trotzdem

Nicht jeder, der ein Radio besitzt, benutzt es auch. Um Rundfunkgebühren kommt man trotzdem nicht herum. Selbst, wenn das Radio seit Jahren nicht funktioniert.