Kurznachrichten

Batterie häufigster Pannengrund ADAC-Pannenhelfer mussten 2018 bei 400 E-Autos helfen

Der Automobilclub ADAC hat in seiner jährlichen Pannenhilfestatistik zum ersten Mal auch Einsätze bei Elektroautos ausgewiesen.

Nach den am Dienstag in München veröffentlichten Zahlen mussten die sogenannten Gelben Engel im vergangenen Jahr 400 Mal bei liegen gebliebenen E-Autos ausrücken und helfen. Wie bei herkömmlichen Autos sei auch bei den E-Autos die Zündbatterie der häufigste Pannengrund gewesen.

Der ADAC veröffentlicht seine Pannenhilfestatistik seit Jahrzehnten. Gemessen an der Gesamtzahl der Einsätze der ADAC-Straßenwacht machten die Einsätze bei E-Autos nur etwa ein Zehntausendstel aus. Die Pannenhelfer mussten den Angaben zufolge insgesamt 3,93 Millionen Mal ausrücken, der Tagesdurchschnitt betrug 10.758 Einsätze.

Die Zahl der Einsätze blieb damit auf dem Niveau des Vorjahres. Am häufigsten mussten die Pannenhelfer am 26. Februar mit 24.065 Hilfeeinsätzen ausrücken, gefolgt vom 28. Februar mit 23.209 Einsätzen.

In 42 Prozent aller Fälle sei die Autobatterie der Grund für die Panne gewesen. Dies liege vor allem am auf 9,4 Jahre gestiegenen Durchschnittsalter der in Deutschland zugelassenen Pkw. Jede fünfte Panne lag an Einspritzung, Sensorik oder Zündung. Mit 14 Prozent die dritthäufigste Ursache waren demnach Pannen bei Lenkung, Karosserie, Bremsen, Fahrwerk oder dem Antrieb.

Quelle: n-tv.de, AFP